Alles zum Hauptsponsor

Mattähai als neuen Trikotsponsor...

  • ...finde ich super

    Votes: 5 38,5%
  • ...kann ich gut mit leben

    Votes: 7 53,8%
  • ...ist mir egal

    Votes: 1 7,7%
  • ...könnte besser sein

    Votes: 0 0,0%
  • ...schlimm

    Votes: 0 0,0%

  • Total voters
    13
Vor allem, dass jede Sch...e noch 3 mal wieder aufgewärmt wird..

So sieht es aus.
Kann jetzt nur über SpOn sprechen, da ich dort regelmäßig bin. Über die Jahre konnte man da echt beobachten, wie das "Niveau" da stetig nach unten gesunken ist...
Wobei natürlich klar ist, dass man nicht die gleichen Qualitätsansprüche an die Internetseite haben kann, wie an das Heft, ist ja logisch. Trotzdem stellen sich bei manchen Sachen echt die Fußnägel hoch...
 
Zitat von fotbollsälskare;2327752:
Ach ja: Ich bin übrigens sehr bemüht umweltbewusst zu leben, bin auch gegen Tierquälerei usw. Ich verurteile jedoch nicht die Produzenten, sondern die Konsumenten!

Und das sind nunmal wir. Und da wäre meiner Meinung nach eben auch das Mittelmaß angesagt, sprich etwas weniger Fleischverzehr, aber dafür hochwertiger. Und schon könnte z.B. Wiesenhof die Massentierhaltung runterfahren und demzufolge auch die Haltungsbedingungen für das einzelne Tier erheblich verbessern.

Man nehme eine Nicole, eine Sonnenliege, einen Garten und ganz viel Sonne... Man mische alles und hat moralisch und ethisch korrektes Brathühnchen mit brauner Haut. Zum anbeißen lecker :D

Das würde dan im Auge des Kochs bzw. Verzehrers liegen. :D;)
 
Und das sind nunmal wir. Und da wäre meiner Meinung nach eben auch das Mittelmaß angesagt, sprich etwas weniger Fleischverzehr, aber dafür hochwertiger. Und schon könnte z.B. Wiesenhof die Massentierhaltung runterfahren und demzufolge auch die Haltungsbedingungen für das einzelne Tier erheblich verbessern.



Das würde dan im Auge des Kochs bzw. Verzehrers liegen. :D;)

Meinem Freund gefällt es :p
 
Und das sind nunmal wir. Und da wäre meiner Meinung nach eben auch das Mittelmaß angesagt, sprich etwas weniger Fleischverzehr, aber dafür hochwertiger. Und schon könnte z.B. Wiesenhof die Massentierhaltung runterfahren und demzufolge auch die Haltungsbedingungen für das einzelne Tier erheblich verbessern.



Das würde dan im Auge des Kochs bzw. Verzehrers liegen. :D;)

Rischtisch!

Ich esse Fleisch, Obst, Gemüse und selbstgefangenen Fisch! Ach ja, Schokolade nicht zu vergessen :D

Ausgewogen eben.
 
Zitat von fotbollsälskare;2327849:
Rischtisch!

Ich esse Fleisch, Obst, Gemüse und selbstgefangenen Fisch! Ach ja, Schokolade nicht zu vergessen :D

Ausgewogen eben.

Wir haben damals immer ein halbes Schwein gekauft. Das war von Hof einer befreundeten Familie... Leider waren die Inhaber zu alt, sodass es die Möglichkeit nun nicht mehr gibt. Aber da wussten wir, was für Fleisch wir bekommen. Und der Preis war auch immer in Ordnung.

Wenn ich nun zum Schlachter/Fleischer gehe, weiß ich nicht, was ich bekomme. Kann genauso Massentierhaltung sein die beim günstigen LIDL-Fleisch. Gutfleisch nennt es sich, aber wie gut zum Tier ist diese Firma?
 
Also mich nervt diese ganze Biogotterie anderen und eigener Fans bezüglich Wiesenhofs.

Ich bin auch alles andere als glücklich mit dem Vertrag Werders. Jedoch sollte Fußballfan schon checken, dass, wenn man sich die Sponsoren anderer Clubs ansieht, doch einige Dreck am Stecken haben. Ein paar Beispiele nach nur 30 Minuten Suche:

Mercedes -> Daimler: http://www.whywar.at/boykott

Daimler produziert Fahrzeuge der Marke Mercedes. Aber nicht nur das. Er baut auch Waffen und andere Rüstungsgüter und ist "über den Rüstungskonzern EADS (European Aeronautics Defence and Space Company) und Beteiligungsgesellschaften neben der Produktion von Kampfbombern und Trägersystemen für Atomwaffen auch in die Produktion von Streumunition bzw. Raketenwerfern für Streumunition verwickelt."

