Claudio Pizarro (Botschafter Bayern München)

Wäre eine tolle Möglichkeit, seinen Heldenstatus hier zu zerstören...

Würde mir natürlich großen Erfolg für ihn wünsche, käme es so.
Richtig,er kann dann viel verlieren.
Aber das Pizza ( genauso wie Ailton ) wirklich auch den Verein im Herzen tragen und verehrt werden ist unbestritten.
Das würde Bremen mal wieder zum Gesprächsthema machen,diesmal positiv und sicher einen Hype auslösen.
Denn Pizza wieder in Bremen würden die meisten feiern.
Klar kann man sagen,wieder grün - weiße Familie - wieder Klüngel , aber bei anderen Vereinen ist es ja auch so .
Mertesacker wünschen sich auch viele.
Der hat mit Sicherheit auch ein gutes Netzwerk.
Frage ist in welcher Rolle uns Claudio hilft.Außer einem Legendenstatus brauchst du für gewisse Dinge eben auch Expertise.
 
Claudio möchte Werder gerne helfen und kann sich eine Rückkehr nach Bremen vorstellen. Sportdirektor würde ihn besonders interessieren.
Ich vermute einfach mal drauflos: CP hat mit Sicherheit ein nach Südamerika reichendes Netzwerk.
Wenn er in einer Rolle als SpoDi (Niemeyer-Nachfolge?) vielleicht 4, 5 talentierte Jungs aus Chile, Peru, Argentinien,. Brasilien ranschleppen könnte - warum nicht? So weit weg reicht das Netzwerk der aktuell Verantwortlichen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht.
 
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Ich vermute einfach mal drauflos: CP hat mich Sicherheit ein nach Südamerika reichendes Netzwerk.
Wenn er in einer Rolle als SpoDi (Niemeyer-Nachfolge?) vielleicht 4, 5 talentierte Jungs aus Chile, Peru, Argentinien,. Brasilien ranschleppen könnte - warum nicht? So weit weg reicht das Netzwerk der aktuell Verantwortlichen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht.
Vielleicht hilft auch seine Verbindung zu Bayern.
 
Auch wenn er hochmotiviert sein wird, glaube ich nicht, dass er auch das nötige Netzwerk hat für den Job.
Ist ja auch die Frage ob er wirklich Interesse hat zurückzukehren und welche Stelle da wäre.
Vielleicht hat er ja auch mitbekommen ,das demnächst Jobs freiwerden könnten.
Kann ja zunächst bei Fritz hospitieren und den guten Laune Onkel im Verein geben und ich denke für viele Spieler ist er auch ein Vorbild.Außerdem kann er unseren Stürmern seine Erfahrung zur Verfügung stellen..
 
Die Vorstellung, dass Claudio Pizarro in verantwortlicher Rolle zurückkehrt, lässt viele Werder-Herzen höherschlagen. Und es ehrt ihn sehr, dass er aus langjähriger tiefer Verbundenheit Werder helfen möchte. Und dabei ein südamerikanisches Netzwerk mitbringt, die Sprache der meisten lateinamerikanischen Staaten beherrscht und deren Mentalitäten kennt. Das alles könnte Werder guttun.

Aber genau hier beginnt auch der Zwiespalt. Denn dieser Name ist mehr als ein Name – er kann ein Versprechen suggerieren. Ein Versprechen von „früher“, ein Versprechen von Glanz, von Leichtigkeit und vor allem von Erfolg. Aber genau das könnte die Gefahr sein: Dass wir Werder-Fans uns nach etwas sehnen, das so nicht mehr zurückkommt. Dass wir Hoffnungen, wenn nicht sogar (un)bewusst Erwartungen in ihn projizieren, die kein Mensch erfüllen kann. Selbst CP nicht.

Die Realität bei Werder ist nämlich eine andere. Die Probleme sitzen tiefer, als es ein einzelner Mensch – und sei er noch so verdient – lösen könnte. Der Abstieg 2021 war kein Betriebsunfall, sondern die Folge von strukturellen Schwächen, die bis heute präsent sind. Und genau daran können auch die größten Namen scheitern. Wie u.a. Marco Bode, Frank Baumann und Clemens Fritz; Spieler, die Werder geprägt und wir Fans gefeiert haben – die jedoch in ihren neuen Rollen nicht einmal ansatzweise so glänzen konnten / können wie früher auf dem Spielfeld - und somit ihre Denkmäler reichlich Kratzer bekamen.

