Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
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nööö, ich lese aus diesem Artikel heraus, dass wir jetzt schon Spieler mit hohem Niveau im Kader haben, und es schwer ist, jemanden zu finden, der uns wirklich weiterbringt...

Dass man auf Qualität setzt ist absolut ok...
Lieber 3 Paar Nike Turnschuhe im Schrank, als 15 Paar vom Aldi, sorry...

du hast recht mit der Aussage, aber der Vergleich hinkt ja so was von. Als wenn Nike Qualität produziert.
 
Wahre Worte won Matthias Sammer:

Sammer lobt Werder

Von Marc Hagedorn

Bremen. Alle Welt redet im Moment von Mesut Özil, also tat es gestern Morgen auch die Expertenrunde im DSF beim Fußball-Talk „Doppelpass“. Allen voran DFB-Sportdirektor Matthias Sammer fand nur lobende Worte – für Özil und für Werder. Sammer strich in mehreren Redebeiträgen besonders Werders Anteil an der Entwicklung des 20-jährigen Mittelfeldspielers heraus.

Es wird oft gesagt, dass wenn im Sommer ein Turnier gespielt wird, ein Spieler nicht gut in die neue Saison starten kann“, sagte Sammer mit Blick auf Özils Teilnahme an der U 21-Europameisterschaft, „aber das stimmt nicht, wie man bei Mesut Özil sieht. Mit einer vernünftigen Dosierung und entsprechendem Training geht das. Kompliment dafür an Thomas Schaaf und Werder.“ Und zu Özils Leistungssprüngen: „Die Entwicklung der letzten zwei Jahre ist sensationell, dafür verdient Werder ein Lob.“
http://www.werder.de/aktuelles/presseschau/presse_text.php/16121/Sammer-lobt-Werder

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Mesut Özil die ersten Monate bei Werder aufgetreten ist. Mit hängenden Schultern, teilweise ganz schwachen Leistungen und ohne Durchsetzungsvermögen in den Zweikämpfen. Dass er jetzt so eine Entwicklung genommen hat, ist auch ein Verdienst von Thomas Schaaf.

Aber Löw und Bierhoff sind sich wohl für ein Dankeschön in Richtung Bremen zu schade.
 
Wahre Worte won Matthias Sammer:


http://www.werder.de/aktuelles/presseschau/presse_text.php/16121/Sammer-lobt-Werder

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Mesut Özil die ersten Monate bei Werder aufgetreten ist. Mit hängenden Schultern, teilweise ganz schwachen Leistungen und ohne Durchsetzungsvermögen in den Zweikämpfen. Dass er jetzt so eine Entwicklung genommen hat, ist auch ein Verdienst von Thomas Schaaf.

Aber Löw und Bierhoff sind sich wohl für ein Dankeschön in Richtung Bremen zu schade.

wenn jemand gelobt wird, dann sie selbst. Bierhoff ist doch praktisch der Mentor Özils.

Würde mich nicht wundern, wenn Bierhoff über seine Vermarktungsagentur versucht, Özil in seine Klientenportfolie zu bekommen. Passt ja zu Mr. Nike.
 
Ich finde es gut, dass Schaaf wieder 18 Leute in den Kader beruft. Tosic und Vranjes sind wieder nicht dabei. Man will Schaaf nicht als Feind haben. :D
Ich kann es allerdings verstehen, dass die Beiden nicht auf der Bank sitzen. Niemeyer und Pasanen sitzten dort. TS setzt lieber auf die Offensive. Ein Bargfrede, Martins und Oehrl sind ihm gegen 96 wohl wichtiger. Der Rest wird nach Leistung entschieden und da sind Pasanen und Niemeyer ne Nase vorn.
 
