Gefahr von Rechtsaußen - Nazis im Fussball

@LJ
Danke für die ausführliche Antwort! Dann haben wir in diesen Punkten in etwa die gleichen Anischten. Gut zu wissen. ;)
 
gastfreundlichkeit? Du erwartest doch bei so einem Spiel in Moskau nicht wirklich gastfreundlichkeit!? Und wenn ich ganz ehrlich bin, ich wärs auch nicht. Es geht um die WM-Quali, ist doch klar das da keine Freundschaften gepflegt werden. Fußball ist eben nicht eine einzige Fanmeile auf der egal wie gespielt wird immer Schwarz-Rot-Geil gefeiert wird.

ist zwar Off-topic aber ich hänge ein Fußballspiel nicht über alles, für mich ist das immer noch Sport...

...und wenn der Gegner besser ist, erkenne ich das auch gerne an...

Wegen einem Fußballspiel verliere ich nicht Dinge aus den Augen, wie z.B. Gastfreundschaft.

Weiß auch, das Deutsche im Ausland mittlerweile als gastfreundlich gelten und das finde ich gut!
 
Für alle Sozialromantiker und arbeitslosen und berufstätigen Berufssozialarbeiter wird irgendwo an jedem Ort der Welt irgendwie ein Naziproblem bestehen - sonst könnten diese Leute nicht:

a) ihre Meinung einer "besseren" Welt kundtun, weil wenn das Feindbild fehtl ist ihre Sicht falsch. Also muß das Feindbild existieren bleiben, weil sonst der "Kampf" sinnlos würde. Got it? (siehe auch "Mehl in der Küche")

b) berufich existieren. Denn Berufstätige Streetworker die sich das Naziproblem zu bekämpfen verschrieben haben, brauchen natürlich nazis damit sie berufstätig sind. Wie der gute Mann von Sezuan auch inen Kontrapunkt benötigte und diesen dann eben halt selber herbeiführte.

Lieber Schmolle,

du hast in deiner Aufzählung doch glatt den 3. Typ Mensch vergessen:
Den Hobby-Rebellen, der genau diese Art Gutmenschen braucht, um sich zu definieren.
Dazu sucht er sich einfach ein Diskussionsforum unter der Rubrik Allgemein, da dort sicher die grösste Ansammlung von ethischen und politischen Gutmenschen zu finden sind und lässt dann gezielt kleine Sch.eisshaufen (oder Mehlhaufen?) ab, bis der Thread anfängt zu stinken.

Geh zu Hause, in deine heile Kurve und immer hübsch die Äuglein schliessen.

P.s.: Jetzt da es nur noch eine Frage von Stunden ist, bis die ersten Trittbrettfahrer auf den Rebel-train aufsteigen, kann man wirklich darüber nachdenken, den Thread zu schliessen.

Ich, für meinen Teil, bin übrigens kein Gutmensch, bin FDP-Wähler.
 
@dkbs
Einen angemessenen Umgang möchte ich auch. Das schliesst aus meiner Sicht aber ebenfalls ein, dass schon genauer hingeschaut werden muss, bevor eine bestimmte Gruppe in ein Raster gesteckt wird, bevor ein ,,Ruf" einzig und allein durch dessen Hintergrund, abgeleitet aus dessen Entstehungsgeschichte, auf diese Weise komplett ,,entwertet" wird. Da kommen wir nämlich auf den Eingangsbeitrag zurück, der die ganze Diskussion aus einem bestimmten Stadionbesuch angeschoben hat. Das ist mir zu oberflächlich.
Ausserdem ist das gegen uns verwendete Nazi-Thema mMn bei weitem nicht nur politisches Kalkül, ich denke, da unterschätzt Du das, was ich geschrieben habe.
Ansonsten gilt das Gleiche, was ich oben zum Linienrichter meinte: Zum Nachdenken anzuregen, ist völlig in Ordnung und das hat allein dieser Thread ja auch ordentlich getan. Es muss doch aber dennoch einigen Leuten erlaubt sein, zu einem anderen Schluss zu kommen und das etwas abgestufter, bei weitem nicht so extrem zu sehen und so zu handeln.
Es bleibt mir ja auch nix anderes übrig. :) Zum Ruf selbst habe ich weiterhin eine etwas andere Meinung als du, aber ansonsten ist das ein Nenner, dem ich zustimmen würde (auch wenn ich dazu neige, immer alle von meiner Meinung überzeugen zu wollen :D) :beer:

