Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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Ich glaube die Causa Stage könnte Fritz Fluch oder Segen werden. Ich hoffe ihm ist das bewußt...
Ich glaube es ist egal was er macht es ist eh alles Falsch. Und ganz besonders bei Stage.

Für mich zählt am Ende was tatsächlich das Ergebnis seiner Arbeit ist. Und da zählt für mich das Ergebnis am Ende der Saison. Zwischen dem was möglich wäre, nach meiner Einschätzung des Kaders und dem was tatsächlich bei rauskommt. In dieser Saison war das zu wenig, das ist eindeutig.

Jetzt bin ich gespannt was er für ein Kader zusammen stellt und wo ich den Kader einordne. Bisher sieht es ja gut aus. Nur ist die aktuelle Saison noch nicht rum auch wenn kein Spiel mehr für uns zu spielen ist. Trotzdem in anderen Ligen ist die Saison noch nicht rum und CL Finale ist auch noch.
 
Ich glaube es ist egal was er macht es ist eh alles Falsch. Und ganz besonders bei Stage.

Für mich zählt am Ende was tatsächlich das Ergebnis seiner Arbeit ist. Und da zählt für mich das Ergebnis am Ende der Saison. Zwischen dem was möglich wäre, nach meiner Einschätzung des Kaders und dem was tatsächlich bei rauskommt. In dieser Saison war das zu wenig, das ist eindeutig.

Jetzt bin ich gespannt was er für ein Kader zusammen stellt und wo ich den Kader einordne. Bisher sieht es ja gut aus. Nur ist die aktuelle Saison noch nicht rum auch wenn kein Spiel mehr für uns zu spielen ist. Trotzdem in anderen Ligen ist die Saison noch nicht rum und CL Finale ist auch noch.
Ich bin ähnlich nüchtern aufgestellt... für mich zählt nächste Saison aufm Platz, Tabelle und Pokal ... Rest ist mir egal... ich wünsche ihm im übrigen auch alles Gute. Nur denke ich das die Causa Stage schon einen besonderen Meilenstein darstellt. Diese Personalie hat Zündstoff und Signalcharakter ... darüber sollte man sich bewußt sein.
 
Ich bin ähnlich nüchtern aufgestellt... für mich zählt nächste Saison aufm Platz, Tabelle und Pokal ... Rest ist mir egal... ich wünsche ihm im übrigen auch alles Gute. Nur denke ich das die Causa Stage schon einen besonderen Meilenstein darstellt. Diese Personalie hat Zündstoff und Signalcharakter ... darüber sollte man sich bewußt sein.

Man muss nur schauen, das man Signale nicht falsch deutet. Und das wird es am Ende sein.
 
Man muss nur schauen, das man Signale nicht falsch deutet. Und das wird es am Ende sein.
Ich glaube da gibt es nicht viel zu deuten, sondern die Fakten sind da relativ einfach. Hoffentlich nehmen die Werder Verantwortlichen nicht die Opferrolle ein, so nach dem Motto "Egal was ich tue, es wird mir immer negativ ausgelegt". Das ist nicht richtig und dann haben se schon verloren. Bei Erfolgen ist noch jeder hier zum Bremer Helden mutiert. Wenn man allerdings nur abarbeiten will und verwalten will. Das merken die Medien und Fans mittlerweile.

Gelingt es Werder so einen Spieler zu halten hat das absoluten Signalcharakter i. S. v. "Aufbruch". Wird er verkauft und wird gut ersetzt bzw. wird es eine gute Saison mit einer funktionierenden Mannschaft ist ebenfalls alles Tutti. Wird er verkauft und es wird eine schlechte Saison und es kommt kein adäquater Ersatz, dann wird ihm das um die Ohren fliegen.

Unabhängig von der Außenwirkung würde ich Stage behalten .., auch wenn er sich mit Hoffenheim einig ist. Er wird sich hier trotzdem voll reinhängen. Sein sportlicher Wert und auch als Antreiber ist höher einzuschätzen als die Ablösesumme. Er verkörpert genau das, was wir auf allen Positionen suchen.
 
Werder könnte sich noch etwas geschickter verhalten, zumindestens im wording. Jedes Jahr "Umbruch" zu verwenden, klingt rückwärtsgewand und irgendwie belastend, negativ und als Vorwegausrede. Das nimmt auch niemand mehr ab, lachen sich ja alle tot, wie viele Umbrüche Werder hat.
Das Wording Umbruch ist schon zutreffend. Weil bei Werder jeder Umbruch ständig verk.ackt wird. Und somit immer wieder ein neuer Umbruch folgen muss.
 
Dein Post impliziert fast so etwas wie einen „wird schon irgendwie“-Modus, der in der aktuellen Phase zwar nachvollziehbar ist, aber auch ein Stück weit zu kurz greift. Gerade bei Werder Bremen ist diese Spannung zwischen vorsichtigem Optimismus und tief sitzendem Misstrauen kein Zufall, sondern das Ergebnis einer ziemlich dichten und wiederkehrenden Erfahrung der letzten Jahre.

Die „Schwarzmalerei“, die du ansprichst, ist bei vielen Fans weniger eine Charaktereigenschaft als vielmehr ein erlerntes Schutzverhalten – oder zumindest eine naheliegende Konsequenz aus dem Erlebten. Wer Werder über längere Zeit verfolgt hat, hat mehrfach gesehen, wie sportliche Stabilität zwar angekündigt oder als Ziel formuliert wurde, sich aber nicht nachhaltig verfestigen konnte. Stattdessen dominierten Phasen zwischen Abstieg, knappen Rettungen und struktureller Unsicherheit. Auch Transferphasen wirkten dabei nicht selten eher reaktiv als strategisch konsolidierend.

Ein Beispiel dafür ist der Sommer 2016, wo die Verkäufe wie Vestergaard und Ujah zwar kurzfristig relevante Einnahmen (zusammen 24 Mio. €) entstanden, daraus aber kein stabiler, langfristiger Entwicklungspfad abgeleitet wurde. Entscheidend ist dabei weniger die einzelne Personalie als das Muster dahinter: wiederkehrende Kaderumbrüche unter finanziellen und sportlichen Drucksituationen, ohne dass daraus nachhaltige Weiterentwicklungen entstanden wären. Und damit sind wir auch wieder in der Gegenwart: Der im Frühjahr/Sommer 2025 gestartete, unvermeidbare Umbruch - längst nicht der erste in der letzten Dekade - wurde mit Vollgas gegen die Wand gefahren. So dass jetzt im Frühjahr/Sommer 2026 statt einer Weiterentwicklung des bisherigen Umbruchs ein nahezu gänzlich neuer Umbruch gestartet werden muss. Somit wurde ein wertvolles Jahr verplempert, welches mit der drittschlechtesten Punktausbeute in Werders Erstliga-Historie beinahe in der 2. Liga geendet hätte. Ein idealer Nährboden für wachsenden Pessimismus.

Im Vergleich dazu verlief die Entwicklung des SC Freiburg in diesem Zeitraum deutlich konsequenter. Denn dort stand, anders als hier, weniger die kommunikative Ankündigung von Stabilität im Vordergrund, sondern ein über Jahre hinweg stringent verfolgter Entwicklungsansatz. Kaderwertsteigerungen, klare Transferlogiken und konsequente Reinvestitionen haben dort zu einer gefestigten sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklung geführt – inklusive vier Europapokal-Qualifikationen in den letzten 5 Jahren. Mit der Option, durch einen Sieg im EL-Finale in der kommenden Saison sogar in der CL zu spielen. Während für uns Werder-Fans es schon einen Riesenerfolg darstellt, wenn unsere Truppe die 1. DFB-Pokalrunde schadlos übersteht oder in 2-3 Heimspielen in Folge keine Niederlage kassieren würde...

Bei Werder ist es deshalb nachvollziehbar, wenn Aussagen wie „die Mannschaft hat eigentlich eine gute Basis“ bei vielen Fans eher Skepsis als Zuversicht auslösen. Solche Einschätzungen gab es in ähnlicher Form über Jahre hinweg – und zu oft hat sich gezeigt, dass die Konstanz im Leistungsabruf oder in der Entwicklung nicht ausreichte, um diese Basis tatsächlich zu stabilisieren. In der unteren Tabellenhälfte festsitzend reicht das aus, um Abstiegsängste schnell wieder real werden zu lassen. So wie in der gerade abgelaufenen Saison. Gebrannte Kinder scheuen das Feuer.

Somit ist das, dass manche Fans früh wieder über Abstiegsszenarien sprechen, daher weniger Ausdruck von Übertreibung als vielmehr das Resultat wiederholter Erfahrung unter ähnlichen Vorzeichen. Es ist eine Haltung nach dem Motto: Vertrauen entsteht hier nicht aus Ankündigungen oder Momentaufnahmen, sondern erst aus nachweisbarer Stabilität über Zeit.