Ich finde es gut, dass Schaaf wieder 18 Leute in den Kader beruft. Tosic und Vranjes sind wieder nicht dabei. Man will Schaaf nicht als Feind haben. :D
Ich kann es allerdings verstehen, dass die Beiden nicht auf der Bank sitzen. Niemeyer und Pasanen sitzten dort. TS setzt lieber auf die Offensive. Ein Bargfrede, Martins und Oehrl sind ihm gegen 96 wohl wichtiger. Der Rest wird nach Leistung entschieden und da sind Pasanen und Niemeyer ne Nase vorn.

Du hast Said&Futacs vergessen, die sind nämlich auch nicht dabei und das verwundert mich fast noch mehr!
100%WERDER
 
Ich weiß nicht, ob es schon einmal gepostet wurde, aber hier ein Auszug aus einem lesenswerten Interview, mit Sven Regener bei Elf Freunde:

Wären Sie als Trainer eher Jürgen Klinsmann oder Thomas Schaaf?

Hören Sie mir auf mit Klinsmann und seinem Motivationstrainersprech, diesem sciencetoligyartigen Gequatsche. »Haut sie durch die Wand« und dieser ganze Scheiß. Und Christoph Daum mit seinen Glasscherben. Wissen Sie, so einen Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) nenne ich nicht Psychologie. Das waren die fiesen 90er, als diese ganzen Motivationstrainer aufkamen und ganze Kongresshallen mit Leuten füllten und einem erzählen wollten, wie man im Leben erfolgreicher ist. :applaus: Dann lieber Thomas Schaaf oder Hans Meyer, die sagen: »So, passt mal auf, was wir hier besprechen, geht die da draußen nichts an!« Trainer, die den Deckel draufhalten.

Der bärbeißige Thomas Schaaf gilt in der Öffentlichkeit ja mittlerweile als cool.

Der Bremer an sich ist relativ maulfaul, das kann ich mal so von Haus aus sagen. Ich musste da deswegen auch weg, weil ich viel zu schnell und viel zu viel rede. Thomas Schaaf ist da aber erst einmal ganz gut aufgehoben. Er hat mit Klaus Allofs auch jemanden an seiner Seite, der sehr stark die hanseatischen Umgangsformen beherrscht, Maßanzug trägt, strenger Scheitel, wahnsinnig eloquent und sehr gescheit redet – da kann ein Trainer schon mal dahinter sitzen und sagen (verstellt die Stimme): »Ja, ja, weiß auch nicht, erzähl du mal.« Und das ist natürlich klasse. Und wenn man das nur lange genug macht ohne totalen Scheiß zu bauen, wirkt man natürlich auch irgendwann extrem cool. Ich meine, gucken Sie sich uns an, man muss es nur lange genug machen. Das ist dann irgendwann die normative Kraft des Faktischen. Warum soll das nicht cool sein?


Aber Thomas Schaaf ist darüber hinaus auch ein recht erfolgreicher Trainer.


Wenn das in der ganzen Zeit nicht so gut gelaufen wäre für Werder, und Schaaf auch nicht so ein guter Trainer gewesen wäre, dann wäre das alles auch überhaupt nicht cool. Dann wäre Thomas Schaaf einfach nur ein schlechter Trainer, der nicht einmal darüber redet (lacht).

http://www.11freunde.de/bundesligen/122522?page=2

Gut getroffen.
 
Warum haben wir heute einmal mehr total planlos nach vorne gespielt? Warum haben wir einmal mehr die erste Hälfte komplett verschlafen? Warum haben wir einmal mehr gegen nen Underdog federn lassen? Mal wieder ein Einstellungsproblem? Tu was TS!
 
Warum haben wir heute einmal mehr total planlos nach vorne gespielt? Warum haben wir einmal mehr die erste Hälfte komplett verschlafen? Warum haben wir einmal mehr gegen nen Underdog federn lassen? Mal wieder ein Einstellungsproblem? Tu was TS!

Tut er nicht?
Ich finde schon, dass TS einiges tut, rechne ihm das vor allem im Vergleich zu früheren Jahren hoch an.

Gegen Hannover begann Werder mit derselben Startelf wie in Berlin, mit dem Unterschied, dass Marin bei Hertha hängender agierte und damit, gewollt oder nicht, eine Art offensive Dreierreihe hinter einem Stoßstürmer bildete. Aus meiner Sicht eine sehr, sehr kluge Variante, weil wir dadurch zumindest einigermaßen so variabel waren, sowohl in die Tiefe, als auch über Außen Angriffe zu initiieren und zeitgleich enger zu stehen, um Ballverluste zu provozieren. Das war kluger Fussball, ausgerichtet auf das vorhandene Spielermaterial. 100% Thomas Schaaf. :svw_applaus:
Im Heimspiel danach spielten Marin und Boro weiter vorgezogen, das Ganze wurde so fast wieder zur Raute. Ein System, welches aber schwerlich gegen einen sehr destruktiven Widerpart wie H96 an diesem Tag zu spielen war, weil damit Flügelspiel komplizierter wird und Werder hinsichtlich dessen ausserdem die fussballerischen Mittel fehlen. Und beim Spiel durch die Mitte haben wir dann Probleme, da wir zentral auf der 10 bei den spielerischen Mitteln zwar durch Özil unberechenbarer geworden sind, Frings aber Baumann als zentralen DM hinsichtlich schneller Spieleröffnung, besonders beim One-Touch und in der Diagonale, nicht gleichwertig ersetzen kann. War es in den letzten drei Jahren noch so, dass sich Diego und Baumann in ihrer unterschiedlichen Spielauffassung antagonisierten, haben wir das selbe Problem nun in umgekehrter Reihenfolge mit Frings und Özil. So passt die Raute mMn wieder nicht zu den zur Verfügung stehen Spielern. Erschwerend war z. Bsp. gegen Hannover, dass die Mannschaft nun - anders als früher - viel mehr versucht, über die kompakte Spielweise zu kommen, trotzdem sicher zu stehen und den Gegner zu locken. Wenn dieser sich dann nicht locken lässt wie H96, kommt eben manchmal so eine 1. Halbzeit bei raus.

Doch gerade die kompaktere Gangart, die schon in der Rückrunde letzte Saison zu sehen war, ist es, was mir Hoffnung macht. Solche Spiele hätten wir vor nicht allzu langer Zeit noch verloren, weil Werder da schneller ungeduldig wurde und irgendwann den entscheidenden Konter schluckte. Deswegen kann ich diesem 0:0 noch positives abgewinnen, denn ein 3:3 dagegen hätte wieder Hinweise auf inexistenten Lerneffekt und unflexible Spielweise gegeben. Es war ZU NULL und das ist momentan sehr wichtig, da sich das Team im Lernprozeß befindet. Dauerhaft wird das, so hoffe ich, Erfolge zeitigen und darüber hinaus werden wir auch wieder guten Offensiv-Fussball mit schönen Toren zu sehen bekommen, denn diese Stärke bleibt mE trotzdem erhalten. Jetzt muss Werder nur noch lernen, solche Partien 1:0 zu gewinnen. Warum nicht auch in Heimspielen so wie in Berlin? Wer verbietet uns intelligenten Fussball, geprägt durch weniger Aufwand, aber effizienterem Nutzen?
Wolfsburg ist schließlich letzte Saison auch oft mit kompakter Defensive, langen Bällen und konsequentem Konterfussball erfolgreich gewesen, der VFL dominierte Gegner vor allem defensiv und kam dennoch zu tollen Offensivaktionen.
 
Tut er nicht?
Ich finde schon, dass TS einiges tut, rechne ihm das vor allem im Vergleich zu früheren Jahren hoch an.

Gegen Hannover begann Werder mit derselben Startelf wie in Berlin, mit dem Unterschied, dass Marin bei Hertha hängender agierte und damit, gewollt oder nicht, eine Art offensive Dreierreihe hinter einem Stoßstürmer bildete. Aus meiner Sicht eine sehr, sehr kluge Variante, weil wir dadurch zumindest einigermaßen so variabel waren, sowohl in die Tiefe, als auch über Außen Angriffe zu initiieren und zeitgleich enger zu stehen, um Ballverluste zu provozieren. Das war kluger Fussball, ausgerichtet auf das vorhandene Spielermaterial. 100% Thomas Schaaf. :svw_applaus:
Im Heimspiel danach spielten Marin und Boro weiter vorgezogen, das Ganze wurde so fast wieder zur Raute. Ein System, welches aber schwerlich gegen einen sehr destruktiven Widerpart wie H96 an diesem Tag zu spielen war, weil damit Flügelspiel komplizierter wird und Werder hinsichtlich dessen ausserdem die fussballerischen Mittel fehlen. Und beim Spiel durch die Mitte haben wir dann Probleme, da wir zentral auf der 10 bei den spielerischen Mitteln zwar durch Özil unberechenbarer geworden sind, Frings aber Baumann als zentralen DM hinsichtlich schneller Spieleröffnung, besonders beim One-Touch und in der Diagonale, nicht gleichwertig ersetzen kann. War es in den letzten drei Jahren noch so, dass sich Diego und Baumann in ihrer unterschiedlichen Spielauffassung antagonisierten, haben wir das selbe Problem nun in umgekehrter Reihenfolge mit Frings und Özil. So passt die Raute mMn wieder nicht zu den zur Verfügung stehen Spielern. Erschwerend war z. Bsp. gegen Hannover, dass die Mannschaft nun - anders als früher - viel mehr versucht, über die kompakte Spielweise zu kommen, trotzdem sicher zu stehen und den Gegner zu locken. Wenn dieser sich dann nicht locken lässt wie H96, kommt eben manchmal so eine 1. Halbzeit bei raus.

Doch gerade die kompaktere Gangart, die schon in der Rückrunde letzte Saison zu sehen war, ist es, was mir Hoffnung macht. Solche Spiele hätten wir vor nicht allzu langer Zeit noch verloren, weil Werder da schneller ungeduldig wurde und irgendwann den entscheidenden Konter schluckte. Deswegen kann ich diesem 0:0 noch positives abgewinnen, denn ein 3:3 dagegen hätte wieder Hinweise auf inexistenten Lerneffekt und unflexible Spielweise gegeben. Es war ZU NULL und das ist momentan sehr wichtig, da sich das Team im Lernprozeß befindet. Dauerhaft wird das, so hoffe ich, Erfolge zeitigen und darüber hinaus werden wir auch wieder guten Offensiv-Fussball mit schönen Toren zu sehen bekommen, denn diese Stärke bleibt mE trotzdem erhalten. Jetzt muss Werder nur noch lernen, solche Partien 1:0 zu gewinnen. Warum nicht auch in Heimspielen so wie in Berlin? Wer verbietet uns intelligenten Fussball, geprägt durch weniger Aufwand, aber effizienterem Nutzen?
Wolfsburg ist schließlich letzte Saison auch oft mit kompakter Defensive, langen Bällen und konsequentem Konterfussball erfolgreich gewesen, der VFL dominierte Gegner vor allem defensiv und kam dennoch zu tollen Offensivaktionen.

Sehr schöne Analyse. :tnx: Sollte Pflichtlektüre werden bevor man wieder blind draufhaut.
 
Also bzgl. der Konteranfälligkeit denke ich, ist es noch ein wenig verfrüht, um diesbezüglich tatsächlich von einer Steigerung zu sprechen.
Die Gegner haben uns bisher dahingehend auch noch nicht ernsthaft gefordert.
Das wir das Spiel gegen Hannover nicht noch verloren haben, lag weniger an einem kompakteren Auftreten, als viel mehr an unserer Nr. 4, der Mertes katastrophalen Fehler in letzter Sek. noch ausbügelte!
Was ich TS explizit vorwerfe, ist, daß wir kontinuierlich gegen Gegner wie H planlos durch die Mitte agieren. Das ist wahnsinnig durchschaubar und ideenlos.
Gleichzeitig liegt bei uns auf den Außen soviel Potenzial brach.
Das man es nicht schafft für mehr Gefahr über die Außenpositionen zu sorgen und das Spiel dabei "breit" macht, geht in meinen Augen auf TS Kappe.
 