Für alle Sozialromantiker und arbeitslosen und berufstätigen Berufssozialarbeiter wird irgendwo an jedem Ort der Welt irgendwie ein Naziproblem bestehen - sonst könnten diese Leute nicht:

a) ihre Meinung einer "besseren" Welt kundtun, weil wenn das Feindbild fehtl ist ihre Sicht falsch. Also muß das Feindbild existieren bleiben, weil sonst der "Kampf" sinnlos würde. Got it? (siehe auch "Mehl in der Küche")

b) berufich existieren. Denn Berufstätige Streetworker die sich das Naziproblem zu bekämpfen verschrieben haben, brauchen natürlich nazis damit sie berufstätig sind. Wie der gute Mann von Sezuan auch inen Kontrapunkt benötigte und diesen dann eben halt selber herbeiführte

Naja, diejenigen, die diesen Schlachtruf nicht mögen, als Sozialromantiker oder arbeitslose und berufstätige Berufssozialarbeiter zu bezeichnen, führt nicht wirklich weiter (wie man spätestens bei Sopho merkt). Bisher war die Diskussion interessant, weil es um den Austausch von und den Streit über Standpunkte ging. Aber Spekulationen über die Psychologie dieser Äußerungen sind so eine Sache. Ich würde auch niemanden, ob Wächter, Werder-Mick oder sonstwen als politischen und historischen Ignoranten oder gar als Symathisanten der (vermeintlichen) Urheber dieses Schlachtrufs bezeichnen. Das kann nur nach hinten losgehen.

Aus jedem hohlen Schlachtruf eine Nazipropaganda und ein geschichtlich "korrektes" Bild herzuleiten das fällt mir schwer wenn man von Fußballfans redet. Wenn ich nach nem 2:0 in Stuttgart noch "Gechichtliche Weltkunde Band drei" irgendwie rezitiere, dann habe ich Fußball nicht begriffen - egal wie richtig meine Schulbuch-Weltsicht auch ist.
Ich sag mal so: Es gibt eine Zeit, bei einem Fußballspiel ohne historische Hintergedanken die Sau rauszulassen und es gibt eine Zeit, über die Form des Saurauslassens zu streiten. Und dann finde ich schon, dass nicht per se alles in Ordnung ist, nur weil es bei einem Fußballspiel passiert ist.
Und beim Spiel selber würde ich bei den Sieg!-Rufen schlicht und einfach nicht mitmachen, warum, habe ich erklärt.

Politik hat im Fußball nichts zu sichen - egal welche Richtung. Wenn zwanzig Leute die internationale sängen oder statt Sieg, "Venceremos!" brüllen würden, wäre das für einen erheblichen Teil der Intellektuellen hier wahrscheinlich in Ordnung. Guevara Bilder sind ja auch immer" en vogue" als Doppelhalter und da regt sich auch keiner drüber auf. Wenn einer Bismarck brächte, dann würde ich aber gerne mal die Reaktion sehen.
Ich bezweifle ja nicht, dass die Sieg!-Rufe zum Spiel gehören und auf das Spiel und einen Sieg bezogen sind. Aber auch hier: Über die Form wird man ja noch diskutieren dürfen, von mir aus auch bei dem Guevara-Doppelhalter (wobei ich wenig von Gleichsetzungen bei Vergleichen halte, also nur, weil es irgendwo einen Che-Guevara-Doppelhalter gibt, müssen die Schlachtrufe und erst recht teilweise dubiose Hintergedanken nicht in Ordnung sein.

