Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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Wenn ich schon immer wieder lese, "jetzt ist eh egal kann sowieso nichts machen".
Ja eben jetzt ist Zeit das sich ein neuer einarbeiten kann. Im Sommer heißt es dann ist ja kein Zeit zu wechseln. 2. Liga fängt früh an.
Alles schon einmal gehabt.
 
Wenn ich schon immer wieder lese, "jetzt ist eh egal kann sowieso nichts machen".
Ja eben jetzt ist Zeit das sich ein neuer einarbeiten kann. Im Sommer heißt es dann ist ja kein Zeit zu wechseln. 2. Liga fängt früh an.
Alles schon einmal gehabt.
Schon richtig. Allerdings weiß man auch nicht wo die Reise hingeht, also kann man sowieso wieder nicht frühzeitig für die nächste Saison planen. Einer der tollen Nachteile vom Abstiegskampf.

Mal abgesehen vom Zeichen an die Mannschaft. Fritz rauszuwerfen, wäre kommunikativ ein "Die Mannschaft ist nicht bundesligatauglich".
 
Schon richtig. Allerdings weiß man auch nicht wo die Reise hingeht, also kann man sowieso wieder nicht frühzeitig für die nächste Saison planen. Einer der tollen Nachteile vom Abstiegskampf.

Mal abgesehen vom Zeichen an die Mannschaft. Fritz rauszuwerfen, wäre kommunikativ ein "Die Mannschaft ist nicht bundesligatauglich".
Und deswegen dreht man nun Däumchen?
Das Gegenteil muss der Fall sein, zweigleisig Planen. Es gibt viel zu tun, lassen wir es einen neuen machen.
 
Und deswegen dreht man nun Däumchen?
Das Gegenteil muss der Fall sein, zweigleisig Planen. Es gibt viel zu tun, lassen wir es einen neuen machen.
Zweigleisig planen kann man ja nur sehr bedingt, z.B. mit Talenten. Man weiss nicht wer geht und wieviel Geld man zur Verfügung haben wird. Mal davon abgesehen, dass ja kein gescheiter Spieler kommt, wenn nicht klar ist, ob er erste oder zweite Liga spielen wird.

Man wird halt Transfers vorbereiten und dann zuschauen wie andere sie realisieren, die Planungssicherheit haben.
 
Aus dem Kicker:


Es rumort am Osterdeich

Der Sonnyboy als Krisenmanager: Fritz und die Last der Verantwortung

Schwierige Zeiten in Bremen. Geschäftsführer Clemens Fritz muss eine bedrohliche Talfahrt verantworten - und gerät dabei zunehmend selbst zur Zielscheibe der Kritik.

[...]

Lange Zeit in der Grauzone, schloss Werder schließlich im Frühjahr 2025 auf einem passablen 8. Platz ab. Tuchfühlung zu den internationalen Plätzen aber bot für Ole Werner nicht genug Anreiz. Auch konnten die von Fritz angedachten Veränderungen des Spielerkreises - auf Zu- wie auf Abgangsseite - den als mit Werder verwachsen geglaubten Trainer nicht davon überzeugen, über 2026 hinaus zu verlängern. Ein Paukenschlag, der skeptische Blicke von außen auf die Zustände beim Bundesligisten lenkte.

Und in der Tat gestaltete sich die Personalpolitik für die aktuelle Saison unrund. Mit Marvin Ducksch, der für zwei Millionen Euro - manche sagen: unter Wert - nach Birmingham verkauft wurde, und Oliver Burke, der nicht an einem ablösefreien Wechsel zu Union Berlin zu hindern war, verlor Werder verlässlich Tore schießende Akteure.

Mit Torwart Michael Zetterer (Frankfurt), der per Ablöse von sechs Millionen Euro zumindest die Bilanz aufhübschte, sowie den Verteidigern Milos Veljkovic (Belgrad) und Anthony Jung (Freiburg) hatten weitere langjährige Säulen ihren Abschied genommen, unglücklicherweise kam mit Mitchell Weisers Kreuzbandriss ein schwerer Verlust in sportlicher und sozialer Hinsicht hinzu.

Die Baustelle Trainer hatte Fritz unverzüglich geschlossen. Zwei Tage nach dem Bruch mit Werner präsentierte er Horst Steffen [...]. Für die Verpflichtung Steffens ernteten die Bremer viel Zustimmung. Doch sie versäumten es, auch den Kader in Form und Personal in seinem Sinne anzupassen, was es dem Einsteiger Steffen vielleicht einfacher gemacht hätte.

