Corona - generelle Diskussion

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Bisher wurde die App ca. 34mio mal heruntergeladen. In der Tat ist das VIEL zu wenig, wenn man bedenkt, dass jeder mindestens ein Smartphone in der Tasche hat. Das ist etwas, das mir nicht in den Kopf will. Das Ding kostet nichts, späht einen nicht aus, ist gut programmiert, funktioniert und bietet ganz nebenher noch Möglichkeiten zum Einchecken, Zertifikate speichern (für die ganze Familie), usw. Klar, es gibt BürgerInnen, die ein altes oder nicht taugliches Gerät mit sich herumtragen, insbesondere ältere Menschen. Aber das erklärt nicht, weshalb die App nicht auf jedem lauffähigen Gerät auch installiert ist.
Das sehe ich genauso. Zumal das alte Gerät schon verdammt alt sein muss, damit die App nicht geht. Ich habe ein uraltes Galaxy Notes 2 in der Familie abgegeben, ich glaube, das Ding ist von 2012. Die App funktioniert darauf einwandfrei.
 
@fussball09
Extra für dich noch einmal:
Keiner der weltweit verabreichten Impfstoffe bietet 100%igen Schutz.
Dass die immunisierende Wirkung von Impfstoffen vorübergehend ist, ist anerkannter Stand der Forschung; die allermeisten Impfungen müssen nach einiger Zeit aufgefrischt werden (Tetanus, Hepatitis, Gelbfieber und, und, und...)
Es ist m.E. eine kindliche Wunschhaltung, etwas anderes zu erwarten.
Das menschliche Imunsystem scheint noch komplexer zu sein als das Leben zurzeit in unserer Gesellschaft (was es auch vor der Pandemie schon war und nach der Pandemie sein wird).

Die Pandemie bringt aber viele Menschen dazu, ihre Überforderung mit dieser Komplexität öffentlich zu machen.
 
Mal was kontroverses. :D


Das "einzige" was wir haben
ist eine Pandemie eines maroden Gersundheitssystems.
Es ist schon geradezu "geistiger Schwachsinn" , die Häufigkeit einer Epidemie in der Bevölkerung, u.a. an der Krankenbett-Belegung zu messen.
Reduziert man demnach, die Anzahl der Krankenbetten auf die Hälfte, bei gleicher Anzahl von Kranken, wäre demnach die Epidmie doppelt so gefährlich. :denk:
Wir könnten also die Anzahl der Belegung prozentuell reduzieren, indem wir die Anzahl der Krankenhausbetten vervielfachen ?
Mehr Betten irgendwo hinstellen mag ja vielleicht relativ schnell gehen, aber wo findest Du die Leute, die sich um diejenigen kümmern, die dann darin liegen? Das Problem bekommst Du nicht "mal eben" gelöst, vermutlich sogar gar nicht, weil - für mich nachvollziehbar - der Pflegeberuf - zunehmend unattraktiver geworden ist. Sprich, Du versuchst hier eine theoretische Diskussion zu starten, die kurzfristig in der aktuellen Lage so gar nicht weiterhilft.

Unabhängig davon drehst Du aus meiner Sicht den Spieß fälschlicherweise um. Weil eine Minderheit meint, sich nicht impfen lassen zu wollen, soll sich der Staat, die Mehrheit oder wer auch immer um die daraus resultierenden Probleme kümmern. Es gibt - aus meiner Sicht - außer reichlich Geschwurbel (und außer wenigen medizinisch begründeten Ausnahmen und den Gruppen, für die die Impfung noch nicht zugelassen ist) keine stichhaltigen Argumente gegen eine Impfung.
 
Die Frage ist aus meiner Sicht, wie vielen Menschen begegnet man, und wie viele davon nutzen die App. Ich fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die gerne mal voll sind, gehe, seitdem es wieder möglich ist, ins Restaurant, ins Kino, ins Stadion und natürlich auch einkaufen etc. Daher hätte ich gerade bei mir mit Blick auf die aktuellen Zahlen viel mehr Risikobegegnungen erwartet als die zwei, die ich bis dato hatte. Für mich ist das ein Zeichen, dass die App viel zu wenig genutzt wird. Denn ich denke schon, dass sie macht, was sie soll, wenn wir sie installiert haben und machen lassen.
Ja und mir mir waren es früher auch viel mehr Warnungen trotz weniger Begegnungen. Vielleicht haben die irgendwann den Algorithmus angepasst?
 
