Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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Weder das Eine, noch das Andere.
Jedenfalls nicht 1:1.
Einen 1:1-Ersatz zu finden, ist generell schwierig, so dass i.d.R. Kompromisse eingegangen werden müssen. Besonders dann, wenn so wie hier v.a. aufgrund fortwährendem Missmanagement die finanziellen Möglichkeiten äußerst überschaubar sind.

Ich bezweifle, dass Boniface als Ducksch-Ersatz gedacht war. Ich lese das zwar oft, aber ich glaube das nicht. Da sehe ich schon eher Mbangula als Ducksch-Ersatz. Sam hat auf jeden Fall das Potenzial dazu.
Unter dem Aspekt als schneller, torgefährlicher Stürmer hast du durchaus recht. Wenn auch nicht qualitativ, dafür jedoch quantitativ sind wir im Sturm besser besetzt wie bei Zuzuspielen für den Angriff. Wir haben zwar einen Schmid als OM, aber 5 Assists in der letzen und 2 in dieser Saison sind jedoch etwas sehr dünn. Und somit erscheint plausibler, dass Boniface, der wie Ducksch auch ein physisch starker Zentrumsstürmer ist, der auch Bälle verteilen kann (8 Assists in 19 BL-Spielen bei den Pillen in 24/25) für Ducksch -Rolle angedacht war. Zumal Mbangula mit seiner geringen Erstliga-Praxis (699 Minuten bei 23 Einsätzen in der Seria A) eine Alles-oder-nichts-Investition in die Zukunft ist, der noch viel lernen muss und somit 17-Scorer-Punkte nicht "über Nacht" ersetzen kann.
 
Wie einer hier schrieb, gegen die Truppen, wo es wirklich zählt, sehen wir besser aus.
Ich erwarte oder erhoffe gegen Pauli und Heidenheim 6 Punkte, da geht es wirklich drum.
Nach der erwartbaren Niederlage gegen Bayern kommen dann die Spiele die entscheidend sind.Da wird der Druck noch größer sein ,denn wenn man das verk*ckt ist man wirklich ganz unten drin
Pauli und HDH sind den Abstiegskampf gewohnt und für die ist es gut ,daß wir auch unten reinrutschen.
Wir waren mal 8 Punkte unten entfernt .
Für Pauli und HDH ist es die Chance wieder ins Geschäft zu kommen.
Bei uns die Angst was zu verlieren,psychologisch gesehen.

Die Mannschaft ist dermaßen verunsichert,da glaube ich kaum an 4 Punkte..
Bin aber noch unter dem schlechten Eindruck von gestern.
 
Endlich das Gefühl, dass dieses ständige Versagen ein Ende hat. Seit Jahren werden Fehler gemacht, Verantwortung wird abgeschoben und alles mit angeblichen finanziellen Zwängen erklärt, die man sich größtenteils selbst eingebrockt hat.
Natürlich ändert das nichts an der aktuellen Tabelle. Aber es würde Hoffnung geben. Hoffnung darauf, dass dieses Chaos nicht einfach weiterläuft. Und ja, auch wenn eine Entlassung den Schaden nicht rückgängig macht, ist sie oft der erste notwendige Schritt, um überhaupt wieder an eine bessere Zukunft glauben zu können.

Danke für diesen konstruktiven Beitrag.

Ja, tatsächlich würde sich das Gefühl verändern und neue Hoffnung aufkeimen. Aber bei wem? Hauptsächlich doch bei den Fans, die jahrelang immer wieder enttäuscht wurden.

Bei den Spielern würde solch eine Aktion eher Unruhe und noch mehr Unsicherheit erzeugen.

Finanziell würde uns das noch weiter in den Abgrund reissen, weil wir dann auf den höchsten Posten eine Doppelbelastung haben.

Dann tut sich das nächste Problem auf: Wer sind die, die es besser machen sollen? Und wer stellt diese ein?

Und wenn das alles gelöst ist: Mit wem soll man verhandeln für die nächste Saison? Kein Spieler und kein Trainer wird sich dem SV Werder Bremen verpflichten, bevor nicht klar ist, in welcher Liga wir im August spielen,

JA, es muss sich was ändern. NEIN, die Radikalkur bringt dabei garnichts.

Fritz, Niemeyer, Jahns weg ist ein guter Ansatz. Niemeyers Posten bleibt dauerhaft frei. Niemeyer und Jahns geht sofort. Fritz muss dann den Umbruch begleiten bis zum Sommer. 2HG dann irgendwann 27 weg. Wenn so ein Umbruch, dann in kleinen Dosen, und nicht mit dem Holzhammer.
 
@Diggler
ich verstehe deinen Frust über CF. Geht mir nicht anders. Ich nehme ihn auch nicht in Schutz oder relativiere etwas. Meine Sicht der Dinge über ihn möchte ich so erläutern: Wenn jemand ziemlich gut Auto fahren kann und da vielleicht auch gute Dinge geleistet hat, traust du dem dann zu, dass er sofort nach einer kurzen Eingewüöhnungsphase ein guter Fahrlehrer wird? So denke ich, wenn ich an CF denke. Er war der Capitano, hat tolle Spiele für uns gemacht, war 2. bei der EM, Pokalsieger und auch sonst ein guter und heute noch sympathischer Kerl. Nur: Manager kann er nicht. HG müsste ihm das mal sagen, sonst zerstört er sich selbst sein Image. Er ist total frustriert, glaube ich. Das hat man ja gestern im Interview gesehen. So angefressen zeigt er sich in der Öffentlichkeit ja normalerweise nicht.
Und genau da liegt das Problem: Eine Vereinslegende bleibt er – aber als Manager tut er weder sich noch dem Klub einen Gefallen.
Das Problem bei dem Vergleich ist, dass Fritz nicht vom "Fahrer" zum "Fahrlehrer" gewechselt ist, sondern vom Fahrer zum Automobil-Ingenieur. Das sind völlig unterschiedliche Anforderungsprofile und Welten. Das kann klappen, aber es ist kein Selbstläufer.
 
Mal ne Frage die ich mir seit der Entlassung von Steffen gestellt habe und nicht beantworten konnte.Wieso sind die Co Trainer nicht auch entlassen beziehungsweise beurlaubt worden? Vielleicht hätten wir dann gestern ein anderes Werder gesehen
Das ist eine sehr gute Frage. Hat Thioune kein eigenes Team zur Hand? Oder war es Bedingung von Seiten Werders? Ist ja auch eine Kostenfrage.
Ich verstehe zwar, dass Thioune in drei Tagen nix verändern kann, und für den Zeitpunkt der Trainerentlassung/-einstellung kann er nix, das hat mal wieder Fritz verschleppt, aber gegen Freiburg wäre es trotzdem mal sinnvoll gewesen, die stärkste Aufstellung zu wählen. Zu verlieren hatte man ja nix. Klappt es, hat man ein positives psychologisches Momentum. Auch wenn es gegen die Bauern nix nutzen wird. Aber was mir eigentlich nicht gefällt, ist, dass Thioune sich in der Partie aus der Verantwortung genommen hat. Wenn ich das richtig gelesen habe, gab er ja an, Werders Spiele in jüngerer Vergangenheit gesehen zu haben. Auch ohne große Trainingseindrücke hätte ich mir mehr Verantwortung gewünscht. Wollte man zeigen, dass die Co-Trainer was drauf haben, ging das in die Hose...
 
Werner hat Ducksch nach dem Aufstieg zum Vorbereiter umgeschult. Ich weiß nicht, ob es dir damals aufgefallen ist, aber er hat später etwas anders gespielt als in der 2. Liga.
Ducksch mit Mbangula zu vergleichen ist ein Witz.
Ducksch war ein Anführer der Mannschaft auf dem Platz und in der Kabine. Er war Raumdeuter, Vorbereiter und Torschütze. Er hat das Kommando für offensives Pressing gegeben und den Mund aufgemacht zu den eigenen Spielern und zum Schiedsrichter.
Mbangula ist ein talentierter Spieler, der sicherlich in diesem Alter dieses Standing einfach nicht haben kann und damit Ducksch nicht ersetzen kann. Mbangula hätte auch schon besser sein können, hätte er nicht in der Vorbereitung und auch zwischendrin diese Verletzungsausfälle gehabt, die ihn noch nicht in den Rhythmus gebracht haben. Er hätte mit Ducksch vielleicht auch schon besser funktioniert.
 
Wie gesagt mit Ducksch zusammen hätte er sich vielleicht schon besser entwickelt. So haben wir nur Talente im Angriff. Zu Grüll sage ich lieber nichts.
 
Muss das nicht auch der Geschäftsführer Sport machen? Also ist die Entscheidung auch von Fritz getroffen worden oder sehe ich das falsch
Also ich bin ja intern nicht dabei ... kann mir aber gut vorstellen das Grosso irgendwie geschützt ist in der Werder Familie und Duarte irgendwie positiv aufgefallen ist und man ihn halten will. Ja ... Ich denke Fritze hat da das letzte Wort. Geht das schief ist das im Nachhinein ein weiterer Fehler gewesen nicht komplett im Trainerteam durchgewischt zu haben ... Fritz pokert ziemlich hoch. Man kann ihm und uns nur wünschen das seine Rechnungen irgendwie aufgehen ...
 
Bei Werder kommt neben dem mangelnden fußballerischen auch mangelnder ökonomischer Sachverstand zusammen, sodass die Finanzlage zum Teil auch hausgemacht ist. CF ist und bleibt eine Fehlbesetzung. Nun soll wieder ein "Externer" Schuld gewesen sein, dabei krankt Werder schon lange an seinen veralteten Strukturen. Immer nur auf Altgediente zu setzen, ist der falsche Weg. Das sieht man ja gerade wieder mehr als deutlich!
Stimmt! Leider fehlt der Vereinsführung nicht nur Kompetenz ! Ihr fehlt auch der Mut, den ausgelutschten Werder-Weg zu verlassen und Neues zu wagen!
Mit der Zeit gehen! Innovativ sein!
Es ist eben wie immer!
Wie 20 Jahre immer Salamibrötchen!
Man weiß ja wie es schmeckt!
Man weiß was man bekommt!
Jeder bei Werder ist bedacht, seinen Job zu behalten! Hauptsache man bleibt in der Bundesliga!
Aus dem ersten Abstieg hat man offenbar nichts gelernt! Wurde ja umgehend behoben! Nun dümpelt man wieder im Keller der Liga!
Steffen wurde zwar gefeuert! Aber der Kader ist natürlich noch derselbe!
Thioune kann nicht zaubern!
Fritz ist mit seinem Posten total überfordert!
Viel Fußball Sachkompetenz hat in den Gremien keiner! Er muss hoffen dass man irgendwie den Abstieg verhindern kann!
Und dass er lernt(wenn möglich schnell)
Wie soll denn der Kader nächste Saison aussehen?
Worst Case Abstieg: du musst einen neuen Kader zusammenstellen! Siehe Schalke: es besteht die Gefahr auch in Liga 2 gegen den Abstieg zu spielen! Wie beim 2.Abstieg Schalkes!
Worst Cast Klassenerhalt: die Leihspieler gehen alle! Du brauchst aber neue Spieler!
Geld ist nicht vorhanden!
Die Werte der Spieler haben nach dieser Saison ebenfalls an Wert verloren! Glaube kaum dass noch jemand 15 m € für Schmid bezahlt! Wen willst du sonst zu Geld machen um Geld zu erwirtschaften?
Heißt wohl dass man wieder auf Leihspieler setzen muss!
 
Fritz wurde auch die letzten Jahre schon massiv kritisiert, ebenso wie Baumann vor ihm. Dass es nun etwas harscher wird, inklusive Petition, liegt vor allem am sportlichen Tiefflug und nicht an einer Veränderung der Arbeit von Clemens Fritz.

Fritz hat einen großen Fehler gemacht, der klar ihm anzulasten ist. Das ist die Einstellung von Horst Steffen und zumindest meiner Meinung nach zu langem Festhalten an diesem, obwohl keine Veränderungen feststellbar waren seit Monaten. Man könnte auch als Fehler sehen, dass er keinen Einfluss auf Horst Steffen genommen hat, gerade bezüglich der Systemumstellung im Sommer. Ich denke allerdings nicht, dass das zu seinen Aufgaben gehört. Wie auch immer, den Fehler hat er zunächst korrigiert. Ob gut oder schlecht, das werden wir abwarten müssen.

Die ganze Transferpolitik ist alles sehr relativ. Viele sind hier offenbar der Überzeugung, dass ein anderer GFS entweder mehr Geld in die Hand genommen oder bessere Spieler für 0 Geld geholt hätte. Für beides fehlt irgendwie die Begründung, da sich diese Transferpolitik nun schon seit dem Aufstieg durchzieht, egal ob mit Fritz oder Baumann. Scheint schlichtweg Vereinspolitik zu sein (mit meinem bescheidenen Einblick halte ich das für sinnvoll, aber ich habe weder die Lust, noch das Knowhow, mich da näher mit zu beschäftigen, was wirtschaftlich sinnvoll ist). Und die Spieler scoutet Fritz auch nicht, auch Niemeyer nicht. Verhandlungen mit Spielern hingegen ist keiner dabei. Man weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist. Man sieht nur die Ergebnisse.

All die kleineren Sachen wie sein Gelaber oder die Geschichte mit der Leihspieler-Anzahl sind letztendlich total banal und nur Aufhänger, weil man Fritz sowieso schon nicht geil findet und es sportlich nicht läuft. Würde es sportlich laufen, würde das keine Sau jucken.
Hm - zum einen denke ich, dass mit der Verpflichtung von HS eine Systemumstellung bewusst in Kauf genommen wurde, bzw. diese sogar gewollt war. Von wegen offensiver Markenkern usw....

Und bei der Kritik an CF geht es mir persönlich gar nicht darum, dass ein andere GFS mehr Geld in die Hand genommen, oder bessere Spieler für 0 Geld geholt hätte. Wenn man nur ein geringes Budget hat denke ich aber, dass man das zielgerichteter hätte einsetzen können. So hat man
10 Mio für einen vermeintlichen Königstransfer hingeblättert - die mMn zwar durchaus sinnvoll investiert sind. Gleichzeitig hat man sich damit
aber den Spielraum für weitere Transfers verbaut. Klar kosten Leihen auch Geld - wenn aber das halbe Team nur aus Leihspielern besteht, holst
Du Dir halt auch eine gewisse Söldnermentalität in den Kader, die jetzt im Abstiegskampf extrem gefährlich sein kann. Aber gut - hinterher ist man natürlich immer schlauer.
Was aber spätestens durch die ganzen Leihen auffällt ist, dass unser Scouting einfach sau-schlecht ist. Bei den Spielern, die wir geholt haben hat man einfach durchweg das Gefühl, dass man damit einfach nur Löcher auf vakanten Positionen gestopft hat. Die meisten kamen Verpflichtungen kamen super spät - und da kann mir keiner erzählen, dass man nur auf die richtige Möglichkeit gewartet hat. Im Gegenteil - man hatte keinen Plan und musste dann kurzfristig schauen, was wir für ein paar Groschen noch von der Resterampe kriegen.
Folglich ist mein Hauptkritikpunkt an CF gar nicht die Verpflichtung dieser Spieler als solches - sondern die wirklich mangelhafte Arbeit unserer
Scoutingabteilung - für die er als GFS nunmal verantwortlich ist....
 
Was aber spätestens durch die ganzen Leihen auffällt ist, dass unser Scouting einfach sau-schlecht ist. Bei den Spielern, die wir geholt haben hat man einfach durchweg das Gefühl, dass man damit einfach nur Löcher auf vakanten Positionen gestopft hat. Die meisten kamen Verpflichtungen kamen super spät - und da kann mir keiner erzählen, dass man nur auf die richtige Möglichkeit gewartet hat. Im Gegenteil - man hatte keinen Plan und musste dann kurzfristig schauen, was wir für ein paar Groschen noch von der Resterampe kriegen.
Folglich ist mein Hauptkritikpunkt an CF gar nicht die Verpflichtung dieser Spieler als solches - sondern die wirklich mangelhafte Arbeit unserer
Scoutingabteilung - für die er als GFS nunmal verantwortlich ist....
Erstmal danke, dass mal jemand konstruktiv was zu dem Thema sagt und nicht nur "Alles Blödsinn und Schönrederei - FRITZ RAUS!!!".

Was die späten Transfers angeht, ist es eigentlich super offensichtlich wie das gelaufen ist, auch schon die letzten Jahre.
Man hatte gewisse Pläne für den neuen Kader. So sollte zunächst einmal ein neuer LV-Backup kommen, das wurde Wöber recht schnell. Ob nun sinnvoller Transfer oder nicht - in der aktuellen Lage wollte man keinen Spieler als Backup kaufen, da Agu ja die letzten Jahre bockstark war, zumal auch Deman zurückkam.
Dann sollte ein Stürmer kommen und man legte sich sehr schnell auf Asllani fest, hatte aufgrund von Steffen wohl sehr gute Karten und wollte quasi den Spieler aus Hoffenheim freipressen (1 Jahr Vertrag). Da hat man nur die Rechnung ohne Hoffenheim gemacht. Die haben ihrerseits Asllani unter Druck gesetzt (vermutlich Tribüne oder Verlängerung) und der hat dann zu sehr guten Konditionen verlängert.
Der nächste Punkt war der, dass man sich komplett auf einen Wechsel von Schmid eingeschossen hatte und sämtliches Transferbudget davon abhängig war. Der ging aber nicht, also zog sich alles hin. Man konnte nun Graupen holen, die zum aktuellen Zeitpunkt machbar waren zur Leihe oder darauf warten, dass sich Gelegenheiten bei besseren Spielern boten. Das waren dann Sugawara, Puertas und Schmidt - allesamt Wunschspieler, wo Türen aufgingen. Beim Stürmer hat sich nie eine Tür aufgemacht, wobei man sagen muss, dass man gute Stürmer eben auch nicht per Leihe bekommt. Richtig gute Stürmer kosten 15-20 Mio. aufwärts. 5-10 Mio. sind Wundertüten und One Hit Wonders. Deswegen nahm man am Ende notgedrungen Boniface.

Gemessen daran waren die getätigten Transfers alle nachvollziehbar und ich denke auch, dass Puertas, Sugawara und Schmidt sehr gute Transfers waren, Hein auch. Ich denke nicht, dass früher jemand besseres drin war.

Was eigentlich an der ganzen Sache viel schwieriger war meiner Meinung nach, ist die Absprache mit dem Trainer, die vermutlich durchaus da war. Aber im Endeffekt passen die Transfers teilweise einfach nicht zu dem was Steffen spielen wollte und das war zu dem Zeitpunkt schon klar.
Mbangula hat im 3:5:2 oder 4:5:1 eigentlich nix zu suchen, jedenfalls nicht in einem Team, das sowieso schon zuviele Gegentore kassiert. Man sieht es ja derzeit besonders. Im 3:5:2 ist Mbangula quasi LV, im 4:5:1 von Steffen sieht es besser aus, ist aber sehr riskant vor einem nicht so tollen LV und Coulibaly, weswegen Steffen das irgendwann nicht mehr gemacht hat. Im Grunde wäre er bei uns am besten in einem 4:3:3 aufgehoben oder im 3:5:2 als zweite Sturmspitze (was ich seltsam finde, dass das beides keiner probiert).
Hat sich Steffen alles nicht getraut, weil es ihm zuviele Gegentore waren. Dadurch litt dann die Offensive mehr und mehr.
Puertas dasselbe Spiel. Puertas ist OM, aber da spielte unter Steffen immer Schmid. also musste Puertas auf die Außen gehen.
 
Das Grundproblem ist, dass KA damals noch zu CL-Zeiten am Ende der TP auf Schnäppchen gewartet hat. Hat ja auch, in CL-Zeiten wohlgemerkt, geklappt. FB hat dieses Konzept ohne europäischen Wettbewerb übernommen und perpetuiert. CF als Trainee hat dieses wiederum auch 1zu1 übernommen.
Nun werden Spieler laut der Transfermarkt-Analysten in Bremen grundsätzlich immer zum Ende angeboten und die evtl. interessanten Neulinge schlagen andernorts auf.
Man geht damit ein hohes Risiko zu Saisonbeginn ein, was man gut immer wieder sehen konnte. Nach dem Wiederaufstieg änderte man mal dieses Konzept und war initial stabiler. Am Ende verfiel man aber in die alten Muster. Das ist in der Buli und in der Beraterszene bekannt über Werder.
In 15 Jahren stehen sie unmittelbar vor dem 3. Abstieg und halten an ihren Konzepten mit veränderter Personallage fest. CF et al. ist ein klassisches Synonym dafür. CF ist das Gesicht des Niedergangs, aber er ist beileibe nicht alleinverantwortlich. Sein ganzes Team arbeitet insuffizient. Nun ist er aber der GFS und somit bekommt er die Kritik voll ab. In dieser Position ist das der Preis des Misserfolges, so dass Mitleid mit ihm nicht angebracht ist. Dazu kommt, dass er speziell mit Kritik schon in der Vergangenheit nicht gut umgehen kann und entsprechend auf Nachfragen unwirsch reagiert. Seine grundsätzliche Qualifikation steht zur Disposition und sein mediales Krisenmanagement ist richtig schlecht.
Nun stellt sich für die Werderfamilie die Frage: Familie über Alles oder Neuanfang mit Härten in der sportlichen Gesamtausrichtung wie Entlassungen, Neubesetzungen etc. pp.?
 
Erstmal danke, dass mal jemand konstruktiv was zu dem Thema sagt und nicht nur "Alles Blödsinn und Schönrederei - FRITZ RAUS!!!".

Was die späten Transfers angeht, ist es eigentlich super offensichtlich wie das gelaufen ist, auch schon die letzten Jahre.
Man hatte gewisse Pläne für den neuen Kader. So sollte zunächst einmal ein neuer LV-Backup kommen, das wurde Wöber recht schnell. Ob nun sinnvoller Transfer oder nicht - in der aktuellen Lage wollte man keinen Spieler als Backup kaufen, da Agu ja die letzten Jahre bockstark war, zumal auch Deman zurückkam.
Dann sollte ein Stürmer kommen und man legte sich sehr schnell auf Asllani fest, hatte aufgrund von Steffen wohl sehr gute Karten und wollte quasi den Spieler aus Hoffenheim freipressen (1 Jahr Vertrag). Da hat man nur die Rechnung ohne Hoffenheim gemacht. Die haben ihrerseits Asllani unter Druck gesetzt (vermutlich Tribüne oder Verlängerung) und der hat dann zu sehr guten Konditionen verlängert.
Der nächste Punkt war der, dass man sich komplett auf einen Wechsel von Schmid eingeschossen hatte und sämtliches Transferbudget davon abhängig war. Der ging aber nicht, also zog sich alles hin. Man konnte nun Graupen holen, die zum aktuellen Zeitpunkt machbar waren zur Leihe oder darauf warten, dass sich Gelegenheiten bei besseren Spielern boten. Das waren dann Sugawara, Puertas und Schmidt - allesamt Wunschspieler, wo Türen aufgingen. Beim Stürmer hat sich nie eine Tür aufgemacht, wobei man sagen muss, dass man gute Stürmer eben auch nicht per Leihe bekommt. Richtig gute Stürmer kosten 15-20 Mio. aufwärts. 5-10 Mio. sind Wundertüten und One Hit Wonders. Deswegen nahm man am Ende notgedrungen Boniface.

