20 - Romano Schmid

Wenn wir keine Noten bzw. eine skalierbare Größe heranzögen, könnte gar nichts mehr bewertet werden und schon gar nicht die Bedeutung eines Spielers für seinen Verein.
Quatsch. Noten sind subjektiv. Fakten sind Statistiken aus dem Spiel. Scorer, Kilometer, Geschwindigkeit, etc.

Das ist vollkommener Unsinn, als ob eine Bewertung in MINT Fächern nicht zwingend gegeben wäre. Natürlich ist Leistung zu bewerten, dafür hat man Noten geschaffen und wenn wir damit anfingen, Rechenergebnisse (z.B. 1 + 1 = 2) verhandelbar zu gestalten (heute möchte ich aber, dass 1 + 1 = 3), könnten wir uns direkt in die Steinzeit zurückbewegen. Hätten wir keine Noten, dürfte jeder Parvenü Medizin studieren nur um nach 3 vergeudeten Semestern festzustellen, dass die eigene Leistung gerade noch für ein Soziologiestudium ausreicht.
Führt vielleicht zu weit hier, aber sehe ich etwas anders. Es gibt sicher Fächer, die eindeutig bewertbar sind, wie eben MINT.
Aber ein wirklicher Leistungsindikator sind sie nicht. Ich hatte in der Realschule ne 4 in Mathe und im Fachabi ne 1. Was sagt das nun aus? Gar nix. (Ich weiss es, Faulheit). Ich hab Azubis gehabt, die nen Schnitt von 3,5 hatten in der Schule und nun nur Einser schreiben, teilweise in denselben Fächern. Noten sind Schall und Rauch und schwanken komplett je nach Lebenssituation, Lehrern, etc.
 
Durchaus möglich. Auch sein Alter ist inzwischen ein Punkt. Mit 21/22 wäre er heute wohl 30-40 Mio. wert mit den Statistiken, wenn nicht sogar mehr. So liegt er halt irgendwo um die 20 Mio. würde ich schätzen.
Das ist eventuell zuviel für viele Clubs. Die nehmen dann lieber einen, der jünger ist. Völlig absurd heutzutage. Vor 20 Jahren wäre der locker für 20+ weggegangen.
Vor 20 Jahren ist Diego grade mal für 20+ gegangen. Bei allem Respekt aber in dieser Liga spielt bei weitem nicht.
 
Quatsch. Noten sind subjektiv. Fakten sind Statistiken aus dem Spiel. Scorer, Kilometer, Geschwindigkeit, etc.

Unsinn, ein Manuel Neuer hat niemals einen Scorerpunkt erhalten, ist im ganzen Leben vielleicht 2 km gelaufen und dennoch war er der beste TW und wurde entsprechend benotet. Nur Noten können einen Vergleichbarkeit erzielen, wie wolltest Du einen Abwehrspieler mit den von Dir genannten Statistiken mit einem Stürmer vergleichen wollen ?

Führt vielleicht zu weit hier, aber sehe ich etwas anders. Es gibt sicher Fächer, die eindeutig bewertbar sind, wie eben MINT.
Aber ein wirklicher Leistungsindikator sind sie nicht. Ich hatte in der Realschule ne 4 in Mathe und im Fachabi ne 1. Was sagt das nun aus? Gar nix. (Ich weiss es, Faulheit). Ich hab Azubis gehabt, die nen Schnitt von 3,5 hatten in der Schule und nun nur Einser schreiben, teilweise in denselben Fächern. Noten sind Schall und Rauch und schwanken komplett je nach Lebenssituation, Lehrern, etc.

Was für ein Mix schwebt Dir denn vor, MINT Fächer benoten, andere Fächer in Prosa bewerten, da würde ein lustiges Zeugnis bei herauskommen. Prosa ist interpretierbar, Noten sprechen eine eindeutige Sprache vorausgesetzt, die Kriterien sind überall annähernd gleich. Die Noten spielen für den Berufseinstieg oder das Studium eine Rolle, später im Leben haben diese eine geringere Rolle. Glaube mir, einen Job als Volkswirt in der DB bekommst Du nicht, wenn Du keine 1 in Mathe hattest bzw. Dein Studium nicht entsprechend s.c.l abgeschlossen hast.
 
Unsinn, ein Manuel Neuer hat niemals einen Scorerpunkt erhalten, ist im ganzen Leben vielleicht 2 km gelaufen und dennoch war er der beste TW und wurde entsprechend benotet. Nur Noten können einen Vergleichbarkeit erzielen, wie wolltest Du einen Abwehrspieler mit den von Dir genannten Statistiken mit einem Stürmer vergleichen wollen ?
Es gibt ja nun noch mehr Statistiken als die aufgezählten. Da ging es halt um Romano.
Kannst du dir doch auch selbst zusammenreimen. Gehaltene Bälle, etc.

