@Karlotto
Gutes Argument. Darüber, wie sich der Transfermarkt in nächster Zeit entwickelt, lohnt es sich zu diskutieren. Kurz vorm Sinken der Preise noch einmal kräftig zu investieren, wäre nämlich Unsinn.
Auch wenn die ganz großen Ablösesummen und v.a. die millionschweren Investitionen der Top-Clubs in Bank und Tribüne sicher seltener werden, kann ich mir keine "Revolution auf dem Transfermarkt" vorstellen. Der für Werder relevante Bereich - sagen wir einfach mal bis zu 10 Mio. - wird weniger betroffen sein, denke ich. Dazu ist und bleibt Fussball einfach zu populär und die TV-/Prämien-/Zuschauer-Einnahmen hoch. Bis die Sponsorenverträge auslaufen, ist die Wirtschaftskrise vorbei. Und wenn die Preise für Öl und Gas wieder steigen, dass ist ja absehbar, werden auch die Multis wieder zuschlagen.
Trotzdem, sollte man zur Zeit eher etwas vorsichtiger vorgehen. Da stimme ich dir zu. Hoffe aber, dass KA noch einen Abnehmer für Tosic und eine entsprechende Verstärkung findet.

Ganz meine Meinung. Man kann dennoch, auch als relativ kleiner Verein auf Europas Landkarte, nachhaltig von einer solchen Krise profitieren. Z.B. indem man den Zug, den man vor dieser Krise verpasst, hat, nach der Krise besteigt. Möglicherweise arbeitet man nach dieser Krise unter vergleichbareren Bedingungen ggü. z.B. englischen Vereinen. Nehmen wir mal an, z.B. Herr Abramowitsch geht baden mit seinem FC Chelsea - was wird der nächste Investor tun? Wird er sich einen Fußballverein leisten? Gar einen englischen? Ausgerechnet vielleicht Chelsea London? Nein, er wird i.d.R. aus eigenem, oder aus dem Schaden Anderer, lernen. Es wird neue Modelle geben, auf denen Gelder generiert werden => und das ist der Zug, den ich meine.






:stirn: