@Nicole, ich hoffe, Du meinst den von Purgy zitierten Teil nicht ernst, ich jedenfalls empfinde ihn als mindestens geschmacklos und empathielos.
Stichwort UK - weniger Einwohner, ca. 45 % Verstorbene laut Statistik mehr als hier bisher. Wenn Du das als erstrebenswert ansiehst, kommen wir da auf keinen gemeinsamen Nenner.
https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/vereinigtes königreich/ - Quelle zur Zahl.
Edit: Heute morgen kam ein Radiobericht zu den ersten Verlegungen von Patienten aus Bayern nach NRW. 10 waren es, laut Reporter bis auf einer alle jünger, weil man den Älteren den Transport nicht mehr zusätzlich zumuten kann. Welche mit Baujahren aus den 1970ern, einer Baujahr 1986. Es geht nicht mehr, und im Zeitverlauf immer weniger, primär um die Älteren.
Ich gehe nicht mehr darauf ein, was irgendein User in meine Aussagen hineininterpretiert. Da es von die Modeeatoren ja geduldet wird, wenn falsche Behauptungen, Provokationen und bewusste Fehlinterpretationen usw. veröffentlicht werden, bin ich da eher machtlos und versuche nicht weiter drauf einzugehen. Außer es wird zu persönlich.
Folglich kann ich Deinen Beitrag nur wie folgt beantworten und mich erneut zitieren:
Dass man das Hauptproblem einer Pandemie, sprich die Pandemie selbst, nicht mit der Stärkung des Gesundheitssystems löst, hat niemand behauptet. Dass man Pandemien nur mit Impfstoffen und Medikamenten sowie mit übertragungsmindernden Maßnahmen in den Griff bekommt, steht auf einem anderen Blatt Papier.
Zurück zum Gesundheitssystem und Corona:
Es wird immer Krankheiten geben, an denen Menschen sterben. Jetzt sterben Menschen an/mit Corona. Das wird man nicht verhindern können. Wenn man natürlich niemals anfängt, mit dem Virus leben zu lernen, dann ist nie wieder normales Leben möglich.
Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt in einem Bereich, in dem der Ottonormalverbraucher so oder so stirbt. 89% liegen bei 70+. Im Alter von 70+ ist jede Viruserkrankung eine potenzielle Gefahr.
Aufgabe der Regierung ist es nach wie vor die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Sowas verhindert man, indem das Gesundheitssystem stärkt.
Eine Stärkung des Gesundheitssystems ist mit oder ohne Corona so oder so ein Muss. Das ist zumindest meine Meinung. Und wenn man nicht endlich anfängt zu lernen, dass man mit Corona leben muss, dann nimmt es nie ein Ende.
Weiter zu Deiner Aussage: Stichwort UK - weniger Einwohner, ca. 45 % Verstorbene laut Statistik mehr als hier bisher. Wenn Du das als erstrebenswert ansiehst, kommen wir da auf keinen gemeinsamen Nenner.
Am Ende wird abgerechnet. Und dann sieht man, welche Länder in der Gesamtheit richtig handelten. Dazu sind dann alle Schäden einzubeziehen. Es geht schließlich um ein Gesamtresümee. Es dauert also noch, bis ich auf Deine Äußerung abschließend eingehen kann. Die Pandemie läuft ja weiter.