Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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Warum das bei Freiburg besser als hier läuft kann ich dir sagen.

Freiburg war nie ein Verein, der vor hat Tietel zu gewinnen.
Der zweite Satz ist grundsätzlich richtig. Aber das allein generiert keine gute Arbeit, denn diese wird allein von Menschen gemacht. Der Sportjournalist und Blogger Tobias Escher hatte das Erfolgsrezept des SCF in seinem Buch "Was Teams erfolgreich macht“ sehr gut dargestellt - wo er mit einem anderen Wording auch deinen Einwurf erwähnte - was ich schon vor längerer Zeit in einer Diskussion hier eingebracht hatte: https://forum.werder.de/threads/sc-freiburg.3031/page-30#post-5668896
 
deichstube
Fritz sagte dennoch: „Ich sehe keine Mannschaft, die nicht auf den Trainer hört oder innerhalb der es ein großes Problem gibt. Bei Horst spüre ich die Energie, die positive Art.“

Wenn man als Kriterien nur das zur Entscheidungsfindung heranzieht, verstehe ich die Handlungsweise. Mit der Macht der Freundschaft gewinnt man aber keine Fußballspiele, außer vielleicht in einem Anime.
 
Einen guten Manager erkennt man daran, wie er in Krisensituationen reagiert und agiert. CF hat immer in PKs bei Kritik pampig reagiert. Damit kann er nicht umgehen. Er ist ein Narziss und genauso agiert er auch. Er umgibt sich mit schwachen Leuten wie einem PN, dessen Aussagen auch wenig substantiell sind. Diese Beiden sind unfähig, die Situation zu meistern. Dazu fehlt es am intrinsischen Management. Daher kommen auch Aussagen zu HS wie positive Energie und er hat den Eindruck etc... Das ist Blabla, um Zeit zu gewinnen. Am liebsten wäre allen Beteiligten, dass es sich in Wohlgefallen auflöst. Wird es nicht.
Die Ergebnisse sind nicht erst seit gestern erschütternd. Das wird sich unter HS nicht bessern. Das sehen hier Nichtexperten mehrheitlich. Aber wenn man nur auf seine Außendarstellung bedacht ist, wird man keine Lösung präsentieren können. Man postponiert das Problem auf die nahe Zukunft und hofft das Beste. Gute Manager agieren zeitnah. CF ist in dieser Position überfordert und wird versagen, was er schon tut. Der ASR schaut zu.
 
deichstube
Fritz sagte dennoch: „Ich sehe keine Mannschaft, die nicht auf den Trainer hört oder innerhalb der es ein großes Problem gibt. Bei Horst spüre ich die Energie, die positive Art.“

Wenn man als Kriterien nur das zur Entscheidungsfindung heranzieht, verstehe ich die Handlungsweise. Mit der Macht der Freundschaft gewinnt man aber keine Fußballspiele, außer vielleicht in einem Anime.
Schon Olaf der Schneemann wusste: " Ein kleines bisschen Freundlichkeit kann ALLES verändern " Dumm nur das wir nicht in einem Disney Film sind
 
Lasst doch bitte die Vergleiche mit anderen Vereinen. Ich mag Freiburg auch (Frankfurt nicht), aber das sind Äpfel und Birnen. Es gibt zuviele Unterschiede zwischen den Vereinen, als dass man wirklich alles 1:1 vergleichen könnte.
Warum die Vergleiche mit anderen Clubs unterlassen? Es geht doch gar nicht um 1:1-Vergleiche, sondern um die (Eigen-)Positionierung. Z.B. für die Feststellung, in welchen Bereichen des eigenen Vereins gut gearbeitet wird bzw. im Vergleich zu direkten Konkurrenten noch Handlungsbedarf besteht. So dass - selbsterklärend nicht 1:1, sondern auf die jeweiligen Gegebenheiten / Bedürfnisse angepasst - nachgebessert werden kann / sollte / muss, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zumindest beizubehalten bzw. auszubauen. Das sind auch im Profi-Fußball übliche Vorgänge. So wie z.B. Max Eberl tat. Dieser erklärte vor ein paar Jahren bei einem Interview mit der Deichstube, dass er 2005 beim Amtsantritt als Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach sich Werder Bremen als Vorbild nahm, welchem er nacheifern wollte. Und es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er auf seiner dahingehenden Agenda keine 1:1-Adaption von Werder stehen hatte und umsetzte, sondern selbstverständlich zugeschnitten auf die Gegebenheiten / Bedürfnisse bei Borussia Mönchengladbach.
 
Es geht doch gar nicht um 1:1-Vergleiche, sondern um die (Eigen-)Positionierung. Z.B. für die Feststellung, in welchen Bereichen des eigenen Vereins gut gearbeitet wird bzw. im Vergleich zu direkten Konkurrenten noch Handlungsbedarf besteht.
Für mich ist das aber nicht mal im Ansatz vergleichbar. Das fängt doch schon bei der Erwartungshaltung im Verein und bei den Fans an. Freiburg ist graue Maus und lebt auch das Image der grauen Maus. Interessiert dort keinen, ob die mal 10 Jahre in der Bedeutungslosigkeit zwischen Platz 8-15 verschwinden. Bei uns schreien jetzt schon alle (diese Saison mal rausgenommen), dass wir als Traditionsverein nach Europa gehören, obwohl wir gerade erst knapp der Insolvenz entgangen und aufgestiegen sind. Freiburg mit selbem Weg wäre absolut zufrieden gewesen mit der Entwicklung.

Und Frankfurt ist halt noch absurder. Die haben zwar auch eine gewisse Erwartungshaltung, dafür aber weitaus größere finanzielle Mittel, auch schon damals, als wir beide fast abgestiegen waren.

Natürlich kann man immer neidisch auf andere schauen, aber am Ende hilft uns das nicht weiter. Wir machen unsere eigenen richtigen und falschen Entscheidungen, haben unsere eigenen Mittel und unsere eigene Erwartungshaltung.

Und es ist auch klar, dass Werder sich Eintracht Frankfurt als Vorbild genommen hat -> aber die Bedingungen sind hier dennoch völlig anders. Wir wollen dahin, aber der Weg ist ein viel steinigerer als bei Frankfurt.
 
So weit würde ich jetzt nicht gehen, denn HS war initial als Verpflichtung nominell keine schlechte Wahl. Allerdings hat sich sehr schnell herauskristallisiert, dass er mit der Situation und dem Kader nichts anzufangen weiß. Und hier hätten CF & PN bereits eingreifen müssen. CF befindet sich aktuell in dem Modus wie ein bockiges kleines Kind, dass einen Fehler gemacht hat und partout dies nicht einsehen will und auf seiner Meinung beharrt. HS ein weiteres Spiel zu geben, macht keinen Sinn.
Dieser Verein geht mit diesen handelnden Personen in die 2.Liga und wird dort wieder gegen den Abstieg spielen. Der einzige Trainer, dem ich zutraue, den Bock bis zum Saisonende umzustoßen, wäre Friedhelm Funkel. Der könnte das, glaube aber nicht, dass er es will. Der ASR scheint sich offensichtlich in Schockstarre zu befinden. Von denen kommt ja auch nichts.
Was wird passieren? Gladbach gewinnt am WE hier, in Freiburg verlieren sie wie jede Saison und BAYERN ist sowieso egal.
Funkel würde ich auch nicht als schlecht empfinden.
Hat viel Erfahrung
Guter Typ
Hat wohl noch Lust auf Bundesliga
Vom Gehalt sicher vorstellbar.
 
Funkel würde ich auch nicht als schlecht empfinden.
Hat viel Erfahrung
Guter Typ
Hat wohl noch Lust auf Bundesliga
Vom Gehalt sicher vorstellbar.
Es hätte den Charme zeitlich begrenzt zu sein, nämlich bis um Ende der Saison. Der Mann ist integer, Wunderdinge erwartet hier niemand. Aber mit ihm sehe ich die Chance auf Verbleib deutlich höher als jetzt. Mit HS wird das nichts mehr. Das ist mehr als offensichtlich aber wohl nicht für CF? Realistisch? Wohl eher nicht.
 
Was bei Werder unter Fritz und Niemeyer komplett fehlt (eigentlich seit 15 Jahren schon) ist jede Form von langfristigem Denken. Moderne Kaderplanung heißt: Spieler frühzeitig scouten, Profile definieren und für jede Position mehrere Alternativen haben. Plan A, B, C – und wenn es sein muss D und E. Scheitert Option eins, greift man zur nächsten. Punkt.
Bei Werder passiert genau das Gegenteil. Wochenlang Funkstille – und dann am letzten Tag der Transferperiode hektisch eine Leihe, die angeblich „sofort hilft“. Das ist kein Konzept, das ist Aktionismus. Diese Last-Minute-Leihen sind der beste Beweis dafür, dass es offenbar keine vorbereiteten Alternativen gibt. Es wirkt, als würde man alles auf einen Namen setzen – und wenn der nicht klappt, wird improvisiert.
Und selbst wenn man keine passenden externen Alternativen findet, dann muss man den Mut haben, konsequent auf die Jugend zu setzen. Nicht aus Not, sondern aus Überzeugung. Ein funktionierendes Scouting- und Entwicklungssystem muss dafür sorgen, dass jedes Jahr ein bis zwei Spieler aus der Jugend realistisch an die Profimannschaft herangeführt werden. Bei Werder passiert das gar nicht. Aber nur das kann der Weg sein wenn ich mir keine guten und fertigen Bundesligaspieler leisten kann, weil mir seit Jahren das Geld fehlt.
Dazu kommt: Transfers müssen nicht immer auf den letzten Drücker passieren. Man kann Spieler ein Jahr im Voraus verpflichten, man kann gezielt ablösefreie Spieler sichern, man kann vorausschauend planen. Andere Vereine machen das längst. Bei Fritz und Niemeyer wirkt es dagegen, als würde jede Transferperiode neu überraschen, dass der Kader Lücken hat.
Unterm Strich sieht es so aus, als gäbe es keinen Plan A, keinen Plan B und schon gar kein langfristiges Konzept. Statt Struktur, Vorbereitung und Mut gibt es Hektik, Leihen und Hoffnung. So führt man keinen Bundesligaverein – so verwaltet man Probleme.
Wusste nicht dass man bei Werder Bremen Spieler scouted (Achtung Ironie!) dachte Fritz und Niemeyer lesen Sport-Bild….
Keita und Boniface hätte man sogar nur durch Internetrecherche vermeiden können….
Oder hat Werder nur ein altes Faxgerät in der Geschäftstelle!!!
Die letzten Transferperioden waren eine Katastrophe!
Puertas hätte ich nicht geholt ! Silva letzte Saison auch nicht!
Sugawara ist solide!
Milosevic hat jetzt die Bürde, dass er für Tore sorgen soll! Hohe Bürde für einen(durchaus talentierten) Jungen…
Njinmaa ist pfeilschnell aber total ungefährlich! Für Topp wäre noch ein Jahr in der 2.Liga besser gewesen!
Für die Verletzten kann man natürlich nichts! Zeigt aber auch dass man die Ausfälle schwer kompensieren kann!
Für das letzte Aufgebot war die Abwehr gestern in Ordnung! Aber Hoffenheim hat dennoch ihre Tore gemacht! Nach der roten Karte kam abgesehen vom 0:2 fast nichts mehr Offensives von Hoffenheim.
Ich weiß nicht, welcher Trainer aus dem Kader plötzlich mehr rausholen soll…
Der ideale Zeitpunkt den Trainer zu wechseln wäre die Winterpause gewesen
 
