Aktuelle Transferpolitik

Was mMn fehlt ist ein stürmer der mal, wenn wir schlecht spielen, ein ganz " dreckiges" 1:0 oder 2:1 für uns macht, was über 34 Spieltage sehr wichtig ist.
Letzte saison haben wir viele punkte verschenkt, weil die chancen da waren aber nicht genutzt wurden. Ich weiß , die leier wieder , aber es ist so ! Bayern hat bestimmt nicht besser gespielt und sind trotzdem meister geworden, weil die immer die dreckigen tore aus dem nichts machen !!!

Ich zerreiße niemanden, höchstens verbal solche Trolls wie Nicu21 oder Zlatan21, obwohl ich da die "Ignore-Funktion" auch vorziehe, oder auf einige, die auf der Trollskala nicht weit hinter den beiden rangieren, nur sehr sporadisch eingehe.

Aber zu deinen oben zitierten Aussagen: hier mal die Abschlusstabelle 2007/08:

1 Bayern München 34 22 10 2 68:21 47 76
2 Werder Bremen 34 20 6 8 75:45 30 66

Da fällt (mir zumindest) auf, dass wir zwar mehr Tore als Buyern geschossen haben (7) aber trotzden ein schlechteres Torverhältnis haben, weil wir mehr als doppelt soviele Tore kassiert haben als die Buyern (24 Tore mehr!).

Zum Vegleich: in der Double Saison haben wir mit 79:38 Toren und einer Tordifferenz von +41 insgesamt 74 Punkte geholt während Buyer mit 70:39 Toren und einer Tordifferenz von +31 insgesamt 68 Punkte geholt hat. Wenn man also sieht, dass wir in der vergangenen Saison nur 4 Tore weniger geschossen haben als in der Double Saison 2003/04 aber in dieser Double Saison 7 Tore weniger bekommen haben (und auch eines weniger als Buyern und nicht 24 mehr!), dann würde ich nicht sagen, wir müssen mehr "schmutzige Tore" machen, sondern mehr "schmutzige Tore" verhindern!

Das erinnert mich an den guten alten Spruch: "die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Meisterschaften". Wenn wir nur mal drei Spiele exemplarisch betrachten, nämlich in Bochum, in Hannover und in Stuttgart, wo wir jeweils geführt haben, und uns dann vorstellen, wir hätten nach der Führung nicht weiter bedingungslos offensiv gespielt, sondern aus einer gefestigten Defensive versucht, den Gegner auszukontern (statt uns auswärts auskontern zu lassen!), hätten wir diese Spiele wahrscheinlich gewonnen und der Abstand hätte allein dadurch nur noch einen statt zehn Punkte betragen (Tante Edith sagt: acht, denn in Bochum haben wir ja unentschieden gespielt). Die Spiele, die wir sonst noch durch "leichtfertige" Gegentore aus der Hand gegeben haben will ich gar nicht aufzählen, sonst werde ich depressiv!

Was wir für die kommende Situation brauchen ist nicht unbedingt mehr Stürmertore, sondern weniger Gegentore. Denn mit einer Quote von 70 bis 80 Toren (egal wer die erzielt) bist Du immer vorne dabei, es sei denn, du bist hinten so anfällig wie wir letzte Saison.
 
Aber zu deinen oben zitierten Aussagen: hier mal die Abschlusstabelle 2007/08:

1 Bayern München 34 22 10 2 68:21 47 76
2 Werder Bremen 34 20 6 8 75:45 30 66

Da fällt (mir zumindest) auf, dass wir zwar mehr Tore als Buyern geschossen haben (7) aber trotzden ein schlechteres Torverhältnis haben, weil wir mehr als doppelt soviele Tore kassiert haben als die Buyern (24 Tore mehr!).

Ganz böses Thema.

Ich glaube hier wirst du keinen Erfolg haben wenn du den Leuten erklären willst das der beste Sturm der Liga nicht das übel des Vereins ist, sondern eher die schlechteste Abwehr aller Mannschaften im oberen drittel. Besonders wenn man den Leuten mal vor Augen führt das die meisten der "zuviel" erzielten Tore in den Spielen gegen Schalke, Bielefeld, Hannover, KSC und co. gefallen sind und uns somit keinen einzigen Punkt geholt haben, wird das keine Sau interessieren. ICh sprech da aus Erfahrung :lol:

Hier ist generell der Sturm schuld. Die Abwehr, die Fehler um Fehler macht hingegen ist egal. Die könnten ja noch mehr Fehler machen wenn die Stürmer besser treffen würden
 
dann würde ich nicht sagen, wir müssen mehr "schmutzige Tore" machen, sondern mehr "schmutzige Tore" verhindern!

