Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Seitdem sie aufhören, immerzu Drohkulissen an die Wand zu werfen und einseitig vor nicht erkennbaren 2. Wellen zu warnen. Zumindest auf Herrn Lauterbach trifft das zu, Herr Drosten kommt ja erst demnächst wieder mit seinem Podcast. Gestern habe ich ein erstaunlich angenehmes Interview mit Herrn Lauterbach gelesen, in welchem u.a. äußerte, dass man v.a. Schulschließungen und eben einen zweiten Lockdown unbedingt vermeiden müsse und auch könne. Das hörte sich vor wenigen Wochen noch komplett anders an, als er den regulären Schulbetrieb sinngemäß als unverantwortlich bezeichnete und im Mai gar noch behauptet hat, dass es diesen für mindestens ein Jahr nicht geben werde. Hat also dazugelernt.

Aha, also seitdem sie dir nach dem Mund reden. Diese Geschichte ist übrigens alt, Drosten hat das schon vor Wochen formuliert. Wieso er aber jetzt plötzlich Ahnung von Viren haben soll und vor Wochen nicht, erschließt sich dem aufmerksamen Beobachter nicht...
 
Aha, also seitdem sie dir nach dem Mund reden. Diese Geschichte ist übrigens alt, Drosten hat das schon vor Wochen formuliert. Wieso er aber jetzt plötzlich Ahnung von Viren haben soll und vor Wochen nicht, erschließt sich dem aufmerksamen Beobachter nicht...
Na steht doch da. Er hat dazu gelernt. Ist jetzt endlich auf dem gleichen Wissensstand wie die angesehen Professoren mezzo und neuegrünewelle.

Diese Arroganz hier ist echt so zum kotzen.
 
Auch interessant:

https://www.focus.de/gesundheit/new...echnet-mit-corona-politik-ab_id_12380963.html
Chefarzt rechnet ab.

Krass, aus dem Text, Gesamttext seht ihr oben:
"Die Politik treibt uns täglich mit Zahlen, die so nicht hingenommen werden können. Ich finde es verantwortungslos, wenn man die Infektionszahlen vom April mit denen von heute vergleicht. Ende April hatten wir deutlich weniger Tests, vergangene Woche aber waren es 850.000. Diese Zahlen haben doch keine Aussagekraft. Ich frage mich auch, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) auf bisher knapp 9.300 Tote kommt, die mit oder an Corona gestorben sein sollen. Dabei wird übersehen, dass jeden Tag in Deutschland 2.600 Menschen an Herzinfarkt, Krebs und Verkehrsunfällen sterben. Das sind 950.000 Tote im Jahr."
 
CDC hat im Wochenbericht vom 26.8. veröffentlicht, dass von den 153.000 Covid-Positiven Toten in den USA 6%, also weniger als 10.000 Menschen, tatsächlich an Covid exklusiv verstorben sind...
Ich würde es eher so sagen das man nicht nur an Corona stirbt sondern mit Corona. Sagen denn die Werte aus ob die verstorbenen ohne eine Corvid Erkrankung weiter gelebt hätten?
 
Das hat nun rein gar nichts mit Verschwörungstheorien oder dgl. zu tun. Jeder der 1+1 zusammenzählen kann, sieht (sofern gewollt), daß Trump die lange Leugnung der Pandemie mittlerweile politisch eingeholt hat und so wie er das Amt des US-Präsidenten führt, es sehr wahrscheinlich ist, daß er auch vor der Anwendung von solch unlauteren Mitteln zurückschreckt. Was nicht heißt, daß es hierzulande keine Vörgänge gäbe, wo kein politischer Druck ausgeübt wird, das gehört zu diesem "Geschäft" leider dazu.
Dann recherchierte mal bitte,warum die CDC mittlerweile klar abwägt und nicht stumpf wie das RKI alles in einen Topf wirft und warum die Zahlen differenziert werden.
Es geht nämlich dabei um gezielt Risikogruppen zu schützen und nicht jeden positiv getesteten mit durchschnittlich 2,6 Vorerkrankungen in die undifferenzierte Corona-Todesliste aufzunehmen.
 
Dann recherchierte mal bitte,warum die CDC mittlerweile klar abwägt und nicht stumpf wie das RKI alles in einen Topf wirft und warum die Zahlen differenziert werden.
Verlinke die Quelle zu deinem Informationsstand doch hier. ;)

Es geht nämlich dabei um gezielt Risikogruppen zu schützen und nicht jeden positiv getesteten mit durchschnittlich 2,6 Vorerkrankungen in die undifferenzierte Corona-Todesliste aufzunehmen.
So undifferenziert, wie du vor ein paar Tagen hier die angebliche Amtsenthebung des an der Anti-Corona-Demo teilnehmenden Polizisten dargestellt hast?
 
So undifferenziert, wie du vor ein paar Tagen hier die angebliche Amtsenthebung des an der Anti-Corona-Demo teilnehmenden Polizisten dargestellt hast?
Ach komm Bremen, dass kannst du besser...
Komm damit klar das du nicht immer im Recht bist ich knick hier oft genug ein wenn mir jemand vernünftige Argumente vorlegt und du würdest dir auch keinen Zacken aus der Krone brechen...
 
Aha, also seitdem sie dir nach dem Mund reden. Diese Geschichte ist übrigens alt, Drosten hat das schon vor Wochen formuliert. Wieso er aber jetzt plötzlich Ahnung von Viren haben soll und vor Wochen nicht, erschließt sich dem aufmerksamen Beobachter nicht...
Er redet mir nach dem Mund, cool. Dann habe ich Herrn Lauterbach in bierseligen Runden endlich von meinen Theorien überzeugt. Im Ernst: Niemals habe ich abgestritten, dass Herr Drosten Ahnung von Viren hat. Wahrscheinlich hat wohl niemand in Deutschland so viel Ahnung von Viren wie er. Allerdings auch eben hauptsächlich davon und da befürchte ich dann einen gewissen Tunnelblick und dass sich die Politik eine Zeitlang nur auf den Rat von einigen Virologen verlassen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na steht doch da. Er hat dazu gelernt. Ist jetzt endlich auf dem gleichen Wissensstand wie die angesehen Professoren mezzo und neuegrünewelle.

Diese Arroganz hier ist echt so zum kotzen.

Ja, in seiner Kommunikation und Außenwirkung. Durchaus, das klingt alles bei Weitem nicht mehr so wie - und jetzt kommt wieder meine zum Kotzen arrogante Art- übertrieben forsch wie noch vor wenigen Wochen.
 
Niemals habe ich abgestritten, dass Herr Drosten Ahnung von Viren hat. Wahrscheinlich hat wohl niemand in Deutschland so viel Ahnung von Viren wie er. Allerdings auch eben hauptsächlich davon und da befürchte ich dann einen gewissen Tunnelblick und dass sich die Politik eine Zeitlang nur auf den Rat von einigen Virologen verlassen hat.

Durchaus möglich, daß dadurch eine eine Art Tunnelblick entstanden ist, was im Grundsatz zumindest Fragen aufwirft. Doch betrachten wir die Angelegenheit mal aus einem anderen Blickwinkel: Corona ist in Bezug auf den Anzahl der Toten die folgenreichste Pandemie seit der Verbreitung des AIDS-Virus in den 1980er Jahren, auch weil der SARS-CoV-2 bei Ausbruch nahezu unerforscht gewesen ist. Deshalb ist es nachvollziehbar, daß die hiesige Politik a) sich primär vom vermutlich kompetentesten deutschen Virologen beraten lässt und b) aufgrund dessen Äußerungen die Vorsichtsmaßnahmen entsprechend folgenreich war; wohl auch c) mit dem Wissen/Kalkül, daß bei "weicheren" Maßnahmen, die Zahl derer, die die vom Virus ausgehenden Gefahren bagatellisieren oder gar ignorieren deutlich größer wäre, was d) sehr wahrscheinlich (viel) höhere Infektions- und Totenzahlen zur Folge gehabt hätte. In so einem Fall ist ein Tunnelblick ausnahmsweise scheinbar sinnvoller als hinterher höhere Opferzahlen beklagen zu müssen. Und in ebenso ist es gänzlich nicht auszuschließen, daß ein großer Teil derer, die die Entscheidungen/ Maßnahmen hierzulande für überzogen halten, bei höheren Opferzahlen aufgrund von weniger Vorsicht und lockerer Maßnahmen ebenso protestiert hätten.
 
Daß die Politik sich in vielen Bereichen von den Menschen entfernt hat und somit einen nicht unerheblichen Beitrag zur Stärkung der AfD beitrug, da gehe ich mit Dir zu 100% d'accrod. Aber daß in den Ländern wie USA, UK oder Brasilien mit je 558 - 610 Toten je 1 Mio Einwohnern fast fünfmal so hoch ist wie in Deutschland (112), liegt nicht nur an der unterschiedlichen Qualität der jeweiligen Gesundheitssysteme, sondern auch daran, daß deren Regierungen "AfD-like" die Pandemie von Beginn an leugneten - so lange, bis der Druck aus den jeweiligen Bevölkerungen zu stark wurde. Daher wäre im Fall einer Regierung der AfD während der Corona-Pandemie die (Achtung: Wortspiel) Alternative für Deutschlandel sehr wahrscheinlich eine wesentlich höhere Sterbequote gewesen.
Aber auch hier gilt, Versagen der Politik auf ganzer Linie. USA sind ein politischer Flickenteppich, dagegen ist die BRD ein Einheitsstaat, in GB liegt das Gesundheitssystem am Boden und Brasilien? Kann ich politisch nicht einschätzen, aber sicher haben Einwohnerdichte mit den Favelas sowie geringer Bildungslevel mit einhergehenden Lebensverhältnissen einen großen Einfluss auf die Entwicklung. Man macht es sich zu einfach, in allen Fehlentwicklungen die AfD nach vorne zu schieben. Genauso könnte man sagen, mit guter, dem Bürger zugewandten Politik, gäbe es keine AfD.
Wäre auch hypothetisch.
 
Zu Beginn der Pandemie habe ich die Maßnahmen auch für absolut richtig erachtet, wie oft soll ich das denn noch posten? Auch die Ziele damals habe ich absolut eingesehen: Schutz der Risikogruppen, Überlastung des Gesundheitssystemes vermeiden. Beides ist in Deutschland vergleichsweise gut gelungen, d'accord. Auch irgendwelche Abstands- und Hygieneregeln sind für mich absolut okay. Aber seitdem läuft hier etwas aus dem Ruder und das sehe ich nicht wegen meiner unfassbaren Arroganz so, sondern anhand von Zahlen, Daten, Fakten und auch auf die habe ich hingewiesen. Es gibt einen Anstieg bei der Zahl der Infizierten im Vergleich zum Juni/ Juli , ja, sehe ich. Es gibt aber auch ungleich viel mehr durchgeführte Tests. Mag sein, dass das nicht den kompletten Ansteig erklärt, einen Teil davon durchaus. Und dann kann ich auch ergooglen, dass in Deutschland kaum noch jemand an Covid-19 stirbt, irgendetwas zwischen 0-14 täglich in den letzten 2 Monaten. Die meisten davon sind relativ alt und vorerkrankt. Von den Zigtausenden Intensivbetten sind irgendwas um die 240 von Covid-19-Patienten belegt. Das sind für mich keine erschreckenden Zahlen und es ist erst recht keine 2. Welle. Infolgedessen stört es mich, dass genau diese von einigen Politikern und Medizinern immer wieder herbeifabuliert wird. Das war/ ist für mich ein Widerspruch...
 
Er redet mir nach dem Mund, cool. Dann habe ich Herrn Lauterbach in bierseligen Runden endlich von meinen Theorien überzeugt.

