Dirk Müller :thumb:
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Da du ja vermutlich Helmut Kohl ansprichst so ist die Verschuldung unter ihm nicht wesentlich stärker angestiegen als unter anderen Regierungen. Insbesondere muss man beachten das er die Einigung mit den daraus folgenden erheblichen Kosten zu schultern hatte.http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,796877,00.html
Wie im Artikel steht, hat er Italien schneller in die Schulden getrieben,als seinerzeit bei uns der Dicke und das will was heißen.
Da du ja vermutlich Helmut Kohl ansprichst so ist die Verschuldung unter ihm nicht wesentlich stärker angestiegen als unter anderen Regierungen. Insbesondere muss man beachten das er die Einigung mit den daraus folgenden erheblichen Kosten zu schultern hatte.
Da du ja vermutlich Helmut Kohl ansprichst so ist die Verschuldung unter ihm nicht wesentlich stärker angestiegen als unter anderen Regierungen. Insbesondere muss man beachten das er die Einigung mit den daraus folgenden erheblichen Kosten zu schultern hatte.
Der ewige Oskar fehlt nur die Trommel dann macht er das Männchen im Roman von Grass nach.
Allerdings hätte der Dicke die Ostrentenanwartschaften nicht 1:1 übernehmen dürfen, das Westgeld nicht im Verhältnis 1:2 einführen sowie die Treuhandarbeit von Rohwedder weiterführen lassen müssen. Ansonsten gabs keine Alternative zur Wiedervereinigung. Damals hat keiner SPD gewählt weil Oskar hat raushängen lassen, daß er gegen den Osten ist. Und dort wurde die Wahl entschieden. Daß er sich heute bei der LInken anködelt ist erbärmlich wie der Schiss eines Straßenköters. Und die LInke hat endlich wieder ein Paar wie zu Beginn des 20ten Jahrhunderts. Ich sage Prosit!

Die Wiedervereinigung die er damals vehement gewollt hat und zwar nicht umbedingt aus Liebe zum Osten, sondern weil er sie gebraucht hat, um nicht 1990 schon abgewählt worden zu sein. Ohne Wiedervereinigung wäre er 1990 nicht mehr Kanzler gewesen! Um die Wiedervereinigung zu finanzieren hat Köhler (ja genau der, unser Bundespräsidentenversuch) vorgeschlagen die Renten und Sozialkassen zu plündern:wild: Natürlich gab es keine Alternative zur Wiedervereinigung, aber die Finanzierung hätte man bestimmt besser machen können.:thumb:
Das war sicher nicht der Grund, sondern ein durchaus für positiver Nebeneffekt. Der Grund war, dass die DDR nicht mehr zu halten war. Auch nicht mehr mit den Zahlungen, die aus Bundesrepublik schon während der gesamten 80er zur Stabilisierung geflossen sind. Die DDR war am Ende. Ohne Wiedervereinigung ("Kommt die DM nicht zu uns, dann kommen wir zu ihr") wäre die DDR bis schätzungsweise 1992 völlig ausgeblutet gewesen und wir hätten in der Bundesrepublik die gleichen, wenn nicht sogar noch größere Probleme gehabt.


Also es hätte kein anderer Staat der DDR unter die Arme gegriffen. Bereits während der gesamten 80er Jahre hat eigentlich nur noch die Bundesrepublik dafür gesorgt, dass die DDR nicht gleich zusammenbricht. Zudem warum sollte man Deutschland helfen? Deutschland ist weltweit eines der sträksten Ländern und eben in Lage das alleine zu schaffen, wie wir denke ich auch eindrucksvoll bewiesen haben.
Die DDR war Ende der 80er endgültig tot. Da war nichts mehr zu retten. Man hätte sicher vieles besser machen können. Aber auch hier gilt hinterher ist man immer schlauer. Da ich auch schon das große Privileg hatte mal mit dem damligen Außenminister persönlich über das Thema zu reden, sieht man doch, dass das ein hochkomplizierte Gemengelage damals war. Insbesondere auch die Einschätzung der wirtschaftlichen Basis der DDR ging völlig daneben.
Ich dachte, wenn die DDR offiziell ein eigenständiger Staat bliebe, würden andere Länder mithelfen, so wie sie auch Angola oder Tansania unterstützen. 
Ich hatte mal das "Vergnügen" mit Kinkel zu sprechen:eek:Vor allem hätte man die ddr nur dann noch weiterlaufen lassen können, wenn man das Grenzregime aufrecht erhalten hätte, denn sonst wären noch viel mehr Leute in den Westen abgehauen. Zur Einführung der DM im Kurs 1:1 und der schnellen Wiedervereinigung gab es keine Alternative. Das ist weder Verdienst noch Fehler Kohls, sondern war schlicht eine Notwendigkeit aus der Situation heraus, Kohl hat das vielleicht weil er an der Regierung war und nicht in der Opposition einfach nur schneller erkannt. In der Opposition kann man ja immer viele IDeen und Theorien entwickeln, in der Regierung muss den "Sachzwängen" gefolgt werden.
war das nicht eher 2:1?
Diese schnelle Wiedervereinigung hat ihre Für-Gründe gehabt. Was dagegen sprach, dass die gesamte Wirtschaft der DDR (auch funktionierende) sofort und ungeschützt durch Handelszölle einer westlichen Turbo-Wirtschaft aufeinmal ausgesetzt war und somit dem Untergang geweiht (deswegen die Abwicklung). Im Zuge dessen verloren viele Ostdeutsche sehr schnell ihren Job. Sehr viele Ostdeutsche sind wiederum in den Westen gezogen, um dort einen Job zu bekommen. Die schnelle Wiedervereinigung hat letzlich mehr Westdeutschland geholfen.
Wenn ich hier lese, dass wir die Wiedervereinigung gut hinbekommen haben, da möchte ich nicht die vielen Ostdeutschen hören, die von heute auf morgen ihren Job verloren haben. In deren Ohren muss das doch wie ein Hohn klingen. Blühende Landschaften und der Dicke.
Blühender als vorher.
@Schmolle
Rosa Luxemburg musste für ihre Ideen in den Knast und sich umbringen lassen. Sahra Wagenknecht darf sich, mit angepassten, konformistischen Positionen in Talkshows rumdrücken. Man kann auch sagen: Die eine war eine große Revolutionärin, die andere eine Witzfigur.