Das erinnert mich an den guten alten Spruch: "die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Meisterschaften". Wenn wir nur mal drei Spiele exemplarisch betrachten, nämlich in Bochum, in Hannover und in Stuttgart, wo wir jeweils geführt haben, und uns dann vorstellen, wir hätten nach der Führung nicht weiter bedingungslos offensiv gespielt, sondern aus einer gefestigten Defensive versucht, den Gegner auszukontern (statt uns auswärts auskontern zu lassen!), hätten wir diese Spiele wahrscheinlich gewonnen und der Abstand hätte allein dadurch nur noch einen statt zehn Punkte betragen (Tante Edith sagt: acht, denn in Bochum haben wir ja unentschieden gespielt). Die Spiele, die wir sonst noch durch "leichtfertige" Gegentore aus der Hand gegeben haben will ich gar nicht aufzählen, sonst werde ich depressiv!

Was wir für die kommende Situation brauchen ist nicht unbedingt mehr Stürmertore, sondern weniger Gegentore. Denn mit einer Quote von 70 bis 80 Toren (egal wer die erzielt) bist Du immer vorne dabei, es sei denn, du bist hinten so anfällig wie wir letzte Saison.

Was die defensive angeht gebe ich dir natürlich recht ! aber man kann es so und so sehen! auf der einen seite müssen wir vielleicht so offensiv spielen weil unsere stürmer alleine nicht genug druck ausüben bzw. man nicht das gefühl hat , wenn einer unsere stürmer am ball ist sofort was gefährliches passiert! ich finde im sturm fehlt einfach einer der gut 1-1 geht und dann zum abschluss kommt. auf der anderen seite muss man wenn man führt nicht mehr nicht 7-9 mann auf das tor stürmen. da hast du recht, das muss man dann einfach zu ende spielen, aber haben unsere stürmer (außer rosi) die qualität den ball weg vom tor zu halten? rosi ist (mit Harnik) der einzige stürmer der mit dem Ball auch laufen kann! hugo und bouba leben nur vom Mittelfeld und wenn sie in szene gesetzt werden brauchen sie meistens zu viele möglichkeiten:o
oder nicht ????
 
Aus dem Worum übernommen:

von KNB--bitte steinigt mich nicht;)

Ich kann an dieser Stelle auf ein Gespräch mit Johan Mocoud verweisen, mit dem ich im letzten Jahr seiner Werder-Zeit recht gut befreundet war. Wir unterhielten uns im Trainingslager einmal lange über die Philosophie von Werder und wo der der Weg des Klub einmal hinführen könnte und so. Er erzählte, dass er oft mit Allofs und auch Schaaf darüber sprach und viele Dinge, die sie für richtig hielten, auch teilen kann.

Was er aber nicht verstand, war, warum Werder oft so pedantisch den Weg verfolgt, aus unbekannten Spielern, bekannte zu machen. Sicher ist das, aus wirtschaftlichen sowie imagetechnischen Gründen reizvoll, aber er regte häufig an, lieber einen Top-Spieler zu verpflichten, als drei mittelmäßige. Er führte deswegen wohl mehrmals recht angeregte Diskussionen mit den Verantwortlichen, die ihm in diesem Punkt aber wohl wenig zustimmten.

Sicher (und wer weiß das besser als ich ...) war Micoud ein störrischer Querkopf, der sich ständig den Groll von Schaaf und vielen Spielern zuzog und der unbeliebt wie kaum ein Zweiter im Kader war. Alles musste auf ihn zugeschnitten sein, er war das Zentrum des Teams. Oft arrogant und unnahbar. Aber er war ein Profi durch und durch, hatte viel Ahnung vom modernen Fußball und hat zumindest versucht, Werder in eine Richtung zu lenken, einen Level höher zu heben, den Verein stetig zu vergrößern und in Europa zu etablieren.

Auch ich denke, dass es Werder gerade versäumt, den nächsten Schritt zu gehen, denn international tritt der Klub seit vier Jahren auf der Stelle und es sieht nicht so aus, als sollte sich das in dieser Saison ändern. Micoud hatte Recht und wir beide wussten aber auch, dass sich seine Philosohie bei Allofs und Schaaf nicht durchsetzen wird. Und sagte damals eines der besten Zitate, die je ein Werder-Profi öffentlich aussprach: "Es ist kein Naturgesetz, dass Bayern München vor Werder steht."
 
