Alles zum Hauptsponsor

Mattähai als neuen Trikotsponsor...

  • ...finde ich super

    Votes: 5 38,5%
  • ...kann ich gut mit leben

    Votes: 7 53,8%
  • ...ist mir egal

    Votes: 1 7,7%
  • ...könnte besser sein

    Votes: 0 0,0%
  • ...schlimm

    Votes: 0 0,0%

  • Total voters
    13
Und da machen sie, indem sie nicht mehr ins Stadion gehen (dafür nehmen andere ihre Plätze ein) und zu Hause via Sky keine Werderspiele mehr gucken? Sehr effektiv!

Das ist doch nur eine Art seinen Prinzipien treu zu bleiben. Wer keine Spiele mehr auf Sky sehen möchte, sieht für sich vielleicht keine andere Möglichkeit seinen Protest zu zeigen. Mir steht es nicht zu diese Vorgehensweise zu bewerten, oder ins lächerliche zu ziehen. Ebenso vermag ich nicht zu beurteilen, wer ein "echter" Fan ist, und wer nicht.
Dieser Thread macht doch deutlich, dass die Meinungen facettenreich sind, ebenso abwechslungsreich sind die unterschiedlichen Arten von Fans.
Der Eine geht jede Woche in Kutte zum Spiel seines Lieblingsvereins, hat eine Dauerkarte und ist Mitglied, der Andere guckt sich die Spiele lieber im Fernsehen an, hat wenig Fanartikel, und lebt es eher für sich aus. Der zuletzt genannte Fan, nutzt andere Mittel und Wege um seinen Protest auszudrücken.

Zitat von omfg
nun hab ich endlich einen grund diesem verein den rücken zu kehren.

Ok, wer nur einen Grund gesucht hat, den Verein zu verlassen, muss vorher schon arge Probleme mit Werder gehabt haben. Dort kann ich beurteilen, dass dort vorher schon keine große Verbundenheit mit Werder Bremen bestand. Aber das lese ich aus den meisten kritischen Beiträgen nicht heraus.

Mich würde interessieren, wo bei dir und den anderen Befürwortern eine Grenze erreicht wäre? Jeder hat einen wunden Punkt, an dem man keinen Spaß mehr versteht.
 
Zitat von fotbollsälskare;2325366:
Hej,

die letzten Tage war ich nicht in Bremen, habe daher die "erste Protestwelle" :roll: nicht mitbekommen.

Mich persönlich überrascht jedoch wieviele Fans sich gegen Wiesenhof ausgesprochen haben. Ich persönlich sehe es wie folgt:

1. Endlich wieder ein Hauptsponsor aus unserer Region!

2. Die Wiesenhofskandale ab 2010 bis dato (letztlich Kündigung durch Mc Donald, die übrigens Wiesenhof "Mc. Nuggets" verkauften) sind jedoch zu berücksichtigen.

Beide - Pro und Contras - sollten hierbei durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit unterstützt und aufgearbeitet werden. Wiesenhof könnte ihr angekratztes Image aufpolieren und die Türen für einige Tierschutzorganisationen zwecks Beratung und Unterstützung öffnen. das hierbei natürlich PETA nicht in Betracht kommt sollte jedem klar sein, oder?

Gleicherweise sollten wir uns vergegenwärtigen: Solange auch nur einer der Protestler Fleich aus dem Supermarkt kauft braucht er/sie hier nicht mit einer Doppelmoral aufzubegehren. Tierschutz beginnt nicht beim Kampf gegen Trikotsponsoren, sondern beim eigenem Kaufverhalten.
Prüft also woher das Fleisch stammt, dann kauft ein.
Wer einmal die Tiere sieht die zum Schlachthof gefahren werden, wer kann sich ein Bild machen was es heißt "Mastfleisch" zu "genießen".

Also: Wiesenhof ist in der Pflicht Verbesserungen in der Tierhaltung einzuführen, hierzu ruhig Tierschützer (die nicht Vegetarier sind) zu Rate ziehen und eine öffentliche Dokumentation dastellen.

Tenor für mich:
Ein anderer regionaler Sponsor wäre mir lieber gewesen, aber Wiesenhof ist mir tausendmal liebr als irgendein bayrische Unternehmen, welches sich durch andere Skandale auzeichnet (wie hieß eigentlich noch der Leverkusener Sponsor, der vielen Menschen das geld aus der Tasche gezogen hatte ????? Rudi Völler müsste es doch wissen).

