Klimapolitik, Energiewende, Fridays For Future....

Aufgrund dieser Diskussion wird der User von einigen eurerseits angespannt angegangen. Lockere, ungezwungene Diskussionen sehen anders aus, ohne Unterstellungen dies und jenes geschrieben zu haben.

Ganz allgemein gefragt, was versprecht ihr euch von den tagelangen, immer gleichen Diskussionen um diese Themen ? Die Natur interessiert es nicht, sie geht weiter ihren Weg.

Draußen warten schöne Schwimmbäder, kühlt euch ab, macht was sinnvolles aus eurem Tag als hier in einem Fußballforum tagtäglich über Klima usw. die Zeit zu vergeuden.
Bitte, geh sonnenbaden/schwimmen - niemand hält dich. Du kannst aber auch mitlesen, wer weiß, vielleicht erweitert das deinen Horizont bzgl. Energiewende?
Und nebenbei, ist dieser 'Experte' evtl. dein Schwippschwager oder auf der Arbeit dein Vorgesetzter? :D
Wie @*Eisbaer* schon richtig anmerkte, kommt der ursächliche Input nicht von denen, die antworten.
 
Was im Forum keiner versteht ist die Tatsache, dass die Energiewende aktuell die Wirtschaftsnation BRD zerstört. Selbst wenn man akzeptierte, dass der Mensch Hauptverursacher des Klimawandels sein soll, ist der gewählte Lösungsweg der Weg in den Abgrund.

Hat mal irgendwer sich umgehört, wie das Massensterben der Firmen gerade so für Konsequenzen hat. Meint irgendwer, Firmen die hier in Scharen abwandern werden jemals wieder nach Deutschland kommen ? Dieses Land hatte nur eine Ressource und das waren die qualifizierten Menschen.

Länder, Kommunen, Städte - alle sind Pleite. BW verliert seine Automobilindustrie, BASF ist aus Ludwigshafen bereits zu großen Teilen in China. Ich zähle hier nicht alle Firmen auf, aber eines ist gewiss. Jede Firma benötigt preiswerte und zuverlässige Energie um produktiv sein zu können. Das ist vorbei, irreversibel und man muss gar kein Hellseher sein um zu erkennen, was das für die Sozialsysteme bedeutet.

Ich werde heute noch eine kleine Zusammenstellung derjenigen Dinge machen, die wir schon sehr bald nicht mehr werden beziehen können, weil die Rohstoffe nicht mehr vorhanden sind.
Frage:
Wie kommst du auf die Idee, dass es eine einzige Ursache für wirtschaftliche Fehlentwicklungen in Deutschland gibt?

Geht es nicht vielmehr um komplexe Zusammenhänge unterschiedlichster Einzelfaktoren, die sich alle mehr oder weniger gegenseitig beeinflussen?
 
Um auf deine Anmerkung ich beziehe keine Position einzugehen, mich hat noch nie dieses Thema interessiert, weil ich mein Leben genießen möchte. Was warum wie weshalb passiert, warum es immer wärmer wird hat mich bis heute nie interessiert. Ich konzentriere mich lieber auf mein eigenes Leben, welches ich zum Glück weiterhin jeden Tag gestalten kann.

Deine Haltung finde ich erschreckend. Ja, ich will auch mein Leben genießen und gestalten, aber ein bisschen über die eigene kleine Welt hinausschauen und auch an unsere Kindergeneration denken, das scheint mir eine Selbstverständlichkeit. Keine Ahnung, wie alt du bist, aber falls du in den 80ern schon am Start warst, warst du mit dieser Haltung wahrscheinlich auch gegen die Einführung des Katalysators.
 
Bitte, geh sonnenbaden/schwimmen - niemand hält dich. Du kannst aber auch mitlesen, wer weiß, vielleicht erweitert das deinen Horizont bzgl. Energiewende?
Und nebenbei, ist dieser 'Experte' evtl. dein Schwippschwager oder auf der Arbeit dein Vorgesetzter? :D
Wie @*Eisbaer* schon richtig anmerkte, kommt der ursächliche Input nicht von denen, die antworten.
Weshalb machst du mich persönlich an, unterstellst mir zudem mit dem User verwandt zu sein ? Außerdem bin ich seit Ende 2014 aus gesundheitlichen Gründen Frührentner.

