Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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Und genau darin liegt doch die ganze Tragikomödie dieses Vereins: Clemens Fritz legitimiert – wie vor ein paar Wochen von dir erwähnt – jahrzehntelange Zugehörigkeit offenbar als ausreichende Qualifikation für einen der wichtigsten Posten bei Werder. Wie belastbar diese Form von Stallgeruchskompetenz tatsächlich ist, lässt sich ja wunderbar an der Tabelle ablesen:

15. Platz, 32 Punkte: jeweils nur einen Punkt mehr als in der Relegations- bzw. Abstiegssaisons 19/20 bzw. 20/21.

15. Platz, 32 Punkte: heißt auch, erst einen Trainer mit 0,90 Punkten pro Spiel verheizt, um anschließend einen Nachfolger zu präsentieren, der mit 0,93 Punkten je Spiel ebenfalls über die verkrusteten Spuren am Osterdeich stolpert. Kontinuität kann Werder eben.

15. Platz, 32 Punkte: für eine ähnlich magere Bilanz musste Frank Baumann sich immerhin vier Jahre lang abarbeiten. Clemens Fritz liefert einen sehr ähnlichen Ertrag praktisch im Expressverfahren direkt im ersten Amtsjahr. Effizienzsteigerung nennt man das wohl. Chapeau!
War es nicht schon das 2. Amtsjahr von CF?
 
Das Thema ist Clemens Fritz, schon vergessen ?
Es ging darum, ob Fritz jetzt noch gehen sollte. Warum sollte ich nun darüber diskutieren, OB Fritz gehen sollte?
Ist mir viel zu anstrengend in dieser Gemütslage derzeit. Ich diskutiere doch nicht mit 300 Leuten gleichzeitig.

Ich bleibe lieber bei meiner Aussge, dass das Kind in den Brunnen gefallen ist und man nun in der neuen Saison weitersehen muss.

Und bei meiner Aussage, dass das alleinige Austauschen von Fritzmeyer überhaupt nichts bewirkt.
 
Herr Fritz, "danke, danke, danke". Ich war zu idealistisch, dachte nach dem Abstieg/Aufstieg, nach Baumanns Abgang und ihrem "Aufstieg" und Ole Werners (leider) freiwilligen Abschied wird es eine zwar eine schwierige Saison, aber bitte...nach vielen Jahren Tristesse, wir machen wieder Fortschritte (siehe Ole Werner). Wir etablieren uns im Bereich Mittelfeld (8-12), tolle Heimspiele, das Team hat Perspektive! Talente werden entwickelt. Es kommt wie immer, alles anders und schlimmer geht immer (32 Punkte!). Es war abzusehen bei der Kaderzusammenstellung, dass es massive Probleme geben wird. Auch wenn Ducksch über seinen Zenit war, (siehe Abgang), aber mit einem nicht gesunden Boniface, Stichwort: Medizincheck und einen überforderten Topp, in eine Saison zu gehen, dazu mit Grüll und Njinmah eher Vorbereiter als Stürmer, ist nach dem 34. Spieltag evaluiert zu sagen: Enttäuschung. Ein paar gute Spiele, noch mehr schwache. Dazu Millionen in Spieler ausgegeben, die kaum gespielt haben und wieder weg seien werden. Bis auf Stage, Sugawara, Moh, mit Abstrichen Coulibaly viele Mitläufer im Team. Ist im Forum von kritischen Fans ausführlich gut beschrieben worden, wo die schwachen Stellschrauben sind. Es war eben nicht "nur" Jahn, es war auch nicht Steffen, der zu 100% auf die fehlenden Defizite hingewiesen hat. Es waren Fritz und Niemeyer und deren Scouting, die Werder in Abstiegssorgen brachten. Mag Werder wirtschaftliche Engpässe haben, aber wie sehen die internen Qualitätskriterien bei führenden Mitarbeitern aus? Der AR prüft und hat alles durchgewunken. Was sagt das über den AR aus? Jeder weiß, außerhalb der Blase Werder gäbe es diese Personalien/Performance mit diesen Misserfolgen nicht. Wie seit Jahrzehnten, die Werder Familie/System hält zusammen, weil auch viele Werder Fans eher nostalgisch sind, und immer noch von Rehhagel und KATS Zeiten träumen. Unkritische Knetmasse, die freuen sich über Heimspiele und pfeifen nicht, kaufen ihre Station Wurst und die "Größte" bräuchte Senf im A... Sie kennen die Habsburger und deren Inzucht, diente alleine dem Machterhalt und den Talern, lief nicht gut ;) Und Eichin ist auch wieder 10 Jahre her. Alles gescheitert und keine Sau liest hier mit seit Jahren :) Ich war dieses Jahr bei keinem Heimspiel und das war gut so. Keine Taler für das selbstverliebte Management inklusive deren medialen Untergebenen/Botschaften. Ich wünsche der Mannschaft zur nächsten Saison natürlich Erfolg, denn Bremen gehört in die erste Liga! Schönes Wochenende.
 
Die eigentliche Überraschung ist, dass Werder mit Grunewald und sein Aufsichtsrat sowie Fritz und einen Trainer der 10 Niederlagen eingefahren hat noch Bundesligist ist! Der Verein merkt nichts mehr!
 
Es ist Vetternwirtschaft und mehr nicht. Ginge es um das Wohl des Vereins und die Interessen der Fans, hätte man einen veritablen Aufsichtsrat, die Personalie Fritz wäre längst beendet. Einen geschenkten Klassenerhalt als Leistungsnachweis vorzubringen zeigt lediglich, dass die Fans überhaupt gar keine Rolle spielen, der Minimalismus muss ausreichen.

Fritz ist schon Geschichte, denn die nächste Saison wird nicht besser verlaufen und sein Abgang ist längst beschlossene Sache. Hat sich noch ein wenig Zeit erkauft was ihm aber nicht helfen wird. Also, nächster Abgang dürften Thioune und Fritz in genau dieser Reihenfolge sein.
 
Das ist ja eigentlich der Punkt warum das passiert. Damit der GF Sport eben nach den Interessen der restlichen Verantwortlichen handelt.
Mit Verlaub, das ist Unsinn. Ein GF Sport ist nicht dazu da, bloß die Interessen der übrigen Verantwortlichen auszuführen. Seine Aufgabe ist es, den eigenen Verantwortungsbereich mit einer gesunden Balance aus Klarheit, Beharrlichkeit und Kompromissfähigkeit zu vertreten. Dazu gehört ausdrücklich auch ein gesundes Maß Reibung, wenn sie inhaltlich notwendig ist.

Die Vorstellung, ein GF Sport müsse sich primär darauf ausrichten, ‚nach den Interessen der anderen zu handeln‘, verkennt die Funktionslogik solcher Positionen völlig. Entscheidend ist nicht Anpassung um der Harmonie willen, sondern die Qualität der Entscheidungen durch sachliche Auseinandersetzung. Ob das gelingt, hängt zudem nicht daran, ob ein Team lange zusammenarbeitet oder „frischer Wind“ dazukommt, sondern am professionellen Umgang miteinander. Gerade bei Werder Bremen sieht man doch eher das Problem, dass zu enge persönliche Verflechtungen kritische Diskussionen eher ausbremsen können – mit entsprechenden negativen Folgen für Entscheidungsprozesse und Ergebnisqualität, die seit etlichen Jahren am Osrerdeich zu beobachten sind.
 
Wir müssen doch eh jetzt damit leben.

Können wir auch getrost durch die Hose atmen und uns anschauen, was passiert. Bisher sieht es ganz gut aus mit den Transfers.

Generell sind die Schwarzmaler viel zu schwarzmalerisch unterwegs.
Einerseits gibt es gar nicht so viel, was man an dieser Mannschaft verbessern müsste, damit wir wieder hochrutschen und andererseits tut man hier gerade so als stünde schon fest, dass wir im nächsten Jahr absteigen.
 
Mit Verlaub, das ist Unsinn. Ein GF Sport ist nicht dazu da, bloß die Interessen der übrigen Verantwortlichen auszuführen. Seine Aufgabe ist es, den eigenen Verantwortungsbereich mit einer gesunden Balance aus Klarheit, Beharrlichkeit und Kompromissfähigkeit zu vertreten. Dazu gehört ausdrücklich auch ein gesundes Maß Reibung, wenn sie inhaltlich notwendig ist.

Die Vorstellung, ein GF Sport müsse sich primär darauf ausrichten, ‚nach den Interessen der anderen zu handeln‘, verkennt die Funktionslogik solcher Positionen völlig. Entscheidend ist nicht Anpassung um der Harmonie willen, sondern die Qualität der Entscheidungen durch sachliche Auseinandersetzung. Ob das gelingt, hängt zudem nicht daran, ob ein Team lange zusammenarbeitet oder „frischer Wind“ dazukommt, sondern am professionellen Umgang miteinander. Gerade bei Werder Bremen sieht man doch eher das Problem, dass zu enge persönliche Verflechtungen kritische Diskussionen eher ausbremsen können – mit entsprechenden negativen Folgen für Entscheidungsprozesse und Ergebnisqualität, die seit etlichen Jahren am Osrerdeich zu beobachten sind.
Du hast mich glaube ich missverstanden. Ich sagte, dass Vetternwirtschaft nur einen Zweck hat - damit alle am selben Strang ziehen, bzw. gleich denken und lenken. Man hat aus Eichin "gelernt". Das möchte man nicht.
 
Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz: „Sicherlich eine Saison zum Vergessen. Wir hätten uns heute mit einem positiven Ergebnis verabschieden wollen. Das hätte uns gut getan, weil das aber nicht gelungen ist, bin ich jetzt gerade nicht erfreut. Wichtig ist, nach der Saison alles aufzuarbeiten und selbstkritisch und reflektiert zu sein.“
Dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Werder ist meisterhaft im Analysen der eigenen Fehler und Konsequenzen daraus zu ziehen. Vielleicht irre ich mich auch und Werder ist CL-Niveau im Relativieren, Abwiegeln, Negieren und Schönreden der Probleme? Eines von Beiden können sie jedenfalls wirklich gut. Mir ist entfallen, wodrin sie außergewöhnlich gut sind.
 
Du hast mich glaube ich missverstanden. Ich sagte, dass Vetternwirtschaft nur einen Zweck hat - damit alle am selben Strang ziehen, bzw. gleich denken und lenken. Man hat aus Eichin "gelernt". Das möchte man nicht.
Der Verein geht nach unten mit kurzen Phasen des stagnierens ... seit Bode Eichin rausgeschmissen hat und mit der Vetternwirtschaft bei Baumann begann. Das sollten sie mal lernen.

... die Vorstellung das gleichdenkende, loyale und schweigende Ex Profis gute Führungskräfte sind und genug Know How mitbringen ist nachweislich gescheitert. Die Mär von der so wichtigen Ruhe ist ebenfalls Irrglaube.

...
und der einzige Grund warum das nicht nach solchen Katastrophenleistungen wie diese Saison geändert wird ist, weil sich über alle Machtpositionen im Verein diese Seilschaften erstrecken....

Das Umfeld merkt es und der Druck von außen erhöht sich. Die Petition und auch die heutigen Plakate im Stadion sprechen eine deutliche Sprache ... wenn die Werder Verantwortlichen nicht nächste Saison eine Mega Saison präsentieren sind sie weg. Die Erwartungshaltung nach so einer hundsmiserablen Saison wie dieser ... könnte nicht größer sein...
 
Wir müssen doch eh jetzt damit leben.

Können wir auch getrost durch die Hose atmen und uns anschauen, was passiert. Bisher sieht es ganz gut aus mit den Transfers.

Generell sind die Schwarzmaler viel zu schwarzmalerisch unterwegs.
Einerseits gibt es gar nicht so viel, was man an dieser Mannschaft verbessern müsste, damit wir wieder hochrutschen und andererseits tut man hier gerade so als stünde schon fest, dass wir im nächsten Jahr absteigen.

Das ist doch jedes Jahr das selbe. Jetzt kommt das lange warten auf die nächste Saison und selbstverständlich sind wir schon Abgeschlagen letzter ohne das einer weiß wer bei uns in der nächsten Saison spielt. Wie die anderen Mannschafften aussehen, welche Trainerwechsel es in der Sommerpause geben wird, ohne zu wissen, welche Auswirkungen die WM für die Bundesliga haben wird. Ohne zu wissen wie der Spielplan aussehen wird. Ohne all dieses wissen. Wird hier schon behauptet, das wir mit Sicherheit absteigen werden.

Ohne wssen wie der Spielplan aussehen wird, sind wir schon abgestiegen und zwar Sang und Klanglos.

Das ganze ist so Lächerlich.

Diese Saison müssen wir jetzt erstmal abhacken. Es wurden viele Fehler gemacht. Offensichtlich hat man draus gelernt. Dieses Jahr geht alles recht schnell. Schon vor Trainingsbeginn werden wir sehen wie der Kader aussehen wird.
 
Ach, die erste Halbzeit war gut, vor allem Mio.
Dass Mio der Beste war, sagt doch schon alles über unsere Leistung aus.

Zweite Halbzeit hat man schon den Urlaub geplant.
Genau. Was für eine unprofessionelle Einstellung und ein Arschtritt für alle Fans.

Spieler mit solchen Einstellungen möchte ich in der neuen Saison nicht mehr im Werder-Trikot sehen.

Denn die 2. Halbzeit spiegelt unsere gesamte Saison wider und das kotzt mich sowas von an.
 
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