Ich gebe dir auch recht! Aber zu Punkt 2! Wiesenhof war nich lieferant der Mc Nuggets für Mc Donalds! Mc Donalds wollte nur auf den Zug mit aufspringen um besser im Licht zu stehen! Wiesenhof hat nur Rohware an den Hersteller gelifert! Das waren laut meiner Information nicht einmal 3% der Jahresmenge die Mc Donalds an Geflügelfleisch verbraucht!
 
Ich würde gerne noch hinzufügen, dass der Protest gegen Wiesenhof in diesem Sinne dann für viele nur ein Stellvertreter für den Protest gegen etwas anderes ist, ähnlich wie bei Stuttgart21.

Ja, ich interpretiere es, ähnlich wie auch vorher bei den Bildungs"protesten" an den Unis und der Occupy-Bewegung, teilweise auch bei den Piraten, in die Richtung, dass es den Überflüssigen um die Verdrängung ihrer ÜBerflüssigkeit und Fungibilität geht. Sie verlangen, dass keiner überflüssig sein darf, dass man auf den Einzelnen zu hören habe und dass sie gebraucht werden sollen. Es wird nicht infrage gestellt, dass es innerhalb des Ganzen auf den Einzelnen gar nicht ankommen kann, sondern es werden Schuldige und Sündenböcke dingfest gemacht. Dies ist etwas, was Max Horkheimer als "konformistische Rebellion" bezeichnet hat, also eine "Rebellion" in "", die das Ganze nicht infrage stellt, sondern vielmehr bestärkt und bekräftigt.
 
Zitat von fotbollsälskare;2325366:
Hej,

die letzten Tage war ich nicht in Bremen, habe daher die "erste Protestwelle" :roll: nicht mitbekommen.

Mich persönlich überrascht jedoch wieviele Fans sich gegen Wiesenhof ausgesprochen haben. Ich persönlich sehe es wie folgt:

1. Endlich wieder ein Hauptsponsor aus unserer Region!

2. Die Wiesenhofskandale ab 2010 bis dato (letztlich Kündigung durch Mc Donald, die übrigens Wiesenhof "Mc. Nuggets" verkauften) sind jedoch zu berücksichtigen.

Beide - Pro und Contras - sollten hierbei durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit unterstützt und aufgearbeitet werden. Wiesenhof könnte ihr angekratztes Image aufpolieren und die Türen für einige Tierschutzorganisationen zwecks Beratung und Unterstützung öffnen. das hierbei natürlich PETA nicht in Betracht kommt sollte jedem klar sein, oder?

Gleicherweise sollten wir uns vergegenwärtigen: Solange auch nur einer der Protestler Fleich aus dem Supermarkt kauft braucht er/sie hier nicht mit einer Doppelmoral aufzubegehren. Tierschutz beginnt nicht beim Kampf gegen Trikotsponsoren, sondern beim eigenem Kaufverhalten.
Prüft also woher das Fleisch stammt, dann kauft ein.
Wer einmal die Tiere sieht die zum Schlachthof gefahren werden, wer kann sich ein Bild machen was es heißt "Mastfleisch" zu "genießen".

Also: Wiesenhof ist in der Pflicht Verbesserungen in der Tierhaltung einzuführen, hierzu ruhig Tierschützer (die nicht Vegetarier sind) zu Rate ziehen und eine öffentliche Dokumentation dastellen.

Tenor für mich:
Ein anderer regionaler Sponsor wäre mir lieber gewesen, aber Wiesenhof ist mir tausendmal liebr als irgendein bayrische Unternehmen, welches sich durch andere Skandale auzeichnet (wie hieß eigentlich noch der Leverkusener Sponsor, der vielen Menschen das geld aus der Tasche gezogen hatte ????? Rudi Völler müsste es doch wissen).

Ich bin genau deiner Meinung. Ich bin auf dem Tag der Fans gewesen und war sehr erschrocken, wie viele sogenannten Werder-Fans mit großer Aggressivität der Geschäftsführung gegenüber getreten sind. Wenn ich mir dann anhöre, dass man ab sofort kein Werder-Fan mehr sei, dann kann ich dazu nur sagen: "Du bist es dann auch nie gewesen!"