Es ist egal wer wann mit den ganzen Diskussionen angefangen hat, einige von euch schaffen es nicht das Andersdenkende zu akzeptieren, egal wie schräg alles klingt.

Ich erweitere meinen Horizont mit den für mich wirklich wichtigen Dingen. Wie schaffe ich es künftig dauerhaft gesund zu bleiben, nicht wieder ins Krankenhaus zu müssen. Das ist nämlich wirklich lebenswichtig.

@Südstern Ich bin 1978 geboren.

Lg EFO
 
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Frage:
Wie kommst du auf die Idee, dass es eine einzige Ursache für wirtschaftliche Fehlentwicklungen in Deutschland gibt?

Gute Frage: Nein, es gibt niemals nur eine einzige Ursache.
Geht es nicht vielmehr um komplexe Zusammenhänge unterschiedlichster Einzelfaktoren, die sich alle mehr oder weniger gegenseitig beeinflussen?

Ich könnte die überbordende Bürokratie nennen, die die KMU´s kaum bewältigen können. Ich könnte die hohe Steuer- und Abgabenlast nennen, offensichtlich reichen 1 Billionen Steuern noch lange nicht und so könnte man das ewig fortführen.

Tatsache aber ist, neben vielen Ursachen, dass JEDE Firma auf preiswerte Energie angewiesen ist. Ist das nicht gegeben, wandern die Betriebe die es können ab, die anderen machen einfach den Laden dicht. Damit versiegt die Versorgungskette in allen Bereichen und genau das ist es, was wir über die Energiewende eingeleitet haben.

Das Traurige ist, dass sich das nicht mehr korrigieren lässt und man an den Klimazielen scheitern wird, das Geld der Anderen ist nicht mehr da. Hinzu kommen die Sperrung der Straight of Hormus und die Blockadehaltung gegenüber Russland. Es kommt keine Energie mehr durch und das Märchen, im Irankonflikt würde man eine Lösung erzielen wollen ...
 
Aufgrund dieser Diskussion wird der User von einigen eurerseits angespannt angegangen. Lockere, ungezwungene Diskussionen sehen anders aus, ohne Unterstellungen dies und jenes geschrieben zu haben.

Ganz allgemein gefragt, was versprecht ihr euch von den tagelangen, immer gleichen Diskussionen um diese Themen ? Die Natur interessiert es nicht, sie geht weiter ihren Weg.

Draußen warten schöne Schwimmbäder, kühlt euch ab, macht was sinnvolles aus eurem Tag als hier in einem Fußballforum tagtäglich über Klima usw. die Zeit zu vergeuden.

Lg EFO
Nichts für ungut, aber war nicht genau das der Grund für das Verbot von politischen Diskussionen hier im Forum? Das hier gerade ignoriert wird.

Wenn jemand kontroverse Themen postet und jede inhaltliche Auseinandersetzung damit direkt abbügelt und persönlich wird, dann muss man die Schuld nicht bei denen suchen, die sich dem inhaltlich stellen.

Und ich meine explizit nicht mich damit. Ich trolle nur rum, weil ich eine inhaltliche Auseinandersetzung mit ThePundit oder generell Schwurblern für sinnlos halte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aufgrund dieser Diskussion wird der User von einigen eurerseits angespannt angegangen
Ich habe dich ironisierend angegangen, weil
1. du offensichtlich Ursache und Wirkung/Reaktion nicht trennen möchtest,
2. weil ich - anders als du - sehr wohl eine Position zu dem hier von P. verbreiteten Kram habe,
3. weill ich nach wie vor mit den inhaltsleeren 'angespannt angegangen' und 'geht ins Freibad' Anmerkungen nichts, so rein gar nichts anfangen kann.
Dazu könnte ich meine gesundheitlichen Einschränkungen von links nach rechts aufzählen, die mich eben nicht daran hindern, Position zu beziehen, Bullshit als solchen zu bennenn und derartiges Geschwurbel nicht unwidersprochen zu lassen.
Dir weiter gute Gesundheit, Bowling, aber wäre es nicht vielleicht besser, die lesende Rolle einzunehmen?
 
Gute Frage: Nein, es gibt niemals nur eine einzige Ursache.