Und genau das möchte man mMn bei Pizarro nicht erleben. Vielleicht ist die größte Form von Respekt manchmal nicht, jemanden zurückzuholen – sondern ihn als das zu bewahren, was er für diesen Verein ist: eine Legende, die uns unzählige schöne Momente geschenkt hat, an die wir uns sehr gerne erinnern.
 
Die Vorstellung, dass Claudio Pizarro in verantwortlicher Rolle zurückkehrt, lässt viele Werder-Herzen höherschlagen. Und es ehrt ihn sehr, dass er aus langjähriger tiefer Verbundenheit Werder helfen möchte. Und dabei ein südamerikanisches Netzwerk mitbringt, die Sprache der meisten lateinamerikanischen Staaten beherrscht und deren Mentalitäten kennt. Das alles könnte Werder guttun.

Aber genau hier beginnt auch der Zwiespalt. Denn dieser Name ist mehr als ein Name – er kann ein Versprechen suggerieren. Ein Versprechen von „früher“, ein Versprechen von Glanz, von Leichtigkeit und vor allem von Erfolg. Aber genau das könnte die Gefahr sein: Dass wir Werder-Fans uns nach etwas sehnen, das so nicht mehr zurückkommt. Dass wir Hoffnungen, wenn nicht sogar (un)bewusst Erwartungen in ihn projizieren, die kein Mensch erfüllen kann. Selbst CP nicht.

Die Realität bei Werder ist nämlich eine andere. Die Probleme sitzen tiefer, als es ein einzelner Mensch – und sei er noch so verdient – lösen könnte. Der Abstieg 2021 war kein Betriebsunfall, sondern die Folge von strukturellen Schwächen, die bis heute präsent sind. Und genau daran können auch die größten Namen scheitern. Wie u.a. Marco Bode, Frank Baumann und Clemens Fritz; Spieler, die Werder geprägt und wir Fans gefeiert haben – die jedoch in ihren neuen Rollen nicht einmal ansatzweise so glänzen konnten / können wie früher auf dem Spielfeld - und somit ihre Denkmäler reichlich Kratzer bekamen.

Und genau das möchte man mMn bei Pizarro nicht erleben. Vielleicht ist die größte Form von Respekt manchmal nicht, jemanden zurückzuholen – sondern ihn als das zu bewahren, was er für diesen Verein ist: eine Legende, die uns unzählige schöne Momente geschenkt hat, an die wir uns sehr gerne erinnern.
Der Antrieb scheint ja von ihm auszugehen,also freiwillig. Ob er zurückkommt steht ja in den Sternen, momentan ist es ja nicht mehr als ein : "Ich hâtte Bock was für Werder zu machen und irgendwie zu helfen."

Ob und was sich dann ergibt werden wir sehen.
Für mich wird Claudio IMMER ein Held sein.Als Werder Legende , Spieler und als Mensch dem überall die Herzen zuflogen und der auch von gegnerischen Fans gemocht wurde.
 
Mein Lieblingsspieler bei Werder, vielleicht der einzige Spieler, von dem ich mir einen Flock geholte hätte, aber eine Rückkehr in eine leitende Position muss wohl als verfrühter Aprilscherz angesehen werden, was genau würde ihn für den Posten des Sportdirektors qualifizieren. Nur zur Erinnerung, aktuell ist er gemeinsam mit Franck Ribéry und Leon Draisaitl, Team Head von "Plyrs United" in der Icon League und eine entsprechende Befähigung möglicherweise die Nachfolge von Fritz antreten zu können, kann wohl kaum die Rede sein.

Es wäre dem Werder AR natürlich zuzutrauen, diese wichtige Stelle einem ungelernten Quereinsteiger zuzuschustern, aber das würde den tadellosen Ruf der Werder Icone vermutlich mehr schaden, als dieser es sich vorstellen mag. Natürlich kann man die Ausbildungsschritte für diese Tätigkeit auch einfach überspringen, aber dafür wären starke Partner an seiner Seite zwingend geboten, aber solche Kaliber kann ich im Vorstand leider nicht erkennen.

Vielleicht sollte Pizarro einmal darüber nachdenken, weshalb man an ihn im 6. Jahr bei den Bayern noch nicht herangetreten ist, um seiner 2. Karriere den entsprechenden Schub nach vorne zu geben.
 
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