Das kippt derzeit ganz gewaltig! Vor allem, weil die Karre solangsam im Sumpf versinkt und die den Rückwärtsgang zwar versuchen können, einzulegen, wird aber nicht mehr klappen.
Die Landtagswahl rockt!
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Wir haben übrigens von einem Kollegen einen Vor-Ort-Bericht zu den Vorfällen von gestern Abend zugespielt bekommen. Da wird nochmal genau das Vorgehen der Polizei dokumentiert und beschrieben, wie es zur Eskalation kam. Eigentlich unvorstellbar, wie man die Stimme der Bürger so ignoriert und sogar unterdrückt. Tolle Überzeugungsarbeit jedenfalls in den letzten Wochen für das Bauprojekt...
Hier der Link: http://www.hingesehen.net/die-demokratie-mit-fusen-getreten/
Das widerspricht sich jetzt aber. Entweder handelt die Landesregierung nach Gutsherrenart oder eben nach demokratischer und rechtsstaatlicher Art.

Und nochmal keiner kann derzeit sagen, ob die Mehrheit der Betroffenen für oder gegen S-21 ist.
Nein. Auch wenn die Entscheidung für Stuttgart 21 nach demokratischen und rechtsstaatlichen Prinzipen gefallen ist, so wird diese Entscheidung nach Gutsherrenart durchgesetzt. Politiker sind, wie ich vorhin schon geschrieben habe, keine Herrscher durch Vererbung oder Gottes Gnaden (wie z.B. Gutsherren), sondern vom Volk gewählte Verterter so daß es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, daß sie sich bei solch zahlreichen und starken Protesten (die der Großraum Suttgart wohl zuletzt bei der Stationierung der Pershing-II-Raketen in den 80er Jahren gesehen hat) mit den Bedenken und Sorgen ihrer WählerInnen befassen und sich nicht darüber hinwegsetzen.
Politiker die so handeln, kann man nicht nur eine Arroganz der Macht vorwerfen, sondern sie fördern damit auch die ohnehin schon steigende Politikverdrossenheit in der Bevölkerung, so daß die Menschen gar nicht mehr zur Wahl gehen oder Protestparteien am linken oder rechten Rand ihre Stimme geben, wodurch es wiederum schwieriger wird, stabile, regierungsfähge Mehrheiten zu bilden.
Richtig, und um das eindeutig zu klären und vor allem dem Thema die Schärfe und damit auch die daraus resultierende Gewalt zu nehmen, wäre ein Plebiszit die einzig richtige Entscheidung.
Du meinst die Menschen haben kein Recht gegen das zu demonstrieren, was da gerade stattfindet?

@Felissilvestris:
Wo haben sie sich denn über das Gesetz hinweggesetzt?
.
Wenn DAS stimmt, sollte der Bau sofort gestoppt werden!
In Karlsruhe hat man das gemacht und dennoch protestierten und prozessieren die Gegener der U-Strab weiter gegen das Projekt. Es sind im übrigen die gleichen Gruppen die Auch gegen S-21 sind.
Man hat sich illgeal auf dem Baugrund aufgehalten. Polizeifahrzeuge beschädigt (Reifen zerstochen) und besetzt. Polizisten mit Flaschen und anderen Dingen beworfen (im übrigen auf dem Video zusehen, was in einem der oben verlinkten Artikel eingbaut ist). Dazu wurden wohl Leute, die nicht gegen Stuttgart 21 sind, bespuckt und tätlich angegriffen.
Es geht tatsächlich nicht nur um die explodierenden Kosten. Die Menschen haben das Gefühl, Stuttgart 21 sei von Anfang an intransparent abgelaufen.
Das stimmt doch nicht. Alle Projektschritte wurden der Öffentlichkeit im Detail vorgestellt.
Vier Schwaben haben dem Schwabenland 1994 einen Megabahnhof beschert: Sie, der damalige Stuttgarter Oberbürgermeister Manfred Rommel, Ministerpräsident Erwin Teufel und Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann. Diese "Maultaschenconnection" hat doch bis heute ein Gschmäckle!
Das ist doch völliger Quatsch. Dass der Oberbürgermeister ein Stuttgarter ist, ist wohl normal. Und dass der Landesvater auch ein Schwabe ist, war bisher in Baden-Württemberg auch normal. Dass ich als Bahnchef auch Schwabe war, finden Sie ungewöhnlich?
Und der damalige Bundesverkehrsminister Wissmann?
Okay, der war auch aus dem Ländle.
Deshalb sprechen manche von einer "Maultaschenconnection" oder gar einer schwäbischen "Bahnhofsmafia".
Ich wiederhole: Quatsch. Worum ging es denn damals? Stuttgart bekommt im Zentrum 150 Hektar Land für einen neuen Stadtteil. Und die Bahn verbessert ihre Verbindungen nicht nur für Stuttgart, sondern für Baden-Württemberg. Im Übrigen waren die Bürger die ganze Zeit einbezogen. Wir haben damals gesagt, dass Stuttgart dieses Projekt braucht, und die Menschen waren auch davon überzeugt. Es gab 1997 eine Bürgerbeteiligung zur städtebaulichen Entwicklung, Tausende waren im Rathaus und haben sich die Pläne angeschaut. Große Proteste gab es damals nicht.
Ist das dein einziger Grund gegen einen Volksentscheid zu S21?
Ich bitte Dich. Die Polizei hat versucht, diese Reaktionen zu provozieren. Die Demonstranten haben sich allerdings nicht darauf eingelassen. Deshalb musste dass Innenministerium gestern auch eine voreilig veröffentlichete Pressemitteilung zurückziehen. Im Gegensatz zu gestern sind die Aussagen der Verantwortlichen deshalb auch weit aus gemäßigter, weil sie eben den typischen Hintergrund einer linksradikalen oder rechtsradikalen Demonstration nicht vorfinden.
Du sprichst doch jetzt nicht von den drei Schülern, die oben auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs gesessen haben und runtergeholt wurden, oder?
Das hätte man da weitaus lässiger angehen können.Lachhaft, was da vorgebracht wird. Polizei gegen Bürger, die nicht hinnehmen wollen, was da über Ihren Köpfen entschieden wird und alles nur, weil die Maultaschenconnection sich das so fein ausgedacht hat.
Quelle: