Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

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    946
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Da hier oft über die gleichen Fehler gegen gleiche Gegner gesprochen wird, würde ich mich mal für die einzelnen Statistiken interessieren.

Sprich wieviele Punkte (nur Liga) hat Werder in den letzten 3 Jahren gegen alle Buli Mannschaften geholt.

Dabei sind in einer Saison immer 6 Puntke die Höchstzahl, klar.

Hat jemand die Möglichkeit, bzw. die Lust und Zeit so eine Statistik über diesen Zeitraum zu erstellen?

Würde mich sehr interessieren.

Gruß

br0ka

Werders durchschnittliche Punktzahl gegen Teams aus der Bundesliga der letzten 6 Jahre, mit dieser Saison:

Schalke 0.9
Karlsruhe 1.0
Bayern 1.1
Cottbus 1.1
Stuttgart 1.3
Gladbach 1.4
Dortmund 1.4
Kaiserslautern 1.5
Leverkusen 1.7
Wolfsburg 1.7
Bielefeld 1.7
HSV 1.8
Frankfurt 1.8
Aachen 2.0
Hertha 2.1
Köln 2.3
Duisburg 2.3
Hannover 2.3
Bochum 2.3
Mainz 2.4
Hoffenheim 2.5
Nürnberg 2.5
Rostock 3.0
Freiburg 3.0

Aber was nützt es dir? Jeder wird diese Statistik versuchen zu seinen Gunsten auszulegen. Man könnte auf die Idee kommen, dass wir noch 6.7 Punkte aus den restlichen Spielen zu erwarten haben, wenn wir den Schnitt gegen die entsprechenden Gegner halten (2.3+1.8+1.7+0.9). Die 0.7 Punkte könnten ein Vorteil sein gegenüber Mannschaften, die kein statistisches Punktergebnis erwarten. :cool: Oder wir nehmen die Tendenzen. Gegen Schalke wäre ein Unentschieden am wahrscheinlichsten, gegen Hamburg und Wolfsburg reicht es zu mehr als 50% zu einem Sieg, und gegen Köln sogar zu fast 80%. Es können also auch 10 Punkte werden. :svw_applaus: Wenn du einen bestimmten User fragst, wird Schaaf allerdings in mindestens 3 der Spiele die falsche taktische Ausrichtung wählen (böser Schaaf :wall:), immerhin geht es gegen kampfstarke Mannschaften, das können wir nämlich überhaupt nicht. :o Also vielleicht nur 3 Punkte, falls wir uns gegen Köln einen Sieg ermauern, dank der Einsicht von Thomas Schaaf, der urplötzlich alles richtig macht. :confused:
 
Mick. Du antwortest mir erneut mit einem "Zukunft" und "könnte". Das ist es was ich meine: Du beurteilst Dinge, die nicht da sind, nur weil du denkst, daß sie eintreffen könnten. Du hast ein Faible dafür, in Konjunktiven zu argumentieren und in deinem Konjunktiv sieht es dazu auch noch düster aus für Werder.
Nein.
Ich beurteile vor allem Dinge, die ich auf dem Platz gesehen habe und das findet/fand nicht im Konjunktiv statt, sondern ist völlig real. Auch ist die in der Debatte im Vergleich aufgeriffene Kaderqualität nichts, was ich im Konjunktiv darstelle. Das, was Du meinst, ist ein Satz und eine Frage, welches sich aus Schlußfolgerungen "dieser Dinge" ergibt, die sicher nicht unlogisch sind.

Denn wenn Du dich recht erinnerst, haben wir die Systemkompatibilität schon in Badaboom`s "Gang an..."-Thread von 2006-2008 hinreichend durchdiskutiert. Sehr sinnvoll und konstruktiv, wie ich fand. Dass Schaaf nichts änderte und uns dieses fehlerbehaftete System mit diesen nicht dazu passenden Spielern weiterhin vorführte, hatte zur Folge, dass die Konteranfälligkeit sogar noch mehr stieg, parallel dazu der Kombinationsfussball weiter abnahm und letztlich der Erfolg noch mehr ausblieb (Platz 10, wieder Vorrunden-Aus in der CL auf die gleiche Weise). Summasumarum genau die Folgen, die in der Eventualität damals schon vorher debattiert wurden, WENN sich nichts ändert - und leider genau so eintrafen. Es können also nicht nur Blinde gewesen sein, die seinerzeit dort schrieben. So gesehen ist das "argumentieren im Konjunktiv" nicht so weit hergeholt, wie Du es darstellst, sondern aus Erfahrungen abgeleitet.
 
haben wir die Systemkompatibilität schon in Badaboom`s "Gang an..."-Thread von 2006-2008 hinreichend durchdiskutiert. Sehr sinnvoll und konstruktiv, wie ich fand. Dass Schaaf nichts änderte und uns dieses fehlerbehaftete System mit diesen nicht dazu passenden Spielern weiterhin vorführte, hatte zur Folge, dass die Konteranfälligkeit sogar noch mehr stieg, parallel dazu der Kombinationsfussball weiter abnahm und letztlich der Erfolg noch mehr ausblieb
Tja - da hätte TS in diesem richtungsweisenden Thread seinerzeit mal besser mitgelegen und die Sachen umgesetzt - dann wären wir jetzt ein gutes Stück weiter und es wäre uns viel Unheil erspart geblieben ... :)
 
Du stellst deinem Konjunktiv, in dem es schlecht aussieht für Werder, entgegen, man müsse ein ganz anderes System spielen, um abzuwenden was eintreffen könnte. Daneben wähnst du deine Erwartungshaltung dahin, daß ein gänzlich anderes noch zu implementierendes fußballerisches System mehr Früchte trüge als das was wir jeden Samstag sehen und uns die bisherigen Erfolge einbrachte.

Die Realität ist eine komplett andere.
Du kannst nicht sagen, die Realität ist eine komplett andere, wenn Du nicht weisst, was andersherum möglich wäre. So verwendest Du indirekt selbst den von Dir kritisierten Konjunktiv, um die Möglichkeiten auszublenden und die vermeintliche Realität als die einzig richtige darzustellen. Die Realität ist die, die wir kennen, aber nicht zwingend eine komplett andere. Du bist sozusagen ein "Jetztmensch", der nicht an das denkt, was morgen kommt (so scheint es!). Doch ohne Voraussicht und damit ohne Planung funktioniert das reale Leben nicht und so wird auch Werder nicht funktionieren.

Die Realität, die ich sehe, ist, dass Werder in der Summe der Spiele einer Saison immer noch den ineffektivsten und naivsten Fussball der Liga spielt, trotz vieler Tore. Für mal eine Spielzeit ginge das noch. Nur passiert das schon seit vielen, vielen Jahren. Dazu liesse sich gleich überleiten....
Aber mit kreativem und offensivem Spiel werden Spiele gewonnen.
...wenn das so wäre, wäre Werder seit 2004 noch 5mal Meister geworden. Unsere Mannschaft hat in sechs Jahren (diese Spielzeit nach dem 30. ST getrost mit eingerechnet) seither viermal (!) die meisten Tore geschossen, einmal die zweimeisten und einmal die drittmeisten (08/09) fünfmal (!) die meisten Chancen und einmal die zweitmeisten erspielt. Dazu kommt im Verhältnis, dass etwa 80-90% der nicht gewonnen Spiele mit übergrossen Vorteilen in Ballbesitz und Spielanteilen für Werder gestaltet wurden und die Siege mit drei und mehr Toren Differenz in sehr hoher Überzahl gegenüber den knappen Erfolgen sind. Zudem ist die Zahl der gewonnenen Spiele, in denen Werder wirklich das schlechtere Team war, verschwindend gering.

Nur steht die Punkteausbeute dazu in keinem Verhältnis und bei Aufwand/Ertrag steht Werder ganz sicher in der Tabelle der letzten Jahre auch an letzter Stelle. Allein deswegen halte ich es für allzu logisch, zu hinterfragen, was (im Konjunktiv!) machbar wäre, wenn das Ganze cleverer, organisierter und zielführender gespielt würde.

Hier wird sowieso zu viel geredet von offensiv, defensiv.....Schwarz/Weiss-Denke.
Darum geht es nicht, sondern um Ordnung, Flexibilität, ökonomisches Agieren, strategische Spielführung. Ich bin überzeugt davon, dass Werder ebenso attraktiv spielen kann, auch wenn der Aufwand intelligenter und mit einem Schuss mehr Siegermentalität betrieben wird.

Übrigens finde ich, dass sich rein an der Spielweise selbst in 11 Jahren kaum grossartig was geändert hat. Rückrunde 2003 hatten wir die gleichen Schwierigkeiten durch vordergründig schönes, aber unintelligentes und daher erfolgloses Spiel, wie 2007. 99/00 fuhren wir teilweise hohe Siege ein, aber unterlagen genauso oft unnötig und knapp. Der wirkliche Unterschied ist der, dass KA nach und nach die Spieler verpflichten konnte, die zu Schaaf`s System passten und als diese wieder gingen, Nachkäufe nicht mehr so systemkompatibel passten oder gar nicht passten, funktionierte Schaaf`s System nur noch suboptimal. Wiederrum mit dem Unterschied, dass durch die zwischendurch errungenen Erfolge generell die Klasse des Kaders angehoben werden konnte und dadurch diese, sagen wir mal, "Erfolge" noch errungen wurden.
Das System oder die Ordnung des eigenen Spiels ist vor allem wichtig für die Eroberung des Balles und die Limitierung des Gegners.
:tnx: ...und da werden Spiele gewonnen....
Ich bin froh, das Werder einen Trainer hat, der eine bessere Spielkultur einführen will, ....
Wer ist das nicht? Spielkultur und Effektivität schließen einander nicht zwingend aus....
Borowski ist in München auch an der Spielkultur, bzw. dem Fehlen dieser, gescheitert.
Halte ich für ein Gerücht. Gerade Bayern wurde letzte Saison abgemantelt, weil sie teilweise Werder`s Ineffizienz-Harakiri-Manier übernommen hatten. Boro scheiterte, weil das warme, bequeme Nest fehlte....
Aber sowas entsteht nicht über Nacht sondern in einem fest gefügten Kollektiv, welches punktuell ergänzt, aber nicht jedes Jahr umgebaut werden muß. Trotzdem versuchen es KATS. Um eben den schöneren, besseren Fussball zu spielen.
Tja, über das schöner und besser lässt sich ja bekanntlich streiten. Schöner? Möglicherweise. Eher nicht. Besser? Seit Micoud gegangen ist, habe ich erst diese Saison in der Hinrunde wieder mal Kombinationsfussball gesehen. Einzelaktionen sind weder besser, noch schöner, höchstens manchmal für Ballartistik-Liebhaber. Das wiederrum hat aber nichts mit Fussball zu tun.
Aus ihrer Spielauffassung heraus sind spanische und englische Klubs weltweit beliebt.
Achso? Viele spanische Teams spielen mit Ballkontakten über viele Stationen, dafür aber mit weniger und kürzerem Ballbesitz der Einzelnen. Dort ist Disziplin, Verschieben, Organisation und Zuordnung erstes Gebot. Und es fallen auch bei weitem nicht so viele Tore (und leichte Gegentore) wie in der BL. Ich weiss jetzt kein spanisches Team, welches so oft sinnfrei wie Werder spielt.
Englische Teams - ich weiss nicht. Die waren immer vor allem deshalb hin und wieder beliebt, weil ihre Spieler nicht so wehleidig waren und weil es schnell hin und her ging. Aber der Fussball? Der ist doch jetzt nur so stark, weil die Kohle alles dominiert. Trotzdem sehe ich den Beliebtheitsgrad nicht in deren grundsätzlicher Spielweise.
Nicht, weil sie einfach nur gewinnen. (Genau das aber reicht den Bayern, diesen Alpen-Catenaccios.)
Hast Du diese und letzte Saison Bayern-Spiele verfolgt?
Werder erfreut sich ungeheurer Beliebtheit. Warum? Weil selbst ein Laie erkennen kann ob eine Mannschaft Spielkultur (-philosophie oder für die Gläubigen: eine Seele) besitzt oder nicht - und das honoriert.
Vor allem, weil die Laien 18.30 Uhr am Samstag ARD anschalten, von irgendwelchen Reportern etwas von "Offensivfussball" hören und viele Werder-Tore und Werder-Gegentore oder mitunter nur Werder-Gegentore sehen. Das macht beliebt....:o
Wie auch Stürmer, die sich freuen, dass sie immer zu ihren Chancen kommen...
:confused: Die letzten Seiten verpasst?
 
