Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
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@karlotto
Yep, ich denke ich habe dich verstanden!

Deinen Gedanken mit dem Langzeitgedächtnis wollte ich noch kurz aufnehmen:

Vor 7 Jahren wurde einer wenn er von Zeiten "wo Bratseth und und und spielten" mit den Worten belegt: "Das war damals jetzt ist jetzt" im Zweifel sprach man mit Leuten die diese Spieler aufgrund ihres Alters nie sahen. Jetzt ist es so, daß die Mannschaft von vor 7 Jahren an die Stelle der Bratseths reichte.

Hypothetisch gehts dann weiter: Viele "Verbesserungsvorschläge", die in diesem speziellen Thread gemacht wurden erinnern mich an die Erste Phase der Schaafschen Tranerzeit. Aufgrund technischer Unzulänglichkeiten im Team mußte Dreierkette mit Doppelsechs gespielt werden - trotzdem oder gerade wegen einer daraus resultierenden Verlangsamung des Spielaufbaus kriegten wir mitunter, wenn wir verloren, gerne mal drei bis mehr eingeschenkt. Wir spielten um die goldene Ananas mit.
Schaaf war 2002 nicht müde zu betonen, daß die Mittel bei Werder noch fehlen, den Fußball spielen zu lssen, den er sich vorstelle.

Diesen Fußball lässt Schaaf jetzt bzw. seit 2003/2004 spielen.

Das "rasieren" - was hier manchmal gern gesehen würde - wird von denen die es "propagieren" im privten Bereich bestimmt eher anders erachtet. "Im Fußball soll das Leistungsprinzip gelten in meinem privten Bereich allerdings nicht", weil da andere Maßstäbe gelten sollen, und und und - das Leben ist halt vertrakt, ne "klare Linie" gibt es nicht - das wäre auch widernatürlich.

Insofern sind einige eben aufgebracht und aufgebrachter als andere und halten das, was sie schreiben für "Fakt" obwohl es eben nur eine "Ansicht" ist, die eigene. So wie die meine, die hier steht.
 
@Waechter: Segen und Fluch der Technik. Auch die eigene Meinung ist ne Waffe, mit deren Umgang gelernt sein will.

@Schmolle: So ist - im Kontext zu Werders Entwicklung, sagen wir die letzten 15 Jahre, wäre so mancher Vorschlag zur Neuausrichtung der Taktik, ein Rückschritt in alte Zeiten. Die Vorschläge sind sicher gut gemeint, allerdings mehr Rück- als Fortschritt. Viele haben dahingehend auch den jetzigen und den vorherigen Bundestrainer nicht verstanden, die das Schaaf´sche System, dem vorfügbaren "Spielermaterial" entsprechend, aufgriffen.

Dass allerdings bspw. Diego nicht gleichzusetzen ist mit Ballack (beide mal exemplarisch herausgenommen, als zentrale Figuren des jeweiligen Spiels), sollte einleuchtend sein - Diego ist eine Zehn, Ballack eine Sechs oder Acht. Dementsprechend sieht auch das Spiel aus - mit den offensiven AV, mit den zwei Halbpositionen im MF und den zwei rotierenden Stürmern.

Zieht man nun die AV weiter nach Hinten, so ist natürlich weniger Entlastung da. Das Spiel wird noch ausrechenbarer, entsprechend ist die Rechnung "Hinten dicht = weniger Gegentore" eine Rechnung ohne den Wirt. Deswegen auch, weil eben Diego ein Zehner ist, spielen wir auch nicht mit der Doppelsechs, weil dann wieder die Offensive leidet.

Ach was schreib ich das überhaupt. Weiß ja eigentlich jeder selbst. Und jeder sollte auch wissen, dass wir, trotz aller Probleme, immer nur mit 11 Mann auflaufen dürfen.

Am besten, wir lassen nochmal mit Rune Bratseth als Libero auflaufen. Der Elch wird´s schon richten.
 
(...) Ach was schreib ich das überhaupt. Weiß ja eigentlich jeder selbst. Und jeder sollte auch wissen, dass wir, trotz aller Probleme, immer nur mit 11 Mann auflaufen dürfen. (...)