@dkbs, Karlotto, Sascha79, usw.

:tnx:

Danke für eure Beiträge zu diesem Thema. Ich hätte nicht die Geduld das in einer solchen Ausfäührlichkeit immer wieder zu erklären.
 
Ist es wirklich "auf der Stelle treten" oder "ein relativ hohes Niveau halten"?
Ich mag da keine Antwort drauf geben.


Zum Bericht:

wenn ich "relativ gut befreundet" höre, dann erzeugt das bei mir immer etwas Stirnrunzeln. Gibt es sowas überhaupt? Man kann sich nun natürlich seitenweise darüber auslassen, was Freundschaft bedeutet, aber da hat jeder seine eigene Interpretation zu. Ich gehe davon aus, dass KNB - wenn überhaupt - lediglich etwas häufiger mit ihm gesprochen hat als andere. Ob das an seinem Beruf liegt oder an seinem guten Draht zu Micoud, sei mal dahingestellt.

Jedenfalls ist diese Formulierung der klassische Einstieg in einen Bericht, mit dem sich jemand profilieren will und seinem Bericht mehr Glaubwürdigkeit verleihen will. Ich will ihm nicht unterstellen, dass er sich das zusammengelogeb hat, zumindest gehen bei mir bei gewissen Formulierungen immer die Scheuklappen hoch.

Zum Inhalt:
Es kann sein dass Werder die ganz großen Schritte scheut. Würde man sie so umsetzen, wie Micoud das angeblich gefordert hat, dann würde das auch ein größeres finanzielles Risiko bedeuten. Erst recht in der Gegenwart, wo die Ablösesummen ein sehr hohes Niveau erreicht haben. Ich kann mich nur wiederholen, dass das Ausbleiben des sportlichen Erfolges dann auch schnell mal einen personellen Aderlass zur Folge haben kann, weil die Gehälter plötzlich nicht mehr finanziert werden können.
So kann man sicherlich argumentieren, Werder ist in der Entwicklung gebremst und es dauert lange, bis man gewisse Ziele oder Meilensteine erreicht. Dafür steht das erreichte aber auf einem soliden Fundament, anders als bei anderen Vereinen.

Jede Strategie ist die richtige wenn sie nicht scheitert - insofern wird diese Diskussion kein Ende haben. Jeder hat seine Vorstellung dazu, wie Werder den richtigen Weg zwischen Risiko und Erfolg wählen sollte und hält ihn für den richtigen. Da wird man nicht alle auf einen Standpunkt bringen können.
 
Befreundet mit Micoud?

War es nicht KNB und seinem falschen Interview, wegen dem Micoud das lange Boykott gegen die ganze Presse eingehalten hatte?!
 
Befreundet mit Micoud?

War es nicht KNB und seinem falschen Interview, wegen dem Micoud das lange Boykott gegen die ganze Presse eingehalten hatte?!

Aus dem Worum ! reaktion von Bremer zu knb`s beitrag ! ich habe herzlich gelacht !!
:lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol:

Kai Niels Bogena hat folgendes geschrieben:
Ich kann an dieser Stelle auf ein Gespräch mit Johan Micoud verweisen, mit dem ich im letzten Jahr seiner Werder-Zeit recht gut befreundet war.




DAS ist indes der Gipfel, allen Unfugs, der je von diesem Typen "berichtet" wurde. Ich kann mich da noch an einen netten Presseboykott von le Chef erinnern. Wer oder was war da nochmal der Grund? Aber war wahrscheinlich alles nur ein kleines Mißverständnis.... Danach saß man dann bisweilen gemütlich bei einem Bordeaux zusammen und philosophierte über das kleine Bremen. Man hatte ja ein gemeinsames Schicksal: Als vermeintlicher Weltklasse-Mann seiner jeweiligen Zunft war man nun in der Provinz gestrandet. Und während dem einen von beiden dann der (erneute) Durchbruch gelungen ist, wartet das andere Genie auf diesen immer noch.Aber wer weiß, evtl. ruft ja mal die Washington Post an. Oder der Chefredakteursposten beim Kicker ist neu zu besetzen....
 
... Da fällt (mir zumindest) auf, dass wir zwar mehr Tore als Buyern geschossen haben (7) aber trotzden ein schlechteres Torverhältnis haben, weil wir mehr als doppelt soviele Tore kassiert haben als die Buyern (24 Tore mehr!).

