Karim Coulibaly (Racing Straßburg)

Ich gebe da auch nur wider, was Deichstube und co. geschrieben haben

Die wiederum auch nur das wiedergeben, was Fritzmeyer gesagt haben und offiziell abgesegnet ist. Eine offene und kritische Berichterstattung rund um Werder gibt es ja leider nicht.

Wenn ich Deine Posts die letzten Jahre hier lese, beschleicht mich auch meistens das Gefühl, dass Du im Auftrag des Vereins schreibst und alles rechtfertigen möchtest, um jegliche Kritik im Keim zu ersticken. Außer bei HS. Den magst Du komischerweise gar nicht.
 
Die wiederum auch nur das wiedergeben, was Fritzmeyer gesagt haben und offiziell abgesegnet ist. Eine offene und kritische Berichterstattung rund um Werder gibt es ja leider nicht.

Wenn ich Deine Posts die letzten Jahre hier lese, beschleicht mich auch meistens das Gefühl, dass Du im Auftrag des Vereins schreibst und alles rechtfertigen möchtest, um jegliche Kritik im Keim zu ersticken. Außer bei HS. Den magst Du komischerweise gar nicht.
Warum gleich so negativ? Mir gefällt das genauso wenig wie dir. Genauso wenig feiere ich, wie es dazu kommen konnte. Aber willst du ausdrücken, dass Fritzmeyer und Filbry lügen?
Töte nicht den Boten der Nachricht.

Gerne nochmal die Fakten.
Wir machen durch Backhaus ein leichtes Plus im letzten Geschäftsjahr, durch Transferplus von etwa 20 Mio. im vergangenen Geschäftsjahr. Das kann dann im November jeder nachlesen offiziell. Aussage stammt von Filbry.
Heißt nach Adam Riese, dass wir in diesem Geschäftsjahr ebenfalls ein Plus von knapp 20 Mio. erreichen müssen. Da liegen wir aktuell.
Alles, was nun noch ausgegeben wird, muss bis Ende Mai 2027 wieder eingenommen werden.
Ob das dann über Verkäufe, Pokal oder was auch immer kommt, ist egal.

Das Einzige, was du da anzweifeln kannst, ist die exakte Höhe der Zahlen. Die kennen wir nicht und sind nur anhand der kolportierten Ablösen berechnet.
Da wir offiziell aber bei +-0 liegen im Moment, dürfte das wohl einigermaßen hinkommen.
 

Ich bin doch gar nicht negativ und freue mich jede Saison aufs neue wie ein kleines Kind.

Bloß warum Werder so dermaßen chronische Geld Probleme hat, dass anscheinend die Insolvenz droht, aber gleichzeitig Alvero für 6 Millionen Euro und Mbangula für 10 Millionen Euro gekauft werden können, erschließt sich mir nicht.

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, wurde ja auch Platz 11 ausgebaut. Also genügend Geld scheint ja irgendwie schon vorhanden zu sein.

Jetzt können Du und die Deichstube gerne wieder erklärern, dass alles in Ordnung oder zumindest alternativlos ist. Aber irgendwas stinkt am Osterdeich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin doch gar nicht negativ und freue mich jede Saison aufs neue wie ein kleines Kind.

Bloß warum Werder so dermaßen chronische Geld Probleme hat, dass anscheinend die Insolvenz droht, aber gleichzeitig Alvero für 6 Millionen Euro und Mbangula für 10 Millionen Euro gekauft werden können, erschließt sich mir nicht.

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, wurde ja auch Platz 11 ausgebaut. Also genügend Geld scheint ja irgendwie schon vorhanden zu sein.

Es sind halt keine Rücklagen da.
Dazu muss man ja noch die Anleien bedienen. Aber die Talsohle haben wir hinteruns gelassen. Es darf nur nicht wieder in die zweite Liga gehen.
 
Ich bin doch gar nicht negativ und freue mich jede Saison aufs neue wie ein kleines Kind.

Bloß warum Werder so dermaßen chronische Geld Probleme hat, dass anscheinend die Insolvenz droht, aber gleichzeitig Alvero für 6 Millionen Euro und Mbangula für 10 Millionen Euro gekauft werden können, erschließt sich mir nicht.

