Es ist doch mehr als nur offensichtlich, dass muslimische Migranten deutlich mehr Probleme machen und mehr Probleme (und/oder weniger Willen) haben sich zu integrieren, als Migranten aus beispielsweise Italien oder sonst woher. Muslimische Migranten machens sich hier größtenteils in ihrer Parallelgesellschaft, die sich immer mehr erweitert, gemütlich, weil man es ihnen ermöglicht, und weil es natürlich einfacher ist als sich zu integrieren.
Genau das ist faktisch völliger Quatsch. Die Integrationsprobleme haben wir insbesondere bei so genannten "bildungsfernen" Migranten. Da ist es vollkommen egal woher sie kommen oder welche Religion diese haben. Wenn man sich anschaut, dass die meisten türkischen Migranten in Deutschland als einfache Arbeiter angworben worden sind und nicht, um es vorsichtig auszurücken, zur Bildungselite der Türkei gehörten, dann sieht man woher die Probleme kommen. Nehme ich allerdings türkische, arabische oder persische Ärzte - allesamt Muslime - dann wird man sehen, dass sie und ihre Familien bestens in Deutschland integriert sind. Im übrigen sind die meisten italienischen und spanischen "Gastarbeiter" zurück in ihre Heimatländer gegangen, daher sind diese Probleme nicht so offensichtlich.
Mal andersrum gefragt: Für was braucht es überhaupt Minarette, also klare Symbole muslimischer Kultur, in der Schweiz? Das fördert doch nur weiter die Parallelgesellschaft.
Das Minarett ist doch gar kein Problem. Das Problem ist derzeit - auch in Deutschland - dass Moscheen und Gebetsräume genau, wegen teilweise ein sehr dämlichen Kommunalpolitik, lange in Hinterhöfe und Industriegebiete abgeschoben wurden, so entstehen eben Parallelgesellschaften, weil sich die Leute ausgeschlossen fühlen. Wenn man Moscheen im ganz normalen Stadtbild zulassen würde, dann hätten wir schon mal ein Problem weniger.