Ich kann nicht wirklich nachvollziehen das so über das Spiel gegen H96 geledert wird. Klar wäre ein Heimsieg deutlich besser gewesen. Aber hier wird auch ganz gerne vergessen das
a) Fromlowitz leider mal wieder gegen uns extrem stark war und dadurch 2 extrem gute Chance klären konnte
b) der Ball 2x direkt vor der Linie geklärt worden sind

wären alleine 2 von diesen Großchancen drin gewesen hätte wieder ein Grßteil der Leute die jetzt meckern gesagt was das für ein gutes Spiel war.

und c) H96 hat uns das Spiel extrem schwer gemacht und sehr diszipliniert gespielt und haben meiner Meinung nach generell eine sehr gute Leistung gezeigt.
 
Doch gerade die kompaktere Gangart, die schon in der Rückrunde letzte Saison zu sehen war, ist es, was mir Hoffnung macht. Solche Spiele hätten wir vor nicht allzu langer Zeit noch verloren, weil Werder da schneller ungeduldig wurde und irgendwann den entscheidenden Konter schluckte. Deswegen kann ich diesem 0:0 noch positives abgewinnen, denn ein 3:3 dagegen hätte wieder Hinweise auf inexistenten Lerneffekt und unflexible Spielweise gegeben. Es war ZU NULL und das ist momentan sehr wichtig, da sich das Team im Lernprozeß befindet. Dauerhaft wird das, so hoffe ich, Erfolge zeitigen und darüber hinaus werden wir auch wieder guten Offensiv-Fussball mit schönen Toren zu sehen bekommen, denn diese Stärke bleibt mE trotzdem erhalten. Jetzt muss Werder nur noch lernen, solche Partien 1:0 zu gewinnen. Warum nicht auch in Heimspielen so wie in Berlin? Wer verbietet uns intelligenten Fussball, geprägt durch weniger Aufwand, aber effizienterem Nutzen?
Wolfsburg ist schließlich letzte Saison auch oft mit kompakter Defensive, langen Bällen und konsequentem Konterfussball erfolgreich gewesen, der VFL dominierte Gegner vor allem defensiv und kam dennoch zu tollen Offensivaktionen.
klasse Beitrag! :tnx:
 
Also bzgl. der Konteranfälligkeit denke ich, ist es noch ein wenig verfrüht, um diesbezüglich tatsächlich von einer Steigerung zu sprechen.

Warum? Die (fast) beste Abwehr in der Rückrunde letzte Saison, diesmal in 5 Spielen schon zweimal ZU NULL, es gab schon Spielzeiten, da waren wir froh, wenn das in einer kompletten Halbserie gelang.
Ausserdem in München nur ein Tor kassiert (wären bspw. Dortmund, Wolfsburg froh gewesen), die zudem den Ausgleich nur mit Glück schafften, nicht aber, weil Werder eine Unmenge grober Deckungsfehler beging.

Die Gegner haben uns bisher dahingehend auch noch nicht ernsthaft gefordert.
Das wir das Spiel gegen Hannover nicht noch verloren haben, lag weniger an einem kompakteren Auftreten, als viel mehr an unserer Nr. 4, der Mertes katastrophalen Fehler in letzter Sek. noch ausbügelte!

Diese Aussage könntest Du praktisch nach jedem Spiel treffen. Sie ist immer irgendwie unwiderlegbar, auf der anderen Seite ist sie immer irgendwie widerlegbar. Dass im Fussball stets ein paar Prozentpunkte Glück im Verbund mit Können dazugehören, weisst Du. Die Frage ist, inwiefern das Glück erzwungen bzw. auf welche Art und Weise das Glück des Kontrahenten abgewendet wird.
Ich kenne kaum Mannschaften, die 90 Minuten überstehen, ohne eins, zwei gegnerische Chancen zuzulassen. Im Kern fand ich das Gesamtauftreten der Mannschaft in Bezug auf kontrollierter Offensive okay. Daran widerrum hat TS sicher seinen Anteil.