Wusste nicht dass man bei Werder Bremen Spieler scouted (Achtung Ironie!) dachte Fritz und Niemeyer lesen Sport-Bild….
Keita und Boniface hätte man sogar nur durch Internetrecherche vermeiden können….
Oder hat Werder nur ein altes Faxgerät in der Geschäftstelle!!!
Die letzten Transferperioden waren eine Katastrophe!
Puertas hätte ich nicht geholt ! Silva letzte Saison auch nicht!
Sugawara ist solide!
Milosevic hat jetzt die Bürde, dass er für Tore sorgen soll! Hohe Bürde für einen(durchaus talentierten) Jungen…
Njinmaa ist pfeilschnell aber total ungefährlich! Für Topp wäre noch ein Jahr in der 2.Liga besser gewesen!
Für die Verletzten kann man natürlich nichts! Zeigt aber auch dass man die Ausfälle schwer kompensieren kann!
Für das letzte Aufgebot war die Abwehr gestern in Ordnung! Aber Hoffenheim hat dennoch ihre Tore gemacht! Nach der roten Karte kam abgesehen vom 0:2 fast nichts mehr Offensives von Hoffenheim.
Ich weiß nicht, welcher Trainer aus dem Kader plötzlich mehr rausholen soll…
Der ideale Zeitpunkt den Trainer zu wechseln wäre die Winterpause gewesen
Die wollten auch gar nicht mehr.Deshalb wurde ein weiterer IV eingewechselt.Und dann hat man schön alles dichtgemacht mit 10 Leuten.Und optisch sah das dann überlegen von uns auch - das war es dann auch..
 
Für mich ist das aber nicht mal im Ansatz vergleichbar. Das fängt doch schon bei der Erwartungshaltung im Verein und bei den Fans an.
Ich vermute, du verstehst mich falsch. Mir geht es nicht um die jeweiligen Erwartungshaltungen von Clubs oder deren Fans, sondern um Verantwortlichkeiten.

Als Geschäftsführer Fußball obliegt es CF, sportliche und seinen Teil der wirtschaftlichen Strukturen zu bewerten, Defizite zu erkennen, diese
zu beheben und somit Werder auch strategisch weiterzuentwickeln. Das ist ihm bisher genauso wenig gelungen wie seinem Vorgänger FB. Somit ist der Vergleich mit Freiburg und Frankfurt geradezu vernichtend: Mit beiden Vereinen bewegte Werder sich zu Beginn der Saison 2016/17 noch auf einem ähnlichen Niveau. Doch während dort klare Konzepte v.a. in der Generierung von Kadermehrwerten umgesetzt, Prozesse geschärft und dadurch Wettbewerbsvorteile aufgebaut wurden (auch wenn es dort Dellen nach unten gab bzw. gibt), steht Werder wirtschaftlich weiterhin sehr schlecht da und befindet sich sportlich wieder einmal im Sinkflug in Richtung 2. Liga.

Wer den sportlichen Bereich verantwortet, kann sich nicht dauerhaft hinter knappen Budgets, äußeren Umständen oder vermeintlicher „Entwicklung“ verstecken. Entwicklung misst sich allein an Fortschritten – und nicht an Durchhalteparolen und Jobgarantien bei einem wieder einmal wackeligen Trainerstuhl. Denn wenn ein Club mit vergleichbaren Voraussetzungen von direkten Konkurrenten über Jahre hinweg abgehängt wird, dann ist das vor allem ein Führungsproblem. Nicht nur in Persona des GF Fußballs, sondern auch bei der gesamten Geschäftsführung sowie dem Aufsichtsrat.
 
So Freunde. Nachdem meine 11 Uhr Prognose heute nicht zutraf, habe ich Fritzi als eigentliche Ursache des Übels identifiziert.

Ich hab jetzt Lothar M. angeschrieben und ihm nahegelegt er möge den Posten des Trainer und GFS in Personalunion übernehmen. Jetzt hat der Spaß ein Ende. Jetzt kümmer ich mich selber.

Wenn wir dann gerettet sind sehen wir uns in der nächsten Saison im - aus Dankbarkeit umbenannten - „Zille Fußballtempel an der Weser“
 
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