Ich könnte die überbordende Bürokratie nennen, die die KMU´s kaum bewältigen können. Ich könnte die hohe Steuer- und Abgabenlast nennen, offensichtlich reichen 1 Billionen Steuern noch lange nicht und so könnte man das ewig fortführen.

Tatsache aber ist, neben vielen Ursachen, dass JEDE Firma auf preiswerte Energie angewiesen ist. Ist das nicht gegeben, wandern die Betriebe die es können ab, die anderen machen einfach den Laden dicht. Damit versiegt die Versorgungskette in allen Bereichen und genau das ist es, was wir über die Energiewende eingeleitet haben.

Das Traurige ist, dass sich das nicht mehr korrigieren lässt und man an den Klimazielen scheitern wird, das Geld der Anderen ist nicht mehr da. Hinzu kommen die Sperrung der Straight of Hormus und die Blockadehaltung gegenüber Russland. Es kommt keine Energie mehr durch und das Märchen, im Irankonflikt würde man eine Lösung erzielen wollen ...
Darauf wollte ich hinaus.


Gibt noch zahlreiche weitere Faktoren, die großen Wirkung zeigen.


Und jetzt (@BOWLINGEFO hat es "befohlen" ;-) )
... noch ein wenig Vitamin D tanken (gibt´s sogar gratis ... und das in Deutschland; nicht dass ich noch Sonnensteuer zahlen muß)
 
@sergeant_mumm

1. Jeder ist für seine Reaktion selbst verantwortlich. In eurem Falle also nicht der Verursacher aller Diskussionsthemen, sondern alle die darauf reagieren. Der Diskussionsverursacher ist wiederum für seine Reaktion auf eure Antworten verantwortlich.

2. Korrekt, du äußerst mit anderen User seit einigen Tagen eure Meinungen zu diversen Themen, was sich wiederholt, ihr euch also im Kreise dreht.

3. Reaktionen wie Bullshit, Geschwurbel zeigen, dass Meinungen, Sichtweisen welche dir nicht passen entsprechend abgewertet werden. Tolerant ist das nicht.

Da stimme ich dir zu, für meine Gesundheit samt Lebensqualität ist das Lesen besser.

Lg EFO
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeder ist für seine Reaktion selbst verantwortlich. In eurem Falle also nicht der Verursacher aller Diskussionsthemen, sondern alle die darauf reagieren. Der Diskussionsverursacher ist wiederum für seine Reaktion auf eure Antworten verantwortlich.
Für mich bleibt das eine Umkehr der Situation. Hier wurde wiederholt friedlich kommentiert, woraufhin ThePundit persönlich reagierte. Etwas, was er sowieso ständig hier im Forum macht, wenn ihm andere Meinungen nicht gefallen.

Wenn er auf mein Getrolle so reagiert, wen juckt es? Damit komm ich klar.

Mir ist schon klar, dass man auch kontroverse Themen nicht einfach verbieten sollte (allerdings ist das hier sonst ja auch nicht gestattet), jedoch halte ich das gezielte Verbreiten von politischer Agenda und offensichtlicher Fake News schon für sehr kritisch, da das gerade im linksgrünversifften Bremen (oder Werder) garantiert nicht ignoriert wird.
Es rennen hier schon genug offensichtlich Braune rum und wir wissen es alle und versuchen es in den Diskussionen zu ignorieren. Ein solches Thema kann man aber nicht ignorieren.
 
Es gab hier die Reaktion eines Moderators, der erkannt hat, das man das Leugnen des von uns Menschen verursachten Klimawandels hier im Forum nicht einfach so stehen lassen kann. Dieser Moderator hat unaufgeregt reagiert und indirekt, so das es doch ein jeder verstehen müsste, souverän klar gestellt, dass dieses Art "Schwurbelei" einfach nicht geht, indem er einfach wirkliche Fakten zur Sprache brachte!
Der andere Moderator....steigt mit Vorwürfen und wie er zugibt in völliger Unkenntnis und ebensolchen Desinteresse an der Materie in die Diskussion ein und bringt diverse Vorschläge, wie die "Gegenpartei", die anders Denkenden, oder sollte ich besser sagen die richtig Denkenden, am besten die Füße still zu halten haben und "Toleranz" zeigen sollten Finde den Fehler!!!
In dem Fall erinnere ich mich, gab es schon mal die Situation, in der es der Feststellung bedurfte...es ist nicht immer Moderator drin, wo Moderator drauf steht. Es ist nicht verwerflich von einem Thema keine Ahnung zu haben oder sich nicht dafür zu interessieren, aber die Bevormundung war einfach fehl am Platz...warum?, na ???... weil ein Moderator bereits gut und richtig moderiert hat
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, nichts Neues.