Ja und mir mir waren es früher auch viel mehr Warnungen trotz weniger Begegnungen. Vielleicht haben die irgendwann den Algorithmus angepasst?
Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass es anfangs grüne Kacheln gab, auf denen Risikobegegnungen mit geringem Risiko angezeigt wurden. Das gibt es meines Wissens nach nicht mehr, bin aber nicht 100% sicher. Ich fand es damals jedenfalls verwirrend, denn entweder habe ich Handlungsbedarf (rot) oder nicht, und da hilft so eine grüne Anzeige mit Anzahl von Begegnungen mit geringem Risiko mMn gar nicht.
 
...Unabhängig davon drehst Du aus meiner Sicht den Spieß fälschlicherweise um. Weil eine Minderheit meint, sich nicht impfen lassen zu wollen, soll sich der Staat, die Mehrheit oder wer auch immer um die daraus resultierenden Probleme kümmern. Es gibt - aus meiner Sicht - außer reichlich Geschwurbel (und außer wenigen medizinisch begründeten Ausnahmen und den Gruppen, für die die Impfung noch nicht zugelassen ist) keine stichhaltigen Argumente gegen eine Impfung.
:top: Glückwunsch. :)
 
Mehr Betten irgendwo hinstellen mag ja vielleicht relativ schnell gehen, aber wo findest Du die Leute, die sich um diejenigen kümmern, die dann darin liegen? Das Problem bekommst Du nicht "mal eben" gelöst, vermutlich sogar gar nicht, weil - für mich nachvollziehbar - der Pflegeberuf - zunehmend unattraktiver geworden ist. Sprich, Du versuchst hier eine theoretische Diskussion zu starten, die kurzfristig in der aktuellen Lage so gar nicht weiterhilft.

Das Problem besteht ja generell nicht erst seit gestern. Das fängt an von der miserablen Bezahlung, über die Patientenschlüssel ..wieviel Zeit pro Massnahme pro Patient...an der Privatisierung von KH zu "Wirtschafts-UN". Zu vernachlässigten "Import" von AK...war Spahn nich tin Mexiko...usw

Unabhängig davon drehst Du aus meiner Sicht den Spieß fälschlicherweise um. Weil eine Minderheit meint, sich nicht impfen lassen zu wollen, soll sich der Staat, die Mehrheit oder wer auch immer um die daraus resultierenden Probleme kümmern. Es gibt - aus meiner Sicht - außer reichlich Geschwurbel (und außer wenigen medizinisch begründeten Ausnahmen und den Gruppen, für die die Impfung noch nicht zugelassen ist) keine stichhaltigen Argumente gegen eine Impfung.

Ja ich kenne Deine Sicht. Kannst Sie gern noch 1000x wiederholen, neue Erkenntnisse bekommt man dadurch nicht
 
Für den gelungenen Konter bei dem dir aufgedrängten Taubenschach. :)
Danke :)

Mich kotzt es tatsächlich an, wenn Leute, die sich für (oder gegen) etwas entscheiden oder Fehler machen, erwarten, dass andere sich um die Konsequenzen daraus kümmern und dass solche Leute häufig wenig bis gar nicht bereit sind, die Verantwortung für ihr Handeln und Unterlassen zu übernehmen. Das zeigt sich ja nicht nur in der Corona-Debatte, sondern generell

Zu schnell gefahren und Lappen weg.... Hmmmm... Mal gucken, ob mich ein Anwalt da raus holen kann....

Sohnemann oder Töchterchen ist nicht gut in der Schule.... Hmmmmm.... Da ist bestimmt der Lehrer schuld.....

Projekt-Deadline nicht eingehalten oder im Projekt hat etwas nicht geklappt....... Hmmmm...... Kann ich da nicht gucken, ob irgendjemand mir etwas nicht rechtzeitig oder in schlechter Qualität geliefert hat, um den Schwarzen Peter loszuwerden.....?

Und so weiter, und so fort.....

