Ich werde dir jetzt mal ganz klar und unmissverständlich darauf antworten mit einer klaren Definition die ich bereits ausgeführt habe und die ich nun nochmal ergänzen werde.
Ganz genau, Intern wird auch anders Dinge besprochen. Da bin ich mir sicher. Leider gibt es eben diese Schwache Außendarstelung. Auch was Ziele betrifft. Der Kader gibt mehr her als 9-12. Diese Saison wird es aber nicht viel mehr werden. Wohl auch, die Spieler andere Vorstellungen haben. Weiser möchte mit Werder Tietel holen, warum wird dann nicht so Fußball gespielt? Warum passen die Ergebnisse zu den Ansprüchen nicht. Die Spieler haben ihre Ansprüche, diese werden nach außen auch geäußert. Warum nicht auch Intern. Warum wird da nur Rumgeeiert.
Pokalsieg kann jedes Jahr Thema sein. Das kann doch einfach ein Thema sein.
Es stellt sich ja nur die Frage, wer oder was will Werder eigentlich sportlich in Zukunft sein?
Diese einfache, wie aber zwingend zu beantwortende Frage ist der entscheidende Punkt.
Genau diese Frage ist hier überhaupt nicht beantwortet und wird dementsprechend unzureichend umgesetzt.
Von oben nach unten im sportlichen Bereich, schwache Führungskräfte hinterlassen schwache Teams, der Umbruch, sei er gedanklich oder personell muss ganz oben anfangen, nur dann kann eine gezielte sportliche Neuausrichtung überhaupt vollzogen werden, die am Ende auf dem Rasen dauerhaft sichtbar wird und zwar im Fussball, den all unsere Teams (Jugend-Frauen-Profibereich) im Verein spielen werden.
Das ist eine reine Struktur Neuausrichtung in den Steuerungsprozessen, die dort zwingend vollzogen werden muss.
Wir haben nun Länderspielpause, der Verein muss theoretisch genau diese Frage zeitnah klären, stattdessen wirft Clemens Fritz nur Medial den großen Umbruch in den Raum mit dem Hinweis, Veljkovic und Jung auslaufende Verträge im Sommer.
Diese Taktik hatten wir bereits unter Baumann, "Jeder Stein wird umgedreht!", ich nenne das jetzt mal aus gegebenem Anlass "Merztaktik" ja, große Wahlversprechen vor der Sommerpause und dann die große vorhersehbare Enttäuschung.
Die Einnahmen im DFB Pokal wurden verschenkt, gestern Nachmittag dieser erneute Auftritt, um Boden in den TV Plätzen gut zu machen, die überhaupt eine Grundvoraussetzung sind, im Sommer halbwegs agieren zu können. Alles verpufft gerade, ich kann mich da gerade nur wiederholen "schwache Führungskräfte hinterlassen schwache Teams".
Ein echter "Umbruch", wenn er denn von Vereinsseite wirklich gewollt wäre, müsste "von oben nach unten" erfolgen.
Darum habe ich die Konstellation nicht unüberlegt
Steidten (Geschäftsführer Sport)
Jahns (Sportdirektor)
Roger Schmidt (Trainer)
hier in die Überlegungen mit einfliessen lassen.
Die Mitbewerber im knalharten Bundesliga Geschäfft, laufen uns immer mehr davon, sie haben sich zum Teil komplett neu erfunden und es funktioniert, wo es nicht funktioniert, mit gleichen Problemen, wie sie vor uns schon Schalke und der HSV hatten ist aktuell Borussia Dortmund.
Aber ich möchte zwingend beim Thema bleiben und dem SV Werder Bremen bleiben. Betrachte die sportliche Gesamtsituation, als ganzes, auch aus den Erfahrungen der näheren Vergangenheit, wir sind an einem Punkt, wo es sportlich gerade komplett stagniert und Friedl hat erneut im Deichstube Interview , nach Füllkrug damals, nach Ducksch, nach Weiser und auch nach Werner in das gleiche Horn geblasen:
https://www.deichstube.de/news/werd...a-moenchengladbach-transfers-zr-93628638.html
Wir sind hier in einer sehr kritischen sportlichen Phase, aber die Analysen, sind immer die gleichen und nicht weit genug gedacht (reiner Selbstschutz?)
Warum gibt es keinen sportlichen neuen Input von Aussen seit Jahren, warum wurde es Fritz nach Baumann, warum Niemeier als Fritznachfolger und da sind wir wieder beim Thema "schwache Führungskräfte hinterlassen schwache Teams" "von oben nach unten" so ehrlich muss und darf man sein, denn die Ergebnisse dessen sind für jeden klar ersichtlich auf dem grünen Rasen, so einfach ist das, es steht schwarz auf weiß in der sportlichen Bilanz!!!
Und zum Thema Ole Werner völlig nüchtern betrachtet, er ist ein sehr junger motivierter Trainer, voll auf Augenhöhe, er lernt schnell, setzt Dinge soweit es ihm möglich ist unter schwierigsten Voraussetzungen auch um und er darf auch Fehler machen, wenn er sie auch erkennt und schnell wieder korrigiert, aber reicht das am Ende aus um die Profimannschaft in eine zwingend erforderliche sportliche neue Ausrichtung zu führen, folgt die Mannschaft ihm überhaupt noch im Kern?!? diese Fragen dürfen zumindest gestellt werden oder ist eine Überlegung in einen erfahrenen Trainer Roger Schmidt (oder ein Trainer mit vergleichbarem Profil) , der komplett von Aussen der aktuellen Geschäftführung Paroli bietet in allen Belangen nicht ein anderer Denkansatz, der zwar "unbequem" ist, aber wie immer sage, Reibung ist keine Nestwärme und erzeugt zwingend erforderliche Motorenleistung im gesamten Motorraum.
Damit sind wir bei meiner zu Anfang gestellten Frage, wer oder was will Werder eigentlich sportlich in Zukunft sein?
Diese Frage ist nicht im Ansatz genau geklärt und so lange wird sich hier auch nichts verändern im sportlichen Bereich, wie man sich sportlich aufstellt, bleibt alles bei dieser grundlegen Frage hängen, wie gesagt, ein Steidten ist auf dem Markt und ein Roger Schmidt (oder ein Trainer mit gleichen Profil) sind zumindest in die Überlegungen, genauso wie die Überlegung, geht man weiter mit Ole als jungen Trainer diesen zwingend erforderlichen Schritt..
Das sollte und muss in meinen Augen Vereinsintern dringend in die wichtigen Überlegungen nun einfliessen!!!
...und wie sage ich immer so schön...
...es bleibt spannend...