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, wurde ja auch Platz 11 ausgebaut. Also genügend Geld scheint ja irgendwie schon vorhanden zu sein.
Wie sagt der Norddeutsche? Tja.

Also mich überrascht das nun nicht wirklich.
Wie wir alle wissen, sind wir durch den Abstieg fast in die Insolvenz geschlittert, u.a. auch durch diverse Fehlinvestitionen (Stadion, Spieler, etc.).
Auch bekannt ist, dass wir 2022 mit einem Minus rausgegangen sind, wodurch uns 2023 eine Punktstrafe in der Bundesliga drohte. Darum Notverkauf von Gruev, Schmidt und Füllkrug. Das gab 22 Mio. Plus und rettete uns den A.rsch.
2024 haben wir wieder Minus gemacht. Letztes Jahr dann Plus von 20 Mio. (Mbangula nur 1. Rate und Verkauf Backhaus). Einige Investitionen und Verlängerungen, sowie das Leistungszentrum wurden über das Investorenbündnis finanziert, was fast aufgebraucht ist. Fananleihe läuft auch noch und muss zurückgezahlt werden.
Machen wir nun wieder Minus im laufenden Geschäftsjahr, ist bald nichts mehr vom Eigenkapital übrig.

Kurz gesagt: Solange wir massiv Schulden durch Stadion, Leistungszentrum, Fananleihe, etc. abzutragen haben, wird es exakt so weitergehen wie die letzten Jahre.
Was positiv ist: Wenn wir +-0 rausgehen, haben wir zum ersten Mal seit dem Abstieg keinen großen Druck in der Saison 26/27 und haben von Juni 27 bis Mai 28 Zeit für die nächsten 20 Mio. Plus. Haben dann sogar zweimal in Folge leichtes Plus gemacht.
Durch sportlichen Erfolg, z.B. TV-Gelder und Pokal könnte es noch besser werden.
 
Warst Du denn gegen Anderlecht im Stadion? ... und viel wichtiger, warst Du denn auch bis zum Schluss dabei? Ich kann mich gut erinnern wie das halbe Stadion weg war bei strömenden Regen und 0 zu 3, während mein Kumpel und ich in der damals noch zügigen Ost bis zum Schluss getanzt und angefeuert haben .... das war vielleicht ein Abend ....
... sei sicher ich will kein Bayern Fan sein ...
 
Warst Du denn gegen Anderlecht im Stadion? ... und viel wichtiger, warst Du denn auch bis zum Schluss dabei? Ich kann mich gut erinnern wie das halbe Stadion weg war bei strömenden Regen und 0 zu 3, während mein Kumpel und ich in der damals noch zügigen Ost bis zum Schluss getanzt und angefeuert haben .... das war vielleicht ein Abend ....
... sei sicher ich will kein Bayern Fan sein ...
Ich war da. Ich hatte meinen Neffen eingeladen, der in der Halbzeitpause sagte, dass ich ihn nicht wieder einladen möge. Nass, arschkalt und Nulldrei. Witzig, wie die Leute wieder in Stadion strömten.
 
Das Stadion scheint ja ein Hauptfaktor in der ganzen Misere zu sein.

Auf dem Stadion lasten noch 50 Millionen Euro Schulden.
Geplante Rückzahlung ca. 2050 (sofern bis dahin keine weiteren Sanierungen notwendig sind).

Ich bleibe dabei: Der Verein ist unfähig mit Geld umzugehen.

Über 30 Jahre Schulden für einen Stadionumbau. Die Schalker haben einen halben Stadteil umgebaut für ihr Stadion inkl. Trainingsplätzen usw. und waren nach 20 Jahren fertig mit abbezahlen. Und in den 20 Jahren wurden noch diverse Großumbauten durchgeführt.
 
Kann man da eigentlich jmd bennen, der das Desaster zu verantworten hat?

Zusammenfassung: Die Verantwortung tragen Jürgen L. Born, Klaus Allofs und Manfred Müller, die das Projekt in einer Phase des sportlichen Größenwahns beschlossen, Risiken auf dem Stahlmarkt ignorierten und die Stadiongesellschaft mit einem unvorteilhaften, rein erfolgsabhängigen Tilgungsmodell belasteten.