Tja - da hätte TS in diesem richtungsweisenden Thread seinerzeit mal besser mitgelegen und die Sachen umgesetzt - dann wären wir jetzt ein gutes Stück weiter und es wäre uns viel Unheil erspart geblieben ... :)
Warum soll ich mich mit Usern wie Dir noch auseinandersetzen?

Auf Widerspruch mit vertretbarer Argumentation kommt von Dir und Deinesgleichen doch bestenfalls nur Häme und Polemik, aber keinerlei Substanz.
 
Warum soll ich mich mit Usern wie Dir noch auseinandersetzen?

Auf Widerspruch mit vertretbarer Argumentation kommt von Dir und Deinesgleichen doch bestenfalls nur Häme und Polemik, aber keinerlei Substanz.

Muss wohl daran liegen, dass du wie immer wortreich am Thema vorbeischwafelst, und es seit Jahren ignorierst, was der Vorwurf ist. Es haben ja schon einige versucht es dir zu erklären, und zu doof es zu begreifen bist du ja nicht. Oh, moment mal, unsere Kritik an dir gleicht doch fast deiner an Thomas Schaaf, der hört ja auch nicht auf das Offensichtliche, obwohl er ja gezeigt hat, dass er es besser weiss. Ich verleihe dier hiermit also die Micky-Mausi-Thomas-Schaaf-Borniertheitsmedaille, auf Lebenszeit.
 
Die Ergebnisse in der CL gegen Famagusta, griechische Vereine, Lyon und auch die Art, wie gegen Valencia gespielt wurde, beweisen, dass Werder erhebliche Defizite hat. Und: Habt ihr den Eindruck, dass sich etwas verändert hat?
Ich nicht!
Werder spielt denselben Stiefel seit Jahren runter, ohne dass sich erkennbare Verbesserungen einstellen. Im Gegenteil: In den letzten beiden Saisons zeigen sich die bekannten Schwächen noch deutlicher: Stichwörter sind Abwehrverhalten, Passspiel, Schnelligkeit, Technik bes. bei Ballannnahme.
Über taktische Gesichtspunkte können andere sicher besser Statements abgeben, aber für mich ist klar: Solche Dinge liegen klar im Verantwortungsbereich des Trainers.
Thomas Schaaf sollte da mal mehr anbieten!!
 
Meine pesönliche Meinung über Thomas Schaaf ist eine derart hohe, dass ich zweifels ohne meine Hand ins Feuer dafür legen würde zu behaupten, dass sich dieser Trainer nicht als etwas Vollkommenes oder vollendend Gereiftes betrachtet, sonder, dieser Mensch eben durchaus im Stande ist sich selbst sowohl kritisch zu hinterfragen, als auch seine Einstellung zu möglichen Entwicklungen der eigenen Mannschaft als auch die Gegebenheiten der wettbewerblichen Anforderungen zu über, - u.ggf. um-zudenken.

Was, selbstredend nicht implizieren muss, dass ich mit diversen Entscheidungen ob seines Amtes einverstanden wäre, würde man auf meine Meinung einen Wert legen.
 
