Schwierig über ein Thema ohne neue Erkenntnisse zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen zu können. Wenn man beispielsweise Beträge für Kennet Eichhorn mit 16 Jahren und kolportierten 20 Millionen mit dem Angebot von 10+ Millionen für Stage vergleicht, dürfte man sich spätestens dann mit dem Sinn bzw. Unsinn der Preisgestaltung näher beschäftigen.
Es gibt keine Faustformel die solche Diskrepanzen berechnet, jedoch hat die IT University of Copenhagen in Kooperation mit Wissenschaftler der Universität Liechtenstein einen Algorithmus zur Spielerbewertung entwickelt, mit dessen Hilfe der Marktwert eines Fußballspielers automatisiert und auf Basis objektiver Daten berechnet werden kann. Dieses Regressionsmodell mit 29 Variablen liefert Ergebnisse, wodurch sich grobe Daumenwerte ableiten lassen.
Es gibt auch heuristische Modelle (Annäherung an ein Ergebnis, aber eben nicht exakt), die einen möglichst realistischen Marktpreis berechnen sollen. Plattformen wie Transfermarkt.de kombinieren Preisfindungsmodelle mit Community-Diskussionen, also nicht nur Statistik, sondern auch kollektive Erwartung.
Leider gibt es kein frei zugängliches Login für das o.g. Modell der Uni Liechtenstein und schon gar nicht die Offenlegung, welche Variablen zum Einsatz kommen, aber genau diese Hilfsmittel werden bei solchen Spieleranalysen angewendet werden. Die allgemeine Erwartungshaltung die transfermarkt.de berücksichtig, deren Gewichtung jedoch nicht angibt, dürfte die kleinste Variabel darstellen.