Was ich TS explizit vorwerfe, ist, daß wir kontinuierlich gegen Gegner wie H planlos durch die Mitte agieren. Das ist wahnsinnig durchschaubar und ideenlos.
Gleichzeitig liegt bei uns auf den Außen soviel Potenzial brach.
Das man es nicht schafft für mehr Gefahr über die Außenpositionen zu sorgen und das Spiel dabei "breit" macht, geht in meinen Augen auf TS Kappe.

Wie oben in Gründen benannt, planlos durch die Mitte agieren wir vornehmlich mit rautenähnlicher Formation. Wenn wir nur durch die Mitte agieren (müssen), weil das Flügelspiel unmöglich ist, brauchen wir schnellen Fussball, um Überraschungsmomente zu erzeugen. Dafür haben wir ausser Özil momentan keinen wirklich geeigneten Spieler. Die Raute ist somit aus meiner Sicht unsinnig, das wäre dann tatsächlich ein Kritikpunkt. Aber allein der Umstand, dass TS offensichtlich einiges systematisch zu verbessern versucht, ist sehr, sehr positiv zu werten und sollte vielleicht auch mal von uns Fans angenommen werden.

Einen Vorwurf, den sich TS evtl. noch gefallen lassen muss, ist, dass er die schlechten Saisonvorbereitungen (Testspiele/Turniere) scheinbar einfach nicht in den Griff bekommt. Weil die vielleicht auch ein Grund sind, dass wir seit gut zehn Jahren sowohl in Hin- als auch in Rückrunde schleppend starten. Denn bei genauer Betrachtung hat Werder in den ersten 5 Partien regelmäßig eine ähnliche Anzahl Punkte wie diesmal geholt, von den üblichen Rückrundenstart-Schwierigkeiten ganz zu schweigen. Letzteres wird diesmal insbesondere auf dem Prüfstand stehen.
 
Also bzgl. der Konteranfälligkeit denke ich, ist es noch ein wenig verfrüht, um diesbezüglich tatsächlich von einer Steigerung zu sprechen.
Die Gegner haben uns bisher dahingehend auch noch nicht ernsthaft gefordert.
Das wir das Spiel gegen Hannover nicht noch verloren haben, lag weniger an einem kompakteren Auftreten, als viel mehr an unserer Nr. 4, der Mertes katastrophalen Fehler in letzter Sek. noch ausbügelte!
Was ich TS explizit vorwerfe, ist, daß wir kontinuierlich gegen Gegner wie H planlos durch die Mitte agieren. Das ist wahnsinnig durchschaubar und ideenlos.
Gleichzeitig liegt bei uns auf den Außen soviel Potenzial brach.
Das man es nicht schafft für mehr Gefahr über die Außenpositionen zu sorgen und das Spiel dabei "breit" macht, geht in meinen Augen auf TS Kappe.

So siehts aus.

Ich werte ein zu Null gegen ohnehin fast nur defensiv aktive Hannoveraner nicht als Fortschritt und auch nicht als Erfolg. Das habe wir in Vergangenheit oft genug hinbekommen. Und mit ein bißchen pech hätte das genauso gut ein 0:1 werden können (ganz knappes Abseitstor..), wie wir es auch schon oft gegen defensiv stehende Gegner erlebt haben. Das Hauptproblem aus den letzten Jahren ist doch immernoch vorhanden: ideen- und planloses Offensivspiel, meist durch die Mitte, gegen defensiv stehene Teams = kein Erfolg. Also ich seh da bisher wirklich nicht viel Fortschritt. Problem der letzten Jahre war eh mehr die Offensive als die Defensive, und daraus folgend dann die Balance zwischen Offensive und Defensive.
 