Die Leute die keine TS Brille aufhaben, wissen doch schon seit Jahren das zwischen Realtät und Wirklichkeit ,Aufwand/Ertrag nicht die gewünschten Ergebnisse erziehlt werden . Sicherlich gibt es bessere Trainer , aber das risiko einen schlechteren zubekommen ist auch hoch. Generell bin ich ganz klar aber für Kontunilität. Wenn man aber ganz genau hinschaut bekommt man aber auch die Nachteile dieser bei Werder zu sehen, sieht man ja nicht oft, da kaum ein anderer Trainer länger als 3 Jahr im Amt ist. Aber echt lustig.
Ich denke bevor die Ära TS endet wird noch viel Wasser die Weser herunterfließen, und die Fehler die auch für einen User wie mich offensichtlich sind, werden mehr oder weniger auch weiter gemacht. Muss man sich halt mit abfinden. Lustig fand ichauch, das ich in der Hinserie ca 10 Spiele fast immer genau die ein und Ausfechslungen vorhersagen konnte die gemacht wurden , und ich es auch auf 5 min einkreisen konnte. Für mich ist das eigentlich der Hauptkritikpunkt, möchte aber nicht näher daraufeingehen.
Für mich provitiert TS sehr stark von KA und dem (bis auf die Außen ) toll besetzten Kader. Aber was hilft es , kann die selbe Story hier wieder in 5 Jahren schreiben, weil der Trainer wird da auch noch TS heißen, was eventuell auch nicht das schlechteste ist , nur das er nochmal ein Taktikfuchs wird oder rein nach Leistung aufstellt, glaube ich nur sehr bedingt.
 
Die Leute die keine TS Brille aufhaben, wissen doch schon seit Jahren das zwischen Realtät und Wirklichkeit ,Aufwand/Ertrag nicht die gewünschten Ergebnisse erziehlt werden . Sicherlich gibt es bessere Trainer , aber das risiko einen schlechteren zubekommen ist auch hoch. Generell bin ich ganz klar aber für Kontunilität. Wenn man aber ganz genau hinschaut bekommt man aber auch die Nachteile dieser bei Werder zu sehen, sieht man ja nicht oft, da kaum ein anderer Trainer länger als 3 Jahr im Amt ist. Aber echt lustig.
Ich denke bevor die Ära TS endet wird noch viel Wasser die Weser herunterfließen, und die Fehler die auch für einen User wie mich offensichtlich sind, werden mehr oder weniger auch weiter gemacht. Muss man sich halt mit abfinden. Lustig fand ichauch, das ich in der Hinserie ca 10 Spiele fast immer genau die ein und Ausfechslungen vorhersagen konnte die gemacht wurden , und ich es auch auf 5 min einkreisen konnte. Für mich ist das eigentlich der Hauptkritikpunkt, möchte aber nicht näher daraufeingehen.
Für mich provitiert TS sehr stark von KA und dem (bis auf die Außen ) toll besetzten Kader. Aber was hilft es , kann die selbe Story hier wieder in 5 Jahren schreiben, weil der Trainer wird da auch noch TS heißen, was eventuell auch nicht das schlechteste ist , nur das er nochmal ein Taktikfuchs wird oder rein nach Leistung aufstellt, glaube ich nur sehr bedingt.

na dann mal Butter bei die Fische. Wie sehen denn die Ausfechselungen am Samstag aus?
 
es gibt ohnehin aktuell nur 3 Trainer, die mit einem Außenseiterteam Meister werden konnten...

dazu zähle ich, Magath, van Gaal und Schaaf...

van Gaal und Magath würden niemals nach Bremen gehen, und wir sollten froh sein, dass wir TS haben...

andere Trainer, wie z.B. ein Heynckes bekommt auf Dauer immer Probleme mit der Führung der Mannschaft, ein Laberdia hat noch nicht wirklich etwas erreicht, und mir fällt auf dass sich unter ihm unheimlich viele Spieler verletzen, möglicherweise liegt das an seinen Trainingsmethoden...

klar gibt es auch arbeitslose? Trainer wie Toppmöller oder Veh, die bereits sehr erfolgreich waren, aber diese Trainer stehen nicht unbedingt für Konstanz, eher im Gegenteil...

der einzige Trainer, dem ich so etwas wie Konstanz auf hohem Niveau zutraue (außer den 3 oben genannten) ist Klopp, aber der scheint beim BVB, der sich ohnehin vom Umsatz auf dem Niveau vom SV Werder befindet aber durch den Standort wesentlich bessere Reserven hat, sein Glück gefunden zu haben...

persönlich bin ich ohnehin von Schaaf überzeugt, und die Diskussionen hier sind mitunter sehr lächerlich...