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Das erinnert mich an den guten alten Spruch: "die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Meisterschaften". Wenn wir nur mal drei Spiele exemplarisch betrachten, nämlich in Bochum, in Hannover und in Stuttgart, wo wir jeweils geführt haben, und uns dann vorstellen, wir hätten nach der Führung nicht weiter bedingungslos offensiv gespielt, sondern aus einer gefestigten Defensive versucht, den Gegner auszukontern (statt uns auswärts auskontern zu lassen!), hätten wir diese Spiele wahrscheinlich gewonnen und der Abstand hätte allein dadurch nur noch einen statt zehn Punkte betragen (Tante Edith sagt: acht, denn in Bochum haben wir ja unentschieden gespielt). Die Spiele, die wir sonst noch durch "leichtfertige" Gegentore aus der Hand gegeben haben will ich gar nicht aufzählen, sonst werde ich depressiv!

Was wir für die kommende Situation brauchen ist nicht unbedingt mehr Stürmertore, sondern weniger Gegentore. Denn mit einer Quote von 70 bis 80 Toren (egal wer die erzielt) bist Du immer vorne dabei, es sei denn, du bist hinten so anfällig wie wir letzte Saison.

Das Fazit (weniger Gegentore bei gleichviel geschossenen Toren brauchen wir)
ist natürlich richtig.

Mir fallen dazu zwei Dinge ein.

Erstens, wer eine weniger offensive Ausrichtung (und sei es auch erst nach eigener Führung) fordert, muß wohl auch damit rechen,
a) weniger Tore zu schiessen
und b) mal einen knappen Vorsprung zu verspielen, weil es mit dem verwalten nicht geklappt hat.
In der Tendenz stimme ich dir zu, unsere grundsätzliche Offensivausrichtung auch bei eigener Führung ist manchmal schon fast naiv.
Aber wie gesagt, man kann nicht einfach die Gegentore runter rechnen und die geschossenen Tore konstant hoch denken.

- Zweitens lastest du unsere hohe Anzahl der Gegentore nicht der individuellen Qualität unsere Defensive, sondern unserem taktischer Ausrichtung an (wenn ich dich recht verstanden habe und meiner Meinung nach zu recht). In der gleichen Logik müßte man dann aber auch die vielen geschossenen Tore nicht der Qualität der Stürmer sondern ebenfalls der taktischen (offensiven) Grundausrichtung anrechnen.

Oder andersrum, wenn man bei weniger offensiver Ausrichtung trotzdem ähnlich viele Tore will, braucht man vielleicht doch gerade noch "bessere" Stürmer, die "schmutzige Tore" schiessen, bzw. halt Tore die nicht aus dem Offensivwirbel der gesamten Mannschaft sondern aus individueller Stärke der Stürmer (z.B. im eines gegen eins) resultieren.
 
