Gerade folgendes in der Kreiszeitung gelesen, wo mir dermaßen der Hutschnur gerissen ist, dass ich meinen Frust hier jetzt abladen werde.
Folgendes sagt OW zu Covic:
"Er ist noch nicht so weit, dass wir die Last auf seine Schultern laden können“, stellt der Trainer klar. Zwar bestehe definitiv die Möglichkeit, dass der Youngster gegen Wolfsburg in den Kader rückt, doch mehr Druck will der Coach des SV Werder Bremen Mittelfeld-Juwel Patrice Covic nicht machen. „Bei allem Talent und seinen unbestrittenen Fähigkeiten – er ist jemand, der noch etwas Zeit braucht.“
Da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll.
Alleine schon von einer "Last" zu sprechen, macht die Denkweise des Trainers deutlich. So empfindet er das selber tatsächlich, und das schlimme ist, diese Denkweise überträgt er durch solche Aussagen und sein Handeln auch auf die Spieler. Noch nie auf den Gedanken gekommen, dass es auch einfach eine herausragend positive und euphorisierende Erfahrung sein kann, durch die man den nächsten Schritt machen kann!? Man sich wichtig und wertgeschätzt fühlen könnte.
Schon mal darüber nachgedacht, wie sich ein junger Mensch fühlt der im Profikader ist, aber nicht wie ein Profi behandelt wird? So zerstört man jegliches Selbstvertrauen.
Anstatt ihm das Vertrauen zu geben und den Rücken zu stärken, ihm zu sagen, dass er Fehler machen darf und ihm dann zeigen was er beim nächsten Mal besser machen kann.
Auch Fehler gehören zur Entwicklung, ohne diese geht es nicht.
Aber OW spricht halt lieber einem Werder Profi die Bundesliga-Tauglichkeit ab.
Und mal ganz ehrlich Ole, kein einziger unserer Jungstars hat sich unter deinem Training verbessert, also was soll Zeit dem Jungen bringen, außer Frustration und 0 Entwicklung und Selbstvertrauen?
Ich habe Covic mehrfach beobachtet, er ist sehr ruhig und abgeklärt am Ball, strahlt viel Selbstvertrauen aus (noch), sicheres Passspiel mit gutem Auge, dazu ein fleißiger Arbeiter und technisch versiert. Er bringt alles mit und ist schon auf einem guten Niveau.
Aber packen wir ihn lieber in Watte, schenken ihm kein Vertrauen, und warten bis auch er die Schnauze voll hat und wo anders hingeht, um Einsatzzeiten und Wertschätzung zu bekommen.