1. FC Köln

Entschuldigt, aber ein paar Dinge aus dem Text sind aber wahr.

Nicht alles, aber gänzlich Unrecht haben die nicht.

Wie gesagt, es geht nicht darum, ob es wahr ist, sondern darum, dass wieder einmal vom eigentlichen Thema abgelenkt wird. Wird randaliert, wird sich distanziert und die Polizei kritisiert. Es gibt immer ein "Ja, aber...". Das ist keine Distanzierung, sondern ein "Wir sagen zwar, dass das doof ist, halten aber zu unseren Kollegen."
 
Wie gesagt, es geht nicht darum, ob es wahr ist, sondern darum, dass wieder einmal vom eigentlichen Thema abgelenkt wird. Wird randaliert, wird sich distanziert und die Polizei kritisiert. Es gibt immer ein "Ja, aber...". Das ist keine Distanzierung, sondern ein "Wir sagen zwar, dass das doof ist, halten aber zu unseren Kollegen."

Aber Schuldige wirt man da auch nicht finden. So hart die Sache auch ist, ich kenne die Ultraszene in Köln nicht und will sie auch nicht kennenlernen. Aber wenn sowas schon mit Spielern gemacht wird, was stellen die mit Leuten an die etwas gesehen haben und dann damit zur Polizeit gehen?

Und in den Ultragruppen wird zu 100% bekannt sein, wer da wie was gemacht haben wird. Aber das gegenseitige Verpfeiffen ist nicht drin - leider.

Aber in den Medien wird das Thema jetzt schonwieder verallgemeinert. Da liest man erneut von "Fussballfans". Als wären aller Kölner solche Holzköpfe. Ich mag die auch nicht und wünsche denen auch den weiteren Abstieg, aber das die Medien jetzt wieder alles für schlecht halten ist einfach nicht in Ordnung.
Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis der erste Wichtigtuer behauptet man hätte sowas nichtmehr, wenn es keine Stehplätze mehr gibt.

Ich hoffe Pezzoni kommt bei einem Verein unter, bei dem man ihn schätzt.
 
http://www.fc-koeln.de

Um es klar zu sagen: Kevin Pezzoni und der 1. FC Köln haben den Vertrag nicht wegen ein paar Chaoten aufgelöst, die den Spieler bedrängt haben. Es ist absurd anzunehmen, der 1. FC Köln kapituliere vor aggressivem Verhalten einzelner Störer, wie zunächst behauptet wurde. Diese Chaoten haben keinerlei Einfluss auf Vertragsentscheidungen von Vorstand und Geschäftsführung, weder in der einen, noch in der anderen Richtung.
 
Öffentliche Kritik über die letzten Jahre sowie die Vorfälle der letzten Woche hatten sich aufgestaut. Wir haben mit dem Spieler und seinem Vater eine Lösung gesucht, damit umzugehen. Es wurden verschiedene Möglichkeiten besprochen, darunter selbstverständlich auch die Vertragserfüllung beim FC. Die einvernehmliche Vertragsauflösung war schließlich der auch von Kevin Pezzoni und seinem Berater gewünschte beste Weg, um dem Spieler die Möglichkeit zu geben, seine fußballerische Zukunft in einem unbelasteten Umfeld und frei zu gestalten.

Ist doch nur ne Umformulierung für das, was im vorherigen Absatz noch ausdrücklich dementiert wird:crazy:
 

Liest sich für mich wie der klägliche Versuch, etwas zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Wenn die Vertragsauflösung wirklich primär andere Gründe gehabt hat, frage ich mich, warum man erst jetzt darauf reagiert, wo die Presse das Futter schon längst gefressen hat.

Ich verbinde den Fall Pezzoni auch gar nicht unbedingt mit dem FC und deren Fans. Könnte eigentlich überall passieren. Was mich richtig besorgt, ist die Tatsache, dass so etwas überhaupt passiert. Früher gab es massenweise Kloppereien, teils im Stadion. Dort ging es aber bis zu einem bestimmten Punkt. Alles darüber hinaus war tabu. Damit will ich das nicht im nachhinein legitimisieren, aber die Relationen zu heute klarstellen.

Ich wills mal ganz einfach ausdrücken:
Früher gab es für und von vielen Fans "Gewalt in der Breite". Heute sind es eher wenige mit "Gewalt in der Tiefe". Das finde ich absolut erschreckend.
 
@ Mr Ed

1899% Zustimmung :tnx:

Die Führung von FC gibt personalunabhängig und somit wie so oft in den letzten 35 Jahren, wo ich den Fußball beobachte, ein schlechtes Bild in der Öffentlichkeit ab.
 
Auch wenn es nach Selbstbeweihräucherung klingt: Die Aktion "Mit Herz und hunt" hat ein Zeichen in die entgegengesetzte Richtung gesetzt. Wenn sichtbare Fangruppen solche Dinge nicht akzeptieren und sich klar dagegen positionieren, dann läuft es anders.
 
Jepp, aber so eine Aktion hätte in Köln den unentschuldbaren Vorfall auch nicht verhindern können., dafür herrscht im Umfeld des FC ein zu hohes (rhetorisches) Gewaltpotential.
 
Sehe ich nicht ganz so, denn sichtbares Eintreten von Fans und Verein für den Spieler hätte einige mal zum nachdenken gebracht.
 
Sehe ich nicht ganz so, denn sichtbares Eintreten von Fans und Verein für den Spieler hätte einige mal zum nachdenken gebracht.

Den einen oder anderen vllt., aber wenn man bedenkt, was sich sog. Fans des FC sich in den letzten Monaten schon alles geleistet haben, dann ist es höchstwahrscheinlich utopisch, daß eine Pro-Pezzoni.Aktion diese geistigen Nichtschwimmer von ihrer Tat abgehalten hätte.
 
Pezzoni wird solangsam zur Nebensache, wie mir dünkt. Die "Presse" sollte vielleicht ein wenig mehr Fingerspitzengefühl an den Tag legen. Die Situation für Pezzoni wird jedenfalls keinen Deut besser!
 
Den einen oder anderen vllt., aber wenn man bedenkt, was sich sog. Fans des FC sich in den letzten Monaten schon alles geleistet haben, dann ist es höchstwahrscheinlich utopisch, daß eine Pro-Pezzoni.Aktion diese geistigen Nichtschwimmer von ihrer Tat abgehalten hätte.

Jetzt kurzfristig ja. Solche Aktionen hätten schon viel früher kommen müssen, in Köln schallte ja schon vor einiger Zeit "Wenn ihr absteigt, schlagen wir euch tot" durch die Kurve...
 
"Das soll die ja nur pushen" oder "Ich weine nach den Spielen"

:face:


Wenn ich so eine extrem arme Wurst wie der Typ wär, würd ich auch jeden Tag heulen.
 
Back
Top