Gemessen daran waren die getätigten Transfers alle nachvollziehbar und ich denke auch, dass Puertas, Sugawara und Schmidt sehr gute Transfers waren, Hein auch. Ich denke nicht, dass früher jemand besseres drin war.

Was eigentlich an der ganzen Sache viel schwieriger war meiner Meinung nach, ist die Absprache mit dem Trainer, die vermutlich durchaus da war. Aber im Endeffekt passen die Transfers teilweise einfach nicht zu dem was Steffen spielen wollte und das war zu dem Zeitpunkt schon klar.
Mbangula hat im 3:5:2 oder 4:5:1 eigentlich nix zu suchen, jedenfalls nicht in einem Team, das sowieso schon zuviele Gegentore kassiert. Man sieht es ja derzeit besonders. Im 3:5:2 ist Mbangula quasi LV, im 4:5:1 von Steffen sieht es besser aus, ist aber sehr riskant vor einem nicht so tollen LV und Coulibaly, weswegen Steffen das irgendwann nicht mehr gemacht hat. Im Grunde wäre er bei uns am besten in einem 4:3:3 aufgehoben oder im 3:5:2 als zweite Sturmspitze (was ich seltsam finde, dass das beides keiner probiert).
Hat sich Steffen alles nicht getraut, weil es ihm zuviele Gegentore waren. Dadurch litt dann die Offensive mehr und mehr.
Puertas dasselbe Spiel. Puertas ist OM, aber da spielte unter Steffen immer Schmid. also musste Puertas auf die Außen gehen.
So wie Du das schreibst/darstellst, ist unsere Transferpolitik dann aber massiv auf Eventualitäten ausgelegt - und auch das ist dann nicht wirklich ein Ruhmesblatt und hat mit einer aktiven, vorausschauenden Kaderplanung nicht wirklich viel zu tun. Ich sage ja nicht, dass die geliehenen Spieler per se "schlecht" sind, sondern einfach dass das Vorgehen irgend wie auf Zufall augebaut war. So nach dem Motto "wir brauchen einen LV" und dann sucht man, aber findet nix (finanziell) passendes. Und am Ende schlägt man zu, weil man noch eine Baustelle schließen muss, aber ohne darauf zu achten, ob der Spieler auch ins Team bzw. ins System des Trainers passt
 
So wie Du das schreibst/darstellst, ist unsere Transferpolitik dann aber massiv auf Eventualitäten ausgelegt
Ja, richtig. Ist aber auch nicht neu und ist schon seit dem Aufstieg so, hat also nicht direkt mit Fritzmeyer zu tun. Wir leiden halt immer noch unter dem Abstieg und den Fehlern, die finanziell vorher gemacht wurden. Das ist leider so. Ob das jetzt anders möglich wäre, darüber will ich mir kein Urteil bilden. Dafür stecke ich nicht tief genug in der Materie. Aber dass wir eben ohne Verkäufe nur ein Minimal-Budget für Transfers haben, ist leider eine Tatsache. Und wenn man da das Optimum rausholen will, muss man warten. Es hat ja keinen Zweck, direkt am Anfang der Transferperiode 5 Graupen zu holen. Dann hat man zwar schnell fertig, hat aber auch nur Mist im Kader.