Wiesenhof war und ist wegen Tierschutzskandalen in der Presse, das kann niemand abstreiten. Aber was hätte das geschundene Unternehmen Wiesenhof denn davon, jetzt noch mehr in den Fokus und noch mehr in die Öffentlichkeit zu geraten, wenn man die Bedingungen für die Tiere nicht verbessern würde?!? Ich bin jedenfalls froh, dass wir einen Partner aus der Region gefunden haben, der (hoffentlich) aus der Vergangenheit gelernt hat und die Bedingungen nach und nach verbessert. Das wird nicht von heute auf morgen klappen, das sollte jedem klar sein, aber solange man es mittelfristig schafft, sehe ich in keinster Weise einen Grund, dies von Seiten Werders nicht zu unterstützen. Jeder hat eine zweite Chance verdient, so hat es Wiesenhof meiner Meinung nach auch verdient, die Umstände zu verbessern und allen Kritikern in der Öffentlichkeit als starker Werder-Partner zu beweisen, dass man die Fehler der Vergangenheit erkannt hat und nun verbessert.

Ich bin und bleibe seit über 20 Jahren 100% Werder und werde es immer sein!
Lebenslang grünweiß! :schal:
 
Ja, ich interpretiere es, ähnlich wie auch vorher bei den Bildungs"protesten" an den Unis und der Occupy-Bewegung, teilweise auch bei den Piraten, in die Richtung, dass es den Überflüssigen um die Verdrängung ihrer ÜBerflüssigkeit und Fungibilität geht. Sie verlangen, dass keiner überflüssig sein darf, dass man auf den Einzelnen zu hören habe und dass sie gebraucht werden sollen. Es wird nicht infrage gestellt, dass es innerhalb des Ganzen auf den Einzelnen gar nicht ankommen kann, sondern es werden Schuldige und Sündenböcke dingfest gemacht. Dies ist etwas, was Max Horkheimer als "konformistische Rebellion" bezeichnet hat, also eine "Rebellion" in "", die das Ganze nicht infrage stellt, sondern vielmehr bestärkt und bekräftigt.

Das sehe ich auch so und finde es schade, weil dann die Menschen, denen das WIRKLICH ein Anliegen ist, nachher dumm da stehen. Auf Mitläufer ist eben kein Verlass. Das Abstimmungsergebnis von Stuttgart 21 hat ja letztendlich auch gezeigt, dass die Medien die Stimmung der Gesellschaft auch oft verzerrt widergeben.

Trotzdem wäre die Frage: Wo beginnt deiner Meinung nach ein "echter" Protest? Gibt es da eine Definition oder Faktoren, die erfüllt sein müssen?

Für mich persönlich beginnt echter Einsatz für eine Sache erst da, wo ich persönliche Nachteile und Einbußen in Kauf nehme, um eine Sache von der ich überzeugt bin zu fördern. Um beim Thema zu bleiben: Wenn ein Huhn ein Ei legt, ist das kein Opfer. Wenn ein Schwein ein Kotelett gibt, schon! Von den echten Protestlern gegen Wiesenhof erwarte ich persönlich mehr als nur das Klicken eines Gefällt-mir-Buttons oder das Aufsetzen einer Guy-Fawkes-Maske.
 
Das ist doch nur eine Art seinen Prinzipien treu zu bleiben. Wer keine Spiele mehr auf Sky sehen möchte, sieht für sich vielleicht keine andere Möglichkeit seinen Protest zu zeigen. Mir steht es nicht zu diese Vorgehensweise zu bewerten, oder ins lächerliche zu ziehen. Ebenso vermag ich nicht zu beurteilen, wer ein "echter" Fan ist, und wer nicht.
Dieser Thread macht doch deutlich, dass die Meinungen facettenreich sind, ebenso abwechslungsreich sind die unterschiedlichen Arten von Fans.
Der Eine geht jede Woche in Kutte zum Spiel seines Lieblingsvereins, hat eine Dauerkarte und ist Mitglied, der Andere guckt sich die Spiele lieber im Fernsehen an, hat wenig Fanartikel, und lebt es eher für sich aus. Der zuletzt genannte Fan, nutzt andere Mittel und Wege um seinen Protest auszudrücken.



