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FatTony
Guest
Dass wir Fleisch essen, schadet aber nicht unserem Planeten, nur die Massentierhaltung von z.B. Kühen.
Diese Argumentation (man schadet dem Planeten) ist sowieso Bigotterie vom feinsten: Erstens bezweifle ich das jemand der solche Aussagen trifft sein Leben derart gestaltet, das es dieser Argumentation folgend nicht dem Planeten schadet: Unsere gesamte Lebensweise beruht darauf mehr zu verbrauchen als entweder nachwächst oder überhaupt nur vorhanden ist. Wir beziehen einen Großteil dessen was wir verbrauchen aus bitterarmen Gegenden der Welt, so ziemlich alles in unserem Alltag subventionieren wir und das was wir nicht wegschmeißen subventionieren wir dann noch mal um es im Export marktfähig zu halten (frag mal die Afrikaner nach subventinierten EU-Agrarprodukten). Unser toller "Bio"sprit geht zulasten von Regenwäldern (somit der Tierarten dort), erzeugt Monokulturen (das was wir bei uns auf Gedeih und Verderb nicht haben wollen!), erzeugt zu Hohe Nahrungsmittelpreise in den Erzeugerländern (Palmöl, Raps und Mais für Spriterzeugung ist leichter zu erzeugen und bringt mehr Profit als ausgewogene Nahrungsmittelproduktion). Unsere Kleidung kommt fast ausnahmslos aus Niedrig(st)lohnländern, unsere Öl- und Gaskäufe stützen Diktatoren, für die Elektronik beuten wir Staaten aus die über die notwendigen Rohstoffe verfügen. Man könnte ewig so weitermachen, aber egal, manche meinen wenn sie auf Fleisch verzichten sind sie nachhaltige Bürger die besser sind als andere, und verkünden dies vermutlich auf ihrem Smartphone für dessen Herstellung Menschen sterben. Und was übrigens den Planeten angeht: Kein Mensch schadet dem Planeten, Menschen schaden Menschen! Deswegen kann Umwelt- bzw. Tierschutz nur purer Eigennutzen (menschlicher Egoismus, genau genommen) sein, denn der Planet hat schon den ein oder anderen Kometen/Asteroiden überstanden. Er wird auch die Menschheit überstehen, wenn es sein muss.