Erstens, wer eine weniger offensive Ausrichtung (und sei es auch erst nach eigener Führung) fordert, muß wohl auch damit rechen,
a) weniger Tore zu schiessen
Da gebe ich Dir prinzipiell recht, aber es muss ja auch nicht immer ein 5:1 oder ein 8:1 sein (obwohl ich es genieße!), manchmal reicht ein "schmutziges" 1:0 oder 2:1 völlig aus. Besonders auswärts.
und b) mal einen knappen Vorsprung zu verspielen, weil es mit dem verwalten nicht geklappt hat.
Das Risiko besteht, aber ich rede nicht vom verwalten, sondern von einer weniger kompromisslosen Offensive in solchen Situationen, also eher von so einer Art "kontrollierter Offensive". Verwalten können wir nicht!
In der Tendenz stimme ich dir zu, unsere grundsätzliche Offensivausrichtung auch bei eigener Führung ist manchmal schon fast naiv.
Aber wie gesagt, man kann nicht einfach die Gegentore runter rechnen und die geschossenen Tore konstant hoch denken.
Auch da sind wir uns einig aber so rechne ich auch nicht, die Beispiele aus der Vergangenheit sollten auch nur eine Tendenz belegen.
- Zweitens lastest du unsere hohe Anzahl der Gegentore nicht der individuellen Qualität unsere Defensive, sondern unserem taktischer Ausrichtung an (wenn ich dich recht verstanden habe und meiner Meinung nach zu recht). In der gleichen Logik müßte man dann aber auch die vielen geschossenen Tore nicht der Qualität der Stürmer sondern ebenfalls der taktischen (offensiven) Grundausrichtung anrechnen.
Das ist mir zu einfach. Beides, Tore und Gegentore, hat auch mit der individuellen Klasse zu tun. Leider kann man zwar in den Torjägerlisten und den Leistungsdaten z.B. bei TM die Anzahl der von den einzelnen Spielern geschossenen Tore und Assists ablesen, aber nicht wieviele Tor jeder einzelne individuell verschuldet hat. Ich denke auch, dass unsere Abwehrspieler (ebenso wie unsere Stürmer) zu den besten der Liga gehören, aber wenn in der Vorwärtsbewegung der Ball leichtfertig verloren wird und das sofortige Umschalten der gesamten Mannschaft aufs Defensivverhalten nicht klappt, kann die beste Abwehr nicht viel ausrichten. Wir sollten Wert darauf legen a) im Spielaufbau weniger "leichte" Ballverluste zu produzieren und b) in allen Mannschaftsteilen das schnelle Umschalten auf die Defensive zu verbessern.
Oder andersrum, wenn man bei weniger offensiver Ausrichtung trotzdem ähnlich viele Tore will, braucht man vielleicht doch gerade noch "bessere" Stürmer, die "schmutzige Tore" schiessen, bzw. halt Tore die nicht aus dem Offensivwirbel der gesamten Mannschaft sondern aus individueller Stärke der Stürmer (z.B. im eines gegen eins) resultieren.
Kann man so sehen, ist aber imho nicht zwangsläufig so. Ich denke z.b. dass gerade Rosi und Hugo sehr gute Konterspeler sind, da wir aber sehr selten kontern, weil wir eh immer den Gegner in die eigene Hälft drücken, können sie diese Stärken nicht ausspielen und z.B. im eins zu eins gegen den Torwart (wie einst Ailton) ihre "Schmutzigkeit" beweisen.

Wie auch immer, ich bin voller Vorfreude auf die neue Saison, bin guten Mutes weil wir einen überdurchschnittlich besetzten Kader haben (in allen Mannschaftsteilen!) und ich freue mich, dass Premiere das Nordhorn Spiel morgen live überträgt.:beer:
 
Ich bin nicht so optimistisch wie unser Bremer!

Ich sehe unseren derzeitigen Kader vom Leistungsstand derzeit zwischen Platz 3-5.
Meiner Meinung nach sind wir höchstens im Mittelfeld von der Qualität der Spieler überdurchschnittlich besetzt. Der Angriff und die Abwehr sehe ich als gehobene Durchschnitt an, jedoch nicht als überdurchschnittlich.
In der CL weht ein anderer Wind als in der Bundesliga , daher denke ich das wir uns wohl wieder mal mit dem derzeitigen Kader auf Platz 3 wiederfinden werden ( ja ich weiß, Auslosung war noch nicht, trotzdem letztes Jahr hat man schmerzlich aufgezeigt bekommen, dass selbst Piräus eine Nr. zu hoch für uns war) und das wir noch ein paar Runden UEFA-Pokal spielen werden.

Den Abgängen von Borowski, Wome, Klasnic und Owomoyela stehen Zugänge durch Prödl, Anderson und Husejinovic gegenüber. Nun kann sich jeder sein eigenes Bild machen.
Meiner Meinung nach haben wir gestandenes Spielermaterial abgegeben und 3 Talente verpflichtet, die irgendwann einmal von der Qualität her in die Fußstapfen derer treten könnten, die uns verlassen haben.
So wie ich das sehe, haben wir je nach dem wie schnell sich die neuen Spieler entwickeln , erstmal an Qualität eingebüßt.
Daher wäre es wohl aus meiner Sicht wirklich notwendig noch einen Klassemann für den Angriff und eventuell für das Mittelfeld zu verpflichten.

Im Mittelfeld sehe ich allerdings weniger Handlungsbedarf als im Sturm, Özil sehe ich genau wie einige andere hier als Juwel, was wir da in unseren Reihen haben. Ich hoffe ihm gelingt dieses Jahr der Durchbruch.


MfG Speckflagge
 
Den Abgängen von Borowski, Wome, Klasnic und Owomoyela stehen Zugänge durch Prödl, Anderson und Husejinovic gegenüber. Nun kann sich jeder sein eigenes Bild machen.

