Nich allein damit, aber es könnte ein erster Schritt in die richtige Richtung sein.
P.S.: FREE PAY TV FÜR ALLE!!!!
Ist ja schon für alle. Nur nicht jeder will es haben. Das ist ja das Problem.
Transferpolitik nennt sich der Thread, wie soll man denn diskutieren, ohne auch die Finanzen zu berücksichtigen? Ich hoffe nicht, dass dieser Thread nur dazu da ist zum 100sten mal zu wiederholen, dass wir noch Verstärkungen brauchen/nicht brauchen. Die Frage ist wie sowas realisiert werden kann und soll und das ist untrennbar mit den Rahmenbedingungen verknüpft. Für personenbezogene Diskussionen gibt es die Spielergerüchte- und Vorschlagthreads.
Sehr treffend erkannt. Ich bin froh, dass die Diskussion endlich mal in eine andere Richtung geht, als "wir brauchen noch einen - wir brauchen keinen".
Wir müssen uns die Stars selber machen und langfristig an den Verein binden.
Man sieht doch sofort das junge hungrige Spieler in der Bundesliga auftauchen, wenn ihre Vereine den Mut haben. Wie zum Beispiel in Stuttgart mit Serdar Tasci oder früher Kurany. In Köln mit Podolski. Man muss sie nur Spielen lassen. Ich bin mir sicher, das es viele gute junge Spieler gibt, die das Zeug zum Star haben wenn man sie spielen lässt.
Andere Vereine die den Mut haben, junge Spieler zu bringen, haben Erfolg damit. Marin in Gladbach, früher waren noch Jansen und Deisler dabei. Kroos bei den Bayern.
In den 80ern war die Bundesliga die beste Liga der Welt, trotzdem hatten andere Ligen mehr Geld. Man muss nicht immer andereren Nachlaufen um Erfolg zu haben. Oft ist der eigene Weg der Beste. Ich will mal wieder einen Nachwuchssieler sehen, der bei Werder den Durchbruch schafft. Ein Rooney oder Raul sind auch nicht als Stars vom Himmel gefallen. Ihre Vereine haben sie Spielen lassen. Raul spielte mit 17 bei Real Madrid und heute mit 30 spielt er seit 13 Jahren auf hohem Niveau.
Lieber die 10 Mio die für einen Stürmer vorgesehen sind in die Nachwuchsarbeit stecken, dass wäre schlauer.
Schon richtig und das vertritt ja auch die Philosophie, die Werder jahrenlang vertreten hat und noch vertritt und erfolgreich gemacht hat. Was hier diskutiert wird, ist die Frage, ob es wirklich notwendig ist, von dieser bewährten Strategie abzurücken, weil zwei sich ggü. stehende Komponenten eben unterschiedlich bewertet werden. Nämlich, als da wären:
- das vorhandene Personal (egal, ob Stammkräfte oder Perspektivspieler)
- Werders sportlicher Anspruch
hier: insbesondere der internationale Anspruch. Anstoß dieser Diskussion ist doch nicht die Bundesliga - mit dem zweiten Platz darf man gegen stark aufgerüstete Bayern durchaus zufrieden sein. Anstoß ist vielmehr, das letztlich doch etwas enttäuschende internationale Abschneiden - insbesondere die Leistungen gegen Piräus und Lazio. Wobei ich der Ansicht bin, dass wir in diesen Spielen keine Aufstellungsproblem hatten (schließlich hat es zuhause für Real gereicht - warum dann nicht gegen Piräus und Rom?), sondern ein Einstellungsproblem. Ich wäre dankbar, wenn mir einer sagen könnte, warum in Allerherrgottsnamen es nicht möglich ist, als Favorit in einem CL-Spiel die Leistung abzurufen, die man sowohl auswärts, als auch zuhause, gegen Real in der Lage ist, zu bringen. Diese Frage ist sicher nicht nur mit einem neuen Stürmer zu beantworten, vielleicht mit jugendlichem Leichtsinn oder Schlendrian.
Ist die CL denn schon so weit zum Alltag geworden, dass man glaubt, mit 80% reicht es auch? Ist der UEFA-Cup so banal, dass es sich nicht lohnt, für den zweiten internationalen Titel des Vereins überhaupt, alles zu bringen? Dass Spiele gegen Espanyol und die Rangers so weggeschenkt wurden, ärgert mich maßlos. Aber deswegen grundsätzlich über den Haufen zu werfen, halte ich auch für falsch.
Man sollte davon ausgehen, dass alle, insbesondere auch die jungen Spieler, aus diesen Fehlern lernen. Die Qualität, Piräus, Lazio oder die Rangers zu schlagen, haben sie allemal.