Dieser Text ist ein klassisches Beispiel für eine strategische Desinformationskampagne, die versucht, die Energiewende durch gezielte Auslassungen, emotionale Aufladung und den Verzicht auf jeden Vergleich zu diskreditieren.

Der Text besteht fast ausschließlich aus Halbsätzen, die wahr sind, aber in eine falsche Gesamtperspektive gesetzt werden.

Um dezidiert gegenzuhalten:

- Rohstoffe und Herstellung („materialintensive Industrie“)
Ja, Windenergieanlagen benötigen große Mengen an Stahl, Beton und Kupfer. Das ist keine Besonderheit, sondern eine Grundbedingung jeder industriellen Energieerzeugung.

Der entscheidende Punkt, der in der Kritik regelmäßig fehlt: Nicht der absolute Materialeinsatz ist relevant, sondern der Ertrag über die Lebensdauer. Und hier schneidet Windenergie klar besser ab.

Pro erzeugter Kilowattstunde liegen sowohl der Ressourcenverbrauch als auch die Treibhausgasemissionen deutlich unter fossilen und auch unter nuklearen Systemen.

Die Fokussierung auf seltene Erden ist zudem selektiv. Erstens sind sie nicht in allen Anlagentypen erforderlich, zweitens arbeitet die Branche aktiv an Alternativen. Wer diesen Punkt isoliert hervorhebt, ignoriert systematisch die Gesamtbilanz.

- Flächenverbrauch („dauerhaft zerstört“)
Der Begriff „Zerstörung“ ist hier bewusst dramatisierend. Tatsächlich handelt es sich überwiegend um punktuelle Eingriffe. Selbst wenn man Fundament, Zuwegung und Kranflächen berücksichtigt, bleibt der überwiegende Teil der Fläche weiterhin nutzbar – insbesondere landwirtschaftlich.

Der Vergleich mit tatsächlich flächenintensiven Energieformen wird dabei auffällig vermieden: Braunkohletagebaue zerstören ganze Landschaften über Jahrzehnte bis Jahrhunderte hinweg und hinterlassen irreversible Veränderungen. Windenergie greift dagegen lokal ein, nicht flächig-systemisch.

Wer beides gleichsetzt, argumentiert nicht sachlich, sondern verzerrt bewusst die Dimensionen.

- Artenschutz (Vögel, Fledermäuse)
Ja, es gibt Kollisionsopfer. Das ist unstrittig.

Was jedoch regelmäßig unterschlagen wird: Im Gesamtkontext anthropogener Ursachen ist die Zahl vergleichsweise gering. Gleichzeitig ist richtig, dass bestimmte Arten stärker betroffen sind – genau deshalb existieren umfangreiche Genehmigungsverfahren, Standortanalysen und technische Schutzmaßnahmen.

Die Debatte wird häufig emotional geführt, während gleichzeitig wesentlich größere Gefährdungsfaktoren (Lebensraumverlust, Landwirtschaft, Klimawandel) ausgeblendet werden. Das ist keine ausgewogene Priorisierung von Artenschutz, sondern selektive Problemfokussierung.

- Chemikalien und PFAS („Ewigkeitsstoffe“)
Auch hier wird ein reales Thema überproportional aufgeladen. Ja, es kommen Betriebsstoffe zum Einsatz. Das gilt jedoch für jede industrielle Infrastruktur.

Der Unterschied: Für Windenergieanlagen gelten strenge regulatorische Vorgaben, insbesondere im Wasserrecht, inklusive technischer Sicherungssysteme. Parallel arbeitet die Branche an Alternativen zu problematischen Stoffen wie PFAS und SF₆.

Die implizite Darstellung, Windkraft sei hier ein Sonderrisiko, hält einer vergleichenden Betrachtung nicht stand.