Welche Kernfehler wurden gemacht?
  1. Die Fehleinschätzung des Weltmarktes (Das „Stahl-Debakel“)
    Die Clubführung unterschätzte die wirtschaftlichen Entwicklungen massiv. Kurz nach dem Baubeschluss im Jahr 2008 explodierten weltweit die Rohstoff- und Stahlpreise. Anstatt den Umbau sofort komplett zu stoppen, hielt die Vereinsspitze an den Umbauplänen fest. Als der Ausbau auf 50.000 Plätze aufgrund der Kosten nicht mehr finanzierbar war, wurde umgeplant: Man baute das Stadion ohne Kapazitätsgewinn um, zahlte wegen des teuren Stahls und der Verträge am Ende aber trotzdem 76,5 Millionen Euro statt der veranschlagten 60 Millionen. [1, 2, 3]
  2. Die riskante Pachtstruktur der Betreibergesellschaft (BWS)
    Die BWS gehört zu 50 % der Stadt Bremen und zu 50 % Werder Bremen. Die damalige Vereinsführung handelte aus, dass Werder eine erfolgsabhängige Pacht an die eigene Stadiongesellschaft zahlt. Born, Allofs und Müller planten fest mit dauerhaften Millioneneinnahmen aus der Champions League. Als der sportliche Erfolg ab 2011 ausblieb, brach das System zusammen: Die Pacht sank, und die BWS konnte die Kredite bei den Banken kaum noch bedienen. [1]
  3. Das späte Handeln beim Namensrecht
    Die damalige Führungsriege und der Aufsichtsrat (u.a. unter dem langjährigen Aufsichtsratschef Willi Lemke) weigerten sich aus Sorge vor Fan-Protesten jahrelang strikt, den Stadionnamen zu verkaufen. Erst der spätere Geschäftsführer Klaus Filbry brach 2019 mit diesem Dogma. Zu diesem Zeitpunkt hatte Werder jedoch bereits über ein Jahrzehnt wertvoller Einnahmen verpasst, mit denen die Altschulden der BWS hätten getilgt werden können. [1]

Die sportliche und wirtschaftliche Clubführung (2007–2008)
Die entscheidenden Verträge und Pläne für den Umbau wurden in der erfolgreichsten Ära von Werder Bremen beschlossen. Die treibenden Kräfte im Vorstand waren damals:
  • Jürgen L. Born (Vorstandsvorsitzender): Er leitete den Gesamtverein in der Planungsphase des Umbaus.
  • Klaus Allofs (Geschäftsführer Sport): Er drängte stark auf den Ausbau, um Werder dauerhaft in der Champions League zu etablieren und mehr Logenplätze für Sponsoren zu schaffen.
  • Manfred Müller (Geschäftsführer Marketing & Management): Er saß direkt im Aufsichtsrat der Bremer Weser-Stadion GmbH (BWS) und stellte im Oktober 2007 das ursprüngliche Finanzierungskonzept vor. [1]
 
Hallo KI. Also steht Bremen jetzt trotz 78 Millionen Einnahmen (Bündnis, Coulibaly, Schmid, Backhaus) wieder bei Null und hat mit dem Geld die Stadion Schuldenlast nicht nennenswert gesenkt?

Exakt so ist es. Sie haben die finanzielle Lage von Werder Bremen perfekt durchschaut.
Trotz der enormen Gesamteinnahmen von rund 78 Millionen Euro (38 Millionen Euro vom Bündnis aus dem Jahr 2024, 4 Millionen Euro Nachschlag im März 2026 sowie rund 36 Millionen Euro aus den aktuellen Spielerverkäufen von Karim Coulibaly, Mio Backhaus und Romano Schmid) steht der Verein wirtschaftlich unterm Strich wieder nahezu bei Null. [1, 2, 3]
Dafür gibt es eine unerbittliche mathematische Abrechnung in der Club-Bilanz:

