Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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Ich weiß. Aber auch nur deshalb, weil auch dieser Beitrag von dir erneut den Eindruck erweckt, dass HS hauptverantwortlich für diese miese Saison sei.
Weil es nun einmal um die laufende Saison ging. Was soll man innerhalb der Saison schon tun außer den Trainer zu wechseln?

Jaja Fritz austauschen, ich weiß. Aber auch in dieser Hinsicht reagiert man ja nicht. Wobei mir ziemlich klar ist warum. Weil es keinen Unterschied macht und Fritz nur ein Symptom ist.
 
Die Reihenfolge der Entlassungen wäre schon richtig gewesen, zunächst Trainer wechseln und am Ende der Saison den verantwortlichen "Manager".
Und wie soll eine vernünftige Vorbereitung auf die neue Saison erfolgen, wenn man heute den Geschäftsführer Sport ersetzt? Das ist ja noch schlimmer als ein Trainerwechsel kurz vor der Vorbereitung. Irgendeiner muss schon die Transfers machen und ein Wechsel jetzt würde alles verzögern.
 
Habe CF auch teilweise heftig kritisiert, muss aber zugeben, dass ich aktuell den Eindruck habe, dass er zumindest sich die richtigen Gedanken macht. Wann hatten wir zuletzt Neuzugänge wie Quetant und Chuki, wo zumindest etwas "Phantasie" aufkommt?
Hoffe es werden keine halbgaren Entscheidungen diesen Sommer getroffen (zu günstige Verkäufe von Leistungsträgern) sondern er versucht, das Maximum für Werder rauszuholen.
Trotz aller Strategie auf junge Spieler zu setzen, sehe ich es als Fan am wichtigsten an eine bundesligataugliche Mannschaft zu haben. Wenn wir da keinen passablen Ersatz für Leute wie Stage, Schmid usw. bekommen, sollten wir lieber versuchen die Leute zu halten.
 
Und wie soll eine vernünftige Vorbereitung auf die neue Saison erfolgen, wenn man heute den Geschäftsführer Sport ersetzt? Das ist ja noch schlimmer als ein Trainerwechsel kurz vor der Vorbereitung. Irgendeiner muss schon die Transfers machen und ein Wechsel jetzt würde alles verzögern.

Trainer, mitten im Spielgeschäft, werden andauernd gewechselt und man erwartet von diesen dennoch "Retter" zu spielen. Die Vorbereitungszeit ist auch hier minimal und weshalb sollte es beim Manager nicht genauso laufen können, zumal die Vorbereitungszeit viel größer gewesen wäre. Irgendwer im Management (sind immerhin 4 Mitglieder) hätte kommissarisch übernommen, wäre die Zeit nicht ausreichend gewesen. Passiert doch ständig in der Bundesliga, würde auch bei Werder funktionieren. Dafür gibt es keine Ausrede.
 
Trainer, mitten im Spielgeschäft, werden andauernd gewechselt und man erwartet von diesen dennoch "Retter" zu spielen. Die Vorbereitungszeit ist auch hier minimal und weshalb sollte es beim Manager nicht genauso laufen können, zumal die Vorbereitungszeit viel größer gewesen wäre. Irgendwer im Management (sind immerhin 4 Mitglieder) hätte kommissarisch übernommen, wäre die Zeit nicht ausreichend gewesen. Passiert doch ständig in der Bundesliga, würde auch bei Werder funktionieren. Dafür gibt es keine Ausrede.
Klar, aber ihr werft Fritz doch die ganze Zeit vor, dass letzten Sommer alles so lange gedauert hat. Was meinst du denn was passiert, wenn Fritz jetzt geht? Dann kommt der neue und alle Spieler sind erstmal im Urlaub. Er muss sich einen Eindruck holen und Mannschaft, Scouting-Abteilung, Trainer, etc. kennenlernen. Dann sind wir mindestens im Trainingslager.
Während der Saison hat man wenigstens den Spielbetrieb und kann sich selbst einen Eindruck holen. Mal ganz vom Zeitdruck abgesehen.

Trainerwechsel während der Saison sind irgendwie auch der falsche Vergleich. Wir reden ja vom Saisonende. Da sind Trainerwechsel auch ungünstig - wenn sie nicht gerade lange feststehen.
 
Klar, aber ihr werft Fritz doch die ganze Zeit vor, dass letzten Sommer alles so lange gedauert hat. Was meinst du denn was passiert, wenn Fritz jetzt geht? Dann kommt der neue und alle Spieler sind erstmal im Urlaub. Er muss sich einen Eindruck holen und Mannschaft, Scouting-Abteilung, Trainer, etc. kennenlernen. Dann sind wir mindestens im Trainingslager.
Während der Saison hat man wenigstens den Spielbetrieb und kann sich selbst einen Eindruck holen. Mal ganz vom Zeitdruck abgesehen.

Trainerwechsel während der Saison sind irgendwie auch der falsche Vergleich. Wir reden ja vom Saisonende. Da sind Trainerwechsel auch ungünstig - wenn sie nicht gerade lange feststehen.

Man hätte heute den Wechsel verkünden können, Nachfolger heute verkünden, genügend Zeit gehabt. Das läuft doch nicht linear ab, sondern kann alles parallel stattfinden. Das Trainingslager im Zillertal startet am 26. Juli, massig Zeit wenn die Vorarbeit gemacht worden wäre. Hatte man aber gar nicht vor, zu keiner Zeit und daher auch eine Entscheidung nach dem Motto "weiter so".

Ist nicht mehr zu ändern, aber ich finde es dennoch erstaunlich, wie vergesslich man im Lager der Werderfans ist. Die gesamte Saison wurde kein gutes Haar an Fritz gelassen und nun akzeptiert man, dass das Elend weitergehen darf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man hätte heute den Wechsel verkünden können, Nachfolger heute verkünden, genügend Zeit gehabt. Das läuft doch nicht linear ab, sondern kann alles parallel stattfinden.
Kann. Aber das ist doch nicht die Realität. Wenn man Fritz entlassen hätte, dann wäre die Entscheidung kurz vorher getroffen wurden und dann käme der Nachfolger eben auch nicht per sofort, bzw. auch die Entscheidung wäre erst kurzfristig gefallen.

Und dann bleibt es dabei, dass die Saison zuende ist und alle in den Urlaub fahren. Es gibt ja nicht einmal einen Saisonausklang mit Testspielen. Der Neue könnte also nur mit Videomaterial und Gesprächen mit Thioune arbeiten.
Realistisch gesehen würde der Neue auf der Arbeit von Fritz und seinem Team aufbauen und nicht wirklich was Neues reinbringen, maximal bei 50:50-Entscheidungen.

Natürlich, man kann sowas alles machen. Richtig und sinnvoll wäre aber bereits im Februar/März gewesen. Zumal es auch unglaubwürdig erscheinen würde. Es hat sich ja nichts geändert seitdem und der Klassenerhalt wurde geschafft. Die Erkenntnis, dass Fritz der Falsche ist, hätte ja da schon da gewesen sein müssen und nicht plötzlich in der Saisonanalyse.
 
Kann. Aber das ist doch nicht die Realität. Wenn man Fritz entlassen hätte, dann wäre die Entscheidung kurz vorher getroffen wurden und dann käme der Nachfolger eben auch nicht per sofort, bzw. auch die Entscheidung wäre erst kurzfristig gefallen.

Und dann bleibt es dabei, dass die Saison zuende ist und alle in den Urlaub fahren. Es gibt ja nicht einmal einen Saisonausklang mit Testspielen. Der Neue könnte also nur mit Videomaterial und Gesprächen mit Thioune arbeiten.
Realistisch gesehen würde der Neue auf der Arbeit von Fritz und seinem Team aufbauen und nicht wirklich was Neues reinbringen, maximal bei 50:50-Entscheidungen.

Natürlich, man kann sowas alles machen. Richtig und sinnvoll wäre aber bereits im Februar/März gewesen. Zumal es auch unglaubwürdig erscheinen würde. Es hat sich ja nichts geändert seitdem und der Klassenerhalt wurde geschafft. Die Erkenntnis, dass Fritz der Falsche ist, hätte ja da schon da gewesen sein müssen und nicht plötzlich in der Saisonanalyse.

Sieh Dir das heutige Ergebnis einfach an. Lächerliche 32 Punkte, 14. Niederlagen davon 8 zu Hause, 6 Punkte hinter dem HSV, 60 Gegentreffer erhalten und man verlängert mit diesem Sportdirektor den Vertrag, weil man eigentlich nicht unzufrieden sei. Wenn das nicht Vetternwirtschaft ist, dann ist es Unfähigkeit des AR.
 
Sieh Dir das heutige Ergebnis einfach an. Lächerliche 32 Punkte, 14. Niederlagen davon 8 zu Hause, 6 Punkte hinter dem HSV, 60 Gegentreffer erhalten und man verlängert mit diesem Sportdirektor den Vertrag, weil man eigentlich nicht unzufrieden sei. Wenn das nicht Vetternwirtschaft ist, dann ist es Unfähigkeit des AR.
Und was hat das jetzt mit meiner Aussage zu tun? Es ging nicht darum, ob Fritz gute Arbeit geleistet hat, sondern darum, ob eine Entlassung jetzt Sinn machen würde. Wir sind genau bei dem Thema wieder, dass solche Entscheidungen immer zu spät getroffen werden. Steffen hätte vor Weihnachten gehen müssen, Fritz im Februar/März oder im Herbst.


Mal davon abgesehen, dass Fritz nur ein Symptom für die gesamte Vereinsarbeit ist. Zu glauben, ein Wechsel in der GF würde irgendwas ändern, ist sehr naiv.
 
