Ich finde es absolut falsch, weil es zu gegebener Zeit ganz andere Mittel, ganz andere Vorraussetzungen und damit ganz andere Möglichkeiten gibt. Heuer hat Werder einen Kader, der zumindest individuell der zweitstärkste der Liga ist, selbstverständlich ist eine starke Leistung, dass dieser mit weniger finanziellen Mitteln als der Großteil der Konkurrenz zusammengestellt wurde. Ändert aber nichts daran, dass es so ist und schon gar nicht sind Verweise auf das, was vor 30 Jahren war, in irgendeiner Art sachdienlich.
Das Entscheidende ist, was daraus gemacht wird. Und einem Beitrag wie oben nach könnte bspw. auch der Oberstudienrat erzählen, dass er als Student mal mit 5,50 DM in der Woche auskommen musste und demzufolge heute seine Zuhörer daran erinnert, dass er eigentlich auch nur das Wissen eines Erstsemester-Jahrganges haben könnte. Was meinst Du, was die Studenten darüber denken, die sicherlich um sein ungefähres Einkommen wissen?
Wenn Qualität und Erfahrung - und damit auch der Verdienst steigt, sind logischerweise auch die Anforderungen - und die Erwartungen höher. Diese Gequatsche von schlechten Jahren von dann und wann sind immer die unmöglichsten Ausreden, speziell, wenn sich unter den eigenen Möglichkeiten verkauft wird - und suggerieren eine Meinung als Wahrheit, die keiner Logik folgt.