[...]

Was Fritz, Niemeyer und Jahns auf dem Spielermarkt bewegten, stellte sich als unzureichend heraus. Die Tatsache, für Offensivmann Samuel Mbangula für Vereinsverhältnisse imposante zehn Millionen Euro in die Hand zu nehmen, bugsierte die Macher ins Zwielicht. Der Einkauf knebelte die Bremer, die sich des Weiteren angesichts ihres eng geknüpften Finanzkorsetts nur über Leihgeschäfte bedienten.

Der Japaner Yukinari Sugawara schlug auf der rechten Seite in einer ähnlichen Rolle, wie sie Langzeitausfall Weiser verkörpern kann, voll ein. Auch der Este Karl Hein erwies sich als verlässlicher Back-up im Tor. Ansonsten jedoch waren die Leihgeschäfte von wenig Fortune geprägt. Linksverteidiger Isaac Schmidt und Mittelfeld-Allrounder Cameron Puertas erlebten unter Steffen ein Dasein zwischen Einsätzen, Verletzungen und Bank-Plätzen, sie gaben dem Team selbst in den jüngsten Krisenwochen keinen echten Mehrwert.

Innenverteidiger Maximilian Wöber plagen seit Monaten muskuläre Probleme, der Österreicher kam bisher lediglich im Pokal beim Erstrunden-Aus in Bielefeld (0:1) zu einem Pflichtspieleinsatz. Ein regelrechtes Drama in Grün-Weiß spielte sich im vergangenen Halbjahr um den Leverkusener Stürmer Victor Boniface ab.

Aktionistisch wirkte, wie Werder nach verpassten anderen Möglichkeiten (etwa mit dem schließlich von Kaiserslautern nach Köln gewechselten Ragnar Ache) bei dem Nigerianer zugriff, trotz diverser Warnsignale. In frischen Videosequenzen noch im Bayer-Dress sollen die unrunden Bewegungen des am Knie lädierten 25-Jährigen zu sehen gewesen sein. Wenige Tage vor der Einigung war Boniface zudem im Medizincheck bei der AC Mailand durchgefallen, in Bremen überstand er diesen. [...] Anfang Dezember machte Boniface beim 2:3 im Nordderby beim HSV sein vorerst letztes Spiel, fällt nun aus - Knorpelschaden. Eine Entwicklung, die Max Kruse kürzlich bei Sport1 zu pikanten Andeutungen verleitete. Tenor: Bremen habe ja schon öfters Spieler geholt, denen woanders nicht die ärztliche Profisport-Tauglichkeit bescheinigt wurde.

2023 etwa sorgte die Verpflichtung Naby Keitas, der da schon unter schwerem körperlichem Verschleiß litt, branchenintern für Verwunderung. "Zu meiner Zeit war das auch so, dass der eine oder andere durchkam, der nicht hätte durchkommen dürfen", verriet Kruse.

Auf Leihspieler, genauer: den ebenfalls nur bedingt einschlagenden Stuttgarter Jovan Milosevic, richtete sich auch im Winter der Fokus - mit Verspätung. Peinlich und wenig professionell, dass erst ein Tipp von transfermarkt.de, pro Saison jeweils sechs nationale und sechs internationale Ausleihen tätigen zu dürfen, die Bremer aktiv werden ließ.

[...]

Solcherlei Entwicklungen am immer noch vergleichsweise unaufgeregten Standort Bremen riefen sogar Boss Dr. Hubertus Hess-Grunewald auf den Plan. Auf der klubeigenen Website betonte der Vereinspräsident und Profi-Aufsichtsratsvorsitzende, die Sorgen derer, die es mit dem SV Werder halten, sehr ernst zu nehmen. Um dann aber nicht nur besagter Petition die Relevanz abzusprechen, sondern auch klare Kante für seinen wichtigsten Angestellten zu zeigen. "Ich habe volles Vertrauen zu Clemens Fritz und in seine Arbeit und sehe keine Veranlassung, ihn abzulösen", so der 65-jährige Rechtsanwalt und Lokalpolitiker.