Ok, wer nur einen Grund gesucht hat, den Verein zu verlassen, muss vorher schon arge Probleme mit Werder gehabt haben. Dort kann ich beurteilen, dass dort vorher schon keine große Verbundenheit mit Werder Bremen bestand. Aber das lese ich aus den meisten kritischen Beiträgen nicht heraus.

Mich würde interessieren, wo bei dir und den anderen Befürwortern eine Grenze erreicht wäre? Jeder hat einen wunden Punkt, an dem man keinen Spaß mehr versteht.

Ich bin kein Befürworter von Wiesenhof!
 
Jeder hat eine zweite Chance verdient, so hat es Wiesenhof meiner Meinung nach auch verdient, die Umstände zu verbessern und allen Kritikern in der Öffentlichkeit als starker Werder-Partner zu beweisen, dass man die Fehler der Vergangenheit erkannt hat und nun verbessert.

Das Problem ist, dass Wiesenhof nie Missstände zugegeben hat sondern stets alle Vorwürfe von sich gewiesen hat. Warum brauchen die eine Zweite Chance? Die haben doch nichts falsch gemacht und auch Filbry hat Wiesenhof nicht ausgesucht, weil sie eine zweite Chance brauchen, sondern weil Wiesenhof ein ganz solides, transparentes und astreines Unternehmen ist.
 
Warum überhaupt Wiesenhof?? War wirklich kein anderer Sponsor zu kriegen? Oder passte die Summe nicht?

Weiß jemand wer (Gerüchteweise) noch im Gespräch war?
 
Ich kann nicht sagen, was echter Protest ist.

Wiesenhof ist aber für den Gesamtvollzug ebenso völlig überflüssig. Selbst wenn Proteste Wiesenhof in die Pleite trieben oder dazu brächten, nur noch Freilandhühner zu züchten, wäre nichts gewonnen. Im Zweifel würde es ein anderer machen, es gibt genug Geflügel- und Fleischproduzenten.
 
Wiesenhof war und ist wegen Tierschutzskandalen in der Presse, das kann niemand abstreiten. Aber was hätte das geschundene Unternehmen Wiesenhof denn davon, jetzt noch mehr in den Fokus und noch mehr in die Öffentlichkeit zu geraten, wenn man die Bedingungen für die Tiere nicht verbessern würde?!? Ich bin jedenfalls froh, dass wir einen Partner aus der Region gefunden haben, der (hoffentlich) aus der Vergangenheit gelernt hat und die Bedingungen nach und nach verbessert. Das wird nicht von heute auf morgen klappen, das sollte jedem klar sein, aber solange man es mittelfristig schafft, sehe ich in keinster Weise einen Grund, dies von Seiten Werders nicht zu unterstützen. Jeder hat eine zweite Chance verdient, so hat es Wiesenhof meiner Meinung nach auch verdient, die Umstände zu verbessern und allen Kritikern in der Öffentlichkeit als starker Werder-Partner zu beweisen, dass man die Fehler der Vergangenheit erkannt hat und nun verbessert.

Ich bin und bleibe seit über 20 Jahren 100% Werder und werde es immer sein!
Lebenslang grünweiß! :schal:

Nur mal rein theoritisch: Vielleicht erhofft Wiesenhof sich mit Werder als starken Partner ja auch genau das Gegenteil ala "Wenn Werder mit denen auf der Brust aufläuft, kann es ja da nicht so schlimm zugehen". Somit würde Wiesenhof aus dem Fokus rausrücken und bräuchte unter Umständen gar nichts ändern.

Und, mal ganz ehrlich, wer glaubt, daß man Missstände aufdecken/vorfinden würde bei einem offiziellen/angekündigten Termin in einem bestimmt Betrieb, der glaubt warscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann. Das wäre ja so, als wenn ich der russichen Kugelstosserin vor 8 Wochen gesagt hätte, daß sie am 11.08.2012 eine Dopingprobe abgeben muß.
 
Mit Antibiotika vollgestopfte Hühner und Verfahren wegen Hygieneverstößen --> lebenslang gesund??