My bad. Ich hätte schreiben müssen "dir nach dem Mund zu reden scheint" ;)

Allerdings auch eben hauptsächlich davon und da befürchte ich dann einen gewissen Tunnelblick und dass sich die Politik eine Zeitlang nur auf den Rat von einigen Virologen verlassen hat.

Den Schuh des Tunnelblicks musst du dir aber auch selber anziehen, jedenfalls vermittelst du häufig den Eindruck. Zum Beispiel:

Gestern habe ich ein erstaunlich angenehmes Interview mit Herrn Lauterbach gelesen, in welchem u.a. äußerte, dass man v.a. Schulschließungen und eben einen zweiten Lockdown unbedingt vermeiden müsse und auch könne. Das hörte sich vor wenigen Wochen noch komplett anders an

Vor wenigen Wochen, ist das was gestern zb im n-tv-Link noch mal zusammengefasst wurde, genau identisch. Drosten hat am 5. August, also vor vier Wochen, seine Gedanken dazu vorgestellt: Schnellere Tests die auf Infektiösität testen und nicht hochpräzise auf Detektion auch des letzten Virus im Blut. Clusterbildung, Verkürzung der Quarantäne auf 5 Tage, Definition einer Toleranzschwelle. Aus irgendeinem Grund aber heißt es bei dir "Drosten kommt ja erst noch mit seinem Podcast", impliziert, der feine Herr wache erst jetzt so langsam auf, obwohl sich der von dir zitierte Lauterbach bei Markus Lanz am 13. August explizit auf Drosten bezieht und es zwischen ihm und dem ebenfalls anwesenden Virologen Schmidt-Chanasit nur in der Wortwahl uneins war.

Und was den immer wieder vermittelten Eindruck angeht, medial werde vor allem Drosten verarbeitet, zumal von den öffentlich-rechtlichen: Der Stammgast bei den gängigen Talkshows heißt nicht Drosten sondern Streeck! Jedenfalls im Vergleich, denn die gute Frau Brinkmann und Alexander Kekule waren sogar noch häufiger da. Lauterbach ebenso und Chansanit war ebenfalls häufiger vertreten als Drosten. Das war im Mai! Seitdem hat sich deren Frequenz in Talkshows erhöht, den Streeck sehe ich eigentlich immer wenn ich in eine beliebige Talkrunde reinzappe.

Was den Ton und die Musik angeht: Ich fand Drosten am Anfang sehr angenehm, er konnte sauber und verständlich die Lage erklären. DAS ist ja überhaupt der Grund dafür, wieso seine Auftritte/Podcast viral gingen und nicht weil er, wie auch hier immer wieder gerne behauptet, der Lakai von Merkel wäre. Das er zunehmend schmallippiger wurde ist richtig und kulminierte in seiner professalen Arroganz rund um die BILD-Kampagne gegen ihn. Nicht besonders sympathisch oder souverän, aber menschlich nachvollziehbar wie ich finde. Denn was die Medien in der Berichterstattung rund um seine Person machen, ist nicht seine schuld. Dass er dann als Mensch der nicht die öffentlichkeit gewohnt ist nicht immer souverän auf selbige reagiert, ja das ist wohl so. Aber das ist dann eben persönliche Geschmackssache.

A propos arrogant: Ein einfacher Satz wie "Hat also dazugelernt", aus dem Munde von jemandem der sich gerne in einen Tenor von Leuten einreiht die sich von Verschwörungsgeschichten bilden lassen, kommt sowas unglaublich arrogant rüber. Und das obwohl es ja in der Sache vermutlich sogar stimmt, denn es ist der tägliche Beruf eines Wissenschaftlers dazu zu lernen. Du hast dann immer mal wieder einen Beitrag wie deinen letzten drin (#8172), aber zwischendurch halt immer wieder Passagen und Likes, die jedenfalls bei mir ein Bild formen. Kein Vorwurf, nur eine Feststellung.
 
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