Carlos Alberto

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Hi und Moin moin,

@Graf_Zahl Da hast Du absolut Recht.


Ich habe nur mal ne blöde Frage, hat Werder jetzt mit CA noch um ein Jahr verlängert ?
Da war doch Gestern irgendwas im Gespräch ?

GrünWeisse Grüße PicoSchütz
 
Mal langsam. Es wird hier von einigen wie folgt argumentiert, dass wenn man ihn zurückholen würde er so unmotiviert sei, dass er Werder nicht weiterbringen würde. Daraufhin habe ich gesagt, dass ich ihn dann eben Straftraining schieben lassen würde, was eine ganz normale disziplinarische Maßnahme wäre. Wenn er sich davor versuchen würde zu drücken, dann glaube ich, dass man schon dahin kommt, dass er seine vertraglichen Pflichten nicht erfüllt, da ich glaube, dass die Teilnahme an dem für einen Spieler vorgesehnen Trainingsplan durchaus zu Pflichten eine Spielers gehören dürfte.
Das würde nicht passieren. So doof ist CA doch nicht. Der würde hier einfach nur luschig mittrainieren und Urlaub machen krass ausgedrückt und Werder könnte nix, aber auch gar nix dagegen machen. Solange er nicht gegen den Vertrag verstößt. Wenn er spezielles Straftraining aufgebrummt bekommt und dieses nicht macht, ist vermutlich auch wieder er im Recht, da ich mir nicht vorstellen, dass diese Art des Straftrainigs erlaubt ist. Wenn dein Cheff zu dir kommt und sagt "Pass auf mein Jung, du hast diesen Monat nicht hart genug gearbeitet. Du arbeitest ab sofort 12 statt 8h täglich und putzt die Klos.", dann bist auch du im Recht, wenn du das nicht tust.^^

@über mir
Nein. Laut KA stand das aber zur Diskussion.
 
Ich kann nicht nachvollziehen wie man CA Standpunkt hier noch verteidigen kann. Er hat doch öffentlich mehrfach gesagt er kommt bzw. will nicht nach Bremen zurück. Wenn ich meinem Chef sage ich will aber nicht mehr zurück zur abreit, kommt das einer Kündigung gleich. Und ja ich halte das Arbeitsverhältnis eines Fußballers mit dem eines normalen Arbeiters für vergleichbar. Geld bekommt Werder für den wahrscheinlich eh nie wieder.
 
Mal langsam. Es wird hier von einigen wie folgt argumentiert, dass wenn man ihn zurückholen würde er so unmotiviert sei, dass er Werder nicht weiterbringen würde. Daraufhin habe ich gesagt, dass ich ihn dann eben Straftraining schieben lassen würde, was eine ganz normale disziplinarische Maßnahme wäre. Wenn er sich davor versuchen würde zu drücken, dann glaube ich, dass man schon dahin kommt, dass er seine vertraglichen Pflichten nicht erfüllt, da ich glaube, dass die Teilnahme an dem für einen Spieler vorgesehnen Trainingsplan durchaus zu Pflichten eine Spielers gehören dürfte.

Ja, jetzt hab ich deinen Faden verstanden. Sind aber ganz schon viele Wenns dabei, puh! Und wenn all deine Wenns zutreffen, dann wirst du sicherlich auch nicht falsch liegen.

Dennoch glaube ich, dass du Vetragserfüllung mit "gut spielen" gleichsetzt. Wenn er die Mannschaft nicht weiterbringen kann, spielt er eben nicht. Man kann ihn nicht dazu zwingen, so zu spielen, dass er der Mannschaft nützt, auch nicht mit Straftraining und disziplinarischen Methoden.

Deine Szenario erinnert mehr daran, ihn so lange zu pisaken, bis er irgendetwas macht, was eine Vertragsverletzung bedeutet. Und das ist in der Tat kindisch.
 
Danke für die Info,

Ich könnte mir Vorstellen das KA und CA sich geeinigt haben, das der Vertrag ein Jahr ruht und CA für ein Jahr in brasilien bleiben kann um die Geburt des Kindes dort mitzuerleben.
Dann könnte Er dann nächstes Jahr kommen um seine Chance nocheinmal zu nutzen

Gruß PicoSchütz
 
Ist das nicht heutzutage gang und gebe Leute rauszumobben, wenn man sie nicht mehr braucht? Keine frage richtig finde ich das nicht, aber es wird schon in ganz vielen bereichen des Alltags so gehandhabt.
Naja, wenn dein Arbeitgeber dir dauernd die blödesten Aufgaben gibt usw., dann machst du ja auch nix, um gekündigt zu werden, sondern machst halt deine Aufgaben nur solala oder kündigst selbst. Bei einem so fürstlichen Gehalt wie von CA wäre das aber dämlich.
 