Wie jetzt? Nur 11? :( Dann muss man eben mit elf Feldspielern spielen, um die Lücken in Mittelfeld und Abwehr zu schließen. Oder gleich mit 11 Torhütern. Oder ist das verboten? Ach was. Wir müssen einfach den Trainer wechseln, der darf bestimmt mit 12. ;)

Ach ja: Sorry für OT. Nun darf wieder sachlich und ruhig diskutiert werden. Ich enthalte mich dieser Diskussion, da Karlotto so schön meine Meinung vertritt. :)
 
Um mal wieder eine Diskussion anzuregen, stelle ich ein paar Kritikpunkte auf, für die TS hauptsächlich zuständig ist und die schon länger bestehen.

1. Schlechtes Defensivverhalten und Konzentrationsfehler (nicht nur der Viererkette), die zu einfachen Gegentoren führen, sondern auch im Mittelfeld, das zuviel zulässt.
2. Allgemeine Zweikampfschwäche, hauptsächlich im Mittelfeld (siehe Punkt 1). Wenn Frings und Baumann ihre Zweikämpfe nicht gewinnen, tun es Diego und Jensen erst recht nicht.
3. Große Probleme, Unsortiertheiten bei gegnerischen Standards.
4. Schlechte Strafraumbeherrschung des Torwarts. Chaos bei hohen Bällen.
5. Kaum gefährliches Flügelspiel mit verwertbaren Flanken. Außenverteidiger sind sowohl defensiv als auch offensiv überfordert (Ausnahme: Fritz, wenn er in Form ist).
6. Schwache, ungefährliche Standards, die allenfalls dem Gegner Konter ermöglichen. Insbesondere sind Ecken betroffen.
7. Wenig Kopfballtore, trotz großer Stürmer (Sanogo, Almeida, jetzt auch Pizarro) und aufrückender Riesen wie Naldo und Merte bei Standards.
8. Kurzpassspiel und eigenes Offensivspiel lahmen. Insgesamt geht es zu sehr durch die Mitte und ist immer leichter auszurechnen.
9. Kein Spiel auf Ergebnis aufgrund mangelnder Konzentration in der Defensive möglich. D.h., ständig müssen Rückstände umgebogen werden bzw. hoch gewonnen werden. Das kostet viel Kraft und führt auch zu Verletzungen (siehe letzte Saison), wenn dies über längere Zeit der Fall ist.
10. Dauerhaft kein internationaler Erfolg möglich wegen Punkt 9. ("Europapokalarithmetik").

Auch mit diesen Problemen (oder besser gesagt trotz) ist Werder Zweiter geworden und kommt ständig in die CL. Was wäre bloß möglich, wenn man das Defensivspiel optimieren würde und insgesamt nicht so "naiv" auftreten würde?! Darüber ärgere ich mich ...
 
Um mal wieder eine Diskussion anzuregen, stelle ich ein paar Kritikpunkte auf, für die TS hauptsächlich zuständig ist und die schon länger bestehen.

1. Schlechtes Defensivverhalten und Konzentrationsfehler (nicht nur der Viererkette), die zu einfachen Gegentoren führen, sondern auch im Mittelfeld, das zuviel zulässt.
2. Allgemeine Zweikampfschwäche, hauptsächlich im Mittelfeld (siehe Punkt 1). Wenn Frings und Baumann ihre Zweikämpfe nicht gewinnen, tun es Diego und Jensen erst recht nicht.
3. Große Probleme, Unsortiertheiten bei gegnerischen Standards.
4. Schlechte Strafraumbeherrschung des Torwarts. Chaos bei hohen Bällen.
5. Kaum gefährliches Flügelspiel mit verwertbaren Flanken. Außenverteidiger sind sowohl defensiv als auch offensiv überfordert (Ausnahme: Fritz, wenn er in Form ist).
6. Schwache, ungefährliche Standards, die allenfalls dem Gegner Konter ermöglichen. Insbesondere sind Ecken betroffen.
7. Wenig Kopfballtore, trotz großer Stürmer (Sanogo, Almeida, jetzt auch Pizarro) und aufrückender Riesen wie Naldo und Merte bei Standards.
8. Kurzpassspiel und eigenes Offensivspiel lahmen. Insgesamt geht es zu sehr durch die Mitte und ist immer leichter auszurechnen.
9. Kein Spiel auf Ergebnis aufgrund mangelnder Konzentration in der Defensive möglich. D.h., ständig müssen Rückstände umgebogen werden bzw. hoch gewonnen werden. Das kostet viel Kraft und führt auch zu Verletzungen (siehe letzte Saison), wenn dies über längere Zeit der Fall ist.
10. Dauerhaft kein internationaler Erfolg möglich wegen Punkt 9. ("Europapokalarithmetik").