Von daher finde ich den Diskussionsansatz von Klunz nicht kontrovers, sondern genau zu dem Bild passend, das ich zunehmend habe, wenn ich so um mich herum schaue. Überspitzt formuliert: Hauptsache ich habe meine Rechte, meine Freiheit, was auch immer, und bei den negativen Folgen daraus gucke ich mal, wie ich die maximal von mir abwenden kann.
 
Und dabei gab es dort bis vor kurzem "kein Corona mehr". Zwar haben die in Restaurants und Co. vorbildlich die Zertifikate abgefragt, aber Maske hat niemand getragen und musste es auch nicht. Beziehungsweise nur im ÖPNV. Deren Impfquote ist aber, wenn ich es richtig sehe, sogar noch schlechter als bei uns. Dementsprechend ist auch die Inzidenz höher. Welcome back, Lockdown.

P.S.: Wenn jetzt hier bei uns wegen der Impfverweigerer die Restaurants ebenfalls um 19:00 Uhr für alle schließen würden, wäre ich mal so richtig pissed. Das hat mich schon bei der Schließung aller Lokale um 00:00 Uhr in den Niederlanden ein wenig aufgeregt, aber 19:00 Uhr?
In SH reden sie von 2G+, also in jedem Fall mit testen, auch in Restaurants. Wir werden eine Menge Geld sparen, fürchte ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3949410

"Interessante Werte ermittelte eine vor wenigen Tagen am Lancet-Preprint-Server publizierte Studie aus Schweden, in der 1,6 Millionen Menschen in zwei gleich große Gruppen aufgeteilt wurden – die eine war vollständig geimpft, die andere nicht geimpft. 15 bis 30 Tage nach der zweiten Dosis erreichten die verschiedenen Impfungen den Höhepunkt ihrer Wirksamkeit. Die auch in Schweden am meisten nachgefragte Impfung Comirnaty startete mit 92 Prozent – fiel aber zwischen dem vierten und sechsten Monat auf Werte unter 50 Prozent. Nach dem 211. Tag konnte überhaupt keine Wirksamkeit mehr festgestellt werden. Moderna fiel in der Wirksamkeit etwas langsamer ab und hielt auch nach sechs Monaten noch bei 59 Prozent. Der AstraZeneca-Impfstoff startete schwächer als die beiden Konkurrenten – und erreichte bereits nach 121 Tagen den Nullpunkt.

Eine Wirksamkeit von 90 Prozent und mehr, wie sie nach den Zulassungsstudien weltweit in allen Medien verkündet worden war, erscheint – nach den bescheidenen Resultaten im Realitäts-Check – nun wie Blendwerk.

Die Resultate sind auch insofern interessant, als die Regierungen die Messlatte für die Zulassung der Impfstoffe ursprünglich auf eine relative Risikominderung von 50 Prozent festgelegt hatten. Der schwedische Mediziner Sebastian Rushworth schlussfolgerte aus den neuen Studienergebnissen:

„Hätte man also verlangt, dass die Versuche sechs Monate lang laufen müssen, bevor man Ergebnisse vorlegen kann, statt nur zwei Monate, dann wären die Impfstoffe als zu unwirksam angesehen worden, und sie wären nie zugelassen worden.“


nachzulesen hier: https://multipolar-magazin.de/artikel/immunologische-schubumkehr

EdiT:

"Dies belegt auch eine Mitte Oktober am Preprint-Server medRxiv veröffentlichte Arbeit der Universität Oxford in England. Die Studie schloss etwa 100.000 Personen mit positivem PCR-Test ein und prüfte, wie viele der rund 150.000 Kontaktpersonen von ihnen angesteckt wurden. Mehr als ein Drittel der Kontakte wurde in der Folge ebenfalls positiv getestet. Geimpfte steckten ihre Kontakte anfangs etwas seltener an. Der Unterschied war allerdings nicht beeindruckend."
 
Danke :)

Mich kotzt es tatsächlich an, wenn Leute, die sich für (oder gegen) etwas entscheiden oder Fehler machen, erwarten, dass andere sich um die Konsequenzen daraus kümmern und dass solche Leute häufig wenig bis gar nicht bereit sind, die Verantwortung für ihr Handeln und Unterlassen zu übernehmen. Das zeigt sich ja nicht nur in der Corona-Debatte, sondern generell

Zu schnell gefahren und Lappen weg.... Hmmmm... Mal gucken, ob mich ein Anwalt da raus holen kann....