Mir ist das auch scheißegal aber der Subton der hier "reingespielt" wird, dieser politisch korrekte, der ist heuchlerisch. Mit aller Kraft wird herzuleiten versucht, daß der "Sieg!" Ruf im Stadion aus den "Heil!" rufen des Nazi-Regimes kommen.
Das ist etwas sehr pauschal ausgedrückt. Sowohl ich als auch andere haben mehrfach betont, dass die Sieg!-Rufe nicht zwangsläufig für eine faschistische Gesinnung sprechen. Aber wer durch sie an Sieg Heil erinnert wird, erst recht, wenn man nun die Herkunft kennt, ist nicht zwangsläufig ein Heuchler.

Mir sind da zuviele Gutmenschen-Attitüden drin. Wie gesagt, man kann in "Sieg!" vieles heraus und hereindeuten. Und ein rythimisches Klatschen gemahnt an Nagelschuhe auf dem Asphalt im Fackellicht? Leute - denkt mal richtig. "Sieg!" rufen hat im allgemein in der Kurve was damit zu tun, das die so abgefeierte Mannschaft gewonnen hat.
Zweifellos. Das hat auch niemand für die große Mehrheit der Rufer bestritten. Ich habe auch mehrfach betont, dass das natürlich legitim ist. Aber es kann trotzdem nicht schaden, sich über Konnotationen und Herkunft von Phänomenen Gedanken zu machen, natürlich eher nach dem Spiel als währenddessen.
Und ein Hineindeuten von Konnotationen ist es nur bedingt, wenn die Herkunft belegt, dass es da einen Zusammenhang gibt und mehrere leute unabhängig voneinander ähnliche Eindrücke haben.

Fußball ist dreckig und der Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) aller Ballspiele. Die Feullitonisten und insbesondere die Berufsintellektuellen tun sich mit ihrem Land schwer aber beim Fußball versuchen sie Pässe mit Sätzen des Sophokles gleichzusetzen. Und aus den Kurvengesängen eine püolitische Strömung rauszufiltern.
Und hier wird dieses angebliche intellektuelle "zeug" unbewußt ungefiltert weitergeplppert.
Das Fußball und erst recht das Stadion nicht der ideale Ort für das Vorzeigen politisch korrekter Einstellungen ist - auch d`accord.
Aber ich würde vorschlagen, dass wir uns einig sind, dass es da Grenzen gibt. Du setzt sie vielleicht weiter an als ich, aber auch ich habe nicht verlangt, Die Kurve zu schließen wegen der Rufe, Stadionverbote oder Platzverweise zu verteilen gegen die Rufer o.ä.
Und nachgeplappert habe ich auch nix. Du kannst einem schon zutrauen, sich ein eigenes Bild von diesen Rufen zu machen.

Geht zu Hause, denn wie gesagt: Die Kurve weiß was erlaubt ist und was nicht.
Grundsätzlich will ich da auch nicht reinreden. Allerdings könnte ich da auch Gegenbeispiele finden. Und wenn es so sein sollte (ich kann das nicht beurteilen, da nie in der Kurve), dass auch nur wenige Kurvenbewohner an das Sieg! ein Heil anhängen, aber auch schon wenn Beschimpfungen von Spielern stattfinden, weil sie einen Bewegungsablauf oder eine Hautfarbe haben, die dem weißen männlichen Fan mit einer bestimmten Einstellung nicht passt, dann würde ich schon meinen, dass da Kritik erlaubt sein muss.