Doch es rumort am Osterdeich. Noch frisch sind die Wunden des unerwarteten Abstiegs 2021. Mit großer Mühe stabilisierte Klaus Filbry seinerzeit das Konstrukt der GmbH und Co. KG aA. Im vergangenen November klangen die Zahlen, die der kaufmännische Geschäftsführer für 2024/25 vorlegte, wieder schlechter, wiesen sie doch einen Jahresfehlbetrag von 7,4 Millionen Euro aus, bei leicht sinkendem Konzernumsatz. Grund sei ein kalkulierbares Risiko gewesen, "um die positive sportliche Entwicklung der letzten Jahre fortsetzen zu können". Was - Stand jetzt - nicht gelang.

Und gerade Filbry, der noch im Jahr zuvor mit der Vision von "magischen Europapokal-Nächten" im Weserstadion Aufbruchstimmung entfachte, könnte als Finanzchef gezwungen sein, seinem Sportchef für den Sommer den Auftrag zu erteilen, einen Transferüberschuss zu erzielen. Fraglich, wie das ohne Aderlass gelingt. Allein für die Leihspieler - so sie eine Rolle in der künftigen Planung spielen - Kaufoptionen zu nutzen, was bei Sugawara, Schmidt und auch Puertas möglich wäre, erscheint schwierig.

[...]





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Das Mod-Team


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wer hatte denn diese "Vollkatastrophe" eingestellt? Und diese Einstellung und dabei sich selbst abgefeiert?
Fritz hat unseren besten Trainer seit Schaaf gegen diese Vollkatastrophe ohne erkennbare Not ausgetauscht. Der Grund war Fritz' gekränkte Eitelkeit, weil Werner der letzte professionelle Verantwortliche im Verein war, der legitimerweise über mind. 2 Transferphasen notwendige Verstärkungen gefordert hat! Man denke nur an die Phase des Friedl-Ausfalls, nachdem man lange sehr erfolgreich war. Es hagelte Niederlagen wegen der fehlenden Klasse in der Defensive. Der Abgang Füllkrugs wurde nicht mal versucht ansatzweide zu kompensieren. Die Scorer von Ducksch und Burke liefert jetzt wer? Und wenn man schon einen schwachen Kader zusammenleiht, dann braucht man halt einen Coach wie Werner, der fast jeden Spieler besser gemacht hat. Das was Fritz seit seiner Beförderung geleistet hat, ist eine einzige Bestätigung des Peter-Prinzips. Wobei es vorher schon absolut keine Gründe gab, außer fu**ing "Werderfamilie", dass er Baumanns Nachfolge antritt. Und dann holt er sich diesen Totalausfall Niemeyer noch an seine Seite, bei dem er jedenfalls nicht Gefahr läuft, dass dieser ihn an Kompetenz überbieten konnte...

Und an Sneer, ich war von Anfang an vehement gegen das ganze Vorgehen letzten Sommer (das hatte ich bereits kurz vor Werners Freistellung, als sich durch Werners Interview in der Deichstube alles bereits andeutete, auch im Worum seehr deutlich zum Ausdruck gebracht, wofür es teils diffamierende Gegenreden gab - letztendlich ist bisher ALLES exakt so eingetreten wie ich es vorhergesagt habe), weil es schon da ganz klar so aussah, dass sich Fritz zusammen mit seinem vollblinden Adjutanten Niemeyer lediglich vom Erfolgsdruck durch Werner befreien wollte. Eine absolut absurde Geschichte, die einem Coen-Film entsprungen sein könnte. Als Außenstehender wird man sich darüber kaputt lachen können, wie ein paar wenige Personen es schafften, diesen Verein blindlinks aber mit voller Dilettantenkraft in den Abgrund zu schicken. Als jahrzehntelanger Fan möchte man einfach nur die Faust in die Wand hauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine absolut absurde Geschichte, die einem Coen-Film entsprungen sein könnte.
Dann kann man ja 10€ extra Eintritt nehmen. Und jede Menge Popcorn verkaufen.

werderbros.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wird so oder so einen riesigen Umbruch geben
Bei Abstieg bleiben vielleicht die Leute der zweiten Reihe wie zB Deman,Stark,Malatini,Covic,Topp,rückkehrende Leihspieler wie Opitz,Kownacki,Alvero.

Selbst bei Klassenerhalt werden einige gehen.
Schmid versucht das schon länger
Friedl wird sich beschäftigen ( hatte ja Angebot aus Wolfsburg ausgeschlagen um der Mannschaft zu helfen und ist nun erstmal geblieben)
Stage,Lynnen,Njinmah wohl auch.
Aus den Verkäufen muß wohl dieses Jahr die 7,5 Transferüberschuss Summe über bleiben und dann mal schauen.
Milosevic,Puertas,Schmidt,Wöber werden sicher gehen bzw gehen müssen ,denk ich .Bleibt Sugawara und Hein.Wobei ich mir nicht vorstellen kann,daß sich Hein als Nationalspieler noch ein Jahr auf die Bank setzt .

