Aktuelle Transferpolitik

Und trotzdem haben die Genannten eines gemein: in ihren Vereinen haben sie überdurchschnittlich gut performt. Die Rolle von Ducksch kann man wirklich nicht kleinreden, die Zahlen der letzten Jahre sprechen für ihn und ohne ihn ist unsere Offensive eine einzige Peinlichkeit. Es gab hier auch Leute, die meinten, dass Njinmah ihn locker ersetzen kann.
 
Und trotzdem haben die Genannten eines gemein: in ihren Vereinen haben sie überdurchschnittlich gut performt. Die Rolle von Ducksch kann man wirklich nicht kleinreden, die Zahlen der letzten Jahre sprechen für ihn und ohne ihn ist unsere Offensive eine einzige Peinlichkeit. Es gab hier auch Leute, die meinten, dass Njinmah ihn locker ersetzen kann.
Keiner komnte die Scorer und Tore von Ducksch ersetzen, weder Mbangula,noch Schmid,noch Puertas,selbst Njinni & Grüll zusammen haben nicht die Quote.
Und die Scorer und Spielkasse von Weiser fehlte eben auch dieses Jahr.
 
Ich hoffe nur, dass keiner der Leihspieler, die heute gespielt haben, auch nur im Ansatz(!) für die geschätzten Summen verpflichtet werden wird. Grob meine ich....Sugawara, 3,5 Mio /1,8 Mio, Puertas 5 Mio / 2 Mio, Milo 5 Mio / 1,6 Mio (blos keine Leihe ohne ko, wenn überhaupt)- Das wäre für mich das maximal Vertretbare.
 
Wie man in der Deichstube lesen konnte, ist man bei Werder kurz davor, einen neuen Kaderplaner zu verpflichten.

Auszug aus dem Artikel:

Die Planungen für die neue Saison laufen beim SV Werder Bremen derzeit auf Hochtouren. Nun zeichnet sich offenbar der nächste personelle Wechsel ab – allerdings nicht auf Spielerseite, sondern im Bereich der Kaderplanung. Wie Sky zuerst berichtete, soll Markus Pilawa neuer Kaderplaner der Grün-Weißen werden und damit Johannes Jahns ablösen. Die DeichStube hatte bereits vor einigen Wochen berichtet, dass es für Jahns zumindest in seiner bisherigen Funktion nicht weitergehen wird. Pilawa genießt in der Branche einen exzellenten Ruf. Der 48-Jährige arbeitete von 2017 bis 2022 als Chefscout bei Borussia Dortmund und anschließend zwei Jahre in gleicher Position beim FC Bayern München. Die offizielle Verkündung soll dem Vernehmen nach zeitnah erfolgen.

Sowieso viel wichtigere Person als die des Sportmanagers und möglicherweise endlich jemand, der die notwendigen Spieler findet und richtig zu bewerten weiß. Vom Zeitpunkt her eher etwas unglücklich der Einstieg, da Werder bereits 2 neue Spieler verpflichtete, die Jahns gescoutet hat.
 
Solange nicht aus Versehen Jörg Pilawa geholt wurde.

Offenbar hat man viel vor. Wenn wirklich Backhaus UND Coulibaly verkauft werden, dann könnte es sehr viel Bewegung im Kader geben und ENDLICH ein richtiger Umbruch stattfinden mit vielen neuen Leuten. Dafür fehlte immer das Geld.
 
Zu den Rahmenbedingungen einer etwaigen Transferpolitik gehört auch die Schuldenlast.
Meine Frage an big data (claude ai):
Ergibt sich aus den frei verfügbaren Daten der letzten 6 Jahre zur Werder Bremen GmbH&Co. KGaA, dass die bestehende Schuldenlast reduziert wurde?
Antwort:
Die Eigenkapital-Entwicklung ist der wichtigste Indikator für die tatsächliche Nettoverschuldung:
Geschäftsjahr (30.06.)EigenkapitalJahresergebnis
2019+10,5 Mio. €+3,5 Mio. €
2020-13,0 Mio. €negativ
2021-20,0 Mio. €-7,1 Mio. €
2022-14,0 Mio. €+6,3 Mio. €
2023-17,0 Mio. €-3,8 Mio. €
2024+22,3 Mio. €+2,2 Mio. €
2025~+15,0 Mio. €-7 Mio. € (vorläufig)
Das Eigenkapital war von 2020 bis 2023 durchgehend negativ – der Verein war bilanziell überschuldet. Kein anderer Bundesligist befand sich in einer solch prekären Situation.

Die Verbindlichkeiten (Fremdkapital) – das eigentliche Kernproblem

Zum 30. Juni 2019 betrugen die Verbindlichkeiten bereits 46,5 Mio. Euro bei einer Bilanzsumme von 75,8 Mio.
Im Geschäftsjahr 2022/23 drückten Verbindlichkeiten von rund 37 Millionen Euro (Anleihe und Kredite) – die Lage blieb herausfordernd.

Die Verbindlichkeiten haben sich also im absoluten Betrag leicht reduziert, bestehen aber substanziell fort. Obwohl Werder einen Gewinn und ein Eigenkapital von 22,3 Millionen Euro vermelden konnte, ist der Klub weiterhin verschuldet – laufende Bankkredite, Verbindlichkeiten und die Fananleihe bestehen nach wie vor und müssen abbezahlt werden.

Die Anleihe - Umschuldung statt Entschuldung

Das ist der kritischste Punkt:
Die Anleihe 2021/26 hatte ein Volumen von rund 18 Mio. Euro bei einem Zinssatz von 6,5% p.a.
Im Mai 2025 emittierte Werder eine neue Anleihe 2025/2030 mit einem Zielvolumen von 20 Mio. Euro – primär zur Refinanzierung der alten Anleihe, aber auch zur Finanzierung von Infrastrukturprojekten (Pauliner Marsch) sowie Investitionen in Frauenfußball, Digitalisierung und KI.
Der Nettoemissionserlös belief sich auf rund 17,8 Mio. Euro, ein Großteil davon dient der Refinanzierung der nicht getauschten Anleihe 2021/26.

Kritische Stimmen sprechen dabei von einer klassischen Umschuldung – die Finanzlücke werde lediglich kaschiert, nicht geschlossen.

Ein Fazit in Tabellenform:

BewertungSachverhalt
✅ VerbessertEigenkapital erstmals seit 2019 wieder positiv (2024: +22,3 Mio. €)
✅ VerbessertJahresüberschuss in 2022 und 2024 erzielt
✅ VerbessertInvestor-Einstieg (38 Mio. €) hat die bilanziell überschuldete Lage beendet
✅ VerbessertAnleihe-Zinslast leicht gesunken (6,5% → 5,75%)
✅ VerbessertVerschuldungsgrad im Bundesliga-Vergleich weiterhin unterdurchschnittlich
❌ Nicht verbessertAbsolute Schuldenlast kaum reduziert – Anleihe wurde 1:1 prolongiert
❌ Nicht verbessertEigenkapital 2025 bereits wieder auf ~15 Mio. € gesunken
❌ Nicht verbessertAbhängigkeit von Transfererlösen und Investorenkapital bleibt strukturell bestehen

Und hier:
"Abhängigkeit von Transfererlösen und Investorenkapital bleibt strukturell bestehen"
finden wir auch die Begründung für den 'neuen Jugendwahn'. :)
 
So, ich greife das Thema hier nochmal auf, was ich im Friedl-Thread begonnen habe.

Ausschlaggebend waren für mich Thiounes Worte, dass alles auf dem Prüfstand steht, auch jeder einzelne Spieler. Jeder muss wissen, ob er noch für Werder alles geben will.

Daher kam mir die Idee -und die Möglichkeit besteht sicher- eines wirklich radikalen Umbruchs. Aus zwei Gründen:
1. Spieler zu Geld machen, die gerade noch zu Geld gemacht werden können als letzte Chance für sie und uns. Und die gar nicht mehr zu 100% hinter dem Verein stehen.
2. Spielerischer Komplettumbau nach Vorstellungen des neuen Trainers. Das wurde im letzten Sommer verpennt oder Steffen hatte keine Idee.

Weiser gehe ich von Verlängerung hierbei aus. Ansonsten bräuchten wir noch einen RA.
Njinmah habe ich bewusst drinnen gelassen. Einerseits weil Thioune wie auch Steffen und Werner sehr auf ihn bauten. Andererseits weil ich immer noch eine Resthoffnung habe, dass er aus der Jokerrolle wieder besser wird, wenn weniger Druck auf ihm lastet. Grüll könnte auch Backup für LV/RV sein. Wird auffällig oft hier von Thioune eingesetzt.

Natürlich ist auch denkbar, dass Friedl bleibt. Dann bräuchte man keinen Ersatz, hätte aber auch weniger Geld.

Zudem gehe ich von 4:3:3 und entsprechenden Varianten aus als Hauptsystem.

Abgänge:
Schmid (15 Mio)
Friedl (12 Mio)
Backhaus (15 Mio)
Coulibaly (30 Mio)
Schmidt (Leihende)
Boniface (Leihende)
Wöber (Leihende)
Bittencourt (Vertragsende)
Alvero (whatever)
Opitz (whatever)
Kownacki (whatever)
Gesamt: ca. 62 Mio.

Zugänge
:
Quetant (ablösefrei)
Chuki (ablösefrei)
Askou (ablösefrei)
Milosevic (7 Mio/oder Leihe)
Sugawara (5 Mio)
Hein (3 Mio)
Puertas (7 Mio) - nur wenn Gehalt wirklich akzeptabel
Coulibaly (Leihe)
Neuer erfahrener IV
Neuer erfahrener ST (Risiko wie Füllkrug denkbar, aber auch teurer Knipser)
Neuer LA
Neuer RA-Backup
Neuer LV/RV-Backup
Neuer 2. Torwart
Weiterer Mittelfeld-Spieler
Gesamt: mindestens 20 Mio. + unbekannte Spieler, die aber ablösefrei sein könnten

Tor
:
Hein
?
Kolke

IV:
Pieper
Coulibaly
Stark
Schmetgens
Askou
?

LV:
Deman
Agu
?

RV:
Sugawara
Agu
?

Mittelfeld:
Stage
Lynen
Puertas
Covic
Chuki
?

LA:
Grüll
Njinmah
Mbangula
?

RA:
Weiser
Njinmah
Grüll
?

Sturm:
Musah
Topp
Milosevic
Quetant
?
Njinmah
Grüll
 
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