Auch mit diesen Problemen (oder besser gesagt trotz) ist Werder Zweiter geworden und kommt ständig in die CL. Was wäre bloß möglich, wenn man das Defensivspiel optimieren würde und insgesamt nicht so "naiv" auftreten würde?! Darüber ärgere ich mich ...
Punkt4 ist wohl eher der Towarttrainer zuständig.
 
Mich interessiert vor allem das Phänomen, warum diese Dinge phasenweise funktionieren und dann wieder die Einbrüche kommen, in denen wieder alle oben genannten Punkte zutreffen. Es ist ja nicht so, dass es sich wie ein roter Faden durch die Saison zieht. Letztes Jahr gab es nach dem Duisburg-Spiel z.B. ein Donnerwetter, danach haben wir ungeschlagen die Saison beendet und verhältnismäßig wenig Gegentore kassiert. Das dokumentieren vor allem die Auswärtsspiele in Hamburg und Leverkusen.
Wenn man solche Leistungen dauerhaft abrufen kann, haben wir auch alle Chancen auf eine erfolgreiche CL-Saison (wie auch immer jeder einzelne das für sich definieren will).
 
Mich interessiert vor allem das Phänomen, warum diese Dinge phasenweise funktionieren und dann wieder die Einbrüche kommen, in denen wieder alle oben genannten Punkte zutreffen. Es ist ja nicht so, dass es sich wie ein roter Faden durch die Saison zieht. Letztes Jahr gab es nach dem Duisburg-Spiel z.B. ein Donnerwetter, danach haben wir ungeschlagen die Saison beendet und verhältnismäßig wenig Gegentore kassiert. Das dokumentieren vor allem die Auswärtsspiele in Hamburg und Leverkusen.
Wenn man solche Leistungen dauerhaft abrufen kann, haben wir auch alle Chancen auf eine erfolgreiche CL-Saison (wie auch immer jeder einzelne das für sich definieren will).

Das stimmt, ab und an klappt es auch. Das liegt dann im Konzentrationsbereich, wie im Endspurt der letzten Meisterschaft.

Mit erfolgreicher Europapokal-Saison meine ich, dass wir letztes Jahr das Achtelfinale hätten erreichen müssen. Das Ausscheiden in der leichten Gruppe war peinlich. Darüberhinaus hätte das Erreichen des Viertelfinales für Werder bei fünf Versuchen mehr als einmal drin sein müssen (habe Turin gerade mal ausgenommen ;)).
Und im UEFA-Cup hätte auch nicht gegen Espanyol oder die Rangers Endstation sein müssen - fand ich eher schwach, gegen solche Teams auszuscheiden. Da hat man gute Chancen leichtfertig vertan.
Man muss auch mal schauen, mit welchen Spielern Werder kommt und was die Gegner auf dem Platz haben. International war es daher bis auf Überraschungssiege gegen Real und Chelsea nicht so berauschend, teilweise beschämend. Sorry, aber ein Heimdebakel wie gegen Piräus wirkt lange nach und ist genauso wie die erste Halbzeit in Gladbach gelaufen. Unkonzentriert, zweikampfschwach, schlecht mental und taktisch eingestellt - und das in der CL.

Viel liegt im Konzentrationsbereich bzw. im psychischen Bereich, denn die Mannschaft geht allgemein nicht gut mit Druck um. Wie auch in der letzten Saison. Da musste man erst auf Platz 5 abfallen und das gesamte Umfeld enttäuschen, bis es wieder lief und man als Jäger, der nichts mehr zu verlieren hat, das Feld von hinten aufzurollen.

Daher sehe ich das Cottbus-Spiel auch ziemlich kritisch. Der Gegner hat nichts zu verlieren, wird defensiv stehen und zweikampfstark sein. Und Werder steht unter Druck, das Heimspiel unbedingt gewinnen zu müssen. Ich habe mich schon letzte Saison gefragt, wie Werder zu Hause gegen Duisburg verlieren kann ... Nur darf das nicht wirklich mit diesem Kader ein Problem darstellen.
 
Punkt4 ist wohl eher der Towarttrainer zuständig.

:lol: Ich schreib mir die Finger wund und er ...

Nein, TS ist Cheftrainer und in letzter Konsequenz dafür verantwortlich, was auf dem Platz passiert. Auch was den Torwart angeht.