Wie auch immer - wird alles schwierig werden.Tritzdem , drinbleiben in der Liga ist momentan das wichtigste.
Ich hätte Kownacki nicht verliehen.
Ein Witz dass Njinmah oder Topp vor ihm standen! Heute wäre man vielleicht froh!
Ok, er hat in der 2.Liga auch nicht die Tornetze zerschossen…
Aber ein Stürmer braucht volles Vertrauen vom Trainer. Das hat er bei Steffen nicht
 
Zuletzt bearbeitet:
Und deswegen dreht man nun Däumchen?
Das Gegenteil muss der Fall sein, zweigleisig Planen. Es gibt viel zu tun, lassen wir es einen neuen machen.

Was will man denn planen?

Das Budget ist unbekannt, in welcher Liga wir spielen ist unbekannt, Abgänge unbekannt, wen holt man (mit welcher Liga-Tauglichkeit)?

Klar kann man Szenarien durchspielen, aber Konkretes gibt es da nichts zu planen. Zumindest nichts was rechtfertiges alle zentralen Managementstellen neu zu besetzen.

Ein bisschen Zeit haben wir nich. Nach dem Pauli Spiel sehen wir weiter in welche Richtung es für uns geht. DANN kann man sich über einen Neufritz Gedanken machen.
 
DAS nenne ich mal eine Abkehr von den eigenen Zielsetzungen zu Saisonbeginn.
Junge, da fällt dir nichts mehr ein.
Von "dauerhaft im Windschatten von Europa sein" zu "Klassenerhalt"...wenn das mal kein Downgrade in der Zielsetzung ist.

Respekt wer's selbst verkxxxx
 
DAS nenne ich mal eine Abkehr von den eigenen Zielsetzungen zu Saisonbeginn.
Junge, da fällt dir nichts mehr ein.

Klingt, als würde er sich reinwaschen oder von seinen Unzulänglichkeiten ablenken. Ist doch wieder so ein unnützes Thema.
Wer soll ihm das denn abnehmen. Er habe ihn (NF) zwei-, dreimal mit ihm telefoniert und eine Leihe abgeklopft.
Ich gehe davon aus, dass es, wenn, eben nur ein loses Gespräch zwischen ihm und Niklas war um abzuklopfen, ob überhaupt
Interesse seitens des Spielers vorliegt, mehr nicht ......
Ich gehe davon aus, dass sich Niklas nicht gerade totgelacht hat, ab hinsichtlich seines Gehaltes, wird er Fritz nett gefragt haben,
ob er nen nassen Hut auf hat. Gehalt zwischen 7 und 8 Millionen €. Es war wohl nicht davon auszugehen, dass West Ham wie
Bayer agiert, also das steht dann eine Leihgebühr plus Gehaltsübernahme im Raum, s. h. mMn runde 5 Millionen.
Völlig neben dem was er sonst immer rumposaunt.
Mit diesem Interview einen weiteren Schritt in Richtung Amateur gemacht.
 
Klingt, als würde er sich reinwaschen oder von seinen Unzulänglichkeiten ablenken. Ist doch wieder so ein unnützes Thema.
Wer soll ihm das denn abnehmen. Er habe ihn (NF) zwei-, dreimal mit ihm telefoniert und eine Leihe abgeklopft.
Ich gehe davon aus, dass es, wenn, eben nur ein loses Gespräch zwischen ihm und Niklas war um abzuklopfen, ob überhaupt
Interesse seitens des Spielers vorliegt, mehr nicht ......
Ich gehe davon aus, dass sich Niklas nicht gerade totgelacht hat, ab hinsichtlich seines Gehaltes, wird er Fritz nett gefragt haben,
ob er nen nassen Hut auf hat. Gehalt zwischen 7 und 8 Millionen €. Es war wohl nicht davon auszugehen, dass West Ham wie
Bayer agiert, also das steht dann eine Leihgebühr plus Gehaltsübernahme im Raum, s. h. mMn runde 5 Millionen.
Völlig neben dem was er sonst immer rumposaunt.
Mit diesem Interview einen weiteren Schritt in Richtung Amateur gemacht.
Bei aller Liebe, aber mit einem Füllkrug Transfer hätte er seine Weste mit Sicherheit nicht reinwaschen können, er hätte mMn nur seine planlose Strategie unterstrichen.
Fülle hätte für viele Fanboys einen Nostalgiefaktor besessen, wäre aber im Endeffekt auch in die Kategorie Transfer für das Reha-Zentrum gefallen.

