Ich finde der Trainer hat eine gute Arbeit gemacht. Auch in der bescheidenen Rückrunde. Denn mit diesen Spielern bzw. Mannschaft war nicht mehr drin dafür fehlte die Breite.
Wir hatten eigentlich nur 14 Ligareife Spieler und wenn dann wichtige Spieler fehlen wie gestern (z. B. Weiser) konnte man doch sehr gut sehen, dass ein vernünftiges Spielaufbau nicht möglich war, sondern nur von hinten ein weg bolzen und die langen Bälle kommen dann nicht zum Mitspieler. Wenn trotz Training die Spieler keinen ruhigen genauen Pass spielen können sollte man die Spieler hinterfragen. Genauso verhält es sich bei den immer wieder vorkommen Fehler in der Verteidigung (bei einigen Spielern) was soll man machen, wenn man keine andern hat.
Die Haupt Aufgabe des Trainers war die die Klasse zuhalten also nicht abzusteigen und nicht Spieler zu entwickeln.
Spieler kann man nur dann entwickeln, wenn man eine gefestigte erfolgreiche Mannschaft hat nur dann kann man dieses Risiko (Nichtabstieg) eingehen bzw. lässt sich eine gute Weiterentwicklung der Spieler vorhersagen. Sonst ist das pures Glück und Glück ist so eine Sache.[/QUOTE]
Die RR war nicht bescheiden sondern desaströs.
Zustimmung zu den Feststellungen bzgl. "ligareife Spieler" und der Entwicklung von Spielern. Es hätte dennoch die Möglichkeit gegeben
den ein oder anderen Spieler mehr Spielanteile zu verschaffen. (Gruev, Buchanan)
MMn hat Werner mit der Mannschaft die Klasse gehalten, als gut sehe ich es nicht an, eher ausreichend. Letztendlich ist aber auch zu
berücksichtigen, dass er eben nicht sehr erfahren ist. Ob er für die schwierige Gesamtlage des SV Werder geeignet ist, könnte durchaus
mit Blick auf die Hinrunde der kommenden Saison, erst dann beantwortet werden. Daher sehe ich die Feststellung seitens @Exil-Ostfriese
als richtig an. Für die weitere Planung jedoch ist mMn ein Baumann raus ein MUSS. Wenn man dann mit einem Fritz und einem neuen Kaderplaner
plant sollte man diese auch in Stellung bringen. Fritz und Kaderplaner geben hoffentlich die richtige, neue Richtung vor.
Schöner Text, sehe ich zum Thema Trainer entwickelt Spieler und stellt Fehler ab aber völlig anders, überleg mal wie lange Ole jetzt Trainer ist und wie gesagt, wie hat es sich sportlich entwickelt, aber schön, dass damit komplett die sportliche Führung hinterfragt ist, die diesen Kader zusammengestellt hat, mit dieser mangelnden Qualität bei den Spielern.
Ja es liegt viel Arbeit vor uns und ich bin gespannt welche genauen richtungsweisenden Schritte nach einer gezielten Analyse der Saison nun folgen.
Sehr richtig die komplette sportliche Führung muss sich hinterfragen lassen. Werner und Fritz hätten bei mir Welpenschutz. Baumann
als "Rudelführer", nachgewiesen unfähig, wäre raus. Die wievielte Analyse sollte der denn noch machen.
In Anbetracht der in der jüngeren gezeigten Analysefähigkeit der Verantwortlichen:
VVL für Baumann, Fritz und Werner, nicht unter drei Jahre...
Deine Ironie, nein deine Wahrheit, entspricht der gezeigten Herangehensweise in diesem Verein.
Wo wir letztendlich zu der Arbeit oder Verantwortlichkeit des AR kommen. Diese wurde ja im AR-Thread als nicht beurteilbar hingestellt.
Hier, genau hier beginnt die Arbeit des AR. Vor dem Hintergrund des Gesamtlage des Vereins und damit meine ich nicht nur die Tatsache,
dass wir mal gerade eine Relegation/Abstieg verhindert haben sondern eher die Finanzlage (über Jahre angespannt) und das Wegbrechen
einer Basis eines Ausbildungsvereins. Ich meine damit den drohenden Abstieg der U 23. In eine solche Lage darf der Verein, welcher
die Jugendarbeit als Grundlage herausstellt, niemals kommen.
Konkret:
Werder Bremen: Frank Baumann bleibt - Konzept überzeugt Aufsichtsrat! | News (deichstube.de)
Vor eineinhalb Jahren!
Die drei strategischen Schwerpunktthemen darin lauten: 1.) Die Weiterentwicklung einer für alle Teams einheitlichen Spielidee, die „noch konsequenter“ umgesetzt und mit technischen Hilfsmitteln messbar gemacht werden soll. Bis zum Abstieg hatte sich Thomas Schaaf als Technischer Direktor federführend um dieses Thema gekümmert. „Das war eine ganz wichtige Position, die wir leider aus einer finanziellen Notwendigkeit heraus streichen mussten“, sagte Frank Baumann. Seitdem hat Werder Bremen die Arbeit intern auf mehrere Schultern verteilt. „Für die Zukunft haben wir die Position, wie auch immer sie dann heißen und besetzt wird, aber als hohe Priorität angesiedelt“, hob der Sportchef hervor. Schwerpunktthema zwei: die „exzellente Ausbildung“ von Spielern und Trainern innerhalb des Vereins. „Die ersten Früchte dieser Arbeit ernten wir schon“, sagte Baumann und meinte damit jene Akteure aus dem eigenen Nachwuchs, die inzwischen Bestandteil des Profikaders sind. Die „gute Durchlässigkeit“ solle künftig weiter verbessert werden. Das wiederum würde bei Punkt eins – der Entwicklung einer einheitlichen Spielidee – helfen. Und sich zudem langfristig in Punkt drei niederschlagen. Dieser wiederum sieht das sogenannte „Kader-Werte-Management“ vor, worunter die strategische Zusammenstellung des Aufgebots, aber auch, vereinfacht ausgedrückt, das Prinzip „Günstig bekommen, teuer weitergeben“ verstanden werden kann. Etwas, worauf Werder seit jeher angewiesen ist.
Wie erwartet Schall und Rauch!
In Sachen AR möchte ich hier Harm Ohlmeyer herausnehmen, denn er stellt in Teilen klar und auch zwischen den Zeilen seine
Sichtweise der Gesamtlage vor und formuliert seine Aufgabe ziemlich klar.
Investor bei Werder Bremen!? Aufsichtsrat: „Müssen bereit sein!“ | News (deichstube.de)
Er deckt eindeutig die Schwächen in der Werder-Familie auf. Mir scheint er der Einzige zu sein der in Abgleich mit seiner Aufgabe eine
professionelle Einstellung hat. Ob er sich damit durchsetzen wird, müssten wir demnach 2023 (Interview) sehen können, aber mir scheint,
bis auf den neune Kaderplaner samt und sonders verbundener Hoffnungen ist nichts (NLZ, Investor) am Horizont zu sehen.
Für mich zeigt sich hier das Fehlen einer unabhängigen sportlichen Kompetenz im AR.
Sorry für OT