8 - Mitchell Weiser

Bei unser harmlosen Truppe könnte ich ihn mir auch als eine Art Spielmacher vorstellen. Auf jeden Fall wäre er ein Verlust, den wir wohl mal wieder nicht auffangen können.

Ein Verlust wäre er nur, wenn er zukünftig die gleiche Leistung brächte, wie vor seiner Verletzung. Niemand hat ihn bisher unter Wettkampfbedingungen spielen sehen, für Werder ein hohes Risiko das man einginge. Fritz wurde richtigerweise für die Verpflichtung mehrerer verletzter Spieler gescholten, seine Vorsicht ist daher nachvollziehbar.
 
Ist ja schon irgendwo mühselig das Thema. Klar ist, dass Weiser hier pokert. Er weiß um sein Standing und er weiß auch, dass die Interessenten derzeit wohl nicht Schlange stehen.

Und Werder weiß auch beides. Entsprechend pokert man auch hier.

Weiser will bessere Transfers, längere Vertragslaufzeit und natürlich keinen so hohen finanziellen Verlust.

Werder will eine kürzere Laufzeit und leistungsbezogene Bezahlung.

An Ende wird man sich dann auf zwei Jahre mit nicht ganz so leistungsbezogener Bezahlung einigen oder Weiser findet noch plötzlich einen anderen Verein mit guter Bezahlung.
 
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Ein Spieler, der 10 Monate nicht für seinen Verein spielen konnten hat gar keine Forderungen an seinen Arbeitgeber zu stellen und kann dankbar sein, dass dieser mit ihm auch weiterhin Gespräche zu führen scheint.

Werder war bereit seine Torhüter nach nur einer Saison zu verkaufen, hat ähnliche Bereitschaft bei Stage gezeigt und dürfte offensichtlich nicht eine Sekunde damit zögern, die Akte "Weiser" final zu schließen. Im Raum steht die absurde Vorstellung, ein Spieler könne durch öffentliche Unmutsäußerungen einen Richtungswechsel der längst beschlossenen Transformation beeinflussen.

So wie Bittencourt wird es Weiser ergehen, Stage wird als "älteres" Semester ebenfalls noch verkauft werden, hohe Gehälter wird es nicht mehr geben.
 
Ein Spieler, der 10 Monate nicht für seinen Verein spielen konnten hat gar keine Forderungen an seinen Arbeitgeber zu stellen und kann dankbar sein, dass dieser mit ihm auch weiterhin Gespräche zu führen scheint.
Ja ne, ist klar. Da kommt wieder der Christian Lindner in dir durch.

Wir reden hier nicht von einem Mitarbeiter, der 10 Monate krank ausgefallen ist (und selbst da wäre deine Sichtweise irgendwo fragwürdig), sondern von einem verdienten Leistungsträger, der sich unglücklich verletzt hat.
NATÜRLICH ist man da gesprächsbereit. Dass es sich so hinzieht zeigt, dass man nicht zu allem bereit ist. Aber natürlich ist Weisers Pokerspiel absolut gerechtfertigt...wie bei jedem Arbeitnehmer auch.
 
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