Boro und Owe = ständig verletzt und kaum in Form gekommen

Wome = gar nicht gespielt

Klasnic= guter Joker, aber bei jeglicher Verletzungen droht eine längere Auszeit

ich kann das Gejammer über den achso schlechter Kader nicht nachvollziehen und es ko... mich auch zunehmend an

Die Bayern kommem doch schon bei vier Verletzten in arge Not

Wenn Werder jetzt keine Spieler mehr bringt, dann eben im Winter oder nächste Saison
Kohle ist dann da auch wenn die fetten Fernsehgelder nicht fließen

Also Ruhe bewahren und etwas mehr Geduld meine Herren ;)
 
@Speckflagge

Auf Gesamtkaderebene gebe ich Dir Recht. Wir haben 4 Spieler abgegeben, denen ich durchaus noch Chancen eingeräumt hätte, um einen Stammplatz zu kämpfen. Hier sehe auch ich die bisherigen Neuzugänge noch nicht auf einer Höhe mit den Abgängen.

Auf der anderen Seite erinnere ich mich durchaus auch daran, welche Rolle die 4 von Dir genannten in der abgelaufenen Saison gespielt haben und wie erfolgreich die anderen Spieler waren.

Deshalb wird viel davon abhängen, wer sich verletzt bzw. wer zu seiner Form findet und wer nicht. In der Hinsicht sollten wir endlich mal unser Pech abschütteln, dann werden wir auch nicht schlechter dastehen als in der letzten Saison.

Und wenn Du von Platz 3-5 sprichst, dann wüsste ich gern, wer am Ende so konstant ist dass sie vor uns stehen.

Jedenfalls hoffe ich doch sehr, dass Du mit Deiner Einschätzung daneben liegst :D
 
Den Abgängen von Borowski, Wome, Klasnic und Owomoyela stehen Zugänge durch Prödl, Anderson und Husejinovic gegenüber. Nun kann sich jeder sein eigenes Bild machen.
Es wurde ja schon darauf hingewiesen dass alle vier letzte Saison weder Stammspieler noch Leistungsträger waren. Wenn man sich auch ansieht, wohin diese Spieler gegangen sind, dann kann ich nicht sehen, dass sich diese Spieler (Ausnahme Boro) zugetraut haben, bei Werder nochmal einen Stammplatz zu erkämpfen. Owo hat das im Interview auch offen zugegeben. Womé ist lieber zu einem Aufsteiger gewechselt und Ivan zu einem Mittelfeldclub in Frankreich. Sie hätten auch hierbleiben und um einen Stammmplatz kämpfen können. Und was aus Boro an der Isar wird bleibt auch abzuwarten.

Also diese Abgänge sind wirklich nichts, was mir die Furcht in die Glieder treibt. Für Womé haben wir Boenisch (besser)/Tosic/Andersen, für Owo brauchen wir keinen, denn der war hinter Fritz/Petri eh nur Nr.3, und für Boro haben wir Hunt/Özil/Husejinovic (auch keine Schwächung). Einzig ein Ersatz für Ivan wäre hilfreich (nicht zwingend notwendig) - aber daran arbeitet KA ja. Das macht der noch im Schlaf!;)
 
Ich denke und hoffe, dass Werder in den nächsten Wochen noch einen weiteren Stürmer präsentieren wird. Wenn man das wirklich will, schafft man das auch.
Zunächst schenke ich unserem jetzigen Kader das Vertrauen, denn dieser ist noch immer sehr stark und absolut konkurrenzfähig.


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Nebenbei: Nun beginnen also die Olympischen Spiele 2008! Dann wollen wir mal sehen, ob Fabian Hambüchen in die großen Fußstapfen von Reck-Olympiasieger Andreas Wecker (1996/Atlanta) treten kann. Die deutschen Schwimmer werden es einem Michael Groß (dreifacher Olympiasieger, u.a. 200 m Freistil und 100 m Schmetterling, zwölffacher Weltrekordhalter) wohl nicht ganz gleichtun können. Aber die Kanuten und Ruderer werden wohl wieder kräftig Gold einsammeln.
Und wenn es nicht überall mit den Goldmedaillen bzw. den noch immer sehr wertvollen Silber- und Bronzemedaillen aus deutscher Sicht klappen sollte, zählt natürlich: Dabei sein ist alles!
Besonders freue ich mich aber auf den besten Langstreckenläufer (3000, 5000, 10000 Meter und mittlerweile Marathon) aller Zeiten: Haile Gebrselassie! Er ist für mich einer der größten und bewundernswertesten Sportler aller Zeiten!
 
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