Ich sehe die "neuen" Co- und Torwart-Trainer auch kritisch, weiß jedoch nichts Konkretes über sie - Kraft und Hönerbach waren ja auch zu ihrer aktiven Zeit kaum jemandem bekannt. Rolff lasse ich mal außen vor.
Mit Budde und Kamp lief es irgendwie besser, glaube ich. Und ob der Mentaltrainer was gebracht hat, bezweifle ich sehr (Gründe siehe oben).

Aber wie gesagt. TS ist Chefcoach und für alles zuständig. Die Arbeit der Assistenztrainer können wir darüber hinaus schlecht einschätzen, da nicht viel darüber bekannt ist.
 
Um mal wieder eine Diskussion anzuregen, stelle ich ein paar Kritikpunkte auf, für die TS hauptsächlich zuständig ist und die schon länger bestehen.

1. Schlechtes Defensivverhalten und Konzentrationsfehler (nicht nur der Viererkette), die zu einfachen Gegentoren führen, sondern auch im Mittelfeld, das zuviel zulässt.
2. Allgemeine Zweikampfschwäche, hauptsächlich im Mittelfeld (siehe Punkt 1). Wenn Frings und Baumann ihre Zweikämpfe nicht gewinnen, tun es Diego und Jensen erst recht nicht.
3. Große Probleme, Unsortiertheiten bei gegnerischen Standards.
4. Schlechte Strafraumbeherrschung des Torwarts. Chaos bei hohen Bällen.
5. Kaum gefährliches Flügelspiel mit verwertbaren Flanken. Außenverteidiger sind sowohl defensiv als auch offensiv überfordert (Ausnahme: Fritz, wenn er in Form ist).
6. Schwache, ungefährliche Standards, die allenfalls dem Gegner Konter ermöglichen. Insbesondere sind Ecken betroffen.
7. Wenig Kopfballtore, trotz großer Stürmer (Sanogo, Almeida, jetzt auch Pizarro) und aufrückender Riesen wie Naldo und Merte bei Standards.
8. Kurzpassspiel und eigenes Offensivspiel lahmen. Insgesamt geht es zu sehr durch die Mitte und ist immer leichter auszurechnen.
9. Kein Spiel auf Ergebnis aufgrund mangelnder Konzentration in der Defensive möglich. D.h., ständig müssen Rückstände umgebogen werden bzw. hoch gewonnen werden. Das kostet viel Kraft und führt auch zu Verletzungen (siehe letzte Saison), wenn dies über längere Zeit der Fall ist.
10. Dauerhaft kein internationaler Erfolg möglich wegen Punkt 9. ("Europapokalarithmetik").

Auch mit diesen Problemen (oder besser gesagt trotz) ist Werder Zweiter geworden und kommt ständig in die CL. Was wäre bloß möglich, wenn man das Defensivspiel optimieren würde und insgesamt nicht so "naiv" auftreten würde?! Darüber ärgere ich mich ...

;) Die Problematik genau erkannt...
 
Um mal wieder eine Diskussion anzuregen, stelle ich ein paar Kritikpunkte auf, für die TS hauptsächlich zuständig ist und die schon länger bestehen.

1. Schlechtes Defensivverhalten und Konzentrationsfehler (nicht nur der Viererkette), die zu einfachen Gegentoren führen, sondern auch im Mittelfeld, das zuviel zulässt.
2. Allgemeine Zweikampfschwäche, hauptsächlich im Mittelfeld (siehe Punkt 1). Wenn Frings und Baumann ihre Zweikämpfe nicht gewinnen, tun es Diego und Jensen erst recht nicht.
3. Große Probleme, Unsortiertheiten bei gegnerischen Standards.
4. Schlechte Strafraumbeherrschung des Torwarts. Chaos bei hohen Bällen.
5. Kaum gefährliches Flügelspiel mit verwertbaren Flanken. Außenverteidiger sind sowohl defensiv als auch offensiv überfordert (Ausnahme: Fritz, wenn er in Form ist).
6. Schwache, ungefährliche Standards, die allenfalls dem Gegner Konter ermöglichen. Insbesondere sind Ecken betroffen.
7. Wenig Kopfballtore, trotz großer Stürmer (Sanogo, Almeida, jetzt auch Pizarro) und aufrückender Riesen wie Naldo und Merte bei Standards.
8. Kurzpassspiel und eigenes Offensivspiel lahmen. Insgesamt geht es zu sehr durch die Mitte und ist immer leichter auszurechnen.
9. Kein Spiel auf Ergebnis aufgrund mangelnder Konzentration in der Defensive möglich. D.h., ständig müssen Rückstände umgebogen werden bzw. hoch gewonnen werden. Das kostet viel Kraft und führt auch zu Verletzungen (siehe letzte Saison), wenn dies über längere Zeit der Fall ist.
10. Dauerhaft kein internationaler Erfolg möglich wegen Punkt 9. ("Europapokalarithmetik").