Hier wird so getan, als ob Werder ihn gerne zurückholen würde, der bockige Carlos Alberto aber nicht will und man ihn deshalb in Brasilien lässt. Ich halte diese Vorstellung für falsch.

Natürlich hat Allofs gesagt, dass seine Rückkehr in diesem Sommer eine Option wäre. Allofs muss solche Aussagen tätigen, will er sich alle Möglichkeiten offen halten. Aber Redewendungen wie "Ist eine Option", "Kann man nicht ausschließen", usw. lassen darauf schließen, dass Werder diese Variante nicht favorisiert hat.

Werder hat im offensiven Mittelfeld Özil, Marin und Hunt. Auch Jensen wird nach seiner Genesung Stammplatzambitionen haben. Jetzt noch einen Großverdiener dazuzuholen, der sich hinter diesen Spielern hätte einreihen müssen, wäre sportlich wie wirtschaftlich wenig sinnvoll gewesen. Vom Mannschaftsklima ganz zu schweigen, denn der Kader ist schon ohne Carlos Alberto sehr groß.

Was eine mögliche Gehaltsbeteiligung von Werder angeht, sollte man berücksichtigen, dass Werders Gehaltszuschuss laut brasilianischen Medienberichten nur ca. 100.000 Euro jährlich betrug (die genaue Zahl habe ich nicht mehr im Kopf, aber von dieser Größenordnung war in den brasilianischen Medien die Rede). Carlos Alberto soll dem Vernehmen nach für seine Rückkehr nach Brasilien erhebliche finanziellen Einbußen in Kauf genommen haben. Ich weiß nicht, ob diese Berichte stimmen, aber 100.000 Euro Gehaltszuschuss sind schon ein extremer Unterschied zu den geschätzten 1,5 bis 2 Mio. Euro, die CA in Bremen als Bankdrücker oder Tribünenhocker fürs Nichtstun kassieren würde.

Das ändert natürlich nichts daran, dass Carlos Alberto das teuerste Missverständnis der Vereinsgeschichte ist. Nur ist die Frage, was man JETZT hätte besser machen können und nicht im Sommer 2007.

Für einen Verkauf hätte es Interessenten geben müssen. Das Problem ist nur, dass fast alle südamerikanischen Vereine kein Geld haben. Für Investoren ist ein in Europa gescheiterter Spieler nicht interessant.

Eine Rückholaktion ergibt wenig Sinn, da Werder im offensiven Mittelfeld gut besetzt ist. Und eine fristlose Kündigung ist auch nicht drin, wenn der Spieler ein- oder zweimal verspätet zum Training erscheint.
 

Ocker will ich aber nicht bleiben! Lieber Orange ;) Aber DAS ist ja eine andere Diskussion.

Aber trotzdem: Mobbing IST kindisch und nicht erlaubt, auch wenn es vielfach betrieben wird. Und den normalen Alltag für Fußballspieler als Vergleich heranzuziehen, geht ja schon mal gar nicht, denn es geht hier nicht um "popelige" Angestellte, so wie auch ich einer bin, sondern um besonderes Personal, welches sogar als Anlageobjekt in der Bilanz auftaucht.
 
Das würde nicht passieren. So doof ist CA doch nicht. Der würde hier einfach nur luschig mittrainieren und Urlaub machen krass ausgedrückt und Werder könnte nix, aber auch gar nix dagegen machen. Solange er nicht gegen den Vertrag verstößt.

Urlaub machen und ruhige Kugel schieben verstößt gegen den Vertrag, wenn der Trainer individuell hartes Training als Arbeitsauftrag ausgibt. "Straftraining" gibt es außerdem nicht, nur zusätzliche Konditionseinheiten für Spieler, die im normalen Trainingsbetrieb Indizien dafür liefern, dass sie körperlich nicht in der Lage sind, Leistungen zu bringen, die über luschiges mittrainieren hinausgehen. ;)
 
Deine Szenario erinnert mehr daran, ihn so lange zu pisaken, bis er irgendetwas macht, was eine Vertragsverletzung bedeutet. Und das ist in der Tat kindisch.