Tiere, die noch nie Licht gesehen haben und aus eigener Kraft vor lauter Mästen nicht mal mehr aufstehen können, die mit Fusstritten gekillt werden wenn Sie nicht schon qualvoll von selber verreckt sind --> lebenslang umweltbewusst??

Permanente Vorwürfe wg. unzumutbarer Mitarbeiterzustände und u.a. eine Anklage wegen Subventionsbetrugs --> soziale Verantwortung???

Und die die sich darüber aufregen sind dann die Heuchler????

Sorry, aber da kannst du dich echt drüber schlapplachen, wenns nicht so traurig wäre! :lol::lol:
[...]

Das sind aber alles Sachen, sollten die so stimmen, die nicht durch das Werderkonzept vertreten werden. Die Hygieneverstöße z.B. beziehen sich eher auf die Haltung der Tiere, nicht aber auf die Qualität des Endproduktes in der Kühltheke. Und nur dieses kommt am Ende noch irgendwie im Gesundheitsmanagement zum tragen: Die Qualität des verzehrten Essens in den Schulen sowie in Betrieben. Zwischen der Haltung und dem Verzehr liegen noch zig Schritte, die ausschlaggebend sind.
Mal ganz davon ab: Bei manchen Posts habe ich den Eindruck, als würde es das Ziel von Wiesenhof sein, Tiere zu quälen. Bei aller berechtigter Kritik wäre das albern.

[...]Weils mir in diesem Kontext am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorbei geht was ihr beide von sozialer Identität haltet! Es interessiert mich aktuell auch nicht was das mit Stuttgart 21 zu tun hat! Des Weiteren interessiert es mich hier nicht wie viele afrikanische Warlords es gibt, ob DK15 schon mal in Nordkorea war, wer welches Handy hat oder irgendwelche hirnrissigen NS Vergleiche! Ferner ist die Threadüberschrift hier auch nicht "Doppelmoral-wie ist diese definiert?"

Es interessiert mich ausschliesslich, dass Wiesenhof der neue Werder Hauptsponsor vom SV Werder Bremen ist, der Verein den ich seit jeher liebe und auf den ich immer stolz war! Und ich finde das zum Kotzen!!

Du hantierst doch hier mit dem Begriff der Doppelmoral, nicht Werder oder Wiesenhof.
 
Ich bin genau deiner Meinung. Ich bin auf dem Tag der Fans gewesen und war sehr erschrocken, wie viele sogenannten Werder-Fans mit großer Aggressivität der Geschäftsführung gegenüber getreten sind. Wenn ich mir dann anhöre, dass man ab sofort kein Werder-Fan mehr sei, dann kann ich dazu nur sagen: "Du bist es dann auch nie gewesen!"


Ich bin und bleibe seit über 20 Jahren 100% Werder und werde es immer sein!
Lebenslang grünweiß! :schal:


:tnx:
 
Ich kann nicht sagen, was echter Protest ist.

Wiesenhof ist aber für den Gesamtvollzug ebenso völlig überflüssig. Selbst wenn Proteste Wiesenhof in die Pleite trieben oder dazu brächten, nur noch Freilandhühner zu züchten, wäre nichts gewonnen. Im Zweifel würde es ein anderer machen, es gibt genug Geflügel- und Fleischproduzenten.

Weiß ich nicht. Aber mit dieser Haltung ist auch nichts gewonnen.
Da kann ich deinen Bedenken gegen das Iranische Atomprogramm auch entgegentreten indem ich einfach sage: "Wenn der Ahmadenidschad weg ist, bringts auch nichts. Dann kommt ein anderer. Das ist ein Kampf gegen die Hydra".


Aber nochmal ne andere Frage: Auch wenn euch Wiesenhof egal ist oder ihr nichts gegen die Tierhaltung habt: Seht ihr es nicht zumindest etwas kritisch, dass Werder mit seiner hervorragenden Marke eine Zusammenarbeit mit diesem Unternehmen eingeht? Keine Frage der Ethik, sondern eine der Markenstrategie.
 
Nur mal rein theoritisch: Vielleicht erhofft Wiesenhof sich mit Werder als starken Partner ja auch genau das Gegenteil ala "Wenn Werder mit denen auf der Brust aufläuft, kann es ja da nicht so schlimm zugehen". Somit würde Wiesenhof aus dem Fokus rausrücken und bräuchte unter Umständen gar nichts ändern.

