Haben sie in Lübeck versucht, zu schaffen. Von vormals 2 Spuren pro Fahrtrichtung wurde eine abgezwackt
Genau so sehen die Versuche hier auch aus. Solche Versuche sind halt Kernschrott. Damit macht man überhaupt nichts besser.
Damit so eine Verkehrswende funktionieren kann, muss der Radfahrer eine eigene Infrastruktur bekommen, die möglichst losgelöst ist von der, die der Autofahrer nutzt. Es werden zwangsläufig Schnittstellen erforderlich sein, aber die müsste man so gering wie möglich halten und mMn für den Radfahrer komfortabler gestalten als für den Autofahrer. Schließlich wollen "wir" ja die Leute zum Umsteigen bewegen. Gäbe vermutlich wieder einen Auto-Michel-Aufschrei. Im Idealfall würde aber der Radfahrer eine Über- oder Unterführung bekommen.
Ich hätte auf dem Weg zur Arbeit tatsächlich (weitestgehend) das Glück, mit dem Straßenverkehr wenig Berührung zu haben. Leider bin ich derzeitig (bei den beiden Tagen in der Woche, in der ich überhaupt noch ins Büro muss) auf das Auto angewiesen, da ich noch "Zusatzaufgaben" auf dem Weg erledigen muss.
Würde es auch begrüßen, wenn Fußgängern längere Grünphasen eingeräumt würden. Manchmal bedaure ich schon die armen Passanten, die dann warten, um noch eine und noch eine Autokolonne fahren lassen müssen.
Gilt natürlich nur für meine Beobachtungen hier bei uns in der Nähe, im eher ländlichen Raum. Vielleicht ist es ja woanders besser.
Also, mit einer guten Infrastruktur ist es nicht getan.
Ja und Nein. Bei idealer Infrastruktur gäbe es immens weniger Probleme.
Wie
@Bremen es schon schrieb, die Dullis, die sich an gar nichts halten, gibt es auf allen Seiten. Radfahrer, Autofahrer, Motorrad, Fußgänger... Oftmals ist vermutlich der idiotische Radfahrer im nächsten Moment auch der idiotische Autofahrer oder geht bei Rot über die Ampel.