Es geht nicht ums pisaken. CA bekäme die Möglichkeit hier seinen Vertrag zu erfüllen. Es läge doch allein in den Händen und Füßen von CA, was passieren würde. Disziplinarischen Maßnahme machen nur dann Sinn, wenn er sich tatächlich undiszipliniert verhalten würde.
Würde ihm so ein Verhalten nicht unterstellen, dass tun die Leute, die gegen eine Rückholung von CA sind.
 
Urlaub machen und ruhige Kugel schieben verstößt gegen den Vertrag, wenn der Trainer individuell hartes Training als Arbeitsauftrag ausgibt. "Straftraining" gibt es außerdem nicht, nur zusätzliche Konditionseinheiten für Spieler, die im normalen Trainingsbetrieb Indizien dafür liefern, dass sie körperlich nicht in der Lage sind, Leistungen zu bringen, die über luschiges mittrainieren hinausgehen. ;)
Ich bin ja nur auf das von Felissilvestris angesprochen Straftraining eingegangen. Kurz gesagt : CAs Vertrag ist erfüllt, wenn er mittrainiert und tut, was man ihm sagt. Und das wird er tun, egal wieviele Sonderschichten er schieben muss.

@Felissilvestris
Ich bin sogar für eine Rückholaktion, wenn es denn der Spieler will. ;) Das tut er aber nicht, also soll er bleiben wo der Pfeffer wächst.
 
Hier wird so getan, als ob Werder ihn gerne zurückholen würde, der bockige Carlos Alberto aber nicht will und man ihn deshalb in Brasilien lässt. Ich halte diese Vorstellung für falsch.

Natürlich hat Allofs gesagt, dass seine Rückkehr in diesem Sommer eine Option wäre. Allofs muss solche Aussagen tätigen, will er sich alle Möglichkeiten offen halten. Aber Redewendungen wie "Ist eine Option", "Kann man nicht ausschließen", usw. lassen darauf schließen, dass Werder diese Variante nicht favorisiert hat.

Werder hat im offensiven Mittelfeld Özil, Marin und Hunt. Auch Jensen wird nach seiner Genesung Stammplatzambitionen haben. Jetzt noch einen Großverdiener dazuzuholen, der sich hinter diesen Spielern hätte einreihen müssen, wäre sportlich wie wirtschaftlich wenig sinnvoll gewesen. Vom Mannschaftsklima ganz zu schweigen, denn der Kader ist schon ohne Carlos Alberto sehr groß.

Was eine mögliche Gehaltsbeteiligung von Werder angeht, sollte man berücksichtigen, dass Werders Gehaltszuschuss laut brasilianischen Medienberichten nur ca. 100.000 Euro jährlich betrug (die genaue Zahl habe ich nicht mehr im Kopf, aber von dieser Größenordnung war in den brasilianischen Medien die Rede). Carlos Alberto soll dem Vernehmen nach für seine Rückkehr nach Brasilien erhebliche finanziellen Einbußen in Kauf genommen haben. Ich weiß nicht, ob diese Berichte stimmen, aber 100.000 Euro Gehaltszuschuss sind schon ein extremer Unterschied zu den geschätzten 1,5 bis 2 Mio. Euro, die CA in Bremen als Bankdrücker oder Tribünenhocker fürs Nichtstun kassieren würde.

Das ändert natürlich nichts daran, dass Carlos Alberto das teuerste Missverständnis der Vereinsgeschichte ist. Nur ist die Frage, was man JETZT hätte besser machen können und nicht im Sommer 2007.

Für einen Verkauf hätte es Interessenten geben müssen. Das Problem ist nur, dass fast alle südamerikanischen Vereine kein Geld haben. Für Investoren ist ein in Europa gescheiterter Spieler nicht interessant.

Eine Rückholaktion ergibt wenig Sinn, da Werder im offensiven Mittelfeld gut besetzt ist. Und eine fristlose Kündigung ist auch nicht drin, wenn der Spieler ein- oder zweimal verspätet zum Training erscheint.

:tnx: Der erste sachliche Beitrag seit langem.
Hinzu kommt noch das Vorkaufsrecht für 2 Talente von Vasco.
 
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