Corona - generelle Diskussion

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Zum Artikel in der Zeit über Drosten...

Charité-Direktor und Merkel-Dauerberater Drosten durfte jetzt beim Wochenblatt „Zeit“ wie hoher Staatsbesuch gegenüber Chefredakteur Giovanni di Lorenzo Platz nehmen. Auch di Lorenzo ist übrigens einer, der sich tief in seinem Sessel eingegraben hat. Er saß da sogar schon, als im Kanzleramt noch Gerhard Schröder gastierte.

Und die „Zeit“ hat auch noch Glück, denn sie darf bei diesem Drosten-Aufritt eine Zäsur mitschreiben und abdrucken.

Wir erinnern uns: Drosten selbst – aber auch Wieler als Chef des RKI – hatten immer betont, dass das, was sie heute verkünden, morgen schon nicht mehr der Stand der Wissenschaft sein müsse – sie hatten sich also schon früh eine Art Freifahrtschein für Unsinn ausgestellt. Oder wie es die „Zeit“ harmloser ausdrückt: „Hypothesen, Irrtümern und Korrekturen“.

Und was Christian Drosten der „Zeit“ anbietet, hat es tatsächlich in sich.

Das Interview der „Zeit“ wird online in sage und schreibe sechs Teilen zum virtuellen Umblättern angeboten.

Angela Merkel hat die richtigen Fragen gestellt
Interessant zunächst, dass Drosten es weiterhin für unwahrscheinlich hält, dass das Virus aus dem Labor entwichen sein könnte. Jeder, der etwas andere behaupten würde, so Drosten, sei nur ein „Fachexperte aus nah verwandten, aber hier nicht ausschlaggebenden Gebieten“.

Und weil Drosten nun mal Drosten ist, revidiert er seine Aussage gewissermaßen schon in einer der darauffolgenden Antworten hinsichtlich der Kompetenz der Bundeskanzlerin, also seiner großen Gönnerin, der er so viel zu verdanken hat, und die er hier im Gegensatz zu Kollegen nicht im Vorübergehen abbügeln mag:

„Angela Merkel. Die hat die richtigen Fragen gestellt. Sie ist superschnell in ihrer Auffassungsgabe. Sie hat ein mathematisches Verständnis, was bei diesen epidemiologischen Problemen wirklich weiterhilft.“

Der wissenschaftliche Berater der Bundeskanzlerin findet auch nichts dabei, seine befremdliche Auffassung einer wissenschaftlichen Debatte zu erneuern, wo er mit Bedauern befindet: „Was man so erlebt, wenn man mit 30 Gesundheitsamtsleiterinnen und -leitern zusammensitzt, ist eben nicht der Konsens der Wissenschaft.“

Gegenüber der „Zeit“ will Christian Drosten heute nichts mehr damit zu tun haben, dass die Schulen geschlossen wurden, das müsse, so Drosten, „die Diskussionsdynamik dieser Ministerpräsidentenkonferenz gewesen sein, nachdem wir den Raum verlassen hatten.“

Mit anderen Worten: Wenn Eure Heiligkeit den Raum verlässt, wird’s düster im politischen Berlin. Das Bundesverdienstkreuz hatte er im Oktober 2020 aber dennoch gerne angenommen.

Und auf Seite vier dann die hier schon angekündigte Metamorphose als Antwort auf die Frage von di Lorenzo: „Wo stehen wir jetzt?“ Drosten: „Die Zahlen steigen gerade dramatischer als im November 2020 – trotz der Impfungen.“

Vom Narrativ der Pandemie der Ungeimpften
Und der 49-Jährige demonstriert vorbildlich, was er alles von Merkel abgeschaut hat: Er liest die Stimmungslage in der Bevölkerung schon wie das heilige Orakel selbst und weiß zwischenzeitlich um die Abscheu vieler bei der Behauptung einer „Pandemie der Ungeimpften“. Also sagt er:

Es gibt im Moment ein Narrativ, das ich für vollkommen falsch halte: die Pandemie der Ungeimpften. Wir haben keine Pandemie der Ungeimpften, wir haben eine Pandemie.

Für Christian Drosten sind vor allem die älteren Ungeimpften gefährdet. Auch das eine erstaunliche Zäsur, wo bald täglich die Forderungen erneuert werden, auch Kinder vollständig durchzuimpfen, bis dahin, dass die Ständige Impfkommission massiv unter Druck gesetzt wurde, bis sie Abbitte leistete.

Ja, es klingt noch verdruckst bei Drosten, fast zerknittert, aber es ist bei ihm klar herauszuhören, dass es um die Alten geht, was vielen, die das zuvor behauptet hatten, in die Ecke von Verschwörungstheoretikern katapultiert hat:

„Wer nicht geimpft ist, infiziert sich mit seinem jeweils alterstypischen Risikoprofil“, sprich, gesunde jüngere Menschen betrifft es kaum. Nur warum hat es so lange gedauert, bis das aus Drosten herauskommt und wie lange dauert es jetzt, bis es bei der Regierung in politisches Handeln umgewandelt wird?

Was für ein Desaster – man beginnt zu verstehen, was das Chaos der letzten Monate verursacht hat. Und Drosten hat’s auch verstanden und will jetzt den Kopf aus der Schlinge ziehen. Er hat realisiert, dass seine größte Gönnerin bald Geschichte ist.

Schockmeldung von Drosten für jene, die an die Impfung geglaubt haben, weil man es ihnen gesagt hatte:

„Die Delta-Variante hat leider die Eigenschaft, sich trotz der Impfung zu verbreiten. Nach zwei, drei Monaten beginnt der Verbreitungsschutz der Impfung zu sinken. Und wir haben ganz viele Menschen gerade in den relevanten Altersgruppen, die schon im Mai oder im Juni geimpft worden sind. Die verlieren jetzt allmählich ihren Verbreitungsschutz, und sie werden immer mehr. Wir haben eine Pandemie, zu der alle beitragen – auch die Geimpften, wenn auch etwas weniger.“

Die entscheidendere Frage hier ist aber, wie es mit den ernsthaften Erkrankungen aussieht, weniger mit der Verbreitung – die stände hier ja im selben Maße für eine ‚Pandemie der Geimpften‘ wie für eine der Ungeimpften.

Oder doch, Drosten sagt, die Infektion eines Geimpften sei „deutlich weniger pathogen.“

Zäsur: Spätestens mit der Deltavariante sei die Idee einer Herdenimmunität gestorben.

„Jetzt können wir auf diesen Effekt nicht mehr hoffen. Das Delta-Virus verbreitet sich bei einer erheblichen Fraktion der Geimpften weiter.“

Bekommt Drosten wacklige Knie?
Dann pure Verzweiflung: Wenn nämlich der Herr Doktor nicht mehr weiterweiß, erhöht er die Dosis: „Ich bin überzeugt davon, dass wir nur einen geringen Nutzen von vollständig geimpften Erwachsenen haben, die sich nicht boostern lassen.“

Mit dem Weggang seiner persönlichen Schutzgöttin Angela und dem Fortgang der Pandemie werden bei Christian Drosten die Knie wackelig. Und dann knickt er schon ganz weg aus seiner Verantwortung:

„Ich fordere hier wohlgemerkt gar nichts, und ich will auch nicht suggerieren, dass Boostern allein das Problem lösen könnte. Die Zeit ist dafür wahrscheinlich ohnehin zu knapp.“

Weil DiLorenzo im „Zeit“-Interview aber einfach weiter fragt, beginnt bei Drosten der Kreisverkehr, er kommt einfach dort wieder an, wo er vorher noch abgebogen, weil anderer Auffassung: „Mangels Alternativen wird man wegen der Ungeimpften wieder in kontakteinschränkende Maßnahmen gehen müssen.“

Also doch eine Pandemie der Ungeimpften, so, wie es die Sprecher der Regierung auf der Bundespressekonferenz immer wieder behaupten und schon einen Scheiterhaufen im Hof des Hauses errichten wollten für jenen Journalisten, der beim Begriff „Pandemie der Ungeimpften“ nur die Augenbraue hochzog?

Drosten hält es für sicher, „dass man kontakteinschränkende Maßnahmen braucht.“ Und dann Sätze, wie aus der x-ten Wiederholung der Rappelkiste: „Ein negativer Test bei einem Ungeimpften schützt diesen nicht vor Ansteckung.“ Ach was.

„Wir können es auf keinen Fall wegimpfen“, so Drosten im Interview mit der „Zeit“ über COVID-19 und seine Variante(n). Der Begriff der „Nachdurchseuchungsphase“ wird von Drosten aus dem Hut gezaubert. „Bei uns würde eine unkontrollierte Nachdurchseuchung mindestens noch einmal 100.000 Tote bedeuten, wenn wir nicht die Impflücken vorher schließen.“

„Zeit“: „Sie glauben, dass sich irgendwann jeder ansteckt?“

Drosten: „Ich halte das für unausweichlich.“

Und weiter:

Drosten: „Das heißt, auf dem Fundament einer Impfimmunität, die uns vor der Intensivstation schützt, kriegen wir irgendwann unsere erste Halsentzündung mit dem neuen Coronavirus.“

Der lange Weg der Schleichkatze ins Kanzleramt und zurück
Die „Zeit“ will abschließend von Christian Drosten noch wissen, wie es mit neuen Pandemien aussieht. Der malt schon neue, ganz frische Aufgabenfelder an den Horizont:

„In China stehen Schleichkatzen und Marderhunde mit Sars in Verbindung, Letzteres ein Nutztier in der Pelzindustrie. Im arabischen Mittleren Osten geht es ums Kamel. Allein in der Hadsch-Saison werden jedes Jahr 40.000 Kamele geschlachtet.“

Bernhard Grzimek, der Fernseh-Tiermoderator der 1960er und 1970er Jahre wäre hier ganz sicher vor Freude aus dem Sessel seiner biederen Studio-Deko gehüpft, angesichts der possierlichen Tierchen-Aufzählung von Merkels Staatsvirologen.

Und deshalb wollen wir hier auch ganz versöhnlich mit einem wundervollen Satz großartigen Bernhard Grzimek enden. Ein Satz, der Grzimek mit Christian Drosten auf so wundersame Weise über die Jahrzehnte hinwegzusammenführt:

Liebe Zuschauer zu Hause an den Geräten, heute habe ich Ihnen einen kleinen Afrikaner mitgebracht. Er heißt Adalbert und ist eine Schleichkatze.

Video dazu : https://serv3.wiki-tube.de/videos/watch/e59b1ef7-eb46-4af9-a532-250e8340dff4
Bitte mal Punkt 4 der Nutzerbedingungen lesen.
 
Beispielhaft: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33301246/
Abschnitt 'Conclusions' übersetzt:
"Schlussfolgerungen:
Eine Zwei-Dosen-Therapie mit BNT162b2 verlieh Personen ab 16 Jahren einen 95%igen Schutz gegen Covid-19. Die Sicherheit über einen Median von 2 Monaten war ähnlich der anderer viraler Impfstoffe. (Finanziert von BioNTech und Pfizer; ClinicalTrials.gov-Nummer, NCT04368728.).
"

Keiner der bekannten Impfstoffe, weder die in der EU zugelassenen, noch andere wie SinoVac oder Sputnik V, bietet 100%igen Schutz.
Das ist bekannt. Bekannt ist auch, dass AHA+L dabei helfen, die Weitergabe von Viren zu reduzieren. Im Umkehrschluss fördert der Wegfall von/Verzicht auf AHA+L eben das. Unbestritten dürfte auch sein, dass etliche geimpfte Menschen irrtümlich annehmen, dass AHA+L nicht mehr notwendig seien.
Deswegen die Impfstoffe zu verunglimpfen, ist einfach nur an der Sache vorbei.
 