Sohnemann oder Töchterchen ist nicht gut in der Schule.... Hmmmmm.... Da ist bestimmt der Lehrer schuld.....

Projekt-Deadline nicht eingehalten oder im Projekt hat etwas nicht geklappt....... Hmmmm...... Kann ich da nicht gucken, ob irgendjemand mir etwas nicht rechtzeitig oder in schlechter Qualität geliefert hat, um den Schwarzen Peter loszuwerden.....?

Und so weiter, und so fort.....

Von daher finde ich den Diskussionsansatz von Klunz nicht kontrovers, sondern genau zu dem Bild passend, das ich zunehmend habe, wenn ich so um mich herum schaue. Überspitzt formuliert: Hauptsache ich habe meine Rechte, meine Freiheit, was auch immer, und bei den negativen Folgen daraus gucke ich mal, wie ich die maximal von mir abwenden kann.

Bitte noch mehr Verallgemeinerungen...:D
 
Mich kotzt es tatsächlich an, wenn Leute, die sich für (oder gegen) etwas entscheiden oder Fehler machen, erwarten, dass andere sich um die Konsequenzen daraus kümmern und dass solche Leute häufig wenig bis gar nicht bereit sind, die Verantwortung für ihr Handeln und Unterlassen zu übernehmen. Das zeigt sich ja nicht nur in der Corona-Debatte, sondern generell

Bei der Intensivbettenthematik würde mich da dann tatsächlich interessieren (ja es ist ein whataboutism) was die Leute die jetzt sagen es gibt insgesamt zu wenig, früher gesagt hätten, wenn es Zig freie Kapazitäten gegeben hätte, welche natürlich auch hätten bezahlt werden müssen.
 
Bei der Intensivbettenthematik würde mich da dann tatsächlich interessieren (ja es ist ein whataboutism) was die Leute die jetzt sagen es gibt insgesamt zu wenig, früher gesagt hätten, wenn es Zig freie Kapazitäten gegeben hätte, welche natürlich auch hätten bezahlt werden müssen.
Sorry, aber das gehört m.E. in den Bereich der unbeantwortbaren Fragen:
Die, die darauf antworten könnten, können die seitdem gemachten Erfahrungen bzw. gewonnenen Erkenntnisse und abgelaufenen Geschehnisse nicht 'plötzlich' vergessen und mit Wissensstand von irgendwann früher antworten. :(
 
@fussball09
Extra für dich noch einmal:
Keiner der weltweit verabreichten Impfstoffe bietet 100%igen Schutz.
Dass die immunisierende Wirkung von Impfstoffen vorübergehend ist, ist anerkannter Stand der Forschung; die allermeisten Impfungen müssen nach einiger Zeit aufgefrischt werden (Tetanus, Hepatitis, Gelbfieber und, und, und...)
Es ist m.E. eine kindliche Wunschhaltung, etwas anderes zu erwarten.
Das menschliche Imunsystem scheint noch komplexer zu sein als das Leben zurzeit in unserer Gesellschaft (was es auch vor der Pandemie schon war und nach der Pandemie sein wird).

Die Pandemie bringt aber viele Menschen dazu, ihre Überforderung mit dieser Komplexität öffentlich zu machen.

Ich glaube , diesmal hast Du nicht verstanden was mich bewegt.
Der Hauptgrund meiner umfangreichen Ausführungen war eigentlich der, dass ich begründen wollte, warum ich eine Impfpflicht als einzige wirksame Maßnahme empfinde.

Ergänzend dazu habe ich meine Empfindungen niedergeschrieben.
Dass ich damals gegenüber der Impfung sehr, sehr skeptisch war.
Eine Skepsis, die ich gegenwärtig immer noch nicht GÄNZLICH ablegen konnte.
Immerhin wurde aus der sehr, sehr großen Skepsis ein nicht GÄNZLICH.
Sollte ja aus Sicht der total von der Impfung Überzeugten schon ein Fortschritt sein.