hier wird teilweise so getan, als ob man jedes Spiel gewinnen muss, weil man ja ach so viele Nationalspieler im Team hat, und dass ein TS keine Ahnung von Taktik hat etc., dabei sind schwächere Spiele im Verlauf einer Saison absolut normal...
ich denke, dass hier viele überhaupt nicht wissen wovon sie reden, und teilweise die Relation komplett aus den Augen verloren haben...

man sieht ja, dass es immer wieder Vereine gibt, die den Erfolg des Vorjahres nicht im Ansatz wiederholen können, das waren z.B. in den letzten Jahren der BVB, Stuttgart, Leverkusen, HSV, Wolfsburg, Berlin und wahrscheinlich noch ein paar andere Vereine....

TS hält den SV Werder konstant im oberen Drittel der Tabelle (letzte Saison wurde als Ausgleich immerhin 2 Finalspiele erreicht), und das zeigt, was für ein guter Trainer er ist.
in der Bundesliga hat jeder Trainer Ahnung von Taktik(und das beinhaltet mehr, als die Laiendiskussionen die hier von einem Kreisligatrainer Mick 666 geführt werden), aber um konstant Erfolg zu haben, kommen auch noch andere Dinge dazu...
man muss als Trainer die Mannschaft führen und immer wieder an verschiedensten Stellschrauben drehen...

ich bin jedenfalls mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden, und von den bisherigen 30 Liga Spielen, gab es nur 3,4 Spiele, die wirklich sehr schwach waren....

auffällig ist natürlich die Niederlagenserie um die Winterpause, aber man kann auch sehen, dass es in den 19 Spielen danach nur 2 Niederlagen gab (Twente, BVB jeweils auswärts) und man hat unter anderem gegen Teams bestanden, die zu diesem Zeitpunkt in hervorragender Verfassung waren (Leverkusen, Stuttgart, Valencia)...

mit den "Fans", die hier ernsthaft den Trainer diskutieren wollen, kann ich nichts anfangen, und ich halte sie für Werder-Fans seit 2004 (Erfolgsfans), die gar nicht begreifen, dass wir diesen qualitativ hochwertigen Kader in erster Linie Schaaf zu verdanken haben, auch weil er in der Vergangenheit Spieler erfolgreich weiterentwickelt hat....

dennoch haben wir keinen Kader, der sportlich die CL Qualifikation erreichen muss, sondern wir haben einen Kader, der bei gutem Verlauf (wenn die Spieler an ihrer Leistungsgrenze spielen) und mit etwas Glück, die CL erreichen kann, aber das können 5,6 andere Kader eben auch!

Fakt ist, vor uns stehen aktuell 4 Teams, die bereits letzte Saison (mit Diego!) vor uns standen....

allerdings sind die Meisterteams der vergangenen Jahre (VFB, Wolfsburg) und noch andere Teams die letzte Saison vor uns waren, mittlerweile klar hinter uns, und auch das sehe ich sehr positiv, zumal z.B. Wob und der VFB weit mehr Geld vor der Saison ausgegeben haben, als der SV Werder(endgültiger Kauf von Piza, Leihe Moreno miteinberechnet), und die Wölfe noch nicht mal einen Leistungsträger verloren haben!
 
TS ist wirklich total schlecht. Der "fechselt" immer wieder die gleichen aus. Und trotzdem gewinnen wir kaum. Ich erinnere mich immer so gerne an die Ära Aad de Mos zurück. Das waren noch Zeiten. Titel ohne Ende und kaum Spiele verloren. Und ganz wichtig: Der hat immer andere Spieler "ausgefechselt".

Na, lassen wir den Mist. Ich stimme werderaner 101% zu und freu mich schon jetzt wieder auf die Fahrt nach Berlin.
 

:tnx:

Ich erinnere mich noch daran wie letzte Saison geschrieben wurde welche Vereine uns alle dauerhaft überholt hätten: Wolfsburg, Hambur Hoffenheim etc.

Es stimmt einfach nicht wenn man Schaaf schwaches Taktikverständnis unterstellt und das er nicht nach Leistung aufstellt.