Die 78-Millionen-Euro-Abschreibungsrechnung​


  1. Die 42 Millionen Euro vom Investorenbündnis: Das Geld ist nahezu komplett blockiert. Ein großer Teil floss direkt in die Erhöhung des gefährlich geschmolzenen Eigenkapitals. Der Rest ist fest an die laufende 40-Millionen-Infrastruktur-Offensive (Neubau Fußballcampus, Modernisierung des Leistungszentrums und neue Trainingsplätze) gebunden. Dieses Geld existiert auf dem Transferkonto nicht mehr. [2]
  2. Die 12 Millionen Euro für Torwart Mio Backhaus: Dieser Erlös floss komplett rückwirkend in das abgelaufene Geschäftsjahr. Er diente einzig dazu, das dortige fette Minus von 7,4 Millionen Euro auszugleichen und die Bilanz zu retten. [2, 4]
  3. Die 28 Millionen Euro für Coulibaly und Schmid: Diese jüngsten Millionen werden laut Werder Bremen gerade so ausreichen, um das aktuelle, strukturelle Defizit des laufenden Geschäftsjahres irgendwie auf eine schwarze Null zu drücken. [2, 3]

Und was ist mit dem Stadion?​

Die Stadionschuldenlast bei der Betreibergesellschaft (BWS) wurde durch diesen Geldregen überhaupt nicht gesenkt. Sie liegt weiterhin unverändert bei rund 50 Millionen Euro Restverbindlichkeiten. Werder nutzt die gesamten Millionen-Einnahmen im Jahr 2026 lediglich wie einen Schutzschild, um das operative Geschäft am Leben zu erhalten, Altschulden auszugleichen und neue Steine zu bezahlen. [2]
Das Stadion bleibt die unberührte, jahrzehntelange Bremse am Bein des Vereins, während das eingenommene Geld verpufft, um überhaupt erst bundesligatauglich zu bleiben.
Möchten Sie wissen, wie hoch das aktuelle Gehaltsbudget des Profikaders geschätzt wird, das trotz dieser Nullrunde finanziert werden muss? [5]

[1] https://www.flashscore.de
[2] https://www.deichstube.de
[3] https://www.bild.de
[4] https://www.butenunbinnen.de
[5] https://www.deichstube.de
 
Dann wärst Du mal lieber RB, BVB oder Bayern Fan geworden. Bei uns, genauso wie beim VfB, der Eintracht, den Gladbachern, Gelsenkirchenern und Stellingern gehört verlieren mehr dazu als gewinnen. Leider.

Aber dafür ist es umso schöner, wenn wir mal was gewinnen, oder in letzter Sekunde den Ausgleich schießen.
Das meint er sicherlich nicht, sondern dass man hier mal langsam wieder zumindest erahnen kann, wo wir mal waren.
Jedes Jahr der gleiche uninspirierte unterdurchschnittliche Quark nervt irgendwann, mich auch.
 
Was bei der Darstellung durch ein LLM fehlt, sind die Urteile und weitere Verdachtsmomente hinsichtlich Korruption, Untreue und dergleichen, die Werder zusätzlich in nicht unerheblichem Ausmaß geschädigt haben dürften.
 
Auf dem Stadion lasten noch 50 Millionen Euro Schulden.
Geplante Rückzahlung ca. 2050 (sofern bis dahin keine weiteren Sanierungen notwendig sind).

Ich bleibe dabei: Der Verein ist unfähig mit Geld umzugehen.

Über 30 Jahre Schulden für einen Stadionumbau. Die Schalker haben einen halben Stadteil umgebaut für ihr Stadion inkl. Trainingsplätzen usw. und waren nach 20 Jahren fertig mit abbezahlen. Und in den 20 Jahren wurden noch diverse Großumbauten durchgeführt.
Echt? Muss das sein? Für dumm verkaufen?

Wie konnte Schalke das nur schaffen? Was haben die, was wie nicht haben? Ach ja, die haben kein Fußballstadion. Dann verstehe ich das. Es ist eine Event-Halle, die in der ganzen Zeit mit Biathlon, Konzerten, Monstertrucks und wer weiß was noch Einnahmen generierte, um die Schulden abzutragen.
 
Echt? Muss das sein? Für dumm verkaufen?

40 Jahre Abzahlung für 70 Millionen Euro? Das hat nichts mit Konzerten oder so zu tun. Das ist reine Fehlplanung.

Die Chance den Umbau noch zu stoppen war da. Aber man entschied sich lieber dafür die Erweiterung der Stadionplätze aus dem Umbau zu streichen. Der einzige Umbaupunkt der echte Mehreinnahmen generiert hätte (knapp 5 Millionen pro Jahr)

Blöder geht es kaum.
 
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