Und jetzt bitte bitte lieber Mod: Mach den Strang zu.
Selbst wenn der Thread witzlos geworden sein sollte, sehe ich dazu im Moment keinen zwingenden Grund. :beer:

MFG dkbs
 
Das stimmt nicht. Ich will jetzt nicht wieder die Diskussion lostreten, dass nur wer im Stadion 90min komplett ausrastet ein guter/richtiger Fan ist (denn das stimmt in meinen Augen auch nicht...), aber zu behaupten "fast alle im Stadion" feuern die Manschaft an ist einfach totaler Quatsch, im Moment machen dies bei uns vielleicht 10%...



Du hast mich anscheinend nicht richtig verstanden... Ich rede von den vielen Fans, die sich über Tore und über die Mannschaftsleistung freuen. Das nicht alle über 90 Minuten wie verrückt schreien, rufen usw. ist klar. Fast alle Fans im Weserstadion freuen sich halt über die Tore, über die Mannschaftsleistung und über gewonnene Zweikämpfe. Die meisten im Stadion pfeifen ihre Mannschaft nicht aus, sondern stehen hinter der Mannschaft. Das will ich damit sagen...
 
Wenn ich meine Meinung hier nicht schreiben würde, dann kann ich mich auch abmelden.

Würde mir jemand ins Gesicht sagen, dass er meint ich sei ein Rassist, dann kläre ich ihn auf. Höre ich, dass jemand sowas hinter meinem Rücken sagt, dann kratzt es mich nicht, da mir dieser Mensch dann gestohlen bleiben kann.

Du willst mir jetzt also erzählen, dass dir die Meinung wildfremder Menschen wichtig ist? Na dann hast du ja viel zu tun, um es allen Menschen recht zu machen.


Sorry, das passt jetzt nicht mehr ganz zum Thema, will es aber trotzdem nicht unbeantwortet lassen.

Wenn du es so verstanden hast, hab ich mich falsch ausgedrückt.

Die Meinungen, Reaktionen und Rückmeldungen anderer Menschen, also auch wildfremder, ist insofern wichtig, dass sie in mir (und in jedem von uns) etwas auslösen, nämlich Gefühle, über die wir unser Selbstbild und Selbstbewusstsein beziehen.

Das heißt aber nicht, dass ich mich nach deren Meinung richte und es allen recht machen will!

Aber diese Meinung/Reaktion/Rückmeldung bewirkt etwas in mir, (es macht was mit mir, wie man so schön sagt), welches, je nachdem, wie die Rückmeldung aussieht, mein Selbstbild und -bewusstsein hebt oder beschädigt. Wird es beschädigt, ist die Kränkung erstmal da.
Darauf wird auf unterschiedliche Weise reagiert: Angriff oder Rückzug.


Höre ich, dass jemand sowas hinter meinem Rücken sagt, dann kratzt es mich nicht, da mir dieser Mensch dann gestohlen bleiben kann.


... und dass er dir gestohlen bleiben kann, daraus höre ich schon die Kränkung ..... :)
 
Für alle Sozialromantiker und arbeitslosen und berufstätigen Berufssozialarbeiter wird irgendwo an jedem Ort der Welt irgendwie ein Naziproblem bestehen - sonst könnten diese Leute nicht:

a) ihre Meinung einer "besseren" Welt kundtun, weil wenn das Feindbild fehtl ist ihre Sicht falsch. Also muß das Feindbild existieren bleiben, weil sonst der "Kampf" sinnlos würde. Got it? (siehe auch "Mehl in der Küche")

b) berufich existieren. Denn Berufstätige Streetworker die sich das Naziproblem zu bekämpfen verschrieben haben, brauchen natürlich nazis damit sie berufstätig sind. Wie der gute Mann von Sezuan auch inen Kontrapunkt benötigte und diesen dann eben halt selber herbeiführte.


Aus jedem hohlen Schlachtruf eine Nazipropaganda und ein geschichtlich "korrektes" Bild herzuleiten das fällt mir schwer wenn man von Fußballfans redet. Wenn ich nach nem 2:0 in Stuttgart noch "Gechichtliche Weltkunde Band drei" irgendwie rezitiere, dann habe ich Fußball nicht begriffen - egal wie richtig meine Schulbuch-Weltsicht auch ist.