Warum spielt denn dann Schaafs Liebling Boro nicht mehr von Anfang an z.B.


Klar irrt TS auch und macht Fehler und sicher haben diese Fehler auch zu Punktverlusten geführt... aber welcher Trainer hat die nicht gemacht?

Selbst Gott (van Gaal) irrte das eine oder andere Mal in dieser Saison...

Also immer schön auf dem Teppich bleiben...
 
@Karlotto
1.) Geändert wurde nach dem verpatzten Saisonstart - zurück zur Raute - erfolgreich! Es erfolgte eine Reaktion.
2.) Wieder geändert wurde nach dem Gladbach-Spiel - erfolgreich - nur eben seinerzeit viel zu spät.....
3.) Geändert wurde wiederrum für ein wichtiges Spiel (warum auch immer???)

Das alles wurde hier hinreichend geschrieben und bewertet. Wo siehst Du da jetzt den Widerspruch? :confused: Dass zu lange nicht geändert wurde, heisst ja nicht, dass nie geändert wurde. Diskussionen gingen stets explizit um das, was zur gegebenen Zeit passierte.
Prima. :eek: Dann würde ich sagen, in Wolfsburg spielen die Jungs irgendwas, was ihnen irgendwie liegt... ein zwingendes System ist ja ohnehin nicht nötig? TS kümmert sich um`s Training...

Wer spricht von Widerspruch? Es ging mir lediglich darum, festzuhalten, dass Du immer wieder einfordertest, das System möge dem zur Verfügung stehenden Kader angepasst werden. Angepasst hat er so Einiges, im Laufe dieser Saison - nur eben nicht, nach Deinem Geschmack, Deinem Verständnis für das richtige Timing - schlicht Deiner Ansicht nach zu spät oder zu früh. Dass aber mit einem anderen Timing, die Spiele anders verlaufen wären, setzt Du voraus. Und genau dort kann man eben unterschiedlicher Ansicht sein. M.E. nach, lagen die Fehler eben nicht im System, sondern hatten unterschiedliche Ursache - individuelle Fehler, Spielerausfälle, Formkrisen. Denkst Du denn, dass Bargfrede wieder gesund wird, weil er woanders aufgestellt wird oder Rosenberg wieder Fußballspielen lernt, weil er auf einmal rechter Verteidiger ist?

M.E. hat er auf den Abgang der zentralen Spielfigur sehr wohl und angemessen reagiert, indem er auf eine Spitze umstellte und dahinter drei offensive MF-Spieler wirken lässt. Im Übrigen hat er im Verlaufe der letzten Rückrunde, im Vorgriff zu dieser Saison, schon mal die Doppelsechs spielen lassen, um die Defensive zu stabilisieren und zu schauen, wie es ohne Diego läuft, als dieser ausfiel. Er konnte das, weil es in der Liga um mehr oder weniger nichts mehr ging.

Zu Deinem letzten Satz: Die formelle Aufstellung wird in der Tat von Dir überbewertet. Wir werden nicht wie die alten Germanier in WOB das Feld stürmen. Wir werden dort aber sehr wahrscheinlich mit einer disziplinierten und konzentrierten Leistung, wenn wir wenig Fehler machen und vor allem unsere Chancen nutzen, mit einem 4-4-2 ebenso erfolgreich sein, wie mit einem 4-2-3-1. Dieser Faktor wiegt sehr viel schwerer, als die Entscheidung, ob wir mit einer oder zwei Spitzen agieren.
 
Die Realität, die ich sehe, ist, dass Werder in der Summe der Spiele einer Saison immer noch den ineffektivsten und naivsten Fussball der Liga spielt, trotz vieler Tore. Für mal eine Spielzeit ginge das noch. Nur passiert das schon seit vielen, vielen Jahren.
Nur nochmal kurz dieses Zitat - nicht dass eine solche "Perle" hier am Ende untergeht. Und das scheint auch tatsächlich ernst gemeint.

So sieht jeder seine eigene Realität - ganz schön krass, wie die Realitätswahrnehmung verschiedener Menschen mitunter voneinander abweichen kann ...
 
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