Da keiner von uns zu 100% sagen kann, was letztlich wird, weil keiner in die Zukunft schauen kann, ist es wohl bei allen kein wirkliches Wissen, sondern ein Gefühl, wie er sich zur Impfung positioniert.
Eins, dass Erkenntnisse, gesundheitliche Erfahrungen, Lebenserfahrungen, dem Umgang mit möglichem Gefahrenpotential, dem Glauben an bestimmte statistischen Werten, etc., bei jedem unterschiedlich wirken lässt.
Ich quatsche bestimmt nicht alles nach, was irgendwelche Leute von sich geben.
Weder von denen, deren Meinungen mir mehr gefallen, noch von denen, deren Ansichten ich nicht teile.

Du kannst also noch 100x "extra etwas für Dich(mich)" schreiben.
Das, was Du schreibst ist mir wirklich ebenso bekannt, wie Dir.
Nur interpretiert mir mein "Bauchgefühl" etwas, was Du anders empfindest oder glaubst zu wissen.

Dass es grundsätzliche Restrisiken gibt, ist mir sehr wohl bewusst.
Für mich bedeutet das jedoch nicht automatisch, dass das bei jedem Impfstoff, noch bei einem, der aufgrund der notwendigen Eile bei der Entwicklung, gar nicht so lange, wie alle anderen bekannten Impfungen erprobt werden konnte.
Das Risiko könnte von daher (muss es natürlich aber auch nicht) größer als bei den herkömmlich bekannten und millionenfach erfolgreich verabreichten Impfmitteln sein.

Da Du ja ausschließlich von einem sehr geringen Restrisiko der Corona-Impfung ausgehst und das auch zu belegen versuchst, nenne ich einmal ein Gegenbeispiel.
Ein Beispiel, das zwar schon Jahrzehnte zurückliegt, das es aber real gab.
Das im Gegensatz zum Corona-Impfserum, wie alle anderen Medikamente und einschlägig bekannten Impfstoffen, nach allen Regeln der Kunst erprobt wurde ......
Und dennoch einen riesigen Schaden anrichtet.
Auch nicht zeitnah erkennbar!!!!!
Sondern erst viel später!!!!
Dieses damals als Wundermittel gepriesenen Medikament hieß:
CONTERGAN

Ich weiß nicht, wie alt Du bist, wie weit Dich Deine Erinnerung führen kann.
Wenn Du darüber nicht Bescheid weißt, informiere Dich einmal.
Oder gibt ein Signal.
Dann schreibe ich "extra für Dich" etwas ausführlicher dazu.

Es gab also in der Vergangenheit durchaus schon Medikamente, und dazu zählt wohl ein Serum hinzu, die trotz zeitnah nicht erkennbaren Nebenwirkungen, später einen riesigen Schaden anrichteten.
Warum soll es daher verwerflich sein, bezüglich der CoronaImofung Sorge zu haben und nicht überschwengliches Vertrauen zu entwickeln?

Die unsägliche Geschichte von Contergan gehört mithin zur von Dir benannten Komplexität des Lebens hinzu.
In dieser Komplexität muss man neben den durchaus überwiegend positiven Erkenntnissen bzw. Ergebnissen auch solch negativen Geschehnisse, wie eben die Cotergan-Geschichte, nicht vernachlässigen.
Oder gar, wenn man um sie weiß, argumentativ ausblenden.

Ob deshalb, wie Du meinst, viele Menschen mit den komplexen Lebensvorgängen, wie z.B. den Umgang mit der Pandemie, überfordert sind und sich zudem scheuen, das öffentlich zu machen, kann ich nicht beurteilen.
Ich empfinde das jedoch nicht so.
Wenn Du das bei vielen Menschen so empfindest, müsste es bei dir (das meine ich absolut nicht despektierlich) ja genau anderes sein.
Du verstehst diese Komplexität scheinbar.

PS:
Ich hoffe, dass ich das, was Du meinst, richtig interpretiert habe.
 