- Lärm und Infraschall
Das Thema wird seit Jahren intensiv untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig: Für Infraschall gibt es keinen belastbaren Nachweis gesundheitlicher Schäden.

Was bleibt, ist hörbarer Schall, der je nach Situation als störend empfunden werden kann. Genau dafür existieren klare gesetzliche Grenzwerte und Genehmigungsverfahren.
Die wiederkehrende Vermischung von Infraschall, subjektiver Wahrnehmung und gesundheitlichen Effekten ist weniger wissenschaftlich als vielmehr strategisch motiviert, um Windkraft in Misskredit zu bringen.

- Rückbau und Rotorblätter („Abfallproblem“)
Richtig ist: Faserverbundstoffe sind anspruchsvoll in der Verwertung.

Unterschlagen wird: Es existieren bereits heute funktionierende Entsorgungs- und Verwertungswege (z. B. Zementindustrie), und neue Anlagen werden gezielt recyclingfreundlicher konstruiert.
Die Darstellung eines ungelösten „Abfallproblems“ ignoriert sowohl den technischen Fortschritt als auch den Umstand, dass andere Energieformen deutlich problematischere Hinterlassenschaften erzeugen – von CO₂ bis hin zu hochradioaktiven Abfällen.

- Der eigentliche Denkfehler
Der zentrale Schwachpunkt des Votrags von P. ist nicht ein einzelnes Detail, sondern der fehlende Vergleichsmaßstab.

Windenergie wird isoliert betrachtet, als gäbe es eine risikofreie Alternative. Diese existiert nicht. Jede Form der Energieerzeugung hat ökologische, technische und gesellschaftliche Kosten.

Fossile Energien verursachen kontinuierliche Emissionen mit globalen und langfristig irreversiblen Folgen. Kernenergie reduziert zwar CO₂, verschiebt aber (hohe) Risiken in die Zukunft durch nicht vorhersagbare Unfälle (Tschernobyl, Fukushima) sowie die (immer noch ungelöste) Endlagerproblematik über sehr lange Zeiträume.

Vor diesem Hintergrund ist die relevante Frage nicht, ob Windenergie frei von Nachteilen ist – sondern wie sie im Vergleich abschneidet. Und genau dieser Vergleich fällt in nahezu allen systematischen Analysen zugunsten der erneuerbaren Energien aus.

Wer diesen Vergleich ausblendet, argumentiert nicht neutral, sondern konstruiert ein verzerrtes Bild.
Zudem ist Windenergie zusammen mit Solarenergie oder auch alleine betrachtet die Günstigste Stromerzeugung die es gibt.

Wind und Sonne ist unendlich vorhanden.
Sonne ist durchschnittlich 12 Stunden am Tag Verfügbar. Wind ist 24 Stunden am Tag verfügbar, unterschiedlich stark, dennoch ständig verfügbar. Gebe es kein Wind, gebe es kein Wetter. Windstille ist Physikalisch unmöglich. (Schulwissen)

Dazu ist noch zu wissen, die neueste Generation von Windräder ist 10 mal effektiver als die älteren Generation.

Die Fläche die für Windräder versiegelt wird, ist nicht der Rede wert. Ein einziges Atomkraftwerk versiegelt mehr Fläche als 1.000 Windräder.

Windräder verbrauchen kein Kühlwasser.
Atomkraftwerke schon. Auch in diesen Sommer wird das Flußwasser in Frankreich knapp. So das Deutschland Strom an Frankreich verkaufen muss also mehr Strom produzieren als wir verbrauchen.

Du Sargent hast schon das Wesentliche gesagt. Vielen Dank dafür. 100 % Zustimmung dafür.
 
Frage:
Wie kommst du auf die Idee, dass es eine einzige Ursache für wirtschaftliche Fehlentwicklungen in Deutschland gibt?

Geht es nicht vielmehr um komplexe Zusammenhänge unterschiedlichster Einzelfaktoren, die sich alle mehr oder weniger gegenseitig beeinflussen?
Zumindest ist die Energiewende in Deutschland nicht das Problem. Sondern eine Ausrede die nicht umdenken können. Ihren Unternehmerischen Horizont nie erweitert haben.
 
