Corona - generelle Diskussion

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Moin zusammen.

Hier ein kleiner Bericht aus Dänemark, den ich voll und ganz unterschreiben kann.
Die Menschen sind hier echt Hygge, sehr Freundlich zu sich und scheinen ihrer Politik mehr zu vertrauen als wir in Deutschland. Lest mal selber, wie das hier funktioniert, mit dem Impfen und dem Corona.


https://www.spiegel.de/ausland/coro...konnte-a-a51a55a9-06b7-44e5-82f7-b3fa946499c1

so ähnlich funktioniert es doch auch in Bremen. Man hat geschaut wo in Bremen ist die Impfquote sehr niedrig und ist in diese Viertel gegangen und steht mit der Impfquote ähnlich gut da wie Dänemark. Und wie der Herr Sodemann richtig sagt, es gibt eben die paar Prozent die wirklich schwer zu erreichen sind. Ebenfalls für eine richtige Schlussfolgerung halte ich seine Aussage das die bis jetzt Ungeimpften oft nicht dem Impfstoff misstrauen, sondern der Gesellschaft und der Politik. Ich finde seinen Ansatz mit dem Vertrauen schaffen an sich gut. Nur ist es dafür in so einer Krise fast zu spät, zumindest für diese Krise. Aber das erkennt er ja selbst auch.
 
Wenn 200.000 mehr Pflegekräfte wieder arbeiten und alle gut bezahlt werden, können uns Pandemien und das Leben selbst nichts anhaben.
Wie ich in einem der vorherigen Beiträge geschrieben habe, gehe ich mit dir d'accord, dass Pflegekräfte und auch andere soziale Berufe besser bezahlt werden müssen. Aber damit ist es alleine nicht noch lange nicht getan. Denn wenn so viele Menschen sich aus unterschiedlichen Beweggründen nicht impfen lassen wollen, so dass in Folge dessen selbst mit Betten und Technik sehr gut ausgestattete Kliniken an ihre personellen Kapazitätsgrenzen stoßen, so dass die Pflegekräfte an über über die Belastungsgrenze hinaus arbeiten müssen, dann nützt ihnen die bessere Bezahlung auch nicht viel.

Nun lässt sich ja argumentieren, dass eine gute Bezahlung den Beruf einer Pflegekraft attraktiver macht. Ist im Grundsatz auch richtig. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass unter anderem a) schon jetzt ein allgemeiner Fachkräftemangel herrscht, so dass auch andere Branchen um qualifizierte Arbeitnehmer buhlen b) Pflegeberufe auch wegen der Schichtdienste eine physisch und psychisch eine große Belastung sind und c) diese Berufe auch hohe Anforderungen an den Umgang mit Menschen stellen, die nicht viele Menschen nicht erfüllen können, so sehr manche von ihnen es auch gerne möchten.

Zum Letztgeannten ein Beispiel aus meinem persönlichen Umfeld: vor ein paar Jahren strebte die Tochter eines befreundeten Paares eine berufliche Laufbahn als examinierte Pflegekraft an. Um in diesen Beruf "reinzuschnuppern" begann sie ein FSJ in einem Seniorenhaus. Fachlich und im Umgang mit den Menschen machte sie einen guten Job, der ihr auch sehr gut gefiel. Doch als innerhalb kurzer Zeit drei Senioren in der Einrichtung verstarben, brach sie das FSJ dort ab, weil den Tod dieser Menschen nicht verkraftete.
 
Wie ich in einem der vorherigen Beiträge geschrieben habe, gehe ich mit dir d'accord, dass Pflegekräfte und auch andere soziale Berufe besser bezahlt werden müssen. Aber damit ist es alleine nicht noch lange nicht getan. Denn wenn so viele Menschen sich aus unterschiedlichen Beweggründen nicht impfen lassen wollen, so dass in Folge dessen selbst mit Betten und Technik sehr gut ausgestattete Kliniken an ihre personellen Kapazitätsgrenzen stoßen, so dass die Pflegekräfte an über über die Belastungsgrenze hinaus arbeiten müssen, dann nützt ihnen die bessere Bezahlung auch nicht viel.

Nun lässt sich ja argumentieren, dass eine gute Bezahlung eine gute Bezahlung den Beruf einer Pflegekraft attraktiver macht. Ist im Grundsatz auch richtig. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass unter anderem a) schon jetzt ein allgemeiner Fachkräftemangel herrscht, so dass auch andere Branchen um qualifizierte Arbeitnehmer buhlen b) Pflegeberufe auch wegen der Schichtdienste eine physisch und psychisch eine große Belastung sind und c) diese Berufe auch hohe Anforderungen an den Umgang mit Menschen stellen, die nicht viele Menschen nicht erfüllen können, so sehr manche von ihnen es auch gerne möchten.


Ich bringe diesbezüglich nochmal Verdi ein.
Die Unterscheidung zwischen Fachkräftemangel und hausgemachten Fachkräftemangel finde ich wichtig. Denn bei guter Bezahlung und guten Arbeitsbedingungen könnte man sogar schnell für Abhilfe sorgen und dann reell wieder Leute anheuern und das Gesundheitssystem von Grund auf an aufbauen.


https://gesundheit-soziales.verdi.d...el/++co++7bdb0e82-f6eb-11e8-a739-52540066e5a9

Zum Letztgeannten ein Beispiel aus meinem persönlichen Umfeld: vor ein paar Jahren strebte die Tochter eines befreundeten Paares eine berufliche Laufbahn als examinierte Pflegekraft an. Um in diesen Beruf "reinzuschnuppern" begann sie ein FSJ in einem Seniorenhaus. Fachlich und im Umgang mit den Menschen machte sie einen guten Job, der ihr auch sehr gut gefiel. Doch als innerhalb kurzer Zeit drei Senioren in der Einrichtung verstarben, brach sie das FSJ dort ab, weil den Tod dieser Menschen nicht verkraftete.

Zu der Kategorie würde ich auch gehören bzw. gehöre ich. Ich tue mich sehr schwer mit dem Tod. Wenn Menschen sterben, kann ich damit nicht gut um. Meine Großeltern sind beide im Pflegeheim. Viele Bewohner denken, ich würde dort arbeiten, weil ich wohl so offen und liebenswürdig bin (lt. der Mitarbeiter). Und obwohl ich nur zu Besuch bin, geht mir das sehr nah, wenn jemand nicht mehr da ist. Deswegen verstehe die FSJ‘lerin aus Deinem Umfeld.
 
Die Unterscheidung zwischen Fachkräftemangel und hausgemachten Fachkräftemangel finde ich wichtig.
Denn bei guter Bezahlung und guten Arbeitsbedingungen könnte man sogar schnell für Abhilfe sorgen und dann reell wieder Leute anheuern und das Gesundheitssystem von Grund auf an aufbauen.
Zum ersten Satz Zustimmung. Bei Rest "nur" grundsätzliche Zustimmung und zwar aus Gründen:

1. Wie soll die gute - bzw. korrekter formuliert - eine den Berufen angemessenen Bezahlung finanziert werden?

2. Darf auch hierbei die demoskopischen Entwicklung nicht vergessen werden. Denn Jahr für Jahr gehen mehr Fachkräfte aus dem Berufsleben in den verdienten Ruhestand ausscheiden als junge Menschen nachrücken Und somit ist n vielen Berufsfeldern generell - selbstverständlich in unterschiedlicher Gewichtung - ein stetig steigender Fachkräftemangel die Folge ist. D.h. dass viele Branchen mit guter Bezahlung und und Arbeitsbedingungen und sonstigen Leistungen wie z.B. Firmenfitness um die stetig weniger werdenden Bewerber buhlen. Und wenn - um es mal auf das Gesundheitswesen zu beschränken - Bewerber bei Ähnlichkeiten in Bezahlung, Arbeitsbedingungen und sonstigen Leistungen die Wahl haben zwischen festen Arbeitszeiten von Mo.-Fr. in einer Arztpraxis oder einer Tätigkeit mit 3 unterschiedlichen Schichtzeiten auch an Wochenenden im Krankenhaus oder einem Seniorenheim, dann ist es nicht verwunderlich, wenn eine große Mehrheit sich für die Arztpraxis entscheiden würde.
 
1. Wie soll die gute - bzw. korrekter formuliert - eine den Berufen angemessenen Bezahlung finanziert werden?
Ich erwarte, dass die Qualität des Berufs weiter steigen wird.
Und selbst wenn es für einige Berufe gar keine Bezahlung mehr gibt, dann machen wir es zur Not wie die Paviane.

2. Darf auch hierbei die demoskopischen Entwicklung nicht vergessen werden. Denn Jahr für Jahr gehen mehr Fachkräfte aus dem Berufsleben in den verdienten Ruhestand ausscheiden als junge Menschen nachrücken entscheiden würde.
Die Bevölkerung in DE ist jedoch die letzten 60 Jahre langfristig gewachsen:
1960: ~73 Mio
1980: ~78 Mio
2000: ~82 Mio
2020: ~83 Mio
während die Produktivität ebenfalls gestiegen ist.
Das Problem ist nur, dass die Messlatte schneller höher gelegt wird, als die Bevölkerung/Arbeitsproduktivität steigen tut.
 
Wenn 200.000 mehr Pflegekräfte wieder arbeiten und alle gut bezahlt werden, können uns Pandemien und das Leben selbst nichts anhaben

Es tut mir leid das ich dir das so sagen muss, aber dem Virus ist es schlicht egal wieviele Pflegekräfte da neben dem Bett stehen, es gibt eine statistische Sterberate bei Covid 19 und das wird sich dadurch auch nicht ändern. Und gerade das viele Pfleger beim Sterben zugucken mussten, führte ja oft dazu, dass sie auch den Job hingeschmissen haben, z.b. wegen burn-out usw.
Klar, wenn man mehr Pflegekräfte hätte, dann könnte man Dinge wie Kleeblatt-Prinzip oder Triage abwenden, aber das Hauptproblem einer Pandemie löst das nicht. Das geht in meinen Augen nur über Prävention.
 
Es tut mir leid das ich dir das so sagen muss, aber dem Virus ist es schlicht egal wieviele Pflegekräfte da neben dem Bett stehen, es gibt eine statistische Sterberate bei Covid 19 und das wird sich dadurch auch nicht ändern. Und gerade das viele Pfleger beim Sterben zugucken mussten, führte ja oft dazu, dass sie auch den Job hingeschmissen haben, z.b. wegen burn-out usw.
Klar, wenn man mehr Pflegekräfte hätte, dann könnte man Dinge wie Kleeblatt-Prinzip oder Triage abwenden, aber das Hauptproblem einer Pandemie löst das nicht. Das geht in meinen Augen nur über Prävention.

Dass man das Hauptproblem einer Pandemie, sprich die Pandemie selbst, nicht mit der Stärkung des Gesundheitssystems löst, hat niemand behauptet. Dass man Pandemien nur mit Impfstoffen und Medikamenten sowie mit übertragungsmindernden Maßnahmen in den Griff bekommt, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Zurück zum Gesundheitssystem und Corona:

Es wird immer Krankheiten geben, an denen Menschen sterben. Jetzt sterben Menschen an/mit Corona. Das wird man nicht verhindern können. Wenn man natürlich niemals anfängt, mit dem Virus leben zu lernen, dann ist nie wieder normales Leben möglich.

Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt in einem Bereich, in dem der Ottonormalverbraucher so oder so stirbt. 89% liegen bei 70+. Im Alter von 70+ ist jede Viruserkrankung eine potenzielle Gefahr.

