Gleichberechtigung / Genderneutrale Sprache

Es geht ihnen dann besser, weil sie wegen solcher Dämlichkeiten nicht in den Fokus der Aufsicht geraten.
Mit "Liebe Fluggäste" z.B. kann man doch leben.
Kann man durchaus. Ich habe nur als Kind gelernt, dass "Sehr geehrte Damen und Herren" so ziemlich die höflichste Anrede in der deutschen Sprache ist und diese in jeden offiziellen Brief (z.B.Bewerbungen) gehört, wenn man den genauen Adressaten nicht namentlich kennt. Wenn ich freundlich und gut gelaunt bin, muss ich sagen, dass ich einigermaßen verwirrt bin, wenn es darum geht, wie ich offizielle Briefe jetzt beginnen soll. "Liebe Bedienstete"? "Sehr geehrte DiversInnen, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kinder"? Einfach "Hallo"? oder "Guten Tag"?
Wenn ich ohnehin schon schlechte Laune habe, frage ich mich, wer sich diesen Quatsch noch ausdenkt und ob die/ derjenige/ Diverse etc. dafür auch noch Geld bekommt und womöglich sogar mehr als ein(e) Altenpflegerin, eine Krankenschwester oder ein Krankenpfleger oder wie immer das auch heißt heutzutage. Also Leute, die wirklich arbeiten.
 
Wenn man schon Umfragen anführt, dann bitte das Ergebnis bewerten was dort angeführt wird.
Unwichtig ungleich Ablehnen!
Wenn schon anführen, dann richtig.
Zu Anfang:
....der größte Teil der Befragungsteilnehmerinnen und -teilnehmer für unwichtig und lehnt das Gendern in sämtlichen Kontexten ab,
und zum Ende:
.....Debatte vor allem eins: unwichtig. 86 Prozent haben dies angegeben.

Wenn 86% (als der größte Teil) das Thema als unwichtig erachten, muss man im Kontext des übrigen Textes davon ausgehen, das eben auch 86% dem Gendern ablehnend gegenüberstehen.
Daher: Unwichtig gleich Ablehnen.
 
Kann man durchaus. Ich habe nur als Kind gelernt, dass "Sehr geehrte Damen und Herren" so ziemlich die höflichste Anrede in der deutschen Sprache ist und diese in jeden offiziellen Brief (z.B.Bewerbungen) gehört, wenn man den genauen Adressaten nicht namentlich kennt. Wenn ich freundlich und gut gelaunt bin, muss ich sagen, dass ich einigermaßen verwirrt bin, wenn es darum geht, wie ich offizielle Briefe jetzt beginnen soll. "Liebe Bedienstete"? "Sehr geehrte DiversInnen, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kinder"? Einfach "Hallo"? oder "Guten Tag"?
Wenn ich ohnehin schon schlechte Laune habe, frage ich mich, wer sich diesen Quatsch noch ausdenkt und ob die/ derjenige/ Diverse etc. dafür auch noch Geld bekommt und womöglich sogar mehr als ein(e) Altenpflegerin, eine Krankenschwester oder ein Krankenpfleger oder wie immer das auch heißt heutzutage. Also Leute, die wirklich arbeiten.
Ich bin dazu übergegangen, als Anrede "Guten Tag" zu wählen, das passt zu jeder Tageszeit und zu jedem m/w/d.
Man weiß ja nie, wer auf der anderen Seite sitzt, z.B in einer Behörde. Wenn es schlecht läuft, ist es ein Gender-Befürworter und dein Anliegen kommt im Stapel wieder nach unten. :D
 
Kann man durchaus. Ich habe nur als Kind gelernt, dass "Sehr geehrte Damen und Herren" so ziemlich die höflichste Anrede in der deutschen Sprache ist und diese in jeden offiziellen Brief (z.B.Bewerbungen) gehört, wenn man den genauen Adressaten nicht namentlich kennt. Wenn ich freundlich und gut gelaunt bin, muss ich sagen, dass ich einigermaßen verwirrt bin, wenn es darum geht, wie ich offizielle Briefe jetzt beginnen soll. "Liebe Bedienstete"? "Sehr geehrte DiversInnen, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kinder"? Einfach "Hallo"? oder "Guten Tag"?
Wenn ich ohnehin schon schlechte Laune habe, frage ich mich, wer sich diesen Quatsch noch ausdenkt und ob die/ derjenige/ Diverse etc. dafür auch noch Geld bekommt und womöglich sogar mehr als ein(e) Altenpflegerin, eine Krankenschwester oder ein Krankenpfleger oder wie immer das auch heißt heutzutage. Also Leute, die wirklich arbeiten.


Wie wär´s mit

"Tach"


und speziell bei Behörden:

"Tach und nich erschrecken / aufwachen / kollabieren,

hier kommt Post."
 
Ich bin dazu übergegangen, als Anrede "Guten Tag" zu wählen, das passt zu jeder Tageszeit und zu jedem m/w/d.
Man weiß ja nie, wer auf der anderen Seite sitzt, z.B in einer Behörde. Wenn es schlecht läuft, ist es ein Gender-Befürworter und dein Anliegen kommt im Stapel wieder nach unten. :D

Je nach dem.
"Sehr geehrte Damen und Herren" ist nach wie vor meine übliche Anrede in Mails, wenns förmlicher zugehen muss.
Ansonsten eben "Hallo zusammen" wenns weniger förmlich und eher der Info dient.
 