Ich werte ein zu Null gegen ohnehin fast nur defensiv aktive Hannoveraner nicht als Fortschritt und auch nicht als Erfolg. Das habe wir in Vergangenheit oft genug hinbekommen.

So? Ich erinnere mich noch an das 0:0 Hinrunde letzte Saison in Bochum, als Werder erstmals seit Jahren dieses Ergebnis erzielte, welches dann gegen Bayern in der Rückrunde ein zweites Mal passierte.

Und mit ein bißchen pech hätte das genauso gut ein 0:1 werden können (ganz knappes Abseitstor..), wie wir es auch schon oft gegen defensiv stehende Gegner erlebt haben.

Und mit ein bisschen Glück hätten wir trotz allem zeitig (10.) in Führung gehen können/müssen, was womöglich dafür gesorgt hätte, dass Hannover wie in den letzten Jahren auch in seine Einzelteile zerfallen wäre. Immer Spekulatius mit dabei. Wie ich schon 5vor12 erläuterte, auf solcherlei Einwürfe kannst Du immer ein Argument gegenhalten. Egal, wie`s gedreht wird, fakt ist, es war ZU NULL und letztlich zählte der Gesamteindruck des Spiels, der für mich so aussah, dass wir lediglich ein paar wenige Kontermöglichkeiten zuließen.
Andere Frage: Wie viele Mannschaften haben es denn leicht gegen derart destruktiv aufspielende Teams wie H96 letzten Sonntag, wenn das frühe Tor nicht gelingt?

Das Hauptproblem aus den letzten Jahren ist doch immernoch vorhanden: ideen- und planloses Offensivspiel, meist durch die Mitte, gegen defensiv stehene Teams = kein Erfolg. Also ich seh da bisher wirklich nicht viel Fortschritt.

Natürlich. In dieser Hinsicht schon. Aber wie oft denn noch?
Erklärung weiter vorn. :rolleyes:

Problem der letzten Jahre war eh mehr die Offensive als die Defensive, und daraus folgend dann die Balance zwischen Offensive und Defensive.

Woher nimmst Du diese Weisheit? :confused:
Also von einer Mannschaft, die in fünf Jahren nacheinander (2003-2008) die meisten Chancen der BL erspielte sowie in der letzten Saison die zweitmeisten (nach Bayern) und in der Regel jeweils bei den erzielten Treffern unter den ersten drei rangierte, zu behaupten, sie wäre wirkungslos in der Offensive, halte ich für realitätsfern. Demgegenüber waren wir dafür in der (Konter-) Gegentor-Quote unter den Teams der Spitzengruppe regelmäßig führend.
Normalerweise war es nicht selten, dass Werder Tore erzielen musste, weil hinten praktisch nie die Null stand. Also hatten wir, entgegen Deiner Aussage, speziell die Probleme im Defensivverhalten des gesamten Teams, welches in mangelnder Balance zwischen Defensive und Offensive seinen Ursprung hatte und nicht umgekehrt nach dem Motto: ,,weil die vorn nicht treffen, klingelts hinten..."

Genau diesen Problemen hat sich der Trainerstab im Kalenderjahr 2009 offensichtlich angenommen und das halte ich ihnen zugute. Verbunden mit der Hoffnung, dass es mittel- bis kurzfristig Ergebnisse bringt.

Noch glaube ich selbst nicht komplett an eine Wunderheilung. Nur - warum ist es so schwer, erkennbare Ansätze auch mal zu loben? :(
 
Wir mussten für unsere Tore die letzten Jahre meist mehr Offensivaufwand betreiben als andere Teams. Das lag untereanderem an umständlichem, plan- und ideenlosem Spiel, und zum Teil auch an fehlender Qualität im Angriff. Jedenfalls leidete unter diesem Offensivaufwand logischerweise oft die Defensive, und somit stimmte die Balance oft nicht.
 
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