Mit solch verletzungsanfälligen Spielern kannst du doch nicht planen, wenn du nur noch einen drittklassigen Topp auf der Bank hast.
 
Zu Fritz ist eigentlich alles gesagt. Er hat vor 2 Jahren den Aufsichtsrat mit seiner Strategie überzeugt und die Konkurrenz (z.B. Andreas Schicker) hinter sich gelassen. Diese interne Lösung steht vor dem Scheitern und Fritz ist nach Ablauf der Wintertransferperiode nun derjenige, der nicht mehr das Heft des Handelns in der Hand hat es sei denn, er würde noch einen vertragslosen Stürmer mit internationaler Klasse finden - nahezu unwahrscheinlich.

Es macht keine Freude, der Selbstdemontage eines ehemaligen Werderspielers und Kapitäns zuzusehen, aber es ist möglicherweise hilfreich für den Verein, sich in der Zukunft von der gelebten Vetternwirtschaft verabschieden und den Kräften des Marktes zuwenden zu müssen. Fritz ist nur Symbol für dieses Scheitern, HHG und Konsorten werden ebenfalls gehen müssen. Rückkehr des Vereins zu einem Fußballverein, weg von politischen "Sendungen", hin zu einem marktorientiertem Unternehmen, dass die Leistung und nicht die Nähe zu "Freunden" in den Vordergrund stellt.

Keine Häme in seine Richtung, das Ganze ist mindestens eine Nummer zu groß für ihn und das hätte man wissen müssen. Nun wird man den Preis dafür zahlen müssen. Das Ärgerliche daran ist nur, dass die "Schuldigen" gehen und schnell in Vergessenheit geraten werden, während die Probleme erst noch kommen werden.
 
Zu Fritz ist eigentlich alles gesagt. Er hat vor 2 Jahren den Aufsichtsrat mit seiner Strategie überzeugt und die Konkurrenz (z.B. Andreas Schicker) hinter sich gelassen. Diese interne Lösung steht vor dem Scheitern und Fritz ist nach Ablauf der Wintertransferperiode nun derjenige, der nicht mehr das Heft des Handelns in der Hand hat es sei denn, er würde noch einen vertragslosen Stürmer mit internationaler Klasse finden - nahezu unwahrscheinlich.

Es macht keine Freude, der Selbstdemontage eines ehemaligen Werderspielers und Kapitäns zuzusehen, aber es ist möglicherweise hilfreich für den Verein, sich in der Zukunft von der gelebten Vetternwirtschaft verabschieden und den Kräften des Marktes zuwenden zu müssen. Fritz ist nur Symbol für dieses Scheitern, HHG und Konsorten werden ebenfalls gehen müssen. Rückkehr des Vereins zu einem Fußballverein, weg von politischen "Sendungen", hin zu einem marktorientiertem Unternehmen, dass die Leistung und nicht die Nähe zu "Freunden" in den Vordergrund stellt.

Keine Häme in seine Richtung, das Ganze ist mindestens eine Nummer zu groß für ihn und das hätte man wissen müssen. Nun wird man den Preis dafür zahlen müssen. Das Ärgerliche daran ist nur, dass die "Schuldigen" gehen und schnell in Vergessenheit geraten werden, während die Probleme erst noch kommen werden.
Fritz wird auch wenn wir in die 2te Liga gehen, nicht gefeuert werden geschweige denn selbst den Sittich machen.
Der macht 100% den Baumann und versucht sein Image in Liga 2 zu rehabilitieren.
 
Also bei aller Kritik - in unserer derzeitigen Situation bei Füllkrug anzufragen, ist doch die offensichtlichste und nachvollziehbarste Sache überhaupt. Genau jemanden wie Füllkrug bräuchten wir derzeit.
Und es geht hier nicht mehr um Ziele wie Jugendarbeit oder Talentförderungrn, sondern um die Existenz. Da wäre eine halbjährige Leihe von Lücke quasi die Erfüllung gewesen.

Ob ich das nun so kommunizieren würde, ist wieder ne andere Geschichte. Wirkt halt wie "Ich hatte ja Ideen".
 
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