Für mich ist es ein Grund, mich von diesem Stadion zu verabschieden.
Ich muss mir nicht alles bieten lassen.
War eine schöne Zeit, auch in sportlich nicht mehr so schönen Zeiten, aber so einen Scheiß mache ich nicht mit.
Es geistert ja schon länger der Irrsinn umher. Die Sache mit dem Verbot der Herrenhandtasche war schon megapeinlich.
Die Regenbogeneckfahnen braucht auch kein Mensch.
Und jetzt Gendersprech im Stadion - ohne mich.
Das freut mich. :)
 
Ich - Frau ;) - brauche keine gendergerechte Sprache auf Teufel komm raus, da es deutlich erheblichere Themen gibt, aus denen sich (fehlende) Gleichberechtigung zeigt. Zuschauer:innen finde ich daher überflüssig. Schlimmer noch, der Fokus auf solche Formalien bindet für mich Kräfte, die besser in Themen wie gleiche Bezahlung, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf etc. gesteckt werden sollten. Denn unter anderem da liegt es im Argen in Sachen Gleichberechtigung.

Deshalb aber nicht mehr ins Stadion zu gehen wie @neuman offenbar erwägt, kann ich nicht nachvollziehen.
Wieviel Kraft bindet denn fortschrittliche Sprache? Oder anders: Wieviele Kräfte werden durch sowas wie „das haben wir aber immer so und so gemacht“ gebunden? Sprache ist einfach unheimlich wichtig. Und nur weil in den letzten 60 Jahren unnötigerweise die Zuschaueranzahl im Weserstadion nur in Zuschauern und nicht auch in Zuschauerinnen gemessen wurde, heißt das nicht, dass das eine sinnvolle Tradition war. Wenn Sprache nicht gleichberechtigt ist, wird alles andere es auch nicht sein. Aus Worten werden Taten, etc..
 
ALLE !

Guten Morgen, alle!
Moin, alle.
Lufthansa begrüßt alle an Board.
Nicht mal Tiere könnten sich beschweren.
Für alle sind die Toiletten am Ende des Ganges.

Stehend pissen ausdrücklich erwünscht. 4-Tür-Porsche Besitzende bitte wie zuhause in die Waschbecken.
 
Vor 40 Jahren hatte ich Schriftwechsel mit der Polizei. Fing ich immer an mit "Ihr Lieben". Kam nie eine Beschwerde.
Ihr Lieben Bullen und Kühe, Schweinesäue der Verkehrspolizei :ugly:

Moin, alle.
Stehend pissen ausdrücklich erwünscht. 4-Tür-Porsche Besitzende bitte wie zuhause in die Waschbecken.
Sehr geehrte Sitzpinkler und Stehpinklerinnen...
 
Der VDS wurde von einem Mann gegründet. Noch heute sind 9 der 11 Mitgliederinnen des Vorstands Männer. Bequemlichkeit und Wahrung eigener Interessen bzw. Machtpositionen sind in dieser Diskussion keine guten Ratgeberinnen.
 
Wie muss das erst Zugewanderten vorkommen, wenn selbst gebildete Deutsche ihre eigene Sprache nicht mehr verstehen, verstehen wollen oder per Reaktanz gar nicht mehr akzeptieren.
Wir denken uns:

Bei was für einem barbarischen Volk sind wir hier gelandet wo die Frau bereits sprachlich ein Mensch zweiter Klasse ist? In anderen Ländern gibt es die Diskussion zum Gendern schon deswegen nicht, weil es da nie einen derartigen Schiefstand gegeben hat oder zumindest nicht in der Form. Das englisch „Students“ dürfte eigentlich nur mit „Studierende“ übersetzt werden.

Das ist längst überfällige Korrektur einer fehlerhaften Sprache.
 
Wir denken uns:

Bei was für einem barbarischen Volk sind wir hier gelandet wo die Frau bereits sprachlich ein Mensch zweiter Klasse ist? In anderen Ländern gibt es die Diskussion zum Gendern schon deswegen nicht, weil es da nie einen derartigen Schiefstand gegeben hat oder zumindest nicht in der Form. Das englisch „Students“ dürfte eigentlich nur mit „Studierende“ übersetzt werden.

Das ist längst überfällige Korrektur einer fehlerhaften Sprache.


Es geht ja nicht per se darum nichts zu ändern - im Gegenteil: sinnvoll und gerecht gerne und jederzeit. :top:
Gibt reichlich Dinge zu ändern ...
Nur die Sprache sollt doch bitte einfach und flüssig zu lesen, zu sprechen, zu schreiben und zu verstehen sein ;).

Und zum Thema Mensch 2. Klasse:
In Deutschland sind Väter in der Familiengesetzgebung - und das ist die heutige gelebte und juristische Realität - Menschen 2. Klasse.
Empfinde ich als bedeutend gravierender für deren Kinder und die Väter selbst als ... eine nicht zu 100 % passende Form der Anrede ...
und bedarf definitiv dringender einer Korrektur.


Trotzdem einen Guten Morgen :kaffee:
 
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