Natürlich spielen auch "nicht messbare" Punkte eine Rolle, z.B. Kommunikation mit der Abwehr, Verhalten beim Spielaufbau, etc.
Die sind aber auch nicht in Noten fassbar.

Noten bewerten halt nur offensichtliche Dinge wie Fehler oder Paraden und nur sehr eingeschränkt Spielerverhalten oder gar generellen Einfluss aufs Spiel.

Ich sagte ja bereits - ein Messi mit Note 4 ist immer noch besser als ein Grosso mit Note 2.
Völlig nutzlose Bewertung.

@Schule
Ich sag nicht, dass ich ein besseres System wüsste. Dafür gibt es genug Experten. Es ist lediglich meine Meinung und Erfahrung zu Schulnoten.
 
Nein, Messi mit einer 4 ist nicht besser als jeder andere mit einer 2. Dazu sind Noten da. Um eine objektive Leistungsbewertung abzugeben. Natürlich kannst du hinterfragen, inwiefern die Bewertung objektiv ausfällt, wenn sie durch eine einzelne Person abgegeben wird. Aber das ist nicht der grundsätzliche Sinn des Systems, subjektive Eindrücke einfließen zu lassen. Ein Spieler, der in einem bestimmten Spiel besser gespielt hat als ein anderer, bekommt eine bessere Note, und umgekehrt genauso. Ansonsten hätten müsste man alle Noten relativieren und an das jeweilige Potenzial eines Spielers anpassen.
Und abgesehen davon...wenn der 6. halbhohe Eckball schon an der Fünferecke geklärt wird und ich mich andauernd an der Außenlinie festlaufe und ich jedes erdenkliche Abspiel in Umschaltsituationen verpasse, dann hab ich halt scheiße gespielt.
 
Nein, Messi mit einer 4 ist nicht besser als jeder andere mit einer 2.
Ich habe absichtlich nicht "jeder andere" geschrieben. ;)

Worauf ich hinaus will: Noten bewerten immer die Person mit all ihren Fähigkeiten und Erwartungen an diese Person - also im Fußball.
Insofern wird bei jedem Spieler ein anderer Maßstab angesetzt werden.
Wie soll man denn Spieler anhand von Noten vergleichen? Ist ein Messi mit Notenschnitt 3 genauso gut wie ein Grosso mit Notendurchschnitt 3? Unsinn.
 
Es gibt ja nun noch mehr Statistiken als die aufgezählten. Da ging es halt um Romano.
Kannst du dir doch auch selbst zusammenreimen. Gehaltene Bälle, etc.

Natürlich spielen auch "nicht messbare" Punkte eine Rolle, z.B. Kommunikation mit der Abwehr, Verhalten beim Spielaufbau, etc.
Die sind aber auch nicht in Noten fassbar.

Noten bewerten halt nur offensichtliche Dinge wie Fehler oder Paraden und nur sehr eingeschränkt Spielerverhalten oder gar generellen Einfluss aufs Spiel.

Ich sagte ja bereits - ein Messi mit Note 4 ist immer noch besser als ein Grosso mit Note 2.
Völlig nutzlose Bewertung.
Eine Note bildet den Gesamtwert aller statistischen Punkte dar, eine Zusammenfassung vieler Kriterien.

Was nutzten mir die einzelnen Werte, wie die Passquote von Romano war, wie viele Ecken er versiebt hat, wie viele Kilometer er gelaufen, Vorlagen und Tore er geiliefert und Fehler vermieden hat, wenn das am Ende nicht in einen für jedermann nachvollziehbaren Gesamtwert zusammengefasst wird. Man kann mit Gewichtungen der einzelnen Punkte arbeiten, aber am Ende gibt es eine Orientierungsgröße.

Um bei Deinem Gross / Messi Vergleich zu bleiben.

Beide Noten kann man nur sinnvoll bewerten, wenn klar ist, ob das Notensystem absolut (gegen feste Anforderungen) oder relativ (im Vergleich zur jeweiligen Spielumgebung) gemeint ist. Ohne ein gemeinsames Bezugssystem sind eine 4 für den Topspieler und eine 2 für den schwächeren Spieler nicht direkt vergleichbar.

Absolute Bewertung:

Die Note sagt, wie gut die Leistung im Vergleich zu einem festen Standard war (z.B. „Bundesliga-Niveau“, „Regionalliga-Niveau“). Eine 2 bedeutet dann in beiden Ligen: „Leistung entsprach den Anforderungen voll“, eine 4: „noch ausreichend, aber mit deutlichen Mängeln“. Dann war der schwächere Spieler in seinem Spiel objektiv deutlich besser als der Topspieler in seinem Spiel, weil seine Leistung die Anforderungen voll erfüllt hat, während der Topspieler nur gerade noch ausreichend war.