Außerdem planen sie erneut eine Reduktion der Kontakte die man zu Hause empfangen darf (max. 4). Das wird zwar sowieso nicht kontrolliert werden können, aber jetzt wird es so richtig lustig. Jetzt bekommen wir nämlich (ich schreibe bewusst wir, weil es bei uns in einer Woche genau so aussehen wird wie in den Niederlanden) den Vergleich. Auf der einen Seite Länder wie Portugal oder Spanien, wo die Leute aufgrund der hohen Impfquoten ganz normal ihr Leben leben, und auf der anderen Seite wir, ein Land in dem 15mio+ Menschen der Meinung sind, dass Impfungen ja sowieso nichts bringen.
Das nennt man dann wohl den "Preis der Freiheit". :D
 
Bei 2G leben Geimpfte ein normales Leben. Sie achten nicht auf Abstand, müssen sich nicht testen lassen und nehmen am öffentlichen Leben teil. Sie kommen von Veranstaltungen oder vom Nachtleben zurück, gehen am nächsten Tag arbeiten, treffen auf alte Menschen usw. Und weil sie sich unentdeckt aufgrund nicht vorgeschriebener Tests infizieren, tragen sie das Virus weiter. Gestern wurde noch im TV gesagt, dass wir ein Infektionsgeschehen haben, das man nicht überblicken kann. Wer nicht testet, findet zu wenig Infizierte.

Bei 3G gibt es zumindest mehr Tests. So können alle am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und man findet mehr Infizierte. Zumal Menschen nicht unnötig ausgegrenzt werden. Denn das widerstrebt mir. Ungeimpfte treffen sich so oder so. Treffen sie sich öffentlich und lassen sich testen, ist die Möglichkeit groß, mehr Infizierte zu finden und zu isolieren.

Damit die Rechnung aufgeht, würde ich das mit der Lohnfortzahlung auch ändern. Nun werden Kontaktpersonen nicht angegeben, weil sie unbezahlt in Quarantäne müssen. Finde ich auch nicht sinnvoll.

Ich würde mehr noch auf 1G setzen. Ich habe auch schon Massentests angesprochen. Es geht darum Infektionsketten zu unterbrechen und Dunkelziffern zu ermitteln.
Die zusätzlichen Tests bei 3G finden sich dann aber auch nur unter den Ungeimpften. Natürlich decken mehr Tests mehr auf. Aber das löst nicht die „Testlücke“ bei Geimpften. Dann wäre vielleicht ein gangbarer Weg - denn logistisch wird 1G mE schwierig - dass zB auf größeren 2G Veranstaltungen zusätzlich Stichproben getestet werden. Im Sommer war ich im Ausland im Urlaub. Dort wurde fast standardmäßig überall die Temperatur gemessen. Wenig Aufwand und viel zusätzlicher Effekt. Gibt es sowas bei uns? Ich war hier noch auf keiner Veranstaltung die größer war als „einkaufen bei Rewe“, aber habe zumindest nichts aus der Richtung gehört.

Und ja, ungeimpfte werden teilweise ausgeschlossen. Aber das ist doch vollkommen ok, wenn zB ein Veranstalter hier das Hausrecht so auslegt, dass er nicht geimpfte nicht zulässt. Die Wahl darf jeder selbst treffen.

Ein zunehmendes Verschieben aus Richtung der Politik hin zu 2G ist da schon anders zu bewerten. Juristisch kann ich das nicht bewerten. Vom Gefühl finde ich das nicht gut und würde gern darauf verzichten. Andersherum finde ich Einschränkungen für alle, die auch durch die unsolidarische Handlung einiger notwendig werden können, auch nicht gut. Man wird juristisch mE keine Kontaktbeschränkungen nur für die nicht geimpften durchsetzen können. Von daher wird 2G da ein gewisser Kompromiss sein um weitreichende und (wie man dachte) nicht mehr notwendige Maßnahmen zu verhindern.

