Noch mal zur Alkoholikerfrage zurück:
Von militanten Nichttrinkern wird einem ja gerne mal sehr schnell vorgeworfen dem Schnaps quasi völlig verfallen zu sein, wenn man sich einen Schuss Ameretto in den Kaffee kippt, während die Schnapsnase aus der Kneipe nebenan einen gerne mal als Weichei bezeichnet weil man nicht den dritten Tag am Stück mit ihm durchsäuft.
Und wenn ich mein eigenes Trinkverhalten mal objektiv Revue passieren lasse kann ich bei mir eigentlich die ganze Range von "Ich habe kein Problem" bis hin zu "Ich bin Alkoholiker" gelten lassen. Je nach Interpretation.
Ich trinke seit ca. 8 Jahren Alkohol, dabei waren Phasen (Schulferien etc.) wo wirklich 3,4 Mal die Woche die Lichter völlig an waren als auch Phasen wo über Monate gar nix getrunken wurde.
Die letzten 3 Jahre hat sichs ca auf ein Mal die Woche eingependelt, da dann aber auch öfter mal richtig. ^^ Regelmäßigkeit ist bei mir also durchaus gegeben, aber bin ich dadurch auch gleich ein Alkoholiker?
Lass ich das trinken jetzt einfach 2 Monate um mir zu beweisen "das ich das nicht brauche", habe dafür aber dann weniger Spaß bei eventuellen Partys, heißt das nicht das ich mich schon vom Alkohol kontrollieren lasse?
Das ich überhaupt mehr Spaß mit Alkohol als ohne Alkohol auf gewissen Feten habe, ist dies schon ein Punkt meinen Alkoholismus nachzuweisen?
Am Ende bleibt mir nur mein Umfeld um einen Vergleich anzustellen und dort falle ich nicht aus dem Rahmen, was für mich Grund genug ist zu sagen: Ich habe kein Problem.
Wenn allerdings mein komplettes Umfeld dem Alkoholismus verfallen ist
stimmt das natürlich nicht. ^^
Gut das ich Urlaub hab, da geh ich heute mal schön in Paddys Pit ^^