In vielen Punkten muss ich dir recht geben. Doch will ich ganz allgemein sagen, dass wenn wir vorn unsere Chancen konsequent genutzt hätten, hätten wir selbst mit der schlechten Defensivleistung die ersten beiden Spiele gewonnen (also ein typischer SV Werder, wie in den letzten Jahren). Das größte Problem ist für mich das in Punkt 9 angesprochenene. Es fehlt eklatant an taktischer Flexibilität. Kurzfristig nach einer Führung das Spielsystem zu ändern, zwischendurch das Tempo wieder zu verschärfen und es später wieder rausnehmen und den Vorsprung sicher über die Bühne bringen. Aber TS
lässt 90 min immer das gleiche spielen.
 
:lol: Ich schreib mir die Finger wund und er ...

Nein, TS ist Cheftrainer und in letzter Konsequenz dafür verantwortlich, was auf dem Platz passiert. Auch was den Torwart angeht.

Ich sehe die "neuen" Co- und Torwart-Trainer auch kritisch, weiß jedoch nichts Konkretes über sie - Kraft und Hönerbach waren ja auch zu ihrer aktiven Zeit kaum jemandem bekannt. Rolff lasse ich mal außen vor.
Mit Budde und Kamp lief es irgendwie besser, glaube ich. Und ob der Mentaltrainer was gebracht hat, bezweifle ich sehr (Gründe siehe oben).

Aber wie gesagt. TS ist Chefcoach und für alles zuständig. Die Arbeit der Assistenztrainer können wir darüber hinaus schlecht einschätzen, da nicht viel darüber bekannt ist.
Dann immer schön Wund und Heilsalbe verwenden wenn die Finger Wund sind:p. Grundsätzlich sehe ich dir problematik wie du. Ich finde nur zwei sachen immer schade, da wäre zum einen das wenn es mal ein paar Spiele nicht so läuft dann immer gleich versucht wird einen schuldigen zu suchen.Es hängt doch immer ein bißchen mehr an einer Niederlage als die Aufstellung des Trainers.Zum einen fehlt mir auf das fast alle Spieler der EM in einen schlechten zustand sind bzw nicht fit wirken. Dann das eigentlich jede Manschaft in einer Saison schwäche phasen hat wann die kommen immer schwer vorher zusagen.Fakt ist auch das TS Cheftrainer ist, er hat zwar einen grossen Trainerstab auf denn wo es genauso ankommen sollte aber am ende wird nun mal immer der Cheftrainer zu verantwortung gezogen. Ich finde nur das man so ziemlich jeden Punkt von dir umwandeln kann und anderen ebenso eine Schuld oder Teilschuld geben kann. Im enddeffekt lass ich mich hier mal nicht von der negativen Stimmung gegen TS anstecken und warte erstmal die nächsten Spiele ab, weil es nicht in meiner Natur liegt immer gleich nach 2-3 erfolglosen spielen auf den Trainer zu hauen aber dazu hat sicher jeder seine eigene meinung:)
 
Mich interessiert vor allem das Phänomen, warum diese Dinge phasenweise funktionieren und dann wieder die Einbrüche kommen, in denen wieder alle oben genannten Punkte zutreffen. Es ist ja nicht so, dass es sich wie ein roter Faden durch die Saison zieht. Letztes Jahr gab es nach dem Duisburg-Spiel z.B. ein Donnerwetter, danach haben wir ungeschlagen die Saison beendet und verhältnismäßig wenig Gegentore kassiert. Das dokumentieren vor allem die Auswärtsspiele in Hamburg und Leverkusen.
Wenn man solche Leistungen dauerhaft abrufen kann, haben wir auch alle Chancen auf eine erfolgreiche CL-Saison (wie auch immer jeder einzelne das für sich definieren will).

Ich finde, du hast das eigentliche Problem damit am allerbesten umrissen. Aufgrund der Inkonstanz mache ich mir eigentlich keine Sorgen, dass wir da unten wieder rauskommen.

@666_Werder: Wo findest du die Grafiken immer? :lol:
 
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