S04- Gazprom
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/oel/oelpestsibirien.pdf

Allein in der westsibirischen
Ölförderregion treten pro Jahr bis zu 5.000
Brüche von Ölpipelines auf. Jährlich werden
bis zu 300 Havarien mit Ölaustritten von bis
zu 100.000 Tonnen gemeldet – und das sind
nur die amtlich registrierten. Auslaufendes
Öl verseucht Böden und Gewässer. Riesige
Ölseen zerstören den Lebensraum von Menschen,
Tieren und Pflanzen.

Club - Areva
http://urgewald.org/kampagne/deutsche-bank
Ende 2007 beteiligte sich die Deutsche Bank an einem Kredit für den französischen Atomkonzern Areva, der mit dem Geld das südafrikanische Bergbau-Unternehmen UraMin gekauft hat. Im Niger ist Areva schon seit 40 Jahren aktiv. Der Effekt: radioaktive Belastung des knappen Trinkwassers und erhöhte Hintergrundstrahlung. Die Minenarbeiter leiden unter Hautausschlägen, Leukämie, Nieren- und Lungen- krankheiten. Ungeachtet dessen will Areva eine weitere Uranmine in der Konfliktregion im Norden Nigers erschließen – die Deutsche Bank stört das nicht.

VW, Opel, Audi: selbstredend bauen die nur klimaneutrale Karren.

Wie gesagt: ich bin auch nicht begeistert, aber dass nun alle den Mund aufreissen und meinen wir wären die einzigen, die einen ethisch fragwürdigen Sponsor haben nervt mich.

Außerdem: McChicken rein hauen ist in Ordnung, aber Wiesenhof "wie krass". Billige Fleischprodukte zum grillen sind super, am besten eingelegt und eingeschweißt, aber Wiesenhof "geht ja garnicht". :crazy:
 
Wie gesagt: ich bin auch nicht begeistert, aber dass nun alle den Mund aufreissen und meinen wir wären die einzigen, die einen ethisch fragwürdigen Sponsor haben nervt mich.

Wobei man hier auch ein bisschen die Medien kritisieren muss: "Das Sytem Daimler / Volkswagen / Gazprom etc" kommt halt nicht nur Hauptsendzeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.
Insofern wissen viele (durchaus auch aus eigener Faulheit) gar nicht, für welche Produkte andere Bundesligisten so werben.
 
Wobei man hier auch ein bisschen die Medien kritisieren muss: "Das Sytem Daimler / Volkswagen / Gazprom etc" kommt halt nicht nur Hauptsendzeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.
Insofern wissen viele (durchaus auch aus eigener Faulheit) gar nicht, für welche Produkte andere Bundesligisten so werben.
Es kommt schon und Schalke stand damals vor dem Gazprom-Deal auch in der Kritik. Werder ist jetzt aktuell, nicht mehr - nicht weniger...
 
Ich gebe ein winke-winke deswegen auf den Weg, weil ich Leute, die Wiesenhof für das Böse halten und Beck's/Inbev bejubelt hätten, nicht ernst nehme. Ich habe Verständnis für jede Kritik am Fußballbusiness, an den Summen, die da bewegt werden, am Geld, das Menschen auf Fußball vergeuden, statt es für Tierschutz, Bedürftige oder sonstige richtigen Zwecke einzusetzen. Ich bin sehr für Menschen, die über Alternativen zum Bestehenden nachdenken, die etwas kritisieren.

Es ist aber nichts weiter als Borniertheit, wenn man die allgemeine Katastrophe, die der Fußballzirkus und unser verkorkstes Gesellschaftssystem sind, auf eine Firma unter vielen reduziert. Wenn einer sagt, dass Sportsponsoring ein doofes Geschäft ist, habe ich dafür Verständnis. Wenn aber jemand Apple, Mercedes oder Nike als seriöse Firmen mit tollem Ruf kauft und gegen Wiesenhof protestiert, dann fehlen mir 99 Cent am Euro. Dafür habe ich null Verständnis.

Ich bin immer wieder überrascht, wie dumm manche Leute sich stellen, bezüglich des Fußballbusiness und unserer Gesellschaft insgesamt. Ist es so schwer zu begreifen, nach welchen Mechanismen Dinge wie Sportsponsoring, Sportvermarktung, Profisport funktionieren? Es gibt daran so viele Aspekte, die nach moralischen Kriterien verachtenswert sind, dass der gesamte Profisport keinen Bestand hätte. Wer an das Fansein solche strengen Kriterien anlegte wie an Wiesenhof, der dürfte nie einer geworden sein.

Das ist das, was mich wirklich schockiert: Wie viele Leute glauben, dass es im Profisport „sauber“ und „fair“ zugeht, dass es dort um Moral, Ethik, soziales Engagement und das ganze Trallala geht. Diese unfassbare und vorsätzliche Ignoranz und Unmündigkeit schockiert mich zutiefst.
In der Sache richtig!
Zu hinterfragen bleibt,warum hat sich für Werder Bremen eine Situation ergeben,die einen solchen Sponsor zwingend und alternativlos machte,-um weitergedacht-,sportlich weiterhin wettbewerbsfähig sein zu können.

Diesen Fragen wird man sich jedoch erst dann stellen,wenn der sportliche Erfolg ausbleibt!
 
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