Ich unterstütze jeden freiwillig nicht geimpften, der mir auf sinnvolle Weise sagt, warum eine Impfung für sie/ihn nicht infrage kommt. Hey, wir reden heute so viel über die Selbstbestimmung des eigenen Körpers. Und wenn jemand einfach nur Angst vor Spritzen hat - alles ok. Aber umgekehrt würde ich mir ebenfalls etwas Verständnis wünschen. Da ist eine große Gruppe an Menschen, die an den Impfstoff und diese Strategie glaubt und die durch das Impfen einen besseren Status für alle erzielt hat. Und dann wird man noch angefeindet, weil eine kleine Gruppe an Fanatikerin sehr laut ist. Es ist für mich nachvollziehbar (wenngleich es nicht mein „Weg“ ist), wenn ein Geimpfter sich über die unsolidarität des nicht Geimpften aufregt. Weil B nicht mitzieht hat A größere Einschränkungen. Aber warum regt sich B zusätzlich über A auf? Was tut A ihm böses? A verbessert doch auch die Situation von B (risikolos für B!)
 
Ah okay, kann ich nicht, von daher bin ich mal gespannt, was mir in der Teststelle gesagt wird....
Soooo... Das hat heute top geklappt. Rein in die Teststelle (dieselbe, bei der mir beim letzten Mal gesagt wurde, geimpft müsse man gar nichts machen), rote Kachel gezeigt, und direkt die Information erhalten, dass der Test dadurch kostenlos ist. Test negativ, und damit alles bestens. Ich kann daher tatsächlich jedem, der ernsthaft einen Beitrag dazu leisten will, die Infektionskette zu durchbrechen, empfehlen, die Corona App (oder eine App, die dasselbe kann) zu installieren und auch zu nutzen. Tut nicht weh und hilft allen.
 
Und dabei gab es dort bis vor kurzem "kein Corona mehr". Zwar haben die in Restaurants und Co. vorbildlich die Zertifikate abgefragt, aber Maske hat niemand getragen und musste es auch nicht. Beziehungsweise nur im ÖPNV. Deren Impfquote ist aber, wenn ich es richtig sehe, sogar noch schlechter als bei uns. Dementsprechend ist auch die Inzidenz höher. Welcome back, Lockdown.
Im Zweifel wurde sogar gelästert, wenn man freiwillig Maske trug. Eine gute Bekannte von mir ist halb Niederländerin, regelmäßig dort und sehr vorsichtig (also überall freiwillig mit Maske). Sie hatte mehrfach das "Vergnügen" mitzubekommen, dass über sie als vermutlich spießige Deutsche getuschelt wurde, woraufhin sie dann auf Niederländisch ihren Senf dazu gegeben hat...
 
Ja schon, aber anders als du denken würdest. Die Gen-Chips benötigen eine minimale Verteilungsdichte, also eine kritische Masse. Nur dann können sie vernünftig kommunizieren und funktionieren. Nun ist es aber bekanntlich so, dass Deutschland eine digitale Wüste ist. Das hat Bill Gates bei seinem Plan nicht bedacht. Das Resultat kannst du im Vergleich Deutschland-Spanien sehr gut beobachten: Während die Chips in Spanien, auch aufgrund der guten digitalen Infrastruktur, sehr gut funktionieren, geht der Plan in Deutschland nicht auf. Dorothee Bär und Andreas Scheuer haben uns also am Ende des Tages vor Schlimmerem bewahrt. Dazu kommt dann noch die niedrige Impfquote, so dass auch eine Peer-to-Peer Verbindung der Chips nicht so richtig funktioniert, das ist der Eigenschutz der Bevölkerung. Da sag jetzt noch mal was.

Bezahlt Dich eigentlich jemand dafür, dass Du hier den Foren-Clown machst oder machst Du das ehrenamtlich ...
 
P.S.: Wenn jetzt hier bei uns wegen der Impfverweigerer die Restaurants ebenfalls um 19:00 Uhr für alle schließen würden, wäre ich mal so richtig pissed. Das hat mich schon bei der Schließung aller Lokale um 00:00 Uhr in den Niederlanden ein wenig aufgeregt, aber 19:00 Uhr?
Das sehe ich genauso, erwarte es aber auch nicht. Da wäre eine Klagewelle vorprogrammiert. Ich rechne mit 2 G, meinetwegen auch 2 G plus kostenloser verpflichtender Schnelltest.
 