Die Frage, ob das Scouting mies ist oder nur unser Budget nicht mehr hergibt, ist auch schwer zu beantworten. Aber die getätigten Transfers sind eigentlich gut gescoutet.
 
Erstmal danke, dass mal jemand konstruktiv was zu dem Thema sagt und nicht nur "Alles Blödsinn und Schönrederei - FRITZ RAUS!!!".

Was die späten Transfers angeht, ist es eigentlich super offensichtlich wie das gelaufen ist, auch schon die letzten Jahre.
Man hatte gewisse Pläne für den neuen Kader. So sollte zunächst einmal ein neuer LV-Backup kommen, das wurde Wöber recht schnell. Ob nun sinnvoller Transfer oder nicht - in der aktuellen Lage wollte man keinen Spieler als Backup kaufen, da Agu ja die letzten Jahre bockstark war, zumal auch Deman zurückkam.
Dann sollte ein Stürmer kommen und man legte sich sehr schnell auf Asllani fest, hatte aufgrund von Steffen wohl sehr gute Karten und wollte quasi den Spieler aus Hoffenheim freipressen (1 Jahr Vertrag). Da hat man nur die Rechnung ohne Hoffenheim gemacht. Die haben ihrerseits Asllani unter Druck gesetzt (vermutlich Tribüne oder Verlängerung) und der hat dann zu sehr guten Konditionen verlängert.
Der nächste Punkt war der, dass man sich komplett auf einen Wechsel von Schmid eingeschossen hatte und sämtliches Transferbudget davon abhängig war. Der ging aber nicht, also zog sich alles hin. Man konnte nun Graupen holen, die zum aktuellen Zeitpunkt machbar waren zur Leihe oder darauf warten, dass sich Gelegenheiten bei besseren Spielern boten. Das waren dann Sugawara, Puertas und Schmidt - allesamt Wunschspieler, wo Türen aufgingen. Beim Stürmer hat sich nie eine Tür aufgemacht, wobei man sagen muss, dass man gute Stürmer eben auch nicht per Leihe bekommt. Richtig gute Stürmer kosten 15-20 Mio. aufwärts. 5-10 Mio. sind Wundertüten und One Hit Wonders. Deswegen nahm man am Ende notgedrungen Boniface.

Gemessen daran waren die getätigten Transfers alle nachvollziehbar und ich denke auch, dass Puertas, Sugawara und Schmidt sehr gute Transfers waren, Hein auch. Ich denke nicht, dass früher jemand besseres drin war.

Was eigentlich an der ganzen Sache viel schwieriger war meiner Meinung nach, ist die Absprache mit dem Trainer, die vermutlich durchaus da war. Aber im Endeffekt passen die Transfers teilweise einfach nicht zu dem was Steffen spielen wollte und das war zu dem Zeitpunkt schon klar.
Mbangula hat im 3:5:2 oder 4:5:1 eigentlich nix zu suchen, jedenfalls nicht in einem Team, das sowieso schon zuviele Gegentore kassiert. Man sieht es ja derzeit besonders. Im 3:5:2 ist Mbangula quasi LV, im 4:5:1 von Steffen sieht es besser aus, ist aber sehr riskant vor einem nicht so tollen LV und Coulibaly, weswegen Steffen das irgendwann nicht mehr gemacht hat. Im Grunde wäre er bei uns am besten in einem 4:3:3 aufgehoben oder im 3:5:2 als zweite Sturmspitze (was ich seltsam finde, dass das beides keiner probiert).
Hat sich Steffen alles nicht getraut, weil es ihm zuviele Gegentore waren. Dadurch litt dann die Offensive mehr und mehr.
Puertas dasselbe Spiel. Puertas ist OM, aber da spielte unter Steffen immer Schmid. also musste Puertas auf die Außen gehen.
Liest sich wie unser Management ist unfähig.
 
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