Piraten: Sehr billig gemachte Plakate die eigentlich nur eine Botschaft haben: wir wollen was ändern.![]()
Woher sollte die Ein-Themen-Partei auch plötzlich Inhalte haben, mit denen man Plakate beschriften könnte?
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Piraten: Sehr billig gemachte Plakate die eigentlich nur eine Botschaft haben: wir wollen was ändern.![]()
Das bringt mich auch gleich zu meinen persönlichen Eindrücken der Wahlplakate dieses Jahr:
SPD: Schlicht, meist einfach nur Jens Böhrnsen drauf. Die SPD setzt ganz klar auf einen Kandidaten Wahlkampf. Meiner Meinung nach ein gutes Plakat, da ich eh kein Freund von Wahlplakaten bin, denke ich wenn, dann bitte einfach nur schlicht den Kandidaten ablichten.:thumb:
Grüne: Auch ganz nett, einige markante Sprüche, teilweise lustig. Einige Plakate mit Kandidatin Linnert, aber insgesamt wie bei der SPD keine Inhalte. :thumb:
CDU: Ganz furchtbar diese künstlich gestellten, scheinbar aus dem Leben gegriffenen Plakate mit gespielten Szenen. Genau so sollte ein Wahlplakat nicht aussehen.:wuerg:
FDP: Bisher nur ein Plakat gesehen, darin ging es um Bildungspolitik. Damit setzt die FDP auf ihren Plakaten ganz klar auf Inhalte.:zweifeln:
Piraten: Sehr billig gemachte Plakate die eigentlich nur eine Botschaft haben: wir wollen was ändern.![]()