@werderlpz Du hast teilweise mal wieder meine Aussagen nicht richtig gelesen oder verstehst sie nicht, stattdessen unterstellst du mir ich würde dich und andere versuchen mundtot zu machen.

Wegen mir diskutiert den ganzen Tag über eure Themen. Eure Familien sind damit sicher ganz fein.

Werder Bremen scheint da komplett uninteressant zu sein. So lebhaft wie hier geht es während der Bundesligasaison selten zu, das würde mir zu denken geben !

Lg EFO
 
Die Natur interessiert es nicht, sie geht weiter ihren Weg.

Genau so, und nicht anders. Die Welt wird nicht im Werder-Forum gerettet.
Und jemanden zu "überzeugen" indem man ihn Schwurbler nennt oder in die rechte Ecke schiebt? Ernsthaft? Nichts aus den letzten Krisen gelernt, fällt mir dazu nur ein. Die immer schlechter werdende Diskussionskultur ist übrigens auch wissenschaftlich belegt.

Ich guck mir ab nächste Woche wieder die Berge in Österreich an. Berge anschauen soll ja angeblich helfen, den Klimawandel besser zu verstehen. Bin da immer offen für neue Methoden der Forschung.
 
@werderlpz Du hast teilweise mal wieder meine Aussagen nicht richtig gelesen oder verstehst sie nicht, stattdessen unterstellst du mir ich würde dich und andere versuchen mundtot zu machen.

Wegen mir diskutiert den ganzen Tag über eure Themen. Eure Familien sind damit sicher ganz fein.

Werder Bremen scheint da komplett uninteressant zu sein. So lebhaft wie hier geht es während der Bundesligasaison selten zu, das würde mir zu denken geben !

Lg EFO
Naja, das bin ich inzwischen gewohnt, zu hören, wir können nicht richtig lesen, wollen nicht verstehen, wir unterstellen, wir haben keine Ahnung, das ist inzwischen geschenkt. Statt dessen muss ich dich fragen wieso du plötzlich sehr persönlich wirst...was gehen dich die Familien der User an.
Sieh doch ein, dass du mal wieder über das Ziel hinaus geschossen bist...das Wörtchen sorry, hätte dir bestimmt gut zu Gesicht gestanden, aber so bleibt der fade Beigeschmack.
Damit ist die Sache für mich nun auch gegessen!!!
 
Naja, wer gefühlt den halben Tag in einem Fußballforum über Klimawandel usw. diskutiert beschäftigt sich zwangsläufig nicht mit der eigenen Familie, wäre bei mir nicht anders.

Dieser kleine Seitenhieb ist für dich also über das Ziel hinausgeschossen. Dass du hierbei von wir schreibst ist interessant, da ich lediglich auf deine Aussage einging, keine andere User erwähnte.

Daher ziehe bitte nicht andere in deine Kritik an mich hinein.

Lg EFO
 
Nur weil eine unwissende Menge an Menschen sich lautstark echauffiert, heißt das noch lange nicht, man läge richtig. Da die Meinungen (nicht das Wissen) bereits feststehen, gehe ich es von einer anderen Seite an. Wenden wir uns der regenerativen Energiegewinnung zu und fangen mit den Windkrafträder an:

Wie immer bevor eine Diskussion entstehen kann, müssen die Fakten auf den Tisch:

Rohstoffe und Herstellung

Windkraftanlagen beruhen auf einer hochmaterialintensiven Industrie (Stahl, Beton, Kupfer, Aluminium, Kunststoffe, Spezialmetalle, Isoliergase), die Förderung und Verarbeitung dieser Rohstoffe zerstört Landschaften, verursacht giftige Abwässer, belastet Böden und Gewässer und ist mit erheblichen Emissionen verbunden. Seltene Erden und bestimmte Spezialmetalle entstehen häufig unter ökologisch und sozial inakzeptablen Bedingungen in den Förderländern. Schon bevor das erste Windrad steht, hat seine Herstellung eine lange Kette von Umweltbelastungen ausgelöst, die räumlich und politisch aus dem Blickfeld der deutschen Energiewende liegen.