Politik hat im Fußball nichts zu sichen - egal welche Richtung. Wenn zwanzig Leute die internationale sängen oder statt Sieg, "Venceremos!" brüllen würden, wäre das für einen erheblichen Teil der Intellektuellen hier wahrscheinlich in Ordnung. Guevara Bilder sind ja auch immer" en vogue" als Doppelhalter und da regt sich auch keiner drüber auf. Wenn einer Bismarck brächte, dann würde ich aber gerne mal die Reaktion sehen.
Mir ist das auch scheißegal aber der Subton der hier "reingespielt" wird, dieser politisch korrekte, der ist heuchlerisch. Mit aller Kraft wird herzuleiten versucht, daß der "Sieg!" Ruf im Stadion aus den "Heil!" rufen des Nazi-Regimes kommen.

Mir sind da zuviele Gutmenschen-Attitüden drin. Wie gesagt, man kann in "Sieg!" vieles heraus und hereindeuten. Und ein rythimisches Klatschen gemahnt an Nagelschuhe auf dem Asphalt im Fackellicht? Leute - denkt mal richtig. "Sieg!" rufen hat im allgemein in der Kurve was damit zu tun, das die so abgefeierte Mannschaft gewonnen hat.

Fußball ist dreckig und der Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) aller Ballspiele. Die Feullitonisten und insbesondere die Berufsintellektuellen tun sich mit ihrem Land schwer aber beim Fußball versuchen sie Pässe mit Sätzen des Sophokles gleichzusetzen. Und aus den Kurvengesängen eine püolitische Strömung rauszufiltern.
Und hier wird dieses angebliche intellektuelle "zeug" unbewußt ungefiltert weitergeplppert.

Geht zu Hause, denn wie gesagt: Die Kurve weiß was erlaubt ist und was nicht.

Und jetzt bitte bitte lieber Mod: Mach den Strang zu.

:tnx: Mehr gibt es dazu wirklich nicht zu sagen!
 
Für alle Sozialromantiker und arbeitslosen und berufstätigen Berufssozialarbeiter wird irgendwo an jedem Ort der Welt irgendwie ein Naziproblem bestehen - sonst könnten diese Leute nicht:

a) ihre Meinung einer "besseren" Welt kundtun, weil wenn das Feindbild fehtl ist ihre Sicht falsch. Also muß das Feindbild existieren bleiben, weil sonst der "Kampf" sinnlos würde. Got it? (siehe auch "Mehl in der Küche")

b) berufich existieren. Denn Berufstätige Streetworker die sich das Naziproblem zu bekämpfen verschrieben haben, brauchen natürlich nazis damit sie berufstätig sind. Wie der gute Mann von Sezuan auch inen Kontrapunkt benötigte und diesen dann eben halt selber herbeiführte.

Das ist, mit Verlaub, das unlogischste Zeug, das ich hier seit sehr langer Zeit gelesen habe. Man kann kaum weiter von der Realität entfernt sein.
 
Könnt Ihr Eure Energie nicht darauf lenken, Lösungen zu finden? Es geht nicht weiter, es wird langweilig...

Vielleicht ist meine Idee nicht die beste, aber Ihr könnt ja helfen, dann macht der Thread wieder Sinn...

Ich hab ne Idee und ich hoffe, dass noch ein paar von Euch dazukommen...

Sicherlich geht es nicht nur mir so, dass die Unendlichkeit dieses Themas wirklich kein Ende zu nehmen scheint... Das impliziert schon das Wort Unendlichkeit. Jeder wünscht sich schnelle Lösungen, sei es in der Politik oder im "wahren" ;) Leben! Wie wäre es, wenn wir einfach damit anfangen, Lösungen zu finden?!? :confused:

Ich glaube, dass die wenigsten narzistische Assoziationen beim eigenen "Sieg"-Ruf haben. Selbst denke ich schon an das Dritte Reich, wenn ich 10.000 Menschen "Sieg" schreien höre, obwohl es in dem Moment nichts damit zu tun hat.

Wir dürfen niemanden verurteilen, der unwissentlich oder mit anderer Intention seine Mannschaft noch vorne peitschen will. Aber Wissen kann bekannterweise zu einer Veränderung führen, eine Revolution entfachen!!!

Dass am "Ende" dieses Themas ein . steht, davon ist nur zu träumen. Es werden nicht alle dieselbe Meinung haben und das muss auch gar nicht so sein. :beer:

A B E R ...

Wir können eine Lösung finden!!!

L Ö S U N G :

Wir lassen das Getrommel und Geklatsche genauso, wie es momentan praktiziert wird. Wir ändern nur das Wort "Sieg" !!!

D A N N ...

Respektieren wir trotzdem, dass es unterschiedliche Ansichten zu den "Sieg"-Rufen gibt, setzen aber ein klares Zeichen !!! Wir beschränken uns nicht einfach darauf, über das Wort "Sieg" zu philosophieren, wir beziehen klar Stellung. Das ist wie eine Demonstration gegen rechts. Egal, ob der Schlachruf von rechts kam oder auch nicht und ob es momentan einen faden Beigeschmack hat oder nicht. Es wird auffallen und zeigen: "Wir wollen keine Nazis!!! Wir wollen keine Wahlplakate mehr, auf denen `Heimreise statt Einreise´steht!!!"

Wir müssen nicht die Meinung des anderen übernehmen! Wir können trotzdem an einem Strang ziehen und eine Revolution starten. Nicht warten, sondern machen! Wir wären ein tolles Beispiel für andere!!!

S A M M E L N ...

Ich starte jetzt einfach mal ein Brainstorming, um eine vielleicht sogar bessere Alternative zu finden!!! (Glaubt mir, das Thema findet hier eh kein Ende, es kann aber eine tolle Lösung erzielen)

V O R S C H L A G ...

"Spiel"
"Drei"
"Null"
...

Ihr seid dran!!! :tnx:

http://www.conne-island.de/nf/97/28.html
 
Könnt Ihr Eure Energie nicht darauf lenken, Lösungen zu finden? Es geht nicht weiter, es wird langweilig...

Vielleicht ist meine Idee nicht die beste, aber Ihr könnt ja helfen, dann macht der Thread wieder Sinn...
Sieht wohl eher so aus, dass der Thread langsam aber sicher überhaupt keinen Sinn mehr macht. Obschon ich Dein Beispiel okay finde, würde ich sogar mitmachen. Wenigstens ein paar Mal als Testversuche, um die tatsächliche Wirkung feststellen zu können. So lassen sich vermutlich mehr Schlüsse ziehen, als wir das jetzt und hier noch erreichen können.

Solange könnte mE hier geschlossen werden, weil der Stand im Thema ist doch der, dass es hier zwei Parteien mit Ansichten gibt, die mMn sicherlich beiderseits irgendwo gerechtfertigt sind. Die eine Seite hat die Entstehungsgeschichte des ,,Rufs" plausibel unterlegt, drückt berechtigt gewisse Gefühle in diese Richtung aus, akzeptiert aber insofern nicht die Meinung der anderen Seite, die, nun auch wissentlich, trotzdem ihr Auftreten nicht grundlegend ändern möchte, weil a) die Verbindung der mit dem Ruf zusammenhängenden Verhaltensmuster nicht eineindeutig herzustellen ist und b) das sportliche Interesse überwiegt und sich niemand den Mund verbieten lassen will. Beide Seiten verteidigen mit Vehemenz und immer neuen Beispielen/Argumenten. Heraus kommt ein allmählich ermüdendes Drehen im Kreis......
 
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