Da wir LEIDER immer noch keinen Trainer haben, der die Mannschaft sukzessiv besser macht, wodurch wir sowohl Step by Step mal tabellarisch klettern und dadurch auch stabil Mehrwerte im Spielermaterial geschaffen werden.
Aber genau das ist doch das Konzept von FB mit jungen unverbrauchten Trainern etwas Langfristiges aufzubauen. Seit 2016 klappt das gar nicht und wenn dann nur passager. OW steht doch auch vor dem Aus. Conclusio?
Zur DFL und Investor: das Werder einen Investor unter dem Mitnahmeaspekt unterstützt ist richtig. Mag ja auch sein, dass sie dabei einen kurzfristigen höheren Cashflow erzielen? Aber mittel- bis langfristig muss doch die sportliche Imbalance der Liga aufgelöst werden. Vor dem 1. Spieltag wissen wir wer am Ende Meister sein wird. Normalerweise müssten die Bayerntrainer, jede Saison das Double mit dem Kader schaffen. Wir haben doch die Situation, dass Bayern als 1., DO und RB 2. oder 3. werden. Platz 4 ist umkämpft, geht aber nicht selten an einen Club wie WOB oder Lev mit jenseits der 50+1.
Das damalige Investorenkonzept hatte die Auslandsvermarktung zum Inhalt. Man hat den Fonds 20 Jahre Laufzeit bei 25% Dividende angeboten. Zwei von denen sind gleich ausgestiegen und die beiden Anderen waren unschlüssig bei solchen Konditionen. Warum steigen die denn bei 25% aus? Haben die evtl. eine Marktanalyse gemacht und festgestellt, dass die DFL keinen Veränderungswillen aufweist und alles beim Alten bleibt? Wahrscheinlich hat man vom Fonds auch Garantieeinnahmen in Höhe von 25% eingefordert, so dass die zum Schluss kamen, unter dem bestehenden Szenario es nicht realisierbar sei? Das ist ja ein bilaterales Geschäft.
Die auszuschüttenden Gelder orientieren sich am jetzigen Verteilungsschlüssel, so dass sich sportlich nicht viel ändern kann. Der Gap zwischen der Spitze und dem Rest wird immer größer. Die beiden neuen Jung-GF der DFL werden sich doch niemals mit Watzke, Hoeneß & Co anlegen. Bayern, BVB und RB haben kein Interesse daran, dass ihre Spitzenposition irgendwie gefährdet wird. Wie will man denn auf dem US-Markt beispielsweise großes Interesse wecken, wenn man den sportlichen Ausgang vorher kennt?
Nur nebenbei Nationalmannschaft: sind wir wirklich so überrascht, dass Kimmich & Co bei jedem Großereignis mittlerweile untergehen? In der CL-Gruppenphase sind sie nie gefordert und für sie beginnt die Saison im Frühjahr. In den Turnieren treffen sie auf resiliente Gegner und sind baff erstaunt, weil in der Liga das kaum bis gar nicht vorkommt.
Für Werder kann nur gelten, dass man man die DFL-Investorengeschichte unterstützt, aber auf gar keinen Fall hohe Erwartungen daran aus o.g. Gründen knüpft. Sie müssen parallel für sich selber Geldströme versuchen zu erschließen.