Flächenverbrauch, Bau und Infrastruktur

Für Fundamente, Zuwegungen, Kranstellflächen und Kabeltrassen werden große Flächen dauerhaft oder zumindest langfristig zerstört oder versiegelt. Wälder werden gerodet, Wege in bislang wenig erschlossenen Gebieten gebaut, Böden verdichtet und entwässert, mit Folgen für Wasserhaushalt, Erosion und Bodenfruchtbarkeit. Auch nach Abschluss der Bauphase bleibt eine technisierte Infrastruktur in der Landschaft zurück. Rückbau bedeutet nicht automatisch vollständige Renaturierung, sondern oft nur ein technisches Mindestmaß.

Es gibt sehr aufschlussreiche Videos dazu, das schmerzt beim Zusehen.

Eingriffe in Ökosysteme und Artenvielfalt

Windparks führen zu erheblichen Verlusten bei Vögeln und Fledermäusen durch Kollisionen mit den Rotorblättern, besonders betroffen sind Greifvögel, Zugvögel und ziehende Fledermausarten. Die Anlagen zerschneiden Lebensräume, verändern Wanderkorridore und führen dazu, dass sensible Arten ganze Gebiete meiden. Die Kombination aus Flächenverlust, Zerschneidung, Lärm und Bewegung der Rotoren schwächt ohnehin gestresste Ökosysteme zusätzlich.

Insekten, Bodenlebewesen und Bodenzustand

Rotierende Rotorblätter treffen große Mengen fliegender Insekten. In der Summe entstehen Verluste, die in ein ohnehin bestehendes Insektensterben hineinwirken. Unter und um Anlagen verändern sich mikroklimatische Bedingungen (Wind, Feuchte, Beschattung) und Bodenstruktur (Verdichtung, Drainage, Erosion), was Bodenorganismen und Humusaufbau beeinträchtigen kann. Damit wird ausgerechnet jener Boden geschwächt, der als Grundlage für Landwirtschaft, Wasserhaushalt und Kohlenstoffspeicher benötigt wird.

Chemikalien, Schmierstoffe und „Ewigkeitsstoffe“

Windanlagen enthalten zahlreiche Chemikalien. Schmieröle, Hydraulikflüssigkeiten, Kühlmedien, Korrosionsschutzmittel, Kunstharze, teils PFAS‑haltige Beschichtungen und sehr potente Isoliergase. Leckagen, Wartungsfehler oder Unfälle können dazu führen, dass diese Stoffe in Boden, Grundwasser oder Meeresumwelt gelangen, mit teils langfristigen Folgen, weil viele dieser Substanzen kaum abbaubar sind. Die Branche verweist oft auf technische Standards, aber technisch zulässig heißt nicht automatisch ökologisch unbedenklich, insbesondere wenn es um Stoffe mit Ewigkeitscharakter geht.

Lärm, Infraschall und Landschaftsbild

Windräder erzeugen dauerhaft Lärm und tieffrequente Schwingungen. Für Menschen und Tiere bedeutet das eine ständige Störung, auch wenn Grenzwerte eingehalten werden. Der industrielle Charakter von Windparks, hohe Türme, Drehbewegung, Nachtbefeuerung, verändert Landschaftsbilder grundlegend und entwertet vielerorts Erholungsräume und Kulturlandschaften. Die subjektive Wahrnehmung von Natur und Ruhe wird massiv beeinträchtigt, was in offiziellen Bewertungen oft nur als visuelle Beeinträchtigung verharmlost wird.

Lebensdauer, Rückbau und Abfallproblematik

Windräder haben eine begrenzte wirtschaftliche und technische Lebensdauer. Durch Re-Powering werden Anlagen teils deutlich vor ihrer möglichen technischen Nutzungsgrenze außer Betrieb genommen. Beim Rückbau entstehen erneut Baustellen, Transporte, Lärm und Eingriffe in Boden und Vegetation; Fundamente bleiben oft teilweise im Boden und schränken die Bodennutzung dauerhaft ein. Besonders problematisch sind die Rotorblätter. Faserverbundkunststoffe und Harze lassen sich bislang nur unzureichend recyceln und landen häufig in der Verbrennung oder als schwer verwertbarer Abfall, der über Jahrzehnte ungelöst bleibt. Die anstehende Welle von Altanlagen macht sichtbar, dass für den Müll der Energiewende kein ausgereiftes, flächendeckendes Kreislaufsystem existiert.

