@fussball09
Extra für dich noch einmal:
Keiner der weltweit verabreichten Impfstoffe bietet 100%igen Schutz.
Dass die immunisierende Wirkung von Impfstoffen vorübergehend ist, ist anerkannter Stand der Forschung; die allermeisten Impfungen müssen nach einiger Zeit aufgefrischt werden (Tetanus, Hepatitis, Gelbfieber und, und, und...)
Es ist m.E. eine kindliche Wunschhaltung, etwas anderes zu erwarten.
Das menschliche Imunsystem scheint noch komplexer zu sein als das Leben zurzeit in unserer Gesellschaft (was es auch vor der Pandemie schon war und nach der Pandemie sein wird).
Die Pandemie bringt aber viele Menschen dazu, ihre Überforderung mit dieser Komplexität öffentlich zu machen.
Ich glaube , diesmal hast Du nicht verstanden was mich bewegt.
Der Hauptgrund meiner umfangreichen Ausführungen war eigentlich der, dass ich begründen wollte, warum ich eine Impfpflicht als einzige wirksame Maßnahme empfinde.
Ergänzend dazu habe ich meine Empfindungen niedergeschrieben.
Dass ich damals gegenüber der Impfung sehr, sehr skeptisch war.
Eine Skepsis, die ich gegenwärtig immer noch nicht GÄNZLICH ablegen konnte.
Immerhin wurde aus der sehr, sehr großen Skepsis ein nicht GÄNZLICH.
Sollte ja aus Sicht der total von der Impfung Überzeugten schon ein Fortschritt sein.
Da keiner von uns zu 100% sagen kann, was letztlich wird, weil keiner in die Zukunft schauen kann, ist es wohl bei allen kein wirkliches Wissen, sondern ein Gefühl, wie er sich zur Impfung positioniert.
Eins, dass Erkenntnisse, gesundheitliche Erfahrungen, Lebenserfahrungen, dem Umgang mit möglichem Gefahrenpotential, dem Glauben an bestimmte statistischen Werten, etc., bei jedem unterschiedlich wirken lässt.
Ich quatsche bestimmt nicht alles nach, was irgendwelche Leute von sich geben.
Weder von denen, deren Meinungen mir mehr gefallen, noch von denen, deren Ansichten ich nicht teile.
Du kannst also noch 100x "extra etwas für Dich(mich)" schreiben.
Das, was Du schreibst ist mir wirklich ebenso bekannt, wie Dir.
Nur interpretiert mir mein "Bauchgefühl" etwas, was Du anders empfindest oder glaubst zu wissen.
Dass es grundsätzliche Restrisiken gibt, ist mir sehr wohl bewusst.
Für mich bedeutet das jedoch nicht automatisch, dass das bei jedem Impfstoff, noch bei einem, der aufgrund der notwendigen Eile bei der Entwicklung, gar nicht so lange, wie alle anderen bekannten Impfungen erprobt werden konnte.
Das Risiko
könnte von daher (muss es natürlich aber auch nicht) größer als bei den herkömmlich bekannten und millionenfach erfolgreich verabreichten Impfmitteln sein.
Da Du ja ausschließlich von einem sehr geringen Restrisiko der Corona-Impfung ausgehst und das auch zu belegen versuchst, nenne ich einmal ein Gegenbeispiel.
Ein Beispiel, das zwar schon Jahrzehnte zurückliegt, das es aber real gab.
Das im Gegensatz zum Corona-Impfserum, wie alle anderen Medikamente und einschlägig bekannten Impfstoffen, nach allen Regeln der Kunst erprobt wurde ......
Und dennoch einen riesigen Schaden anrichtet.
Auch nicht zeitnah erkennbar!!!!!
Sondern erst viel später!!!!
Dieses damals als Wundermittel gepriesenen Medikament hieß:
CONTERGAN
Ich weiß nicht, wie alt Du bist, wie weit Dich Deine Erinnerung führen kann.
Wenn Du darüber nicht Bescheid weißt, informiere Dich einmal.
Oder gibt ein Signal.
Dann schreibe ich "extra für Dich" etwas ausführlicher dazu.
Es gab also in der Vergangenheit durchaus schon Medikamente, und dazu zählt wohl ein Serum hinzu, die trotz zeitnah nicht erkennbaren Nebenwirkungen, später einen riesigen Schaden anrichteten.
Warum soll es daher verwerflich sein, bezüglich der CoronaImofung Sorge zu haben und nicht überschwengliches Vertrauen zu entwickeln?
Die unsägliche Geschichte von Contergan gehört mithin zur von Dir benannten Komplexität des Lebens hinzu.
In dieser Komplexität muss man neben den durchaus überwiegend positiven Erkenntnissen bzw. Ergebnissen auch solch negativen Geschehnisse, wie eben die Cotergan-Geschichte, nicht vernachlässigen.
Oder gar, wenn man um sie weiß, argumentativ ausblenden.
Ob deshalb, wie Du meinst, viele Menschen mit den komplexen Lebensvorgängen, wie z.B. den Umgang mit der Pandemie, überfordert sind und sich zudem scheuen, das öffentlich zu machen, kann ich nicht beurteilen.
Ich empfinde das jedoch nicht so.
Wenn Du das bei vielen Menschen so empfindest, müsste es bei dir (das meine ich absolut nicht despektierlich) ja genau anderes sein.
Du verstehst diese Komplexität scheinbar.
PS:
Ich hoffe, dass ich das, was Du meinst, richtig interpretiert habe.