Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Aber es ist auch amüsant, dass der Werder-Fan am Ende der Saison feststellen muss, dass Werders Finaleinzug dem HSV geholfen hat. Das geht ja genausowenig wie umgekehrt, dass ein Hamburger dem SVW die Daumen drückt. ;)

Ich glaube, dass sich in Bremen keiner beschwert, wenn sich die Erfolge des HSV in diesem Jahr darauf beschränken sollten, dass man die Brotkrumen von Werders größeren Erfolgen eingesammelt hat. ;)
 
Ich finde es ziemlich gewagt, sich so weit aus dem Fenster zu lehnen. Schließlich haben wir auch noch nix erreicht.

Von daher sind Häme und etwaige Saisonabschlussprognosen zu diesem Zeitpunkt nicht angebracht.
 
Ich gehe von einem deutschen Halbfinale aus und warum sollte sich der deutsche Finalist dann nicht durchsetzen können, unabhängig vom Gegner? Ich sehe nämlich keine unschlagbare Mannschaft in der EL.

Verzeih, aber welche Mannschaft ist bitte unschlagbar? Selbst Barcelona oder ManU sind schlagbar, von daher war deine Aussage nicht so gehaltvoll.

Sicher könnte der HSV den Pokal holen, aber das ist in meinen Augen ebenso realistisch wie das Bayern die CL gewinnt.
 
Verzeih, aber welche Mannschaft ist bitte unschlagbar? Selbst Barcelona oder ManU sind schlagbar, von daher war deine Aussage nicht so gehaltvoll.

Wenn du es auf die Goldwaage legen möchtest ...

Sicher könnte der HSV den Pokal holen, aber das ist in meinen Augen ebenso realistisch wie das Bayern die CL gewinnt.

Warum ist das unrealistisch? Nicht sehr gehaltvoll deine Aussage. :)
 
Und ich sehe Liverpool (zumindest diese Saison) und vor allem Valencia nicht stärker als Hamburg.
 
Auf Spox habe ich einen interessanten Artikel zum HSV gefunden und möchte mal einfach die hier angemeldeten HSVer fragen, ob ihr das genauso seht.

http://www.spox.com/de/sport/fussba...spieler-hoffnung-auf-ruud-van-nistelrooy.html

Alle anderen dürfen sich natürlich auch äußern. ;)

Ich selbst finde, daß der Artikel recht gut geschrieben ist und im Nachhinein ein schlechtes Licht auf Didis Transferpolitik wirft. Hatte Didis Arbeit bisher immer als gut bewertet.
 
Der Artikel fasst eigentlich ganz gut zusammen, was "offensichtlich" ist bzw. was schon deutlich geworden ist: Es fehlt ein Spieler, der die anderen richtig zusammenscheißt. Wie bei euch Frings. Der klassische "Zusammenscheißer" war für mich Effenberg. Man mochte von ihm halten, was man wollte, er war für die Mannschaft unheimlich wichtig. Und so ein Typ fehlt beim HSV. Die Leute, die das hätten werden können bzw. waren, die sind gegangen (van Buyten, Ujfalusi, Barbarez) oder haben sich nicht so entwickelt (Jarolim). Vom jetzigen Kader sehe ich da eigentlich nur Jansen, der sich in diese Richtung entwickeln könnte: 110 % Einsatz, vollends respektiert in der Mannschaft, nur leider auch zu oft verletzt. Mathijsen wäre auch jemand, dem ich diese Rolle zutrauen würde. Warum er sie nicht ausfüllt... Vielleicht muss man auch zum Leader geboren sein.

Ich selbst finde, daß der Artikel recht gut geschrieben ist und im Nachhinein ein schlechtes Licht auf Didis Transferpolitik wirft. Hatte Didis Arbeit bisher immer als gut bewertet.
Bezüglich der Jugendspieler würde ich Didis Arbeit immer noch als gut bis sehr gut bewerten. Er hatte nur ein unglückliches Händchen mit einigen Transfers vom HSV weg, allen voran Barbarez Abgang nach Leverkusen, der ihm viele Sympathien gekostet hat.
Dass sich einige Spieler nicht so entwickeln, wie Beiersdorfer es vielleicht geglaubt und gehofft hat, kam sicherlich hinzu. Warum sie sich nicht so entwickelt haben, ist dabei die Preisfrage. Lags am Trainer? Am Umfeld? An der Mannschaft?

Mit einem Typen wie Frings könnte der HSV vermutlich öfter sein volles Potenzial ausschöpfen. Will er nicht von Werder weg? ;)
 
Didis Transfers werden zum einen nicht erwähnt und zum anderen beziehen der Artikel sich bei den in ihm erwähnten Spieler eben halt auf die Flops.
Das Hamburg - trotz höheren Umsatzes als wir z.B. - seine Führungsspieler nicht halten kann ist ein Phänomen, daß wir z.B. nicht haben. Wir verlieren zwar unsere primadonnen und aufregendsten Spieler - aber das waren (abgesehen von Micoud) - nie die Teamleader.
Von außen betrachtet spricht der Artikel viel Wahres - wies intern aussieht, kann ich nicht sagen.
Die Ungeduld mt eigenem Nachwuchs ist in Hamburg aber notorisch - seit ca. Anfang der Siebziger habens es eigene Leute schwer sich nach oben durchzusetzen. Hamburg hatte früher da so die weltmännische Attitüde ala "Wir ham Geld und können uns die Stars kaufen, die brauchen wir uns nicht zu backen!" vielleicht spielt das da mit rein.
Die gute zwischenzeitlich immer mal wieder richtig gute Jugendarbeit wird aber auch durch andere Dinge konterkariert (keine Kontinuität im Trainerstab von HSV II bis runter in die Jugendkader). Zwischenzeitlich geriert sich das immer mal wieder so, daß hoffnungsvolle Talente zwar gesichtet wurden und werden, die dann aber nicht zum HSV gehen, weil eben die Durchlässigkeit in die erste Mannschaft nicht gegeben ist.
Die die dann auf Einsätze kommen setzen sich nicht durch und werden ausgeliehen oder gehen (aktuell z.B. Choupo Moting, Ben Hatira). Das schreckt auch ab.
In Bezug auf Stars machen allerdings gehen sie keinen schlechten weg: Boateng, Aogo mit Abstrichen Pitroipa werden ihren Weg machen.

Troche ist aber bislang weniger am HSV als an sich selber gescheitert und seinen überzogenen Ansprüchen.
 
Elia und Troch. haben mit ihren Äußerungen schätzungsweise dafür gesorgt, daß es noch recht "aufregend" in HH zum Ende der Saison sein könnte...:grinsen:
 
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