Die Vorschläge von der guten Rita treffen wohl auch innerhalb der CDU nicht unbedingt auf große Zustimmung, wenn ich den Artikel richtig verstanden hab.
Zu den FDP-Plakaten bisher stehen im Stadtgebiet eigentlich nur die "Wesselmänner", vereinzelt schon die "normalen" Plakate und es stehen ein paar Ankündigungsplakate, die für die verschiedenen Veranstaltungen werben. Morgen ab 11 Uhr spricht beispielsweise Christian Lindner im "Swiss otel" am Hillmannplatz.
Die anderen Plakate werden durchweg ab 01. Mai gehängt. Das hat etwas mit den Erfahrungen aus dem letzten Europawahlkampf zu tun. Du musst dir überlegen, dass die "Kartonplast"-Plakate sehr teuer sind. Die Holzaufsteller der FDP-Bremen sind in den letzten Wahlkämpfen ca. zur Hälfte mutwillig zerstört worden, sodass wir dort auch nicht mehr über die Masse verfügen. Daher müssen wir die Anstrengungen ein wenig konzentrieren und versuchen den Zerstörungen, die wir während der "Maifeierlichkeiten 2009" erlebt haben, dieses Jahr aus dem Weg zu gehen.
Und Lindner im Swissotel? Hätte den eher in der McDonald's Kinderecke oder im Kinderparadies von IKEA vermutet
Sehe ich genauso. Habe die Thesen alle beantwortet und begründet. Beim durchsehen unserer einzelnen Kandidaten stelle ich doch durchaus unterschiede fest, so dass dieser Kandidatencheck vor dem Hintergrund des neuen Wahlrechts in meinen Augen sogar besser ist als der Wahl-o-Mat. Wobei mir schon aufgefallen ist, dass bei einigen CDU-Kandidaten (Schwachhausen beispielsweise) im Wortlaut die gleiche Begründung zu finden ist.
Und keine Antworten zu geben, ist doch auch in gewisser Weise eine Aussage.![]()
Abgesehen davon fand ich den Kandidatencheck auch wirklich sehr informativ und interessant und in der Tat besser, als Wahl-o-mat. Besonders den Link zu den einzelnen Kandidaten fand ich interessant, wo die dann auch direkte Bürgerfragen antworten. Viele Antworten sind zwar die üblichen Wahlk(r)ampffloskeln, aber in einigen Antworten kann man doch ganz gut erkennen, wofür jeder Kandidat steht
Die CDU weiß, wie man auf Stimmenfang geht:
http://www.weser-kurier.de/Artikel/...nder-sollen-sonnabends-wieder-zur-Schule.html
Also mit der Forderung, Schüler auch Sonnabends zur Schule zu schicken hat die CDU schon mal die Stimmen der Jungwähler und der Lehrer verloren, aber die hätten vermutlich eh nicht CDU gewählt. Mal ganz abgesehen davon, verstehe ich auch die Argumente der Mohr-Lüllmann nicht, auf der einen Seite beklagt sie, dass die Bremer Lehrer keine ausreichenden Qualifikationen haben, was ja stimmen mag. Bzw. die Lehrer würden oft Fächer unterrichten, für die sie gar nicht ausgebildet waren. Auf der anderen Seite meint sie man müsse die Schüler auch Sonnabends unterrichten, damit Bremen im "Pisa" Vergleich aufholen kann. Mit anderen Worten, die Lehrer sind zwar nicht qualifiziert, aber sie sollen trotzdem mehr unterrichten, nach dem Motto: viel hilft viel, oder wie:stirn:
Das bringt mich auch gleich zu meinen persönlichen Eindrücken der Wahlplakate dieses Jahr:
SPD: Schlicht, meist einfach nur Jens Böhrnsen drauf. Die SPD setzt ganz klar auf einen Kandidaten Wahlkampf. Meiner Meinung nach ein gutes Plakat, da ich eh kein Freund von Wahlplakaten bin, denke ich wenn, dann bitte einfach nur schlicht den Kandidaten ablichten.:thumb:
Grüne: Auch ganz nett, einige markante Sprüche, teilweise lustig. Einige Plakate mit Kandidatin Linnert, aber insgesamt wie bei der SPD keine Inhalte. :thumb:
CDU: Ganz furchtbar diese künstlich gestellten, scheinbar aus dem Leben gegriffenen Plakate mit gespielten Szenen. Genau so sollte ein Wahlplakat nicht aussehen.:wuerg:
FDP: Bisher nur ein Plakat gesehen, darin ging es um Bildungspolitik. Damit setzt die FDP auf ihren Plakaten ganz klar auf Inhalte.:zweifeln:
Piraten: Sehr billig gemachte Plakate die eigentlich nur eine Botschaft haben: wir wollen was ändern.![]()
Deckt sich mit meinem Eindrücken, von der FDP sieht man neuerdings Plakate mit einem joggenden Oliver Möllenstedt. Mehr Arbeit für das gleiche Geld = also eine indirekte Gehaltskürzung, die unionsnahen unter den Lehrern werden von "ihrer" Partei begeistert sein. Das ist ein noch größerer Bock als der, den CDU in Niedersachsen in der Bildungspolitik geschossen hat: die Einstellung von mehr Lehrern versprochen und es mit der Aufhebung der Lern- und Lehrmittelfreiheit finanziert.
Deckt sich mit meinem Eindrücken, von der FDP sieht man neuerdings Plakate mit einem joggenden Oliver Möllenstedt.
In punkto Plakate finde ich den Wahlkampf zur Bremischen Bürgerschaft sehr angenehm, weil man hier im Gegensatz zu anderen Bundesländerndie Stadt nicht so sehr mit Plakaten "zukleistert".
Ansonsten habe ich Mitte März, als ich in Frankfurt war für die dortige Kommunalwahl!! mehr Plakate gesehen als hier in Bremen für die Bürgerschaftswahl!
:applaus:Am FDP-Haus prangt seit heute ein neues Transparent. Zweitgeteilt eine Seite rot und die andere braun: Mit den Sprüchen: "Wider Die Linken Was sonst? - Wider Die Rechten Was sonst?"
:applaus:

Der ist gut:thumb: Bezweifle aber, dass viele den Unterschied zwischen "wider" und "wieder" kennen![]()

Sollte man schon kennen.