Aufgabe der Regierung ist es nach wie vor die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Sowas verhindert man, indem das Gesundheitssystem stärkt.

Eine Stärkung des Gesundheitssystems ist mit oder ohne Corona so oder so ein Muss. Das ist zumindest meine Meinung. Und wenn man nicht endlich anfängt zu lernen, dass man mit Corona leben muss, dann nimmt es nie ein Ende.
 
Zum ersten Satz Zustimmung. Bei Rest "nur" grundsätzliche Zustimmung und zwar aus Gründen:

1. Wie soll die gute - bzw. korrekter formuliert - eine den Berufen angemessenen Bezahlung finanziert werden?

2. Darf auch hierbei die demoskopischen Entwicklung nicht vergessen werden. Denn Jahr für Jahr gehen mehr Fachkräfte aus dem Berufsleben in den verdienten Ruhestand ausscheiden als junge Menschen nachrücken Und somit ist n vielen Berufsfeldern generell - selbstverständlich in unterschiedlicher Gewichtung - ein stetig steigender Fachkräftemangel die Folge ist. D.h. dass viele Branchen mit guter Bezahlung und und Arbeitsbedingungen und sonstigen Leistungen wie z.B. Firmenfitness um die stetig weniger werdenden Bewerber buhlen. Und wenn - um es mal auf das Gesundheitswesen zu beschränken - Bewerber bei Ähnlichkeiten in Bezahlung, Arbeitsbedingungen und sonstigen Leistungen die Wahl haben zwischen festen Arbeitszeiten von Mo.-Fr. in einer Arztpraxis oder einer Tätigkeit mit 3 unterschiedlichen Schichtzeiten auch an Wochenenden im Krankenhaus oder einem Seniorenheim, dann ist es nicht verwunderlich, wenn eine große Mehrheit sich für die Arztpraxis entscheiden würde.

1. Sie soll durch Steuergelder und Ressourcen finanziert werden, die ja auch für die Coronahilfen zur Verfügung standen. Zudem darf gerne die Pflegeversicherung erhöht werden.

2. Leider werden durch die Politik immer wieder wichtige Bereiche kaputt gespart. Du hast natürlich auch Recht mit dem, was Du geschrieben hast. Ich habe 2 Jahrzehnte Erfahrungen mit den Einsparungen der Politik machen dürfen. Sie lässt Bereiche ausbluten. Wir sind ja auch davon betroffen. Immer mehr Arbeit für immer weniger Bedienstete. Im Gesundheitswesen sind es immer mehr Patienten für immer weniger Pflegekräfte.


Ein allgemeines P.S., weil ich gerade die Wiederholung sehe:

Schleswig-Holstein-Magazin von gestern war sehr interessant. Da ging es um die Rhetorik von Geimpften vs. Ungeimpfte. Es wurden Menschen befragt, die sich mit dem Thema auskennen. Ruth Baumann-Hölzle hat sich zur aktuellen Rhetorik und der Gefahr, die von der aktuellen Rhetorik ausgeht, geäußert. Sie hat gesagt, was daran so gefährlich ist. Dort wurde u.a. auch ein ungeimpfter Arzt befragt. Die Folge ist in der Mediathek.
 
Da.....
Zurück zum Gesundheitssystem und Corona:

Es wird immer Krankheiten geben, an denen Menschen sterben. Jetzt sterben Menschen an/mit Corona. Das wird man nicht verhindern können. Wenn man natürlich niemals anfängt, mit dem Virus leben zu lernen, dann ist nie wieder normales Leben möglich.

Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt in einem Bereich, in dem der Ottonormalverbraucher so oder so stirbt. 89% liegen bei 70+. Im Alter von 70+ ist jede Viruserkrankung eine potenzielle Gefahr.
....e.

Genau ...mittlerweile sind über die Hälfte der Corona Toten über 60 Jahre geimpft.
 
