Das Angebot für Klo$€ lag exakt bei 4,5 Mio. pro Jahr brutto, Buyern hat 5 Mio. pro Jahr netto geboten und zahlt das auch, das entspricht brutto etwa 9,1 Mio. pro Jahr. Der Berater bekommt zusätzlich im Regelfall 5% bezogen auf die gesamte Vertragssumme, es lässt sich also leicht ermessen, warum Klo$€ und Schütt den Abgang nach München forciert haben.
Zu Pizarro: Keiner von uns weiß exakt, was er in London verdient, er könnte hier etwa 4-4,5 Mio. pro Jahr brutto vedienen, dann läge er am obersten Ende von Werders Gehaltsskala. Ob er damit einverstanden ist, kann nur er entscheiden - ob Werder ihm das dann auch bezahlen möchte, wenn denn eine Chance zur Verpflichtung des dann 31 Jährigen bestehen würde, wird die Leistung in der laufenden Saison ergeben. Mehr kann und wird Werder vorerst keinem Spieler zahlen. Das gebietet schon die wirtschaftliche Vernunft, denn niemand, auch nicht der größte "Kracher", garantiert die Teilnahme an der CL in der Zukunft. Werder muss so planen, dass der Kader auch in einem Jahr ohne CL noch finanzierbar ist. Zum Glück haben wir mit KA und JLB vernünftige, erfahrene und solide Fachleute an der Spitze, die das Wünschenswerte und das Machbare auseinanderhalten können.
Übrigens war es ja nicht so, dass Chelsea Pizarro verkaufen wollte, sondern sie wollten ihn nur ausleihen und zwar ohne Kaufoption. Die Frage war also für KA nicht Ausleihe mit oder ohne Kaufoption, sondern Ausleihe ohne Kaufoption oder keine Ausleihe.