Relative Bewertung:

Die Note misst die Leistung nur im Kontext des jeweiligen Spiels/Teams/Liganiveaus (z.B. wie bei Ratings, die nur innerhalb eines Wettbewerbs vergleichen). Eine 2 kann bedeuten: „gehört in diesem schwachen Spiel zu den Besten“, während eine 4 für den Topspieler heißt: „unter Durchschnitt in einem insgesamt sehr starken Spiel“. Die Noten sind dann primär innerhalb eines Spiels vergleichbar, nicht zwischen Spielen

Du siehst, es kommt lediglich darauf an, auf welche Maßstäbe man sich einigt, um eine Vergleichbarkeit, wenn überhaupt möglich, schaffen zu können.

@Schule
Ich sag nicht, dass ich ein besseres System wüsste. Dafür gibt es genug Experten. Es ist lediglich meine Meinung und Erfahrung zu Schulnoten.

Zu dem Thema werde ich einen Thread in Off-Topic einstellen, da sehr interessant, aber hier nicht relevant.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber bitte, wenn dein geschriebenes da einen Funken Wahrheit beinhalten sollte, dann müsste eigentlich jeder Spieler den selben Notenschmitt haben. Zumindest wenn man davon ausgeht das jeder Spieler gleich oft seine persönliche Bestleistung abrufen kann. Und da wird es wahrscheinlich keine großen Schwankungen geben
 
Die Noten sind dann primär innerhalb eines Spiels vergleichbar, nicht zwischen Spielen

Das ist doch die Kernaussage, deswegen gibt es auch Spieltagsnoten. Natürlich würde sich ein Scout niemals nur auf die Noten verlassen, sondern eine umfangreiche Auswahl an diversen Daten heranziehen. Die Note ist eine Hilfestellung und reflektiert zumeist das, was der Spieler gezeigt hat.
 

Aber auch die machen doch wenig Sinn.

Wenn Spieler A im Spiel Bayern/BVB eine 2 bekommt, ist das völlig anders zu bewerten als wenn Spieler B im Spiel Pauli/Bremen eine 2 bekommt.

Im Spiel Bremen/Bayern bekommt Spieler B dann eine 4 obwohl er in beiden Spielen an seine Leistungsgrenze gegangen ist und gleich gut gespielt hat. Im Pauli Spiel halt gegen 3 Graupen und im Bayern Spiel gegen 3 Top-Verteidiger.
 
Aber auch die machen doch wenig Sinn.

Wenn Spieler A im Spiel Bayern/BVB eine 2 bekommt, ist das völlig anders zu bewerten als wenn Spieler B im Spiel Pauli/Bremen eine 2 bekommt.

Im Spiel Bremen/Bayern bekommt Spieler B dann eine 4 obwohl er in beiden Spielen an seine Leistungsgrenze gegangen ist und gleich gut gespielt hat. Im Pauli Spiel halt gegen 3 Graupen und im Bayern Spiel gegen 3 Top-Verteidiger.

Hatte ich doch geschrieben.

Die Noten sind dann primär innerhalb eines Spiels vergleichbar, nicht zwischen Spielen
 
Also wenn ich Mitspieler von Schmid wäre würde ich durchdrehen ... der ist ja überall und überdreht vollkommen. Der arbeitet ja in die Arbeitsplätze der anderen rein. Das ist einfach too much .... es fehlt an Klarheit und vor allem Effizienz. Laufbereitschaft ist ja gut, aber Weiss Gott nicht die Antwort auf alles ...

Schmid will mehr als er kann.
 
Die Präsens ist schon ok. Die Effizienz fehlt Grade. In der ersten Halbzeit bekomme ich natürlich in eine Krise als er im 16er freie Schussbahn hat und sich dann für eine Flanke entscheidet, die dann so schlecht ist, das der Stürmer nichtmal in einen Zweikampf kommt, geschweige denn eine gute Möglichkeit hat.
 
Also ich hatte tlw. die Befürchtung das er gleich anfängt auch noch ins Tor zu gehen .... er ist überpräsent ... aber es liegt auch am Trainer ihn zu fokussieren
 
Bei aller berechtigter Kritik, er ist der einzige Spieler der Mannschaft, der Impulse setzt, überall zu finden ist und das Spiel nach vorne treibt. Seine Schusstechnik ist zumeist unterirdisch und vor dem Tor flattern ihm die Nerven, aber sollte er noch verkauft werden, dann wäre der Abstieg besiegelt. Keine Ahnung weshalb er angeblich an zu vielen Stellen zu finden sein soll, wenn niemand anderes ihm diesen Part abnimmt. Er ist, mit weitem Abstand, der besten Werderaner und braucht ein Erfolgserlebnis.
 
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