Jens hat einen Arbeitsvertrag mit einem Jahresgehalt von 3,2 Mio. brutto unterschrieben (netto ca. 1,8 Mio.). Dieser Vertrag ist für beide Seiten bindend.
Wenn ein Spieler während seiner Vertragszeit unbedingt aus sportlichen Gründen wechseln möchte, finanzielle Gründe liegen ja nie vor ; -), der interessierte Verein bietet allerdings eine zu geringe Ablösesumme an, wieso kauft sich dann nicht der Spieler aus seinem Vertrag einfach frei und trägt somit zu einem Teil der Ablösesumme bei. Dieses Möglichkeit wird irgendwie nie in Betracht gezogen.
Jens hat noch einen Vertrag bis 2028, Nettoeinnahmen 3,6 Mio.
Bei Hoffenheim wären es geschätzte 5 Mio. brutto, somit 2,7 Mio. / Jahr netto.
Somit erzielt er in 2 Jahren Mehreinnahmen von 1,8 Mio. netto.
Dann soll er eben 1,5 Mio. an Werder zahlen, wenn sein neuer Arbeitgeber keine marktgerechte Ablösesumme anbietet, damit sein aktueller Wunsch "Hoffenheim" erfüllt wird. Er möchte trotz Vertrag schließlich weg.
Wieso sitzt in solchen Fällen immer der abgebende Verein am kürzeren Hebel, wenn ein Spieler während seiner Vertragslaufzeit unbedingt wechseln möchte?
Selbstverständlich kenne ich die Gründe, vor allem bei Werder. Aber diese Abgaben unter dem realistischen Wert machen mich richtig sauer.
Aber jetzt rege ich mich erstmal wieder ab und wir schauen, wie dieser Wechsel dann endgültig über die Bühne geht.