Und was hat das jetzt mit meiner Aussage zu tun? Es ging nicht darum, ob Fritz gute Arbeit geleistet hat, sondern darum, ob eine Entlassung jetzt Sinn machen würde. Wir sind genau bei dem Thema wieder, dass solche Entscheidungen immer zu spät getroffen werden. Steffen hätte vor Weihnachten gehen müssen, Fritz im Februar/März oder im Herbst.

Kannst Du nicht improvisieren ?

Es ist eine Grottensaison, keine überraschende Achterbahnfahrt, sondern die gesamte Saison über ein permanenter Weg nach unten. Eine Entlassung wäre jederzeit sinnvoll gewesen und noch sinnvoller wäre es, man hätte die Realitäten bewertet.

Selbst am heutigen Tag wäre seine Dimission richtig und zeitgerecht gewesen. Zu glauben, man könne nicht ohne dieses Genie in die neue Saison gehen sind abenteuerlich. Weshalb geht man davon aus, dass die viel wichtigere Position des Trainers beinahe jeder Zeit passieren kann und beim Sportdirektor solle das nicht funktionieren, weil dieser so wichtige Entscheidungen träfe.

Fritz ist doch kein Einzelspieler, sondern arbeitet genauso im Team, wie ein Thioune, Filbry oder anderes Toppersonal. In jeder Firma passiert das ständig, in der Bundesliga passiert das laufend und nur bei Werder sollte das nicht funktionieren ?
 
Das heutige Spiel war eine Fortsetzung dessen der gesamten Saison. Hinten außer MB vogelwild, vorne an Harmlosigkeit nicht zu überbieten. Mal sehen, wen CF für kleines Geld transferiert? KC sicher, Stage wahrscheinlich, Schmid (nur wenn er eine Bomben-WM spielt) Leihspieler ohne Hein allesamt Abgangskandidaten.
Weiser wäre ebenfalls gut beraten, den Verein zu verlassen und andernorts zB Union anzuheuern. Mit CF segeln wir aber so was vom im Windschatten der 2.Liga. DT hat jetzt in 13 Spielen 9x verloren. Mal sehen, wann die Geduld der Werderfans mit ihm kommende Saison vorbei ist?
7 Siege in 34 Spielen und eine der schlechtesten Saisons aller Zeiten. Aber wir machen mit dem Personal so weiter getrost dem Motto: wir standen vor dem Abgrund und haben vor einen großen Schritt nach vorne zu machen.
Und das sehe ich als ein Erfolgsmodell a la Werder an.
 
Das heutige Spiel war eine Fortsetzung dessen der gesamten Saison. Hinten außer MB vogelwild, vorne an Harmlosigkeit nicht zu überbieten. Mal sehen, wen CF für kleines Geld transferiert? KC sicher, Stage wahrscheinlich, Schmid (nur wenn er eine Bomben-WM spielt) Leihspieler ohne Hein allesamt Abgangskandidaten.
Weiser wäre ebenfalls gut beraten, den Verein zu verlassen und andernorts zB Union anzuheuern. Mit CF segeln wir aber so was vom im Windschatten der 2.Liga. DT hat jetzt in 13 Spielen 9x verloren. Mal sehen, wann die Geduld der Werderfans mit ihm kommende Saison vorbei ist?
7 Siege in 34 Spielen und eine der schlechtesten Saisons aller Zeiten. Aber wir machen mit dem Personal so weiter getrost dem Motto: wir standen vor dem Abgrund und haben vor einen großen Schritt nach vorne zu machen.
Und das sehe ich als ein Erfolgsmodell a la Werder an.

Und genau darin liegt doch die ganze Tragikomödie dieses Vereins: Clemens Fritz legitimiert – wie vor ein paar Wochen von dir erwähnt – jahrzehntelange Zugehörigkeit offenbar als ausreichende Qualifikation für einen der wichtigsten Posten bei Werder. Wie belastbar diese Form von Stallgeruchskompetenz tatsächlich ist, lässt sich ja wunderbar an der Tabelle ablesen:

15. Platz, 32 Punkte: jeweils nur einen Punkt mehr als in der Relegations- bzw. Abstiegssaisons 19/20 bzw. 20/21.

15. Platz, 32 Punkte: heißt auch, erst einen Trainer mit 0,90 Punkten pro Spiel verheizt, um anschließend einen Nachfolger zu präsentieren, der mit 0,93 Punkten je Spiel ebenfalls über die verkrusteten Spuren am Osterdeich stolpert. Kontinuität kann Werder eben.

15. Platz, 32 Punkte: für eine ähnlich magere Bilanz musste Frank Baumann sich immerhin vier Jahre lang abarbeiten. Clemens Fritz liefert einen sehr ähnlichen Ertrag praktisch im Expressverfahren im zweiten Amtsjahr. Effizienzsteigerung nennt man das wohl. Chapeau!
 
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