Na bei diesem desaströsen Schulsystem, ich weiß nicht, ob das gut geht!![]()

Zitat von Stürmerbraut;1701243:Ich wiederhole mich ungern, aber Bremen wurde sehr für sein inklusives Schulsystem gelobt, meine Prof'in sollte es ja schon wissen.![]()
Wobei sich aber nach wie vor die Frage stellt, was genau sie gelobt hat - den verzweifelten Versuch der maximalen Inklusion oder das Ergebnis des Unterrichts. Ich habe große Zweifel, ob es nennenswert Anlass zum Lob von letzterem gab.
Zitat von Stürmerbraut;1703669:Und wer Inklusion fordert, kann nicht gleichzeitig für ein dreigliedriges Schulsystem mehr sein, denn das exkludiert ja erst recht.
Zitat von Stürmerbraut;1703669:Ich bin der Meinung, dass die Aussortierung im Alter von 10 Jahren (4.Klasse) unseren Kindern überhaupt nicht gut tut, sie kommen erst mal demotiviert an die Hauptschule und wir können es uns nicht leisten, diesen Teil der Kinder schlichtweg zu vernachlässigen. Das kommt uns später viel zu teuer, wenn sie keinen Beruf und keine Perspektive für eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben. Oft fehlt es ihnen auch schlichtweg an positiven Vorbildern in den Klassen an der Hauptschule.
Zitat von Stürmerbraut;1703669:Ich bin auch nicht der Meinung, dass gute Schüler unter den schwachen leiden. Im Gegenteil, so manchen, auch gymnasialen, Schülern täte es gut, wenn sie von und an anderen Lebensverläufen lernen könnten: wir sind EINE Solidargemeinschaft, und müssen es bleiben, denn sonst zerbröselt unsere Wirtschaftswohlstandgesellschaft.
1.Diesen Schluss kann man so aber auch nur dann ziehen, wenn man ein mehrgliedriges Schulsystem grundsätzlich ablehnt und die Inklusion als Hilfskrücke in der Argumentation missbraucht. Was spricht dagegen, die Kinder in der Grundschule gemeinsam zu unterrichten und später gemäß ihrer Fähigkeiten auf die weiterführenden Schulen zu verteilen?
2. Den besonders wichtigen Teil habe ich mir erlaubt zu markieren. Das Problem ist in der Tat nicht die Hauptschule an sich, sondern das Bild, das vielfach von ihr und ihren Schülern gezeichnet wird. Sobald es gelingt, sie nicht mehr als Sammelbecken der Verlierer abzuqualifizieren, sondern als Schule mit einer besonders praktischen Ausrichtung, lässt sich auch die Motivation vieler Schüler anders gestalten - zumal es auch an den Hauptschulen, die ich kenne, zahlreiche motvierte Schülerinnen und Schüler gibt, die sich dort wohlfühlen.
Solidarität ist fraglos ein wichtiger Wert, aber ich bezweifle, dass er nur auf Kosten der individuellen Förderung erreicht werden kann.
3. Das Ziel, dass im gemeinschaftlichen Unterricht die Schwächeren von den Stärkeren automatisch mitgezogen werden, wurde nun ja schon vielfach als pädagogisches Märchen entlarvt; gleichwohl wird es immer wieder aus der ideologischen Mottenkiste gezerrt. Letztlich hat sich immer wieder gezeigt, dass die Schwächeren überwiegend auf ihrem Niveau verharren, während die Stärkeren sich ihrem Niveau angleichen.
4. Natürlich muss ich einräumen, dass ich vor allem nur ein Beobachter bin und mir der von der GEW gefütterte theoretische Unterbau fehlt, aber dennoch halte ich es für wesentlich klüger, wenn man die Menschen nach ihren Fähigkeiten und Neigungen individuell fördert und fordert, anstatt alle in einen großen Topf zu werfen und zu hoffen, dass es sich schon irgendwie auswächst.