Die zusätzlichen Tests bei 3G finden sich dann aber auch nur unter den Ungeimpften. Natürlich decken mehr Tests mehr auf. Aber das löst nicht die „Testlücke“ bei Geimpften. Dann wäre vielleicht ein gangbarer Weg - denn logistisch wird 1G mE schwierig - dass zB auf größeren 2G Veranstaltungen zusätzlich Stichproben getestet werden. Im Sommer war ich im Ausland im Urlaub. Dort wurde fast standardmäßig überall die Temperatur gemessen. Wenig Aufwand und viel zusätzlicher Effekt. Gibt es sowas bei uns? Ich war hier noch auf keiner Veranstaltung die größer war als „einkaufen bei Rewe“, aber habe zumindest nichts aus der Richtung gehört.

Und ja, ungeimpfte werden teilweise ausgeschlossen. Aber das ist doch vollkommen ok, wenn zB ein Veranstalter hier das Hausrecht so auslegt, dass er nicht geimpfte nicht zulässt. Die Wahl darf jeder selbst treffen.

Ein zunehmendes Verschieben aus Richtung der Politik hin zu 2G ist da schon anders zu bewerten. Juristisch kann ich das nicht bewerten. Vom Gefühl finde ich das nicht gut und würde gern darauf verzichten. Andersherum finde ich Einschränkungen für alle, die auch durch die unsolidarische Handlung einiger notwendig werden können, auch nicht gut. Man wird juristisch mE keine Kontaktbeschränkungen nur für die nicht geimpften durchsetzen können. Von daher wird 2G da ein gewisser Kompromiss sein um weitreichende und (wie man dachte) nicht mehr notwendige Maßnahmen zu verhindern.

Ich unterstütze jeden freiwillig nicht geimpften, der mir auf sinnvolle Weise sagt, warum eine Impfung für sie/ihn nicht infrage kommt. Hey, wir reden heute so viel über die Selbstbestimmung des eigenen Körpers. Und wenn jemand einfach nur Angst vor Spritzen hat - alles ok. Aber umgekehrt würde ich mir ebenfalls etwas Verständnis wünschen. Da ist eine große Gruppe an Menschen, die an den Impfstoff und diese Strategie glaubt und die durch das Impfen einen besseren Status für alle erzielt hat. Und dann wird man noch angefeindet, weil eine kleine Gruppe an Fanatikerin sehr laut ist. Es ist für mich nachvollziehbar (wenngleich es nicht mein „Weg“ ist), wenn ein Geimpfter sich über die unsolidarität des nicht Geimpften aufregt. Weil B nicht mitzieht hat A größere Einschränkungen. Aber warum regt sich B zusätzlich über A auf? Was tut A ihm böses? A verbessert doch auch die Situation von B (risikolos für B!)

Hier geht es mir auch um die Fairness. Wenn ein Mensch nachweislich keine Gefahr für andere Leute ist, darf sie mE nicht benachteiligt werden. Pandemisch gesehen finde ich, dass nur 1G sinnvoll ist.

Es kann zudem aus meiner Sichtweise nicht sein, dass das Versagen der Politik mit Einschränkungen für die Bürger ausgeglichen werden soll. Warum stehen immer weniger Intensivbetten zur Verfügung? Nach 1 3/4 Jahren Pandemie hätte das nicht passieren dürfen. Man hat so viel Geld in die Hand genommen. Warum wurde es dort nicht eingesetzt? Wenn Pflegekräfte statt 1.800 netto 2.800 netto bekommen, was durchaus angemessen ist, kehren sie der Pflege nicht den Rücken zu. Das ärgert mich sehr.

Anfeindungen, egal von wem sie kommen, finde ich unpassend. Es sollte nicht sein, dass ein Montgomery es eine „Tyrannei der Ungeimpften“ nennt. Genau sollte es nicht sein, dass Geimpfte wegen Ihres Impfstatus angefeindet werden. Ich halte überhaupt nichts von der Spaltung.

Frau Rübsamen Schaeff hält 2G auch für gefährlich, weil die Impfung nicht sicher genug ist. Zudem spricht sie von 2 wirksamen Medikamenten.

Kurze Frage: warum wurden die Medikamente Molnupiravir und Paxovit noch nicht zugelassen, obwohl sie zu 50% bzw. 80-90% einen schweren Verlauf und den Tod verhindern? Notzulassungen sollten auch hier nun greifen, damit die Hospitalisierung runter geht.
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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