Und, mal ganz ehrlich, wer glaubt, daß man Missstände aufdecken/vorfinden würde bei einem offiziellen/angekündigten Termin in einem bestimmt Betrieb, der glaubt warscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann. Das wäre ja so, als wenn ich der russichen Kugelstosserin vor 8 Wochen gesagt hätte, daß sie am 11.08.2012 eine Dopingprobe abgeben muß.

Und das ist ein überaus großes Problem in Deutschland!

Wir kommen am ?? und kontrollieren ihren Hof.
Wir kommen am ?? und prüfen, ob Ihre Kinder es bei Ihnen gut haben.
Wir kommen am ?? und prüfen dies und das.

Und sie werden nichts finden! Denn Missstände werden versteckt!

Was wäre in Deutschland los, würde man ohne Ankundigung vor der Tür stehen? Ist vielleicht nicht gewollt. Skandal über Skandal...
 
Das Problem ist, dass Wiesenhof nie Missstände zugegeben hat sondern stets alle Vorwürfe von sich gewiesen hat. Warum brauchen die eine Zweite Chance? Die haben doch nichts falsch gemacht und auch Filbry hat Wiesenhof nicht ausgesucht, weil sie eine zweite Chance brauchen, sondern weil Wiesenhof ein ganz solides, transparentes und astreines Unternehmen ist.

Stimmt so ja auch nicht, schließlich haben sie ja die Pächterin angezeigt.
 
Weiß ich nicht. Aber mit dieser Haltung ist auch nichts gewonnen.
Da kann ich deinen Bedenken gegen das Iranische Atomprogramm auch entgegentreten indem ich einfach sage: "Wenn der Ahmadenidschad weg ist, bringts auch nichts. Dann kommt ein anderer. Das ist ein Kampf gegen die Hydra".


Aber nochmal ne andere Frage: Auch wenn euch Wiesenhof egal ist oder ihr nichts gegen die Tierhaltung habt: Seht ihr es nicht zumindest etwas kritisch, dass Werder mit seiner hervorragenden Marke eine Zusammenarbeit mit diesem Unternehmen eingeht? Keine Frage der Ethik, sondern eine der Markenstrategie.

Diese Aussage zu Ahmadineschad würde ich teilen, wenn es um einen bloßen Tausch des Präsidenten ginge und nicht um eine Absetzung des gesamten Regimes. So sehe ich es auch im Tierschutz oder anderswo. Der Eine eignet sich immer gut als Sündenbock. Das drückt sich dann in Slogans wie "eine Welt ohne 1% ist nötig" aus - da ist die Vernichtungsphantasie gegen das eine Prozent, das den Frieden stört, schon implizit.

Zur Marketingstrategie: Es sind beim Tag der Fans größere Proteste ausgeblieben, ein Teil empörungswilliger Fans hat sich empört, ein paar sind gegangen, die Presse macht eine Woche lang Witze oder schreibt darüber. Dann ist das Thema durch. Darum sehe ich hier auch keinen Imageverlust.
 
Aber nochmal ne andere Frage: Auch wenn euch Wiesenhof egal ist oder ihr nichts gegen die Tierhaltung habt: Seht ihr es nicht zumindest etwas kritisch, dass Werder mit seiner hervorragenden Marke eine Zusammenarbeit mit diesem Unternehmen eingeht? Keine Frage der Ethik, sondern eine der Markenstrategie.
Nein das sehe ich nicht. Es wird heißer gekocht als gegessen. Dieses Thema empört zwar Wiesenhof-Gegner und Tierschützer und der TdF war für diese eine gute Plattform.
Im September kräht aber kein Hahn mehr danach, da bin ich mir ziemlich sicher!
 
Dann ist das Thema durch. Darum sehe ich hier auch keinen Imageverlust.

Den Imageverlust sehen auch nur die, die hier tagelang den Untergang einer Marke herbeisehnen.

Hätte man wen anderes nehmen können, hätte man dies auch getan.

Was wäre hier los gewesen wäre es auf Becks hinausgelaufen?

"Werder hat sein Image verloren! Die werben für Alkohol der die Menschen kaputt macht! Was ist das denn für ein Vorbild für Kinder und Jugendliche!" In etwa wäre es das geworden.
 
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