Gestern wurde ein hinterhältiger Anschlag im Süden Israels verübt, bei dem 7 Menschen starben.

Der Anschlag hatte eine neue Qualität, normalerweise sprengen sich die Attentäter selbst in die Luft, diesmal wurden Busse und Autos aus einem Hinterhalt beschossen. Israel hat in logischer Konsequenz mit Angriffen auf Gaza geantwortet, bei dem wieder 7 Menschen starben.
Ich denke jetzt haben wir dass, was viele befürchtet hatten: durch den Aufstand in Ägypten und die folgende schwache Regierung werden die Grenzen nicht mehr ausreichend gesichert, so dass Terroristen von Gaza über Ägypten nach Israel gelangen können. Israel macht jetzt das einzig Richtige und sichert die Grenze durch eine Mauer. Bisher war der Grenzübergang nur durch einen Zaun gesichert. Wieder eine Mauer...aber die wollen es ja nicht anders.
Was mich heute morgen wieder geärgert hat war ein weiteres Beispiel der Anti-Israelischen Grundhaltung der deutschen Presse! Im Weserkurier stand ein Artikel mit der Überschrift "Israel attackiert Gaza" oder so ähnlich. Wer jetzt die Zusammenhänge nicht weiß, denkt wieder: "Der imperialistische Staat Israel greift den ach so harmlosen Gaza-Streifen an"


Wie gesagt, ich finde es auch nicht richtig, was die israelische Regierung macht, aber das was der Weserkurier da geschrieben hat, war unnötig! Meiner Meinung nach hätten sie schreiben sollen: "Terroranschlag in Süd-Israel...Die Armee reagiert mit Raketenbeschuss auf Gaza." Dann wird der Zusammenhang zwischen Aktion (Terroranschlag der Hamas) und Reaktion (Angrff auf Gaza) deutlicher. Aber das passt natürlich weniger ins Bild des bösen Israel als Aggressor.

Meine Theorie ist ja, dass viele Deutsche immer noch Antisemitisch sind. (immer waren und immer sein werden) Nur könenn sie das natürlich aufgrund der Vergangenheit nicht offen zeigen. Daher wird es versteckt gezeigt durch Anti-Israelische Parolen oder sinnfreie Boykott-Aufrufe gegen israelische Lebensmittel.
Wie gesagt, meine Meinung.

:wuerg: