Klimapolitik, Energiewende, Fridays For Future....

Weil du offensichtlich ein Anhänger von Fakten bist, weißt du sicherlich, dass fast jeder industrielle Prozess Rohstoffe, Flächen und Infrastruktur benötigt. D.h. wenn du mit deiner Dramaturgie Windkraft ablehnst, müsstest du konsequenterweise ebenso Kohle-, Gas-, Öl-, Atomkraftwerke, Autobahnen, Flughäfen, Industriegebiete etc. ebenfalls ablehnen. Und als faktentreuer Diskutant solltest du auch wissen, dass gerade bei fossilen und nuklearen Energiesystemen der Bedarf an Rohstoffen deutlich höher ist als bei Windrädern. Denn fossile und nukleare Brennstoffe müssen erst abgebaut und, oft über tausende von Kilometern, transportiert werden, bevor diese an ihren Zielorten ihrem jeweiligen Verwendungszweck zugeführt werden können. Und somit stellt sich eine ähnliche Frage wie in meinem Post von 14:09 Uhr: Die entscheidende Frage lautet nicht, ob Windkraft Umweltauswirkungen hat, sondern wie diese im Vergleich zu den Alternativen ausfallen.

Besonders auffällig ist die Verwendung von Begriffen wie „Verbrechen“, „ökologische Katastrophe“ oder „verantwortungslose Energiewende“. Solche Formulierungen sollen Empörung erzeugen, ersetzen aber keine sachliche Bewertung. Und noch weniger sind es Fakten, auf denen du gerne pochst. Denn tatsächlich verursachen fossile Energieträger Jahr für Jahr gigantische Landschaftszerstörungen durch Tagebaue, Bohrungen, Pipelines und Fracking sowie enorme Mengen an Luftschadstoffen und Treibhausgasen. Dagegen hinterlässt eine Windenergieanlage zwar einen sichtbaren Eingriff, aber keinen dauerhaften Brennstoffverbrauch und keine kontinuierlichen Emissionen während des Betriebs.

Auch beim Artenschutz wird ein verzerrtes Bild von dir gezeichnet. Vogelschlag an Windrädern ist ein reales Problem, das durch Standortwahl, Abschaltalgorithmen und Schutzmaßnahmen reduziert werden muss. Die Behauptung einer bevorstehenden ökologischen Katastrophe durch Windkraft ignoriert jedoch, dass Habitatverlust durch intensive Landwirtschaft, Flächenversiegelung, Pestizideinsatz und Klimawandel für viele Arten deutlich gravierendere Ursachen des Rückgangs sind.

Besonders problematisch ist die zentrale Schlussfolgerung. Aus der Tatsache, dass Windkraft Umweltwirkungen besitzt, wird abgeleitet, die Energiewende sei insgesamt verantwortungslos. Das ist ein klassischer Fehlschluss. Jede Form der Energieerzeugung hat ökologische Kosten. Die relevante Frage lautet, welches Energiesystem bei gleicher Strommenge die geringsten Gesamtschäden verursacht. Wer diese Vergleichsperspektive ausblendet, betreibt keine auf Fakten basierende Analyse, sondern selektive Kritik.

Um auf eine Kernfrage von Dir einzugehen, möchte ich ausführen was passierte, wenn Öl und Gas als Rohstoffe vollständig ausfielen, kollabierten zuerst zentrale chemische Grundstoffketten, anschließend gerieten nahezu alle Industriebranchen und viele Alltagsprodukte unter Druck oder fielen ganz weg.

Rolle von Öl und Gas als Rohstoff

Öl und Gas dienen nicht nur der Energieerzeugung, sondern sind Basisrohstoffe für die Chemieindustrie (z.B. Naphtha aus Rohöl, Erdgas als Feedstock). Etwa 95% aller Industrieerzeugnisse benötigen in irgendeiner Stufe chemische Vorprodukte, die stark von Öl- und Gasderivaten abhängen.

Beispiel: Aus Naphtha und Erdgas werden über Steamcracker (petrochemische Anlage) und Synthesen Stoffe wie Ethen, Propen, Benzol, Ammoniak und Methanol erzeugt, die dann in Kunststoffen, Lösungsmitteln, Düngern und vielen Spezialchemikalien landen.

Aktuell haben wir durch die Schließung der Straße von Hormus (und noch ein paar andere Einflussfaktoren) einen Engpass von ca. 30 %. Daher habe ich die Kettenreaktion einmal aufgeführt.

Logische Kette der Reaktionen

Wegfall petrochemischer Grundstoffe

Ohne Öl und Gas fehlen Naphtha, Flüssiggas (LPG) und andere petrochemische Einsatzstoffe für Steamcracker. Basischemikalien wie Ethylen, Propylen, Aromaten, Ammoniak (aus Erdgas) und Methanol brechen weg oder werden extrem knapp.

Zusammenbruch der Kunststoff‑ und Faserkette

Kunststoffe (PE, PP, PVC, PET, PS etc.) sind direkt von diesen Grundchemikalien abhängig. Ebenso synthetische Fasern wie Nylon, Polyester, Elastan und hochelastische Textilfasern, die aus petrochemischen Vorprodukten hergestellt werden.

Folgen für Spezialchemikalien, Pharma und Agrochemie

Lösungsmittel, Lackrohstoffe, Klebstoffe, Additive, Schmierstoffe und Elektrochemikalien benötigen Öl- und Gasderivate als Ausgangsstoffe. Arzneimittelwirkstoffe, Pflanzenschutzmittel und viele Zusatzstoffe in Nahrungs- und Futtermitteln basieren ebenfalls auf petrochemischen Zwischenprodukten.

Ausfall von Düngemitteln und Agrarchemie

Erdgas ist zentrales Ausgangsmaterial für Ammoniak über das Haber-Bosch-Verfahren, Daraus entstehen Stickstoffdünger. Ein wegfallender Gas-Rohstoff senkt die Düngemittelproduktion drastisch, was die Getreideproduktion und damit die Rohstoffe für Brot und andere Teigwaren massiv reduziert und verteuert.

Kaskade in nachgelagerten Industrien

Automobil-, Bau-, Elektro-, Konsumgüter- und Textilindustrie sind auf Kunststoffe, Spezialchemikalien, Fasern und Schmierstoffe angewiesen; ohne diese Vorprodukte drohen Stillstände. Transport- und Logistiksysteme werden zusätzlich getroffen, weil raffinierte Produkte wie Diesel, Kerosin und andere Mitteldestillate fehlen.

Makroökonomische Effekte

Energieintensive Branchen (Chemie, Metall, Bau, Papier, Glas, Keramik, Nahrungs- und Futtermittel) geraten in eine Doppelkrise. Fehlender Rohstoff, sowie teure/knappe Energie.Wertschöpfungsketten unterbrechen sich, ganze Industrieregionen verlieren ihre Basis, was zu Produktionseinbrüchen, Arbeitsplatzverlusten und massiven Preissteigerungen führt.

Betroffene Produktgruppen

Kunststoffe und Kunststoffprodukte: Verpackungen, Gehäuse von Elektrogeräten, Rohre, Folien, Autoteile, Fensterprofile, Isolierungen. Textilien und Fasern: Funktionskleidung, Sporttextilien, Teppiche, technische Textilien (Airbags, Gurte, Filterfasern). Chemikalien und Hilfsstoffe. Lösungsmittel, Wasch- und Reinigungsmittel, Farben, Lacke, Klebstoffe, Schmierstoffe. Pharmazeutika - viele Arzneimittelwirkstoffe und Hilfsstoffe greifen auf petrochemische Bausteine zurück. Agrarprodukte: Mineraldünger, Pflanzenschutzmittel und damit mittelbar viele Nahrungsmittel (Getreideprodukte, Fleisch, Milchprodukte über Futtermittelketten). Kraft- und Treibstoffe: Benzin, Diesel, Kerosin, Heizöl, Treibstoffe für Schifffahrt und Teile des Güterverkehrs.

Ich möchte nicht erleben, wenn diese Konsequenzen schon ziemlich bald zuschlagen werden, erst dann dürfte das Verständnis reifen, wie wichtig die fossilen Rohstoffe sind. Nun kann sich jeder einmal Gedanken darüber machen, wie absurd die Energiewende ist und ein große Wissenslücke offenbart.
 
@werderlpz Du hast teilweise mal wieder meine Aussagen nicht richtig gelesen oder verstehst sie nicht, stattdessen unterstellst du mir ich würde dich und andere versuchen mundtot zu machen.

Wegen mir diskutiert den ganzen Tag über eure Themen. Eure Familien sind damit sicher ganz fein.

Werder Bremen scheint da komplett uninteressant zu sein. So lebhaft wie hier geht es während der Bundesligasaison selten zu, das würde mir zu denken geben !

Lg EFO
Was soll es denn aktuell groß über Werder zu diskutieren geben in der Sommerpause. Außerdem sind wir hier im Offtopic wo Werder eher nebensächlich ist.
 
Und wieder wird die Realität (massiv) verzerrt. Angst schüren, das ist das vorrangige Ziel, wie es scheint.

Hat im Rahmen der Energiewende und der wachsenden Einsicht in der Gesellschaft (nein, nicht bei unserem 'Experten') zur Notwendigkeit der gesellschaftlichen Transformation irgendjemand (eine geheime Weltregierung, irgendwelche obskuren (Finaz-)Eliten) beschlossen, dass ab morgen oder ab nächstem Jahr oder ab 2030 keinerlei fossile Brennstoffe mehr verwendet werden dürfen?!
Transfomation ist - auch in diesem Zusammenhang - ein Prozess, der länger andauern wird.

Die gesellschaftliche Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen in vielen Lebewnsbereichen deutlich zu verrigern, das ist ein reales und - auch - dank technologischer Entwicklungen realistisches Ziel. Da können ängstliche Menschen, Zweifler und Leugner noch so viel tippseln.
 
Die gesellschaftliche Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen in vielen Lebewnsbereichen deutlich zu verrigern, das ist ein reales und - auch - dank technologischer Entwicklungen realistisches Ziel. Da können ängstliche Menschen, Zweifler und Leugner noch so viel tippseln.

Erdgas lässt sich als Brennstoff sogar Problemlos ersetzen. Durch Wasserstoff. Wasserstoff in der Hohen Menge wird aber erst Verfügbar sein, wenn wir zur Stromerzeugung keine Fusilien Brennstoffe mehr brauchen, nur noch zum Heizen.

Öl Heizung kann man auch ganz Einfach ersetzen. Entweder durch Fernwärme oder aber durch Wärmepumpe in Verbindung mit Photoatalkanlagen.

Öl als Rohstoff kann man auch durch den Pflanzlichen Rohstoff ersetzen. Auch da ist eine Kohlenstoffkette erhalten.

Erdgas als Rohstoff um Düngermittel herzustellen ? Da gibt es auch Alternativen. Da meine ich nicht die Partei ( Das sage ich hier extra )

Kein Mensch muss mit Öl oder Gas Heizen.

Wäre ich Haus Eigentümer, würde ich mit Wärmepumpe Heitzen. Und der Strom würde für mein Haushalt von der Sonne kommen. Förderung hat die abgewählte Regirung genug auf dem Weg gebracht, wer alle Förderungen ausnutz hätte sein Haus fast für lau umbauen und umrüsten können.
Bis zu 80 % der Kosten wären drin gewessen. Die Restlichen 20 % sind durch Einsparung der Heitzkosten schnell wieder drin.
 
Entweder durch Fernwärme oder aber durch Wärmepumpe in Verbindung mit Photoatalkanlagen.

Fernwärme ist ein Abfallprodukt der Industrie. 1. Kaum irgendwo vorhanden 2. Sind wir gerade dabei die Industrie abzuschaffen
Wärmepumpe & PV funktioniert auch nur im Eigenheim vernünftig.

Es gibt nicht die eine Lösung für alles. Wir werden damit leben müssen, dass wir nicht von heute auf morgen alles umkrempeln können. Das wird ein ganz langer Prozess. Wer da von 2030 oder 2035 redet, ist in meinen Augen nicht realitätstauglich.
 
Um auf eine Kernfrage von Dir einzugehen, möchte ich ausführen was passierte, wenn Öl und Gas als Rohstoffe vollständig ausfielen, kollabierten zuerst zentrale chemische Grundstoffketten, anschließend gerieten nahezu alle Industriebranchen und viele Alltagsprodukte unter Druck oder fielen ganz weg.

Rolle von Öl und Gas als Rohstoff

Öl und Gas dienen nicht nur der Energieerzeugung, sondern sind Basisrohstoffe für die Chemieindustrie (z.B. Naphtha aus Rohöl, Erdgas als Feedstock). Etwa 95% aller Industrieerzeugnisse benötigen in irgendeiner Stufe chemische Vorprodukte, die stark von Öl- und Gasderivaten abhängen.

Beispiel: Aus Naphtha und Erdgas werden über Steamcracker (petrochemische Anlage) und Synthesen Stoffe wie Ethen, Propen, Benzol, Ammoniak und Methanol erzeugt, die dann in Kunststoffen, Lösungsmitteln, Düngern und vielen Spezialchemikalien landen.

Aktuell haben wir durch die Schließung der Straße von Hormus (und noch ein paar andere Einflussfaktoren) einen Engpass von ca. 30 %. Daher habe ich die Kettenreaktion einmal aufgeführt.

Logische Kette der Reaktionen

Wegfall petrochemischer Grundstoffe

Ohne Öl und Gas fehlen Naphtha, Flüssiggas (LPG) und andere petrochemische Einsatzstoffe für Steamcracker. Basischemikalien wie Ethylen, Propylen, Aromaten, Ammoniak (aus Erdgas) und Methanol brechen weg oder werden extrem knapp.

Zusammenbruch der Kunststoff‑ und Faserkette

Kunststoffe (PE, PP, PVC, PET, PS etc.) sind direkt von diesen Grundchemikalien abhängig. Ebenso synthetische Fasern wie Nylon, Polyester, Elastan und hochelastische Textilfasern, die aus petrochemischen Vorprodukten hergestellt werden.

Folgen für Spezialchemikalien, Pharma und Agrochemie

Lösungsmittel, Lackrohstoffe, Klebstoffe, Additive, Schmierstoffe und Elektrochemikalien benötigen Öl- und Gasderivate als Ausgangsstoffe. Arzneimittelwirkstoffe, Pflanzenschutzmittel und viele Zusatzstoffe in Nahrungs- und Futtermitteln basieren ebenfalls auf petrochemischen Zwischenprodukten.

Ausfall von Düngemitteln und Agrarchemie

Erdgas ist zentrales Ausgangsmaterial für Ammoniak über das Haber-Bosch-Verfahren, Daraus entstehen Stickstoffdünger. Ein wegfallender Gas-Rohstoff senkt die Düngemittelproduktion drastisch, was die Getreideproduktion und damit die Rohstoffe für Brot und andere Teigwaren massiv reduziert und verteuert.

Kaskade in nachgelagerten Industrien

Automobil-, Bau-, Elektro-, Konsumgüter- und Textilindustrie sind auf Kunststoffe, Spezialchemikalien, Fasern und Schmierstoffe angewiesen; ohne diese Vorprodukte drohen Stillstände. Transport- und Logistiksysteme werden zusätzlich getroffen, weil raffinierte Produkte wie Diesel, Kerosin und andere Mitteldestillate fehlen.

Makroökonomische Effekte

Energieintensive Branchen (Chemie, Metall, Bau, Papier, Glas, Keramik, Nahrungs- und Futtermittel) geraten in eine Doppelkrise. Fehlender Rohstoff, sowie teure/knappe Energie.Wertschöpfungsketten unterbrechen sich, ganze Industrieregionen verlieren ihre Basis, was zu Produktionseinbrüchen, Arbeitsplatzverlusten und massiven Preissteigerungen führt.

Betroffene Produktgruppen

Kunststoffe und Kunststoffprodukte: Verpackungen, Gehäuse von Elektrogeräten, Rohre, Folien, Autoteile, Fensterprofile, Isolierungen. Textilien und Fasern: Funktionskleidung, Sporttextilien, Teppiche, technische Textilien (Airbags, Gurte, Filterfasern). Chemikalien und Hilfsstoffe. Lösungsmittel, Wasch- und Reinigungsmittel, Farben, Lacke, Klebstoffe, Schmierstoffe. Pharmazeutika - viele Arzneimittelwirkstoffe und Hilfsstoffe greifen auf petrochemische Bausteine zurück. Agrarprodukte: Mineraldünger, Pflanzenschutzmittel und damit mittelbar viele Nahrungsmittel (Getreideprodukte, Fleisch, Milchprodukte über Futtermittelketten). Kraft- und Treibstoffe: Benzin, Diesel, Kerosin, Heizöl, Treibstoffe für Schifffahrt und Teile des Güterverkehrs.

Ich möchte nicht erleben, wenn diese Konsequenzen schon ziemlich bald zuschlagen werden, erst dann dürfte das Verständnis reifen, wie wichtig die fossilen Rohstoffe sind. Nun kann sich jeder einmal Gedanken darüber machen, wie absurd die Energiewende ist und ein große Wissenslücke offenbart.
Heritage Foundation in Reinform.
 
Wäre ich Haus Eigentümer, würde ich mit Wärmepumpe Heitzen. Und der Strom würde für mein Haushalt von der Sonne kommen. Förderung hat die abgewählte Regirung genug auf dem Weg gebracht, wer alle Förderungen ausnutz hätte sein Haus fast für lau umbauen und umrüsten können.

Ich bin Hausbesitzer. Eine Umrüstung würde mich (nach Förderungen) zwischen 45.000 und 55.000 Euro kosten. "Für lau" seh ich da nicht wirklich.
 
Ich bin Hausbesitzer. Eine Umrüstung würde mich (nach Förderungen) zwischen 45.000 und 55.000 Euro kosten. "Für lau" seh ich da nicht wirklich.
Same. Weil's mit der WP alleine im Zweifel nicht getan ist. Würde ich alle Maßnahmen durchführen, mein relativ altes Haus energetisch zu sanieren, wäre ich im sechstelligen Bereich. Das amortisiert sich evtl. mal im Leben meiner Enkel. Da meine "Älteste" aber gerade mal 9 ist, ist das noch ein bisschen hin.
 
Ich bin Hausbesitzer. Eine Umrüstung würde mich (nach Förderungen) zwischen 45.000 und 55.000 Euro kosten. "Für lau" seh ich da nicht wirklich.
Muss ich ehrlich unterschreiben.

Ich bin großer Befürworter dieser Technologien, aber nicht für jeden ist das aktuell erstrebenswert und vor allem lohnenswert.
Ob das jetzt sooo teuer wird wie von dir kalkuliert, keine Ahnung. Hab ich mich noch nicht mit beschäftigt, solange meine Heizung noch läuft.

Photovoltaik hingegen habe ich schon so oft durchgerechnet, aber es lohnt sich einfach nicht finanziell. Bestenfalls ein +-0. Ist einfach immer noch zu teuer in der Anschaffung, bzw. die Amortisierung dauert viel zu lange.
 
Ob das jetzt sooo teuer wird wie von dir kalkuliert, keine Ahnung.

Wenn man komplett bei Null anfängt, weil man von Elektrospeicherheizungen kommt, ist das so. Und ich habe schon eine Fassadendämmung und neue Fenster.

Die einzige, wirtschaftliche Alternative die ich im Moment sehe, sind Inverter-Splitklima Geräte. Die Installation kostet einen Bruchteil. Ist aber halt im Winter keine "schöne" Wärme, da immer ein Luftzug herrscht.
 
Die einzige, wirtschaftliche Alternative die ich im Moment sehe, sind Inverter-Splitklima Geräte. Die Installation kostet einen Bruchteil. Ist aber halt im Winter keine "schöne" Wärme, da immer ein Luftzug herrscht.
Geht. Ich hab so ein Teil im Büro hängen. Nervt mich gar nicht. Die Klimatisierung im Sommer ist da schlimmer, weil es schnell kalt wird. Kommt aber auch drauf an wo das Teil angebracht ist.

Ist ja auch häufig in Ferienhäusern verbaut und ist deutlich günstiger als die Heizung.
 
Fernwärme ist ein Abfallprodukt der Industrie. 1. Kaum irgendwo vorhanden 2. Sind wir gerade dabei die Industrie abzuschaffen
Wärmepumpe & PV funktioniert auch nur im Eigenheim vernünftig.

Es gibt nicht die eine Lösung für alles. Wir werden damit leben müssen, dass wir nicht von heute auf morgen alles umkrempeln können. Das wird ein ganz langer Prozess. Wer da von 2030 oder 2035 redet, ist in meinen Augen nicht realitätstauglich.

So wie es ausschaut bis du der Rechten Ecke nicht abgeneigt.

Nein. Die Industrie wird nicht abgeschafft.
Die Industrie bellt gerade wegen Kostendruck ganz laut. Vieles ist aber ein verschlaffen in der Umstrukturierung vor allem in den Arbeitsprozessen. Wo zwei Parteien ganz viel Wert drauf legen, das die Industrie hier in Deutschland sich bitte nicht verändern möge.

Fernwärme entsteht an vielen Standorten in Deutschland.

Wilhelmshaven bekommt ein Datencenter, was viel Wärme produziert, diese soll dann auch für Fernwärme genutzt werden. Dazu muss die Stadt noch ein Konzept entwickeln.

(Dazu braucht man eben auch Mehrheiten für so ein Konzept und hoffe das diese auch bei der Wahl im Herbst zu stande kommt. Dazu muß diese Braune Partei so klein wie möglich sein und die Sozialdemokraten so groß wie möglich werden.)

Und Wärmepumpe mit PV ja, da funktioniert es am besten. Aber es ist nicht auszuschließen das es in kleineren Mehrfamilienhäuser wo der Vermitter Eigentümer ist, das es auch dort funktionieren kann. Dazu braucht es aber meist eine Grundsanierung. Das dauert Jahre.

Das Verbrenner aus 2035 bezieht sich auf PKWs nicht auf Heizung nicht auf Energieversorgung. Kann man aber auch hinbekommen. (Gasthermen können meist auch Wasserstoff verbrennen.) Dann entsteht kein CO2 sondern Wasser als Abfallprodukt. Wo sich der Kreis wieder schließt. Wer Wasserstoff herstellen möchte braucht Wasser und Energie also Strom. Der beste Strom kommt am Besten von der Windenergie. Und da wird in der Nordsee schon viel von produziert.

PkWs mit Verbrennermotoren dürfen ab 2035 nicht mehr als neu Fahrzeug zugelassen werden. Was die Industrie aber macht weiter Verbrenner produzieren. Da muss die Autoindustrie aber selber handeln und nicht auf die braunen hoffen. Denn die Chinesen haben uns da schon längst überholt. Zwar mit 80 % Förderung auf Produktionskosten aber das ist eine andere Sache. Da hätten die Europäer mal aufwachen müssen und früher auf E-Mobilität setzen müssen.
 
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