Ole Werner (Cheftrainer RB Leipzig)

3. Die Schmerzschwelle der GF für eine kurzfristige Kündigung liegt bei ungefähr 0,5 Punkte pro Spiel. Langfristiges scheitern mit Kündigung wird ungefähr bei 0,9 Punkte pro Spiel eingeordnet.

Daraus lässt sich Ableiten, dass Ole Werner gerade das Wasser bis zum Hals steht. Da fehlt nicht mehr viel.
Über diese Brücke geh ich bei unserer GF noch lange nicht... und falls doch ist mein Glaube an einen vernünftigen Plan ebenfalls stark erschüttert
 
Nur: Gibt es einen potentiellen Nachfolger der es besser macht (am besten langfristig) oder könnte ?

Und: Welche Eigenschaften sollte ein Trainer grundsätzlich mitbringen, der in Bremen langfristig Erfolg haben könnte (Kompetenzen & Persönlichkeit) ?
Müsste die Frage nicht eher lauten, in wie weit das grün-weiße Trainer-Anforderungsprofil einer Überarbeitung bedarf?
 
Über diese Brücke geh ich bei unserer GF noch lange nicht... und falls doch ist mein Glaube an einen vernünftigen Plan ebenfalls stark erschüttert

Ich schätze 2 Siege aus 3 Spielen, wenigstens aber 4 Punkte aus 3 Spielen bis zur Winterpause, ansonsten ist er weg.

@MiroKlose Man kann davon ausgehen das Werder bereits den Trainermarkt sondiert und erste Gespräche führt. Vermutlich weiß Werner sogar davon, für so ehrlich und fair halte ich unsere GF und Werner wird auch professionell genug dafür sein.

Die Presse scheint davon ja auch schon was mitbekommen zu haben und spekuliert jetzt wild auf Sofortabgang von Werner. Daran glaube ich zumindest nicht, dass passiert nur wenn es Kränkungen gibt und dann übernimmt der Co als Interim. Zur Winterpause wird entschieden.
 
Zuletzt bearbeitet:
:tnx:
Jap, und dieses Laissez-faire lässt sich "wunderbar" hinter dem Totschlagargument Standortnachteil verstecken, worüber sich auch MB in seinem Werder-Selbstmitleid-Buch beklagte. Nicht dass dieser Standortnachteil nicht existent wäre, jedoch gehörte es einst zu Werders Stärken, mit einer Mentalität wie der des gallischen Dorfes in den Asterix-Heften in die Spiele zu gehen; d.h. selbstbewusst, ohne jedoch überheblich zu sein, keinen Gegner zu fürchten, so groß er auch sein mag. Oder wie der ehemalige Fußball-Nationalspieler und -Manager Rolf Rüssmann äußerte: "Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt."

Stattdessen verzwergen die Führungsebenen den Club, wozu sich in der Summe zu viele persönliche Bindungen gesellen; was in der Summe zu dem äußeren Eindruck führt, dass statt reinigende Gewittere in Form von klare An- bzw. Aussprachen seitens der Führungshierarchien nicht im erforderlichen Maße oder sogar nicht erfolgen. Was sich letztlich auch in den sportlichen widerspiegelt.

Schön das Du, gerade auch als Moderator, hier immer so klare Worte findest. Mag ich :top:
 
ein GF, der den trainer motivieren muß, aus wenig viel machen, mit wenig mitteln was aufbauen - es werden doch keine wunder vom trainer verlangt - er soll die mannschaft nur jedes spiel so vorbereiten und einstellen, um die durchaus vorhandenen fähigkeiten nicht zu 40-60% sondern 80-100% im spiel zu entfalten - dazu gehört auch ein einigermaßen solides paß- und stellungsspiel, richtige (und vor allem schnelle) reaktion auf entstehende situationen - handwerk, das m.e. jeder hoch bezahlte profi (ja, auch bei werder wird gut verdient) beherrschen sollte - in 2 jahren wöchentlichem training klappt das, was dringend gebraucht wird, nicht mehr und das ist meistens ein zeichen dafür, daß die kommunikation nicht mehr stimmt - aber wenn dem so ist, bleibt ja wohl nur eine konsequenz - hoffentlich kostet werder das am wochenende nicht wieder 3 punkte!
 
Du hättest Deiner Fleißarbeit aber noch eine weitere Erkenntnis hinzufügen können nämlich das Offensichtliche, dass alle der aufgeführten Trainer zu schwach waren, um einem Otto Rehagel oder auch teilweise auch einem TS das Wasser reichen zu können. Keiner der Trainer von Dutt bis OW haben es vermocht, mit einem schmalen Budget dennoch eine gute Mannschaft aufbauen zu können. Werder benötigt aber genau solch einen Ausnahmetrainer, oder eben entsprechend mehr Geld um das fehlende Talent des Trainers kompensieren zu können.
Geld im Fussball hatte damals eine kleinere Rolle und es war anders verteilt, also würde man Äpfel mit Birnen vergleichen. Bringt nichts, den Aufwand kann man sich sparen.
Es gab einfach zu viele Veränderungen.
Wichtig wäre das Werder einen guten Trainer hat und ordentliche Finanzen.
Falls Werder irgendwann mal wieder wirklich mitspielen will muss alles perfekt laufen.
Ein genialer GFS, ein toller Trainer und eine Kasse welche einen Kader der mithalten kann finanzieren kann.
Werder ist in allen Bereichen durchschnittlich oder drunter.
Kaderwert, Umsatz/Gewinn, Fachpersonal, Spieler - da ist überall viel Luft nach oben.
Veränderungen brauchen Personen die die Ärmel hochkrempeln und Dinge verbessern.
Nur ein neuer Trainer bringt maximal einen Schub, aber nie eine langfristige Stabilisierung.
 
Geld im Fussball hatte damals eine kleinere Rolle und es war anders verteilt, also würde man Äpfel mit Birnen vergleichen. Bringt nichts, den Aufwand kann man sich sparen.
Es gab einfach zu viele Veränderungen.
Wichtig wäre das Werder einen guten Trainer hat und ordentliche Finanzen.
Falls Werder irgendwann mal wieder wirklich mitspielen will muss alles perfekt laufen.
Ein genialer GFS, ein toller Trainer und eine Kasse welche einen Kader der mithalten kann finanzieren kann.
Werder ist in allen Bereichen durchschnittlich oder drunter.
Kaderwert, Umsatz/Gewinn, Fachpersonal, Spieler - da ist überall viel Luft nach oben.
Veränderungen brauchen Personen die die Ärmel hochkrempeln und Dinge verbessern.
Nur ein neuer Trainer bringt maximal einen Schub, aber nie eine langfristige Stabilisierung.

Geld hat immer eine große Rolle im Fußball gespielt, es ist eine Mär früher sei das nicht so gewesen.

Unabhängig davon, bleiben nur die 2 Möglichkeiten, viel Geld und/oder eine sehr gute Vereinsführung inkl. Sportlicher Leitung. Werder´s Glanz ist längst verblasst und deshalb wird auch demnächst eine "Strategische Partnerschaft" immer wahrscheinlicher, Konzernfußball mit leicht anderem Anstrich damit es keiner direkt bemerkt. Die EPL ist den Weg vor langer Zeit gegangen und Deutschland wird den Weg ebenfalls gehen, was zählen da die Befindlichkeiten einiger Fans die sowieso nicht das große Geld bringen. Die Zeit ist aber noch nicht reif, das kommt noch.
 
Da ja gewisse User hier immer wieder mit der Story kommen, Trainerwechsel würden nichts bringen und dazu irgendwelche wissenschaftlichen Untersuchungen anführen, hab ich mir mal die Mühe gemacht und hab den Punkteschnitt pro Saison von jedem Trainer nach Schaaf gesammelt, inkl. Anzahl der Spiele, um einordnen zu können wie aussagekräftig die Daten für die jeweilige Saison sind. Die Zweitligasaison habe ich seperat gelistet weil die Daten aufgrund der Qualität der Liga nicht mit den Bundesligadaten verglichen werden sollten ;)


Dutt:
13/14: 1,15 34 Spiele
14/15: 0,44 9 Spiele

Skripnik:
14/15: 1,56 25 Spiele
15/16: 1,12 34 Spiele
16:17: 0,00 3 Spiele

Nouri:
16/17: 1,45 31 Spiele
17/18: 0,50 10 Spiele

Kohfeldt:
17/18: 1,54 24 Spiele
18/19: 1,56 34 Spiele
19/20: 0,91 34 Spiele
20/21: 0,94 33 Spiele

21/22 (2.BL): MA 1,46 13 Spiele /OW: 2,26 19 Spiele

Werner:
22/23: 1,06 34 Spiele
23/24: 0,85 13 Spiele

Ergebnis:
1. der Punkteschnitt jedes Trainers verschlechterte sich mit zunehmender Dauer der Amtszeit deutlich
2. jeder Trainer holte in seiner ersten Saison (teilweise unter 34 Spiele) mehr Punkte als sein direkter Vorgänger in seiner letzten Saison.

==> nimmt man den Punkteschnitt als Gradmesser, so hat sich nach dem Schaaf Rausschmiss jeder einzelne Trainerwechsel mindestens kurzfristig gelohnt.
Kohfeldt richtig der Checker unter den Schlechten...
 
Zuletzt bearbeitet:
:lol:




Ich überlege mir (fast) immer vor dem Einkaufen "was genau ich brauche".
Und ich kann dir sagen: Nahezu alle Spontankäufe, die mir ab und zu doch mal so durchrutschen sind Fehlkäufe :ugly:.

Daher: Um nebenbei noch @Oberfrankenwerderanerin* :D zu zitieren.
Mein letzter Spontankauf war ebenfalls wieder * "K*cke". Regt mich heute noch auf.
Wird daher nicht wieder vorkommen. Irgendwann lern ich´s noch.



Ein zeitgemäßes, erfolgversprechendes Trainer-Anforderungsprofil ist dringend erforderlich,
denn selbst das garantiert noch keinen Erfolg. Nur ohne wird das ebenso garantiert nix.
 

"...wenn kein Geld da ist, muss welches besorgt werden."

:D:popcorn:


Genau so sieht es auch bei Werder aus .
Deswegen kann ich auch die Kritik am Trainer nur teilweise hier nachvollziehen.
Wenn Werner könnte würde er Baumgart zu hundert Prozent beipflichten.
Leider sind die Hypotheken der Vergangenheit so groß das wir uns mit dem sogenannten unteren Drittel anfreunden müssen oder gar mit dem Fahrstuhl.
Ach ja und dazu möchte ich auch noch mein Unverständnis hinsichtlich einiger Ultras äußern die gegen einen zukünftigen Investor Stimmung gemacht haben .Denke in der heutigen Zeit ist die alte Fußballromantik vergangener Tage einfach fehl am Platz und jenseits der Realität
Sorry aber dafür
 
Genau so sieht es auch bei Werder aus .
Deswegen kann ich auch die Kritik am Trainer nur teilweise hier nachvollziehen.
Wenn Werner könnte würde er Baumgart zu hundert Prozent beipflichten.
Leider sind die Hypotheken der Vergangenheit so groß das wir uns mit dem sogenannten unteren Drittel anfreunden müssen oder gar mit dem Fahrstuhl.
Ach ja und dazu möchte ich auch noch mein Unverständnis hinsichtlich einiger Ultras äußern die gegen einen zukünftigen Investor Stimmung gemacht haben .Denke in der heutigen Zeit ist die alte Fußballromantik vergangener Tage einfach fehl am Platz und jenseits der Realität
Sorry aber dafür

... alles richtig und der Lücke-Abgang schmerzt sportlich immer noch.


Nur auch mit diesem Kader (richtig aufgestellt, eingesetzt und motiviert) muß mehr drin sein als bisher!
 
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