Am Ende treffen hier zwei Perspektiven aufeinander, die beide legitim sind: der Wunsch, den Blick nach vorne nicht dauerhaft von der Vergangenheit dominieren zu lassen, und die Erfahrung vieler Fans, die genau diese Vergangenheit eben nicht ausblenden können. Letztere sind bei Werder jedoch kein Zufall, sondern ist den Entwicklungen und den daraus in sehr hoher Zahl resultierenden Enttäuschungen in letzten 1-2 Jahrzehnten gut begründet – und entsprechend tief verankert.
100% Agree! Werder "dankt" uns Werder-Fans unsere Treue stets mit neuen Tritten in die Weichteile. Und das seit vielen Jahren. Zu vielen Jahren. Kein Wunder, dass damit das Vertrauen immer mehr flöten geht.
 
Man kann sich auch am Wort Umbruch aufhängen. Ein Umbruch kann ein Umbruch in einem Mannschaftsteil sein, ein Umbruch in der Altersstruktur, ein Umbruch im Spiel, ein Umbruch beim Trainer, ein Umbruch des gesamten Teams, ein Umbruch in der Denkweise, ein Umbruch in der Vereinsführung, ein Umbruch in der Küche...............


So kann man jedes Jahr einen Umbruch haben. Hatten wir auch. Aber jedes Mal auf andere Art und Weise.
 
Tja Umbruch ... weiß ja nicht ... für mich gibt es nur nach einer Saison mehr zu tun oder etwas weniger und richtig zu antizipieren oder eben falsch zu antizipieren. Selbst wenn die Mannschaft zusammen bleibt und auch der Trainer bleibt und man nur punktuell ergänzt, also kein sog. Umbruch an steht, kann man damit schlicht zu wenig getan haben. Das sieht man erst hinterher... Umbruch hin oder her ... es wurde dann schlicht zu wenig getan und schlecht antizipiert ...
 
Krass wie viele Zuschauer derzeit in der Bundesliga Ihre Dauerkarte entzogen bekommen. Sag ja schon lange das der Eventcharakter nicht immer ausreicht. Auf den in Deutschland langweilig gewordenen Fußball hat eh keiner mehr Bock mit Bayern als Serienmeister und das Feiern und Socialisen haben die Leute wohl auch langsam satt. Da wird sich der Fußball wohl neu erfinden müssen. Vielleicht doch die Purzelbaum schlagenden Elefanten als Halbzeitschau ....

Wo hast du diese Infos her, das so vielen Menschen in Deutschland die Dauerkarte entzogen werden?

Und was hat das mit CF zu tun ?
 
Krass wie viele Zuschauer derzeit in der Bundesliga Ihre Dauerkarte entzogen bekommen. Sag ja schon lange das der Eventcharakter nicht immer ausreicht. Auf den in Deutschland langweilig gewordenen Fußball hat eh keiner mehr Bock mit Bayern als Serienmeister und das Feiern und Socialisen haben die Leute wohl auch langsam satt. Da wird sich der Fußball wohl neu erfinden müssen. Vielleicht doch die Purzelbaum schlagenden Elefanten als Halbzeitschau ....

Die Dauerkarten werden vor allem denjenigen entzogen, die kein Vereinsmitglied sind - in Köln waren es beispielsweise 5000 Personen.

Habe Dir doch im HHG Thread mitgeteilt, dass sich der Fußball gerade ganz neu erfindet und schon bald nicht mehr viel damit zu tun hat, wie wir ihn heute kennen.
 
Ach um sowas geht es. Das ist aber am Thema vorbei. Die Vereine stellen halt - auch bei uns - um auf Einzelpersonen, die alle Mitglied sein müssen. Und natürlich verlieren die Leute ihre Dauerkarte, die zuviele Spiele nicht besuchen.

Das ändert aber absolut gar nix an der Nachfrage.
 
Hab auch gelesen ( schon Monate her ) ,das Vereine Leuten die selten anwesend sind,die Dauerkarte entziehen. Glaub bei Werder wurd auch drüber nachgedacht.
Macht ja auch Sinn..Wenn mehrere tausend Fans nur zu 5 Spielen kommen und ansonsten Plätze leer bleiben ist das ärgerlich weil viele,viele andere Menschen gerne mal ins Stadion gehen werden.
 
Sorry hatte das Thema gedankenlos hier reingestellt. Hat nix mit CF zu tun, von daher habe ich es gelöscht. Aber scheint ja doch interessant zu sein. Vielleicht macht mal so ein Meta-Fred Sinn, wo genau solche Satelliten Themen besprochen werden können ....
 
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