Systemische Blindstellen

Die offiziellen Bewertungen fokussieren oft auf Treibhausgase und Klimawirkung, blenden dafür aber andere Umweltkosten (Artenverlust, Landschaft, Boden, Chemikalien) teilweise aus oder gewichten sie stark herunter. Lokale Belastungen werden in Planungs- und Genehmigungsverfahren formal abgearbeitet, aber selten in ihrer Gesamtheit betrachtet, insbesondere nicht kumulativ über viele Anlagen und Projekte hinweg. Viele Schäden sind schleichend und irreversibel (Verlust alter Waldbestände, Bodenstruktur, Arten), während die Stromproduktion nur über eine begrenzte Zeit läuft.

Nur eine verantwortungslose Energiewende konnte solch ein Verbrechen auf den Weg bringen und bei aktuell über 30.000 WIndräder, geplant sind bis zu 60.000 gehen wir einer ökologischen Katastrophe entgegen, von den Konsequenzen einer kontinuierlichen Stromversorgung einmal ganz abgesehen.

Das werde ich als nächstes Thematisieren.
Weil du offensichtlich ein Anhänger von Fakten bist, weißt du sicherlich, dass fast jeder industrielle Prozess Rohstoffe, Flächen und Infrastruktur benötigt. D.h. wenn du mit deiner dramaturgischen Rhetorik Windkraft ablehnst, müsstest du konsequenterweise ebenso Kohle-, Gas-, Öl-, Atomkraftwerke, Autobahnen, Flughäfen, Industriegebiete etc. ebenfalls ablehnen. Und als faktentreuer Diskutant solltest du auch wissen, dass gerade bei fossilen und nuklearen Energiesystemen der Bedarf an Rohstoffen deutlich höher ist als bei Windrädern. Auch deshalb, weil fossile und nukleare Brennstoffe erst abgebaut und, oft über tausende von Kilometern, transportiert werden müssen, bevor diese an ihren Zielorten ihrem jeweiligen Verwendungszweck zugeführt werden können. Und somit stellt sich eine ähnliche Frage wie in meinem Post von 14:09 Uhr: Die entscheidende Frage lautet nicht, ob Windkraft Umweltauswirkungen hat, sondern wie diese im Vergleich zu den Alternativen ausfallen.

Besonders auffällig ist die Verwendung von Begriffen wie „Verbrechen“, „ökologische Katastrophe“ oder „verantwortungslose Energiewende“. Solche Formulierungen sollen Empörung erzeugen, ersetzen aber keine sachliche Bewertung. Und noch weniger sind es Fakten, auf denen du gerne pochst. Denn tatsächlich verursachen fossile Energieträger Jahr für Jahr gigantische Landschaftszerstörungen durch Tagebaue, Bohrungen, Pipelines und Fracking sowie enorme Mengen an Luftschadstoffen und Treibhausgasen. Dagegen hinterlässt eine Windenergieanlage zwar einen sichtbaren Eingriff, aber keinen dauerhaften Brennstoffverbrauch und keine kontinuierlichen Emissionen während des Betriebs.

Auch beim Artenschutz wird ein verzerrtes Bild von dir gezeichnet. Vogelschlag an Windrädern ist ein reales Problem, das durch Standortwahl, Abschaltalgorithmen und Schutzmaßnahmen reduziert werden muss. Die Behauptung einer bevorstehenden ökologischen Katastrophe durch Windkraft ignoriert jedoch, dass Habitatverlust durch intensive Landwirtschaft, Flächenversiegelung, Pestizideinsatz und Klimawandel für viele Arten deutlich gravierendere Ursachen des Rückgangs sind.

Besonders problematisch ist die zentrale Schlussfolgerung. Aus der Tatsache, dass Windkraft Umweltwirkungen besitzt, wird abgeleitet, die Energiewende sei insgesamt verantwortungslos. Das ist ein klassischer Fehlschluss. Jede Form der Energieerzeugung hat ökologische Kosten. Die relevante Frage lautet, welches Energiesystem bei gleicher Strommenge die geringsten Gesamtschäden verursacht. Wer diese Vergleichsperspektive ausblendet, betreibt keine auf Fakten basierende Analyse, sondern selektive Kritik.
 
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