Georg Restle bei Twitter:

Barak Mizrahi, israelischer Studienleiter, zitiert in der Jerusalem Post: "Vorläufige Daten aus diversen Studien zeigen, dass Antikörper nach Booster-Impfung (jetzt schon) schwinden". Damit wäre Hoffnung auf eine längere Wirkung der Booster-Impfung eher skeptisch zu sehen.

Südafrika-Variante, steigende Impfdurchbrüche und ernüchternde Nachrichten aus Israel zum Boostern: dieser Corona-Winter könnte härter werden als viele befürchten. Und trotzdem sind Stadien, TV-Shows und Konzerte immer noch pickepackevoll. Warum?
 
Ich sitze in der Bahn. Die Schaffnerin kontrolliert das Ticket und dreht sich weg. Ich frage: " Brauchen Sie nicht auch den 3G-Nachweis...?" "Nein, brauche ich nicht."

Das scheint ja super zu laufen mit der Kontrolle.....

Nachtrag, umgestiegen, neue Kontrolle, gleiches Spiel. Die DB bekommt dann wohl mal Post von mir.....
 
Zuletzt bearbeitet:
In England hat man ähnliche Inzidenzwerte und ein Recht normales Leben. Es gab dort keine Überlastung des Gesundheitssystems. Die Impfquote ist fast identisch.

Was haben die besser gemacht? Warum läuft es dort und zB in Schweden so gut und hier nicht?
 
Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt in einem Bereich, in dem der Ottonormalverbraucher so oder so stirbt. 89% liegen bei 70+. Im Alter von 70+ ist jede Viruserkrankung eine potenzielle Gefahr.

Na dann ist ja alles gut. Bitte weitermachen ... Die paar Toten, was solls nech.
Schon mal Modellierungen angeguckt was Dezember/Januar passiert, wenn es nur bei 2G/3G bleibt. Die Vorhersagen gehen dann hoch
auf bis zu 300000 Infizierte /Tag. Da kommst du locker auf über 1000 Tote am Tag.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na dann ist ja alles gut. Bitte weitermachen ... Die paar Toten, was solls nech.
Schon mal Modellierungen angeguckt was Dezember/Januar passiert, wenn es nur bei 2G/3G bleibt. Die Vorhersagen gehen dann hoch
auf bis zu 300000 Infizierte /Tag. Da kommst du locker auf über 1000 Tote am Tag.
:tnx: @Nicole, ich hoffe, Du meinst den von Purgy zitierten Teil nicht ernst, ich jedenfalls empfinde ihn als mindestens geschmacklos und empathielos.

Stichwort UK - weniger Einwohner, ca. 45 % Verstorbene laut Statistik mehr als hier bisher. Wenn Du das als erstrebenswert ansiehst, kommen wir da auf keinen gemeinsamen Nenner.

https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/vereinigtes königreich/ - Quelle zur Zahl.

Edit: Heute morgen kam ein Radiobericht zu den ersten Verlegungen von Patienten aus Bayern nach NRW. 10 waren es, laut Reporter bis auf einer alle jünger, weil man den Älteren den Transport nicht mehr zusätzlich zumuten kann. Welche mit Baujahren aus den 1970ern, einer Baujahr 1986. Es geht nicht mehr, und im Zeitverlauf immer weniger, primär um die Älteren.
 
In England hat man ähnliche Inzidenzwerte und ein Recht normales Leben. Es gab dort keine Überlastung des Gesundheitssystems. Die Impfquote ist fast identisch.

Was haben die besser gemacht? Warum läuft es dort und zB in Schweden so gut und hier nicht?

Zu GB las ich diese Woche das hier: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/grossbritannien-corona-121.html

Darin u.a.: man hat schon viel geboostert. Und: 100 bis 200 Corona-Tote am Tag sind gesellschaftlich akzeptiert.
 
:tnx: @Nicole, ich hoffe, Du meinst den von Purgy zitierten Teil nicht ernst, ich jedenfalls empfinde ihn als mindestens geschmacklos und empathielos.

Stichwort UK - weniger Einwohner, ca. 45 % Verstorbene laut Statistik mehr als hier bisher. Wenn Du das als erstrebenswert ansiehst, kommen wir da auf keinen gemeinsamen Nenner.

https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/vereinigtes königreich/ - Quelle zur Zahl.

Edit: Heute morgen kam ein Radiobericht zu den ersten Verlegungen von Patienten aus Bayern nach NRW. 10 waren es, laut Reporter bis auf einer alle jünger, weil man den Älteren den Transport nicht mehr zusätzlich zumuten kann. Welche mit Baujahren aus den 1970ern, einer Baujahr 1986. Es geht nicht mehr, und im Zeitverlauf immer weniger, primär um die Älteren.

Ich gehe nicht mehr darauf ein, was irgendein User in meine Aussagen hineininterpretiert. Da es von die Modeeatoren ja geduldet wird, wenn falsche Behauptungen, Provokationen und bewusste Fehlinterpretationen usw. veröffentlicht werden, bin ich da eher machtlos und versuche nicht weiter drauf einzugehen. Außer es wird zu persönlich.

Folglich kann ich Deinen Beitrag nur wie folgt beantworten und mich erneut zitieren:

Dass man das Hauptproblem einer Pandemie, sprich die Pandemie selbst, nicht mit der Stärkung des Gesundheitssystems löst, hat niemand behauptet. Dass man Pandemien nur mit Impfstoffen und Medikamenten sowie mit übertragungsmindernden Maßnahmen in den Griff bekommt, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Zurück zum Gesundheitssystem und Corona:

Es wird immer Krankheiten geben, an denen Menschen sterben. Jetzt sterben Menschen an/mit Corona. Das wird man nicht verhindern können. Wenn man natürlich niemals anfängt, mit dem Virus leben zu lernen, dann ist nie wieder normales Leben möglich.

Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt in einem Bereich, in dem der Ottonormalverbraucher so oder so stirbt. 89% liegen bei 70+. Im Alter von 70+ ist jede Viruserkrankung eine potenzielle Gefahr.

Aufgabe der Regierung ist es nach wie vor die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Sowas verhindert man, indem das Gesundheitssystem stärkt.

Eine Stärkung des Gesundheitssystems ist mit oder ohne Corona so oder so ein Muss. Das ist zumindest meine Meinung. Und wenn man nicht endlich anfängt zu lernen, dass man mit Corona leben muss, dann nimmt es nie ein Ende.




Weiter zu Deiner Aussage: Stichwort UK - weniger Einwohner, ca. 45 % Verstorbene laut Statistik mehr als hier bisher. Wenn Du das als erstrebenswert ansiehst, kommen wir da auf keinen gemeinsamen Nenner.

Am Ende wird abgerechnet. Und dann sieht man, welche Länder in der Gesamtheit richtig handelten. Dazu sind dann alle Schäden einzubeziehen. Es geht schließlich um ein Gesamtresümee. Es dauert also noch, bis ich auf Deine Äußerung abschließend eingehen kann. Die Pandemie läuft ja weiter.
 
Zu GB las ich diese Woche das hier: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/grossbritannien-corona-121.html

Darin u.a.: man hat schon viel geboostert. Und: 100 bis 200 Corona-Tote am Tag sind gesellschaftlich akzeptiert.

Die Briten haben keine Überlastung des Gesundheitssystems. Sie benutzen Medikamente, die hier nicht zugelassen sind. Und wenn sie besser beim Boostern sind, müssen wir uns fragen, warum wir es hier nicht hinbekommen. Tote zu verhindern ist auch dort nicht Aufgabe der Regierung. Ich würde sagen, man hat dort gelernt mit dem Virus zu leben.
 
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