32 - Marco Friedl

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Das Pendel von MF zwischen Genie und Wahnsinn ist heute leider wieder in Richtung Wahnsinn ausgeschlagen. Erst lässt er sich von Gregoritsch übertölpeln, worauf er sich zu einer Notbremse hinreißen lässt. Die daraus resultierende rote Karte war zwar nicht zwingend, ist jedoch trotzdem vertretbar. :(

Ach was solls. Wir sind doch weitaus Schlimmeres von Christian "Die Sense" Groß aus den Jahre 1 B.O. gewohnt.
 
"Gregoritsch nimmt den Ball mit links in die Spitze mit und spielt diesen auch links an Friedl vorbei, während er selbst dann aufgrund der Bewegung von Friedl von hinten kommend rechts vorbei möchte. Dabei nimmt er seinen linken Arm und zieht an Friedls rechter Schulter, woraufhin Friedl in ungünstiger tieferer Körperhaltung seinen rechten Arm vor den Bauch von Gregoritsch anlegt und diesen weg- bzw. aufhalten will“, berichtet der einstige FIFA-Schiedsrichter via Twitter.


Gräfe weiter: „Von der rechten seitlichen Torauslinien-Kamera (ZDF Sportstudio) sieht man recht deutlich im Standbild, wie beide jeweils am anderen ,arbeiten‘ (Gregoritschs linker Arm auf Friedls rechter Schulter – Friedl’s rechter Arm vor Gregoritschs Bauch). Friedl hält ihn ein Stück weit länger auf, da Gregoritsch früher loslässt und sich hinwirft. Ein Fußkontakt oder Ähnliches ist für das Fallen nicht auszumachen, und wenn man jemanden mit dem Arm vor dem Körper aufhält, kann man nicht nach vorne hinfallen, sondern verliert an Tempo. Auch die Armhaltung und der Rest der Bewegung (Beine) zeigt, dass Gregoritsch das selbst eingeleitet hat. Nun muss man aber gar nicht hinfallen, damit es strafbar ist, wenn einer jemanden (auf-)hält. Insofern ist das Selbstfallen zu vernachlässigen. Es stellt sich aber die Frage, ob dieses Halten von Friedl gravierender war als das auch noch zuerst begonnene Halten von Gregoritsch. Wenn beide Spieler arbeiten, bin ich ein Freund von laufen lassen.“

Gräfe hätte also wahrscheinlich nicht gepfiffen und dann auch keine Rote Karte gezeigt. "​
 
Klingt nur irgendwie unglaubwürdig, wenn nach Paderborn & Freiburg wir auch zukünftig von Manuel Gräfe anders gepfiffen werden, und sich keine anderen prominenten Ex-Schiedsrichter dazu aüßern.
 
Manuel Gräfe wird sich wohl noch zu einigen Bundesliga Begegnungen äußern.
Besonders bei Kann-Aber-Nicht-Muss wird dann jeweils die andere Seite betrachtet.
Ich meine wenn Friedl mit gelb davon gekommen wäre, dann hätte man sicherlich eher Rot geben können.
 

Na, da wird doch mal gehandelt. Glücklicherweise nicht mit dem Argument "hätte, hätte ...Fahrradkette" sondern an den
Gegebenheiten. Was mit den erstellten Analysen durch erfahrene SR durchaus Gewicht haben kann.
In diesem Zusammenhang eine weiter Auffälligkeit was den VAR angeht. Ich frage mich, warum die neben der o. g.
Szene nicht auch bei der gelben Karte eingreifen. Neben Tor- und Strafstoßentscheid gehören fragwürdige rote Karten
wie auch Identitätsfeststellung im Verwechslungsfall zu deren Aufgaben. Die haben komplett gepennt da.
 
Klingt nur irgendwie unglaubwürdig, wenn nach Paderborn & Freiburg wir auch zukünftig von Manuel Gräfe anders gepfiffen werden, und sich keine anderen prominenten Ex-Schiedsrichter dazu aüßern.
Sollten etwa mehrere prominente Ex-Schiedsrichter ihren Senf dazugeben? ;)

Ich finde es grundsätzlich gut, wenn ein prominenter Ex-Schiri sich dazu äußert, weil ein solcher auch relevante Details zu Entscheidungsfindungen benennt, die uns als Beobachter wenig bis gar nicht bewusst sind. Ob die Analysen von Gräfe letztlich als richtig oder falsch empfunden werden, liegt allein in der Beurteilung der jeweiligen Betrachter.
 
Bei all dem ist, glaube ich, immer mitzudenken, dass M. Gräfe sich aktuell in einem Rechtsstreit mit dem DFB befindet.
'Öffentlichkeit' mag da Einfluss nehmen auf die Entscheidungsfindung oder auch nicht, in jedem Fall kann er öffentlich demonstrieren, dass er immer noch ein guter Schiedsrichter sein könnte..., Altersgrenze hin oder her.

Man hört dem Gräfe immer seinen Kotzstrahl ggü. dem DFB an. Aber um auf das Thema hier zurückzukommen: Der Gregoritsch foult (fast?) selbst und sinkt dann dahin wie ein kleines Kind. Leute, zwei Spiele Sperre. Ich nenn's mal albern.
 
Wenn DAS eine Notbremse ist, die 2 Spiele Sperre nach sich zieht, WAS muss man denn dann machen, um eine rote Karte zu bekommen, die nur 1 Spiel Sperre nach sich zieht? Was für ein elendiger Schwachsinn, ganz ehrlich. Noch etwas weniger und es wär halt gar keine rote Karte mehr gewesen. Dass Schiris auf dem Platz manchmal Mist pfeifen ist der Dynamik des Spiels geschuldet, alles ok. Aber dass man 3 Tage nach dem Spiel bei Betrachtung der Videoanalyse dann zu diesem Ergebnis kommt ist ja nun wirklich reinste Willkür.
 
Sollten etwa mehrere prominente Ex-Schiedsrichter ihren Senf dazugeben? ;)

Ich finde es grundsätzlich gut, wenn ein prominenter Ex-Schiri sich dazu äußert, weil ein solcher auch relevante Details zu Entscheidungsfindungen benennt, die uns als Beobachter wenig bis gar nicht bewusst sind. Ob die Analysen von Gräfe letztlich als richtig oder falsch empfunden werden, liegt allein in der Beurteilung der jeweiligen Betrachter.

Wer eine solche Spielsituation als Notbremse ansieht, auch bei Nachbetrachtung, der sollte sich auch eingestehen, dass bei guter Draufsicht
die Aktion Günter /Füllkrug ein glatter Elfer war.
Gräfe beschreibt mit all seiner Erfahrung die Abläufe und das was er da schreibt beurteile ich in erster Linie als Fachmann und nicht als
Werderfan. Gräfe war in seiner aktiven Zeit auch nicht fehlerfrei, wer ist das schon, aber es beschreibt genau seinen Stil.
 
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