Soooo... Das hat heute top geklappt. Rein in die Teststelle (dieselbe, bei der mir beim letzten Mal gesagt wurde, geimpft müsse man gar nichts machen), rote Kachel gezeigt, und direkt die Information erhalten, dass der Test dadurch kostenlos ist. Test negativ, und damit alles bestens. Ich kann daher tatsächlich jedem, der ernsthaft einen Beitrag dazu leisten will, die Infektionskette zu durchbrechen, empfehlen, die Corona App (oder eine App, die dasselbe kann) zu installieren und auch zu nutzen. Tut nicht weh und hilft allen.
Hm. Bei mir hat die App anfangs sehr häufig was angezeigt. Seit ca einem Jahr habe ich aber nie mehr irgendwas angezeigt bekommen, was für mich gefühlt sehr unlogisch ist.

ich nutze die App für meinen Impfpass und wo möglich zum Einchecken. Aber hinsichtlich der Kontaktverfolgung habe ich kein sonderliches Vertrauen in die Fähigkeit der App.
 
Bezahlt Dich eigentlich jemand dafür, dass Du hier den Foren-Clown machst oder machst Du das ehrenamtlich ...

Ich mache das ehrenamtlich, mein Dienst an die (Werder)Gesellschaft. Jedenfalls glaube ich, dass ich das als freiwilligen Dienst betreibe. Ich kann natürlich eine gewisse Fremdsteuerung nicht ausschließen. Du weißt schon...
 
Hm. Bei mir hat die App anfangs sehr häufig was angezeigt. Seit ca einem Jahr habe ich aber nie mehr irgendwas angezeigt bekommen, was für mich gefühlt sehr unlogisch ist.

ich nutze die App für meinen Impfpass und wo möglich zum Einchecken. Aber hinsichtlich der Kontaktverfolgung habe ich kein sonderliches Vertrauen in die Fähigkeit der App.
Die Frage ist aus meiner Sicht, wie vielen Menschen begegnet man, und wie viele davon nutzen die App. Ich fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die gerne mal voll sind, gehe, seitdem es wieder möglich ist, ins Restaurant, ins Kino, ins Stadion und natürlich auch einkaufen etc. Daher hätte ich gerade bei mir mit Blick auf die aktuellen Zahlen viel mehr Risikobegegnungen erwartet als die zwei, die ich bis dato hatte. Für mich ist das ein Zeichen, dass die App viel zu wenig genutzt wird. Denn ich denke schon, dass sie macht, was sie soll, wenn wir sie installiert haben und machen lassen.
 
Die Angst vor den neuen Impfstoffen sollte inzwischen kein wirklicher Grund mehr sein, die Impfung abzulehnen.
Weltweit wurden (Stand 11.11.21, statista.de) mehr als 7 Milliarden Impfdosen der verschiedensten Hersteller verabreicht.
Wo sind denn die (laut einigen Schwurblern seit 15.09.21) verstorbenen Milliarden Menschen?
Wo sind die schrecklichen unzähligen unerwünschten Nebenwirkungen?
Weltweit wird m.W. über (ja, traurige, beklagenswerte) Einzelfälle berichtet - aber wo sind die Aufschreie zu Hunderten oder sogar Tausenden von Toten?! Gibt es nicht, weil es die nicht gibt.

Da wird Impfbefürwortern 'Panikmache' wegen - schon wieder - steigender Inzidenzen, steigender Krankenhaus-Einweisungen, steigender Behandlungszahlen auf Intensivstationen von COVID-19-Patienten vorgeworfen
Gleichzeitig werden die emotional begründeten Befürchtungen von Impfskeptikern gefüttert. Das halte ich - gelinde gesagt - für 'unlauter'.
Müssen wir die Kapazitäten der Intensivstationen maximal auslasten? Ist das der 'Wettbewerb' einiger hier?
Das kann es nicht sein, wirklich nicht.
 
Die Frage ist aus meiner Sicht, wie vielen Menschen begegnet man, und wie viele davon nutzen die App. Ich fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die gerne mal voll sind, gehe, seitdem es wieder möglich ist, ins Restaurant, ins Kino, ins Stadion und natürlich auch einkaufen etc. Daher hätte ich gerade bei mir mit Blick auf die aktuellen Zahlen viel mehr Risikobegegnungen erwartet als die zwei, die ich bis dato hatte. Für mich ist das ein Zeichen, dass die App viel zu wenig genutzt wird. Denn ich denke schon, dass sie macht, was sie soll, wenn wir sie installiert haben und machen lassen.

Bisher wurde die App ca. 34mio mal heruntergeladen. In der Tat ist das VIEL zu wenig, wenn man bedenkt, dass jeder mindestens ein Smartphone in der Tasche hat. Das ist etwas, das mir nicht in den Kopf will. Das Ding kostet nichts, späht einen nicht aus, ist gut programmiert, funktioniert und bietet ganz nebenher noch Möglichkeiten zum Einchecken, Zertifikate speichern (für die ganze Familie), usw. Klar, es gibt BürgerInnen, die ein altes oder nicht taugliches Gerät mit sich herumtragen, insbesondere ältere Menschen. Aber das erklärt nicht, weshalb die App nicht auf jedem lauffähigen Gerät auch installiert ist.
 
Wenn es so kommt, dann kommt es nicht wegen den Impfverweigerern dazu, sondern weil die Impfung nicht das hält, was man sich von ihr versprochen hat.

Das mag bis zu einem gewissen Teil der Fall sein.
Das ist m.M.n. jedoch kein entlastendes Argument für diejenigen, die sich, warum auch immer, nicht impfen lassen wollen.

Ich habe es hier schon geschrieben, dass ich mich mit sehr, sehr viel Skepsis habe impfen lassen.
Von dieser Skepsis bin ich nach wie vor nicht gänzlich frei.
Dass ich mich trotzdem habe impfen lassen, bedeutet, dass ich über den großen Schatten meiner Skepsis gesprungen bin.

Nicht nur, aber zu einem bestimmten Teil auch deshalb, weil ich die Situation möglicher Einschränkungen habe kommen sehen.
Dieser wollte ich nicht unterliegen, sondern mich möglichst frei bewegen.

Damals wurde die Impfung übrigens damit beworben, dass das für Geimpfte so der Fall sein wird.
Meiner Erinnerung nach wurde davon auch nicht nur als Möglichkeit gesprochen, sondern das als so kommend beschrieben.

Was ist von dieser Aussage geblieben?
Sollte es so kommen, wie es sich abzeichnet, nichts!
Dann erhöht sich meine Skepsis gegenüber dem Impfstoff erneut gewaltig.
Diesmal nicht wegen etwaigen Spätfolgen, sondern bezüglich der Wirksamkeit des Serums.
Wenn man 2x geimpft wurde, sollte diese Aussage für G1 und G2 Bestand haben.
Ich bin es nämlich leid, täglich neue Wasserstandandsmeldungen zu lesen, die das zugesagte einigermaßen normale Leben zunehmend fraglich erscheinen lassen.

Wenn man den zweiten Grund für die Entwicklung heranzieht, einbezieht, dass die Ungeimpften das Problem darstellen, dann sollten es m.M.n. nicht die G1 und G2 sein, die massive Einschränkungen hinnehmen müssen, sondern die, die sich nicht impfen lassen wollen.

Obwohl ich deren formalgesetzliche Entscheidung nach wie vor respektiere, kann diese (sollte sie das Hauptproblem darstellen) nicht die "G1-/G2-Freiheit" in dem zu erwartenden Ausmaß beschränken.

Was wäre denn in einem solchen Fall die Konsequenz.
1. Die, die wie ich, skeptisch waren, werden sich Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorkommen und sich weitere, Booster-Impfungen, möglicherweise verschließen.
Das kann aber nicht im Sinn der Sache liegen.
2. Den Impfunwilligen, deren Zahl mit Überzeugungsargumenten eh nicht mehr wesentlich beizukommen ist, wird quasi zusätzlich "Munition" geliefert.
Denn dann käme für sie noch ein Argument hinzu.
Nämlich, dass es, wie zu sehen, eh nichts bringt.
Dass die Geimpften, trotz Impfung, eingesperrt werden.
Muss man nicht richtig finden, wird aber nicht zu verhindern sein.
Mithin spaltet das, verhärten sich die Fronten, noch mehr.
Und, aus "dem Lager" der Geimpften stoßen wieder welche hinzu, werden sich einer 3. Impfung verschließen.

DAS sollte man nicht zulassen!
Was ist zu tun, damit es nicht so kommt?
Ich plädiere ganz klar für eine GESETZLICHE REGLUNG.
Die schafft für alle Rechtssicherheit und eine klare Richtung, was zu tun ist.

Ich bin überzeugt, dass sich dann um die 80% der ungeimpften Menschen, impfen lassen würden.
In Gesprächen mit einigen ungeimpften Freunden und Bekannten habe ich jeweils die Frage gestellt, was sie machen würden, käme ein Impfgesetz.
Unisono lautete deren Antwort, dass sie sich dann eben impfen lassen würden.

Die Ernsthaftigkeit der Situation verlangt eine Entscheidung.
Egal, ob ich, ob man von dieser überzeugt ist, hätte man sich dieser Reglung, dem Gesetz unterzuordnen.
Wie bei allen Gesetzen.

Natürlich ist zu erwarten, dass es dann immer noch Leute gibt, die sich widersetzen.
Da diese Abzahl prozentual dann sehr klein, diese relativ überschaubar sein wird, kann dann entsprechend der gesetzlichen Möglichkeiten "gehandelt" werden.

Für mich hat der Gesetzgeber in der Form zu handeln, dass er eine gesetzliche Impfpflicht erlässt.
Verfolgt man das Geschehen der letzten nahezu 2 Jahre und bewertet den Umstand, dass sich (TROTZ IMPFUNG) eigentlich nichts wesentlich verändert hat, besteht m.M.n. für den Staat sogar eine Handlungspflicht.
GG hin oder her.
Ist die Situation wirklich so besorgniserregend, darf es kein Zögern geben.

Die Alternative wäre, alle wieder "wegzusperren", Lockdowns ohne Ende (jeden Herbst und Winter) und eine immer weiter um sich greifende Spaltung der Menschen.

Oder man lässt alle Einschränkungen weg und nimmt deren Folgen in kauf.

Für mich wäre eine gesetzliche Regelung, obwohl ich Zwang immer scheiße finde, das einzige klare Handeln.

Das sehe ich, trotz meiner nach wie vor vorhandenen Skepsis, als einzige tatsächlich wirksame Maßnahme, um eine Durchimpfung der Menschen zu erreichen.

Ob das dann den Erfolg bringt, den alle Experten vorhersagen, würde sich dann beweisen .... oder eben nicht.
Dann gäbe es zumindest, so oder so, ein Ergebnis, das das nachfolgende Handeln bestimmt.

Zusätzlich würde die Entwicklung positiv wirksamer Medikamente wohl fortschreiten.
Hoffentlich!
 
Mal was kontroverses. :D


Das "einzige" was wir haben
ist eine Pandemie eines maroden Gersundheitssystems.
Es ist schon geradezu "geistiger Schwachsinn" , die Häufigkeit einer Epidemie in der Bevölkerung, u.a. an der Krankenbett-Belegung zu messen.
Reduziert man demnach, die Anzahl der Krankenbetten auf die Hälfte, bei gleicher Anzahl von Kranken, wäre demnach die Epidmie doppelt so gefährlich. :denk:
Wir könnten also die Anzahl der Belegung prozentuell reduzieren, indem wir die Anzahl der Krankenhausbetten vervielfachen ?
 
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