Wenn ich deinen Ansatz zusammenfassen darf: Das, was die Profiteure des aktuellen Systems machen, ist automatisch richtig. Wer sich für angemessene Bedingungen einsetzt, ist ein Loser.
Bedenke: Manche starken Akteure wären gar nicht so stark, wenn man ihnen Grenzen aufgezeigt hätte. Bayern in der Kirch-Sache einfach so davon kommen zu lassen, und RB Leipzig überhaupt erst zu ermöglichen, dazu eine schlechte Fernsehgeldverteilung - das hat uns die Suppe doch erst eingebrockt. RB Leipzig umschifft 50+1, indem sie einfach (wie andere Vereine auch) sagen: Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Nur: Bei RB gibt es natürlich keinen traditionellen Bestand an Mitgliedern, und die Gebühr kostet, glaube ich, 1.000 Euro im Jahr.
@Jörg Rufer hat doch zurecht darauf hingewiesen, dass es den Fans auf der Seele liegt, dass hier anständige Bedingungen eintreten. Die Fans müssen jetzt in